Wohnungskündigung

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kmzweiein hat dieses Thema gestartet
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Beitrag von kmzweiein »

Ich habe darüber nachgedacht ob ich das nun wirklich veröffentlichen soll, aber warum nicht? Das kann und sollte ruhig jeder wissen ... also:
Hallo Christenheit!
(Ich zähl mich ja auch dazu ...)
Der Streit mit unserem Vermieter (der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhlsdorf) hat neue, bizarre Dimensionen angenommen.
Und zwar in Form der fristlosen Kündigung unseres Mietvertrages.
Was tun? Ich hab echt keine Ahnung. Der Kirchenkreis betrachtet die Vorgänge hier vor Ort seit längerem mit beträchtlicher Verwunderung - das hilft mir/uns aber im Moment auch nicht wirklich weiter.
Wenn jemand ein Haus oder eine Wohnung oder ein Hausboot oder eine Burg, ein Schloß, ein Baumhaus zu vermieten hat oder etwas darüber weiß wäre ich für jeden Hinweiß dankbar. Leider können wir nicht nach Bayern oder Franken ziehen. Östereich und Schweiz gehen auch nicht ...
Wenn ein Immobilienhai sich so benimmt ist es zwar auch schlimm, aber da erwartet man ja fast nichts anderes ... aber die Kirche der Nächstenliebe, der Vergebung, der Barmherzigkeit? Mein eigener Verein?
Ich gebe zu etwas desillusioniert zu sein, aber das hilft mir ja jetzt auch nichts.
Das einzige was mir dazu einfällt ist ein Lied - ich arbeite daran. Demnächst hier mehr ... Der Titel wird in etwa sein: "Wenn Christen lügen". So oder so ähnlich ...
Liebe Grüße,
Micha
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StephanH
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Beitrag von StephanH »

Hallo Micha!
das ist natürlcih der Hammer.
Da wird man schon wieder betrogen. Aber geht denn das so einfach? Wenn die Euch da raushaben wollen, müssen die Euch nicht erstmal was anbieten? Wollen die Euch raushaben wegen Eigennutzung?
Alles abartig.
Bei uns im Dorf und Nachbardorf gibt es viele Häuser zu vermieten. Aber eben eine Preis-frage.
Eine schöne Schule haben wir auch hier.
Ich würde Dir gerne helfen, aber wie?
Gruß Stephan
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Von jedem Tag will ich was haben, was ich nicht vergesse.... G.Gundermann

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Diana
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Beitrag von Diana »

Lieber Micha!
"Fristlos kündigen", das kann ein Vermieter eigentlich nicht... vielleicht kann ich dir helfen, habe dir eine PN geschickt. :-)
Liebe Grüsse, Diana
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moritzjr
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Beitrag von moritzjr »

Hallo Micha.
Klingt ja nicht gerade toll :-( . Ich frage mich mal hier in der Schule durch, ob jemand was weis. Weis allerdings nicht, wie lange das dauern kann. Ich habe von sowas allerdings keine Ahnung, aber das kann ja noch kommen...
Na dann, bis bald.
Grüße von moritzjr
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Moi, je t'offrirait des perles de pluie, venues de pays, où ils ne pleut pas. Je creusereux la terre, jusqu'après ma mort pour couvrir ton corps d'or et de lumière.
- Chanson "Ne me quitte pas" de Jaques Brel

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Holtzwurm
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Beitrag von Holtzwurm »

Hallo Micha,
ich kann verstehen, dass du sauer bist ob der fristlosen Kündigung - wirklich etwas dazu sagen kann ich allerdings nicht, weil ich die Gründe dafür nicht kenne und im Grunde ja auch weder die eine noch die andere Seite dazu gehört habe.
Leider wohne ich auch weit von euch weg - ansonsten könnte ich auch mal die Ohren offen halten. Ich habe allerdings Freunde in Berlin - ich weiß nicht, wie weit das von euch weg ist und ob es eine Alternative wäre. Wenn ja, kann ich sie gerne mal fragen, ob sie was wissen.
Zu deinem angedachten Lied möchte ich dir ans Herz legen, dieses nicht rein aus Frust heraus zu schreiben und damit vielleicht alle Christen über einen Kamm zu scheren. Auch, wenn deine Vermieter die ev. Kirche ist und da anscheinend nicht alles so gelaufen ist, wie es sollte - Christen sind auch nur Menschen, die Fehler machen. Und wenn ein Lied einen so provokanten Titel trägt, läuft man schnell Gefahr, damit alle Christen der Lüge zu bezichtigen und damit ungewollt denen Recht zu geben, die sowieso gerne über die Christen herziehen und deren liebste Aussage über uns ist: "Siehste, hab ich ja gleich gesagt ...". Das wäre doch schade, oder?
Liebe Grüße
von einer überzeugten und bewussten Christin,
Lisa ;-)
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Carsten
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Beitrag von Carsten »

