Konstantin Wecker erhält im Februar 2021 den Hermann Sinsheimer Preis der Stadt Freinsheim

Diese Nachricht wurde am 19.09.2020 über das Portal Metropolnews veröffentlicht

Konstantin Wecker ist ein deutscher Musiker, Liedermacher, Komponist, Schauspieler und Autor. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Liedermacher. Wecker engagierte sich in all den Jahren seiner künstlerischen Karriere auch politisch. Seine bekannte Ballade Willy behandelt die Konfrontation der 68er-Bewegung mit rechtem Gedankengut. Trotz seines seit den 1970er anhaltenden politischen Engagements war Wecker nie Mitglied in einer Partei und möchte sich nicht parteipolitisch festlegen lassen, weil er das als eine Einschränkung empfinden würde. Er setzt sich in seinen Konzerten und in vielen seiner Lieder für eine gewaltfreie und sozialere Gesellschaft ein, auch Bewegungen wie Fridays for Future werden von ihm unterstützt, er grenzt sich politisch klar und deutlich gegen rechtes Gedankengut ab.
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Sep 2020 21 22:16

Konstantin Wecker erhält im Februar 2021 den Hermann Sinsheimer Preis der Stadt Freinsheim

Beitrag von migoe

#1

Das Online-Portal Metropolnews.info meldet, dass Konstantin Wecker im Februar 2021 den Hermann Sinsheimer Preis der
Freinsheim
Stadt Freinsheim
verliehen bekommen soll.
Der Jury imponiert an Konstantin Weckers Wirken und Schaffen, wie er sich „gefühlt schon immer“ von seinen politischen Einstellungen und Sehnsüchten nach einer menschenwürdigen Welt leiten ließ und sich ihnen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verschrieb: als Schriftsteller und Komponist, als berührender Poet und als begnadeter Musiker. Aufrecht und wahrhaftig verlangt er in seinem vielseitigen Schaffen, sich der Gier, dem Machtgehabe und der Gewalt, und kommen sie auf noch so leisen Sohlen daher, lautstark zu widersetzen.
Was es mit diesem Preis auf sich hat? Die Pressemitteilung gibt darüber Auskunft.
Hermann Sinsheimer, ein Pfälzer jüdischer Herkunft, war hier geboren, studierte Jura in München, Berlin und Würzburg und wandte sich schon während des Studiums den Schönen Künsten zu. Danach arbeitete er in München und in Berlin als Theaterintendant und Kritiker, als Journalist und Schriftsteller und als Chefredakteur der Zeitschrift „Simplicissimus“.

Lange blieb Hermann Sinsheimer in Deutschland und litt unter den Nationalsozialisten, die ihn und seine Familie massiv bedrohten und ihm Berufsverbot erteilten. Erst 1938 sah er keine andere Möglichkeit mehr, als schweren Herzens seine Heimat und Sprachwelt zu verlassen, um in England Asyl zu suchen.
Aus meiner Sicht ist Konstantin Wecker eine gute Wahl als Preisträger :super:
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