Thomas D. feat. Reinhard Mey mit "Federleicht"
Verfasst: Fr 22. Mai 2026, 17:24
Reinhard Mey hat bereits im April 2026 auf seiner Webseite eine Seite in seiner Chronik mit dem Titel Federleicht eröffnet. Darin informiert er seine Fans über eine Zusammenarbeit zwischen Thomas D und Reinhard Mey für den Song „Federleicht“, welcher am 17. April 2026 auf Thomas D's Soloalbum Neocortex veröffentlicht wurde.
Diese Zusammenarbeit beruht auf einer tiefen, langjährigen gegenseitigen Wertschätzung. Der Ursprung der persönlichen Beziehung zwischen den beiden Künstler ist ein gemeinsames politisches Engagement, denn die beiden kennen sich nicht erst seit gestern. Reinhard Mey erklärt zum Release des Songs, dass der Grundstein für ihre Verbindung bereits vor vielen Jahren gelegt wurde. Sie standen damals gemeinsam bei der Konzertreihe „Heute die! Morgen Du!“ auf der Bühne – einer großen Initiative von Musikern vereint gegen Rassismus und für Toleranz. Seit dieser Zeit kennen, schätzen und respektieren sich die beiden.
Für Thomas D (Mitglied der Fantastischen Vier) ging mit diesem Feature ein persönlicher Wunsch in Erfüllung. Im offiziellen Album-Fact zu Neocortex beschreibt der, dass er sich mit der Zusammenarbeit einen lang gehegten Traum erfüllt hat. Er verglich die emotionale Strahlkraft und Bedeutung, die Reinhard Meys Stimme für ihn in diesem Song hat, mit der Legende Johnny Cash.
Reinhard Mey betont im Beitrag seiner Chronik, dass er die Einladung von Thomas D, den Refrain zu „Federleicht“ beizusteuern, extrem gerne und mit großer Freude angenommen hat. Auf seiner offiziellen Website kommentierte er das Projekt kurz nach der Veröffentlichung dankbar mit den Worten:
Bereits im Jahr 2002 gab es ein großes Tribut-Projekt zu Ehren des Liedermachers: das Sampler-Album „Hommage an Reinhard Mey“. Auf dieser Compilation haben verschiedene namhafte deutsche Künstlerinnen und Künstler (wie Xavier Naidoo, Glashaus oder BAP) Songs von Reinhard Mey gecovert.
Thomas D hat damals eine ganz eigene, sehr markante Version des Mey-Klassikers „Erbarme dich“ beigesteuert. Seine Interpretation mischte den tiefgründigen Originaltext mit seinem gewohnt atmosphärischen und wortgewaltigen Sprechgesang. Dass Thomas D damals für das „Hommage an Reinhard Mey“-Album im Jahr 2002 ausgerechnet das Lied „Erbarme dich“ auswählte war absolut kein Zufall, sondern ein politisches und ethisches Statement. Thomas D lebt seit Jahrzehnten fleischlos und engagiert sich aktiv für den Tierschutz. Er suchte nach einem Stück im Repertoire von Reinhard Mey, das seine eigenen tiefen Überzeugungen widerspiegelt.
Der Song konfrontiert die Zuhörer schonungslos mit der Frage, wie unsere Gesellschaft mit Tieren umgeht. Thomas D nutzte die Plattform des Hommage-Albums, um genau dieser Botschaft durch seinen eindringlichen Sprechgesang zusätzliche Wucht zu verleihen.
Während Reinhard Meys Original von einem schweren, fast orchestralen Streicher-Arrangement getragen wird, gegen das Mey regelrecht ansingen muss, transportierte Thomas D den Text in seine eigene Welt. Gemeinsam mit dem Produzenten Bertil Maik schuf er eine atmosphärische, elektronisch untermalte Downbeat-/Hip-Hop-Version. Er reduzierte die Musik stellenweise, damit die bittere Realität der Worte und der flehende Refrain („Erbarme dich, Mensch, erbarme dich der Kreatur, sieh hin und sag nicht, es ist nur Vieh!“) noch unmissverständlicher im Vordergrund stehen.
Die kreative Auseinandersetzung mit Reinhard Meys Musik reicht bei Thomas D also schon weit über zwei Jahrzehnte zurück.
Reinhard Mey ist selbst Fan der Fantastischen Vier
Obwohl Reinhard Mey musikalisch aus der klassischen Liedermacher-Echtes-Instrument-Tradition kommt, hat er nie Berührungsängste mit jüngerem, deutschsprachigem Sprechgesang gehabt. Ganz im Gegenteil hat Mey doch in Interviews mehrfach betont, dass er großen Respekt vor der Textdichte und der rhythmischen Wortakrobatik im deutschen Hip-Hop hat. Die Fantastischen Vier hob er dabei des Öfteren als leuchtendes Beispiel hervor. Er lobte die Band dafür, die deutsche Sprache im Pop-Kontext elegant, rhythmisch und intelligent weiterentwickelt zu haben – ein Ziel, das er als Liedermacher seit den 1960er-Jahren auf seine Weise ebenfalls verfolgt.
Ich selbst bin mindestens ebenso lange - oder vielleicht minimal länger
Fan von Mey UND den Fantastischen Vier und in meinem CD Regal stehen die Alben Meys gleichberechtigt und selbstverständlich neben den Werken von den "Fantas" und den Solo Alben von Thomas D. Insofern habe ich mich gefreut über das Lied Federleicht.
Screenshot vom Beitrag auf der Webseite
Für Thomas D (Mitglied der Fantastischen Vier) ging mit diesem Feature ein persönlicher Wunsch in Erfüllung. Im offiziellen Album-Fact zu Neocortex beschreibt der, dass er sich mit der Zusammenarbeit einen lang gehegten Traum erfüllt hat. Er verglich die emotionale Strahlkraft und Bedeutung, die Reinhard Meys Stimme für ihn in diesem Song hat, mit der Legende Johnny Cash.
Reinhard Mey betont im Beitrag seiner Chronik, dass er die Einladung von Thomas D, den Refrain zu „Federleicht“ beizusteuern, extrem gerne und mit großer Freude angenommen hat. Auf seiner offiziellen Website kommentierte er das Projekt kurz nach der Veröffentlichung dankbar mit den Worten:
Der Song selbst verbindet Thomas D's introspektiven Hip-Hop-Stil mit der charakteristischen, beruhigenden Stimme Meys im Refrain, um eine spürbare textliche und musikalische Leichtigkeit zu transportieren. Thomas D und Reinhard Mey haben weitere BerührungspunkteReinhard Mey hat geschrieben:„Ist mir eine Ehre, danke, Thomas!“
Bereits im Jahr 2002 gab es ein großes Tribut-Projekt zu Ehren des Liedermachers: das Sampler-Album „Hommage an Reinhard Mey“. Auf dieser Compilation haben verschiedene namhafte deutsche Künstlerinnen und Künstler (wie Xavier Naidoo, Glashaus oder BAP) Songs von Reinhard Mey gecovert.
Thomas D hat damals eine ganz eigene, sehr markante Version des Mey-Klassikers „Erbarme dich“ beigesteuert. Seine Interpretation mischte den tiefgründigen Originaltext mit seinem gewohnt atmosphärischen und wortgewaltigen Sprechgesang. Dass Thomas D damals für das „Hommage an Reinhard Mey“-Album im Jahr 2002 ausgerechnet das Lied „Erbarme dich“ auswählte war absolut kein Zufall, sondern ein politisches und ethisches Statement. Thomas D lebt seit Jahrzehnten fleischlos und engagiert sich aktiv für den Tierschutz. Er suchte nach einem Stück im Repertoire von Reinhard Mey, das seine eigenen tiefen Überzeugungen widerspiegelt.
Der Song konfrontiert die Zuhörer schonungslos mit der Frage, wie unsere Gesellschaft mit Tieren umgeht. Thomas D nutzte die Plattform des Hommage-Albums, um genau dieser Botschaft durch seinen eindringlichen Sprechgesang zusätzliche Wucht zu verleihen.
Während Reinhard Meys Original von einem schweren, fast orchestralen Streicher-Arrangement getragen wird, gegen das Mey regelrecht ansingen muss, transportierte Thomas D den Text in seine eigene Welt. Gemeinsam mit dem Produzenten Bertil Maik schuf er eine atmosphärische, elektronisch untermalte Downbeat-/Hip-Hop-Version. Er reduzierte die Musik stellenweise, damit die bittere Realität der Worte und der flehende Refrain („Erbarme dich, Mensch, erbarme dich der Kreatur, sieh hin und sag nicht, es ist nur Vieh!“) noch unmissverständlicher im Vordergrund stehen.
Die kreative Auseinandersetzung mit Reinhard Meys Musik reicht bei Thomas D also schon weit über zwei Jahrzehnte zurück.
Reinhard Mey ist selbst Fan der Fantastischen Vier
Obwohl Reinhard Mey musikalisch aus der klassischen Liedermacher-Echtes-Instrument-Tradition kommt, hat er nie Berührungsängste mit jüngerem, deutschsprachigem Sprechgesang gehabt. Ganz im Gegenteil hat Mey doch in Interviews mehrfach betont, dass er großen Respekt vor der Textdichte und der rhythmischen Wortakrobatik im deutschen Hip-Hop hat. Die Fantastischen Vier hob er dabei des Öfteren als leuchtendes Beispiel hervor. Er lobte die Band dafür, die deutsche Sprache im Pop-Kontext elegant, rhythmisch und intelligent weiterentwickelt zu haben – ein Ziel, das er als Liedermacher seit den 1960er-Jahren auf seine Weise ebenfalls verfolgt.
Ich selbst bin mindestens ebenso lange - oder vielleicht minimal länger