Bitte lieber Michael,
schreibe dieses Lied. Es wird höchste Zeit dafür.
Carsten,
der ein Ex-Bekehrter, Ex-Geistgetaufter, Ex-Erlöster, überzeugter und bewußter Ex-Charismatiker ist.
Und als Surftipp: Leben, Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt
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Glaubt keinem Sänger - ist meine erste und letzte Parole.
Glaubt keinem Sänger - schlachtet die Idole!
(Heinz Rudolf Kunze 1984)
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Carsten
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Beitrag von Carsten »

Liebe Lisa,
wenn Michael nun mal schlechte Erfahrungen mit Christen und christlicher Doppelmoral gemacht hat - warum sollte er darüber kein Lied schreiben? Nur deshalb nicht, weil die Betroffenen Christen sind? Das ist kein sehr stichhaltiges Argument. Was unterscheidet Christen so sehr von anderen Menschen, das man über schlechte Erfahrungen mit dieser Spezies kein Lied schreiben sollte? Absolut gar nichts, finde ich.
Nehmen wir mal an, Micha hätte schlechte Erfahrungen mit bürokratischen Beamten gemacht und wollte darüber ein Lied schreiben - niemand fände es verwerflich, im Gegenteil. Auch wenn nicht alle Beamten gleich sind und es unter ihnen solche und solche gibt. Meys "Antragsformular" z.B. wird seit Jahrzehnten allerseits als höchst witzig empunden.
Es ist nun mal das Fatale am Christentum - wer von sich behauptet die Moral und Ethik für sich gepachtet zu haben und überhaupt die unbestrittene Kompetenz und höchste Instanz auf diesem Gebiet zu sein, der wird sich an dieser Behauptung immer wieder messen lassen müssen. Derjenige darf sich dann aber auch nicht wundern, wenn bei offensichtlichen Fehlverhalten über ihn "hergezogen" wird.
Micha möchte sein Lied "Wenn Christen lügen" nennen - klasse Titel. Er behauptet ja nicht das Christen immer und grundsätzlich lügen (was eine Lüge wäre), aber er stellt fest das dies vorkommt. Und dieses "wenn" wiegt nun mal bei Christen schwerer als bei anderen Menschen. Das bringt der eigene hohe Anspruch nun mal mit sich. Selber schuld - hätte ich beinahe gesagt.
Ich freu mich auf Michas Lied.
Mt 8,20 nützt ihm in seiner Situation nämlich leider gar nichts.
Carsten,
der ein Ex-Bekehrter, Ex-Geistgetaufter, Ex-Erlöster, überzeugter und bewußter Ex-Charismatiker ist.
Liebe Lisa, diese Ausführung ist auf keinen Fall als persönlicher Angriff gegen Dich gedacht. Ich respektiere Deine Überzeugung, auch wenn ich sie nicht mehr teilen kann.
Dieser Beitrag enthält 314 Wörter
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Holger
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Beitrag von Holger »


Das einzige was mir dazu einfällt ist ein Lied - ich arbeite daran. Demnächst hier mehr ... Der Titel wird in etwa sein: "Wenn Christen lügen". So oder so ähnlich ...


Hört sich ganz so an, als wäre da üble Nachrede im Spiel - nichts wirklich Neues unter "Christen". Die ist aber kein Grund für fristlose Kündigung. Im Gegenteil. Es ist eine Straftat.
Wer Dritten gegenüber oder gar öffentlich eine nachteilige Behauptung über jemanden aufstellt, für die er den Nachweis nicht führen kann, verstößt gegen § 187 StGB.
Nicht der Betroffene muß also einen Beweis antreten, um die Lüge zu entkräften, sondern umgekehrt.
Fristlose Kündigung erfordert den Beweis eines massiven Vergehens gegen die Vereinbarungen im Miet- (oder Arbeits-) Vertrag. Fristlose Kündigung ohne einen solchen Beweis ist nicht rechtens.
Wenn meine Vermutung richtig ist, hast Du hoffentlich schriftlich(!) Einspruch erhoben und solltest Dich auch nicht scheuen, Anzeige gegen unbekannt zu erstatten.
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Carsten K
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Beitrag von Carsten K »

Hi Micha,
das hier zu lesen, wo ich nach Wochen mal wieder in dieses Forum schaue, ist echt übel, ja, stimmt, vor allem für Dich, Bruder...
"Fristlose Kündigung wegen Eigennutzung", das klingt für mich als juristem Laien erstmal illegal und schreit nach einem guten Anwalt, der wenigstens eine angemessene Abfindung und und eine "fristgerechte Kündigung" für Euch herausholt. Kennst Du so wen?
Aber was finanziell unterm Strich dabei übrig bleibt? Ist wohl am besten, Ihr sucht Euch schleunigst was neues, oder?
Und über die christlichen Brüder und Schwestern mag ich mich hier jetzt mal gar nicht auslassen, aber die atheistischen und anderweitig religiös engagierten VermieterInnen sind diesbezüglich wohl auch nicht besser...
Ich weiß, hilft Dir momentan auch nich weiter, aber ich hab immerhin mal wieder hier was geschrieben... ;-)
Auf dass Ihr möglichst bald ein neues Domizil findet und Du möglichst viele neue Lieder darüber schreibst.
Liebe Grüße
cARSCHti
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)

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Nordlicht
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Beitrag von Nordlicht »

Hallo, Micha !
Ich weiß, es hilft Dir nicht wirklich, wenn ich Dich hier auch noch meines "Mit- Leides" versichere, aber ich möchte sowohl Carsten als auch Holger voller Inbrunst zustimmen: Wohnen ist Menschenrecht, und wer als Grund- oder Hauseigentümer seine Stellung dergestalt ausnutzt, einen ggf. zu maßregeln - wie es hier anscheinend ist -, der ist in meinem Universum ein moralisch schlicht verkommener Mensch ! Dies gilt selbstverfreilich auch für eine Institution wie "Mutter Kirche". Ihm (bzw. ihr) mit allen möglichen, rechtlichen Mitteln entgegenzutreten ist dabei nicht nur Recht, sondern Verpflichtung.
Mein juristisches Wissen gleicht dem von Holger, und ich kann Dir ebenso nur zuraten, alle diesbezüglichen Möglichkeiten auszuschöpfen, auch, wenn es vielleicht ein wenig dem gleicht, was man allgemein als "...mit Kanonen auf Spatzen schießen..." bezeichnet. Was nämlich hast Du noch zu verlieren ?
Was nun das Lied betrifft: Als aktiver Liedermacher und sogar "Berufs- Musiker" kannst, mußt Du Deine Erfahrungen in Töne setzen ! Wer sollte es sonst tun ? Ansonsten bleibt Carsten nichts hinzuzufügen.
Ich wünsche Dir die Kraft und die Stärke, diese besch...... Situation ungeschoren zu überstehen. Laß Dich, von wem auch immer, um Himmels Willen nicht unterkriegen ! Und halte uns auf dem Laufenden...
Ziemlich ratlos- erschrockene Grüße aus Oberösterreich von
ANDREAS.


(...der ganz kurz nach dem 18. Geburtstag die Amtskirche verlassen und dies eigentlich niemals bereut hat...)
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Ja, ich hab' einen Traum von einer Welt
und ich träume ihn nicht mehr still:
Es ist eine grenzenlose Welt,
in der ich leben will!

(''Ich hab' einen Traum''/ Konstantin Wecker)

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Diana
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Beitrag von Diana »

Hallo Ihr Lieben!
Ich weiss natürlich nicht, was bei Micha und seinem Vermieter im Detail vorgefallen ist, aber so ein paar Dinge möchte ich doch anmerken:
Carschti schrieb:
aber die atheistischen und anderweitig religiös engagierten VermieterInnen sind diesbezüglich wohl auch nicht besser...

Oh Mann, wie mich diese Pauschalschelte nervt... :-x
Es gibt schwarze Schafe unter den Vermietern und auch unter den Mietern - warum immer diese Frontenbildung!?
Ich bin selbst (atheistische, aber was spielt das für eine Rolle?!) Vermieterin, bin dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kinde, da ich (als Teil einer Erbengemeinschaft meines verstorbenen Grossvaters) nunmehr seit einigen Jahren Miteigentümerin eines Miethauses hier in Berlin bin. Und ich verwalte es zusammen mit meinem Bruder und kann euch allen versichern, dass es beim Verhältnis Mieter-Vermieter alle Facetten gibt, die man sich vorstellen kann. Wir sitzen z.B. auf mittlerweile einigen Tausenden von Euro Mietschulden von Mietern, die sich bei Nacht und Nebel aus dem Staub gemacht und einen Saustall in ihrer Wohnung hinterlassen haben...
"Zynismus an"
Aber natürlich geht es bei Vermietern nur um's Geld, nicht um ein Dach über dem Kopf.
"Zynismus aus"
Andreas schrieb:
Wohnen ist Menschenrecht
Glaub mir, wir nehmen unsere Verpflichtung als Eigentümer von Wohnraum durchaus ernst, aber es gibt leider auch eine Menge Mieter, die ihre Verpflichtung gegenüber dem zur Nutzung überlassenen Eigentum nicht halb so ernst nehmen... :-?
Um zu Michas Problem zurückzukommen: Eine fristlose Kündigung durch den Vermieter ist nur aufgrund einer massiven Vertragsverletzung möglich. Auch bei Eigenbedarf geht "fristlos" nicht. Und raus aus einer Wohnung bekommt man als Vermieter einen "unliebsamen" Mieter schon gleich gar nicht, Kündigung hin oder her. Habt ihr eine Ahnung, wie lange es dauert, bis man eine Räumungsklage durchbekommen hat? Bis man dann einen Gerichtsvollzieher hinschicken kann zum Räumen? Das dauert Monate, wenn nicht Jahre... so schnell sitzt man als Mieter in diesem Land wirklich nicht auf der Strasse!
Bei jeder Änderung des Mietrechts in der Vergangenheit sind die Rechte der Mieter weiter gestärkt worden. Achtung, ich möchte nicht falsch verstanden werden: Das finde ich prinzipiell in Ordnung, der Vermieter sitzt rein theoretisch am längeren Hebel in diesem Verhältnis, dafür muss es einen Ausgleich geben. Aber genau darum habe ich meine Zweifel, dass Michas Vermieter ihn einfach auf die Strasse setzen kann - vielleicht mag er ja nochmal was dazu sagen, da er das ganze hier schon angefangen hat?! ;-)
Liebe Grüsse, Diana
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fille
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Beitrag von fille »

Guten Morgen Diana,
Oh Mann, wie mich diese Pauschalschelte nervt...
Es gibt schwarze Schafe unter den Vermietern und auch unter den Mietern - warum immer diese Frontenbildung!?

Da sprichst du mir aus der Seele. Aber wahrscheinlich ist das ein (menschlicher) Fehler, den auch eine noch so tolerante Gesellschaft nicht in den Griff bekommt. Da nehme ich mich auch nicht aus.
Egal, welches Leben wir leben, es gibt immer DIE anderen: einmal sind es die Vermieter, oder es sind die Christen, oder es ist die Polizei oder oder .....
Ich finde, dass man immer erst wissen sollte, was wirklich vorgefallen ist, um urteilen zu können.
Und gibt es nicht ein indianisches Sprichwort?
Bevor du über einen Menschen urteilst, gehe erst einen Tag in seinen Mokassins!

Sehr passend scheint mir auch ein Spruch aus der Bibel:
Der von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein

Ein Lied über eine negative Situation schreiben zu können, finde ich richtig. Ich habe mir schon oft gewünscht, schlimme Situation verarbeiten zu können, in dem ich ein Lied, ein Gedicht, ein Buch schreibe oder auch ein Bild male. Leider ist mir dieses Talent nicht beschieden. Aber bitte, es sollte objektiv bleiben.
Euch allen noch einen schönen Sonntag
wünscht Marianne
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Maren
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Beitrag von Maren »

Liebe Marianne,
bisher habe ich mich aus dieser Diskussion herausgehalten. Zu tief hocke ich da zwischen so seltsamen Stühlen ohne etwas dafür zu können. Zu wenig kenne ich die Geschichte, die zu dieser Situation geführt hat. Zuwenig kann ich helfen. "Seufz"
Aber nun will ich doch mal eben schnell fragen, wie Du Dir vorstellst, daß Micha ein von Dir gefordertes "objektives" Lied schreiben soll???
Auf das Lied bin ich sehr gespannt. Aber bitte, lieber Micha, versuche nicht objektiv zu sein. Schreib es so, wie es schmeckt: Bitter!!
Maren
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fille
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Beitrag von fille »

Liebe Maren,
Aber nun will ich doch mal eben schnell fragen, wie Du Dir vorstellst, daß Micha ein von Dir gefordertes "objektives" Lied schreiben soll???

Tja, wie soll ich sagen? Ich meinte damit, dass nicht eine ganze Menschengruppe abgewatscht werden sollte.
Natürlich unterstelle ich ihm nicht, dass er das vorhat!
Liebe Grüße
Marianne
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Beitrag von Gast »

Hallo Micha,
um mal einen konstruktiven Vorschlag in Richtung Handlungsmöglichkeiten zu machen... Es gibt eine Institution mit Namen "Mieterschutzbund". Dort bist du vielleicht an der richtigen Adresse, denn die kümmern sich um vielfältige Probleme von Mietern. Angefangen von Phantasiemieten (sie erstellen z.B. einen Mietspiegel für die Region, in der man wohnt, also ob die Mieten angemessen sind, je nach Ausstattung der Wohnung...) über unhaltbare Passi in Mietverträgen und es gibt dort auch kompetenten Rechtsbeistand.
Ansonsten muss ich mich ein bisschen über einige der Wortbeiträge wundern, geht es hier doch nicht um das Thema persönlicher Befindlichkeiten als Christen, Atheisten, Mietern oder Vermietern, sondern zu allererst um Möglichkeiten der konkreten Hilfe für Michas Problem, oder?! :frage:
In diesem Sinne viel Erfolg, Micha!
Bianca
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migoe
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Beitrag von migoe »

Hallo Freunde,
Bianca schrieb:
Ansonsten muss ich mich ein bisschen über einige der Wortbeiträge wundern, geht es hier doch nicht um das Thema persönlicher Befindlichkeiten als Christen, Atheisten, Mietern oder Vermietern, sondern zu allererst um Möglichkeiten der konkreten Hilfe für Michas Problem, oder?!

tja, ich frage mich, warum Micha dieses Thema angesprochen hat, will sagen, was er sich davon versprochen hat - welche Reaktion?
Mich wundert es nicht, daß ein Thema, das keine konkrete Richtung gesetzt bekommt sich so verschachtelt und finde auch alle Beiträge interessant und wichtig - dennoch frage ich mich, was sich Micha als Reaktion/Antwort gewünscht oder erhofft hat.
migoe, der keine Mieter/Vermieter-Tipps geben möchte, weil er beides bereits war und die unterschiedlichen Sichtweisen/Positionen verstehen kann...
Dieser Beitrag enthält 128 Wörter
Liebe Grüße aus Rothenburg
migoe | www.liedermacher-forum.de | 2003-2024
...
Alles ist vorstellbar! Leider oder zum Glück? ... Es kommt darauf an was DU daraus machst!

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Nordlicht
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Beitrag von Nordlicht »

Liebe Diskutanten !
Diana schreibt
Oh Mann, wie mich diese Pauschalschelte nervt...

und hat damit sicherlich zum größten Teil Recht. Pauschalierungen sind in aller Regel Ausdruck eines eindimensionalen Denkens. Aber gleich danach lese ich:
Wir sitzen z.B. auf mittlerweile einigen Tausenden von Euro Mietschulden von Mietern, die sich bei Nacht und Nebel aus dem Staub gemacht und einen Saustall in ihrer Wohnung hinterlassen haben...

Ist das nicht ebenso eine zumindest im Ansatz pauschalierte Kritik an "den" Mietern ? Ich habe die gerade in letzter Zeit vermehrt gesendeten Berichte über diese sog. "Miet- Nomaden" verfolgt, und sicher ist dabei jeder Fall für den betroffenen Vermieter ein Fall zuviel. Auf der anderen Seite sollte man jedoch nicht aus den Augen verlieren, daß es sich dabei um "Randerscheinungen" handelt - und zwar sowohl auf der Seite der Mieter als auch auf der Seite der Vermieter. Will sagen: Hier der Miet- Nomade, dort der "geldgierige" Vermieter. Übersehen wird dabei, daß der größte Teil der Beziehungen Mieter / Vermieter mehr oder minder reibungslos über die Bühne geht. (Ich selbst bin mit einem durchweg als Glücksfall zu bezeichnenden Hausbesitzer gesegnet.)
Leider ist dieses Phänomen in allen Bereichen des Lebens zu finden: Die Extrem- Fälle werden, obwohl sie sich in der Regel im Promille- Bereich bewegen, aufgebauscht und je nach Interessenlage gnadenlos für die eigene Meinungsmache mißbraucht. So läßt sