Interview von HNA.de mit Konstantin Wecker: „Der blinde Gehorsam des Militärs hat uns in die Nazizeit getrieben“

Konstantin Wecker demonstrierte schon in den Sechzigern gegen den Krieg. Am ersten Dezember Wochenende gestaltete der Liedermacher den Kasseler Friedensratschlag mit und sagte: „Ich bin gern ein Träumer.“

Konstantin Wecker ist ein deutscher Musiker, Liedermacher, Komponist, Schauspieler und Autor. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Liedermacher. Wecker engagierte sich in all den Jahren seiner künstlerischen Karriere auch politisch. Seine bekannte Ballade Willy behandelt die Konfrontation der 68er-Bewegung mit rechtem Gedankengut. Trotz seines seit den 1970er anhaltenden politischen Engagements war Wecker nie Mitglied in einer Partei und möchte sich nicht parteipolitisch festlegen lassen, weil er das als eine Einschränkung empfinden würde. Er setzt sich in seinen Konzerten und in vielen seiner Lieder für eine gewaltfreie und sozialere Gesellschaft ein, auch Bewegungen wie Fridays for Future werden von ihm unterstützt, er grenzt sich politisch klar und deutlich gegen rechtes Gedankengut ab.
Forumsregeln
Gäste können in diesem Forum nur einen Teil des jeweils ersten Beitrags eines Themas lesen.
Benutzeravatar
migoe hat dieses Thema gestartet
Webmaster
Webmaster
Beiträge: 2134
Registriert: Sa 1. Feb 2003, 13:00
Hat sich bedankt: 43 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal
Alter: 46
Kontaktdaten:
Dez 2020 06 20:48

Interview von HNA.de mit Konstantin Wecker: „Der blinde Gehorsam des Militärs hat uns in die Nazizeit getrieben“

Beitrag von migoe

#1

Am 04.12.2020 wurde auf dem Online-Portal HNA.de (der Hessischen Niedersächsischen Allgemeine) ein Interview mit Konstantin Wecker veröffentlicht. Das Gespräch führte der Kulturredakteur Matthias Lohr anlässlich der Teilnahme von Wecker am 26. Friedensratschlag in der Kasseler Universität.
Konstantin Wecker_ „Der blinde Gehorsam des Militärs hat uns in den Wahnsinn der Nazizeit getrieben“ _ Kassel.jpg
Konstantin Wecker erzählt hier in diesem Gespräch ein bißchen darüber, wie es ihm in der aktuellen Corona Situation persönlich geht und gibt Auskunft darüber, warum es nicht nur finanzielle Gründe gibt, warum es ihm "ganz schön mies" geht. Er erwähnt aber auch, dass er im Moment an einem neuen Buch arbeitet und er es "zum Kotzen" findet, weil in dieser Krise die Waffenlieferanten nach wie vor riesige Gewinne einstreichen, während z.B. Künstlern und Kunstschaffenden durch die Auftrittsverbote die Existenzgrundlage entzogen wurde.

In seinem Beitrag für den Kasseler Friedensratschlag sagt er, wir könnten vor dem gefährlichsten Jahrhundert der Geschichte stehen und ist trotzdem überzeugt davon, dass der Pazifismus eine Option in der aktuellen Situation sein kann. Seiner Meinung nach ist der "Militarismus" das Grundübel, welches Deutschland schon im 20.Jahrhundert in die Nazi-Zeit geführt hätte.

Genauso interessant wie das Gespräch finde ich übrigens die Kommentare dazu unter dem Artikel. Aus meiner Sicht sieht man gerade hier recht deutlich, wie "rau" der Umgang miteinander im Internet häufig ist.
► Text anzeigen
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Dieser Beitrag enthält 270 Wörter


Liebe Grüße aus Rothenburg
migoe | www.liedermacher-forum.de | 2003-2020
...
Alles ist vorstellbar! Leider.

Schlagworte:

  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Wecker, Konstantin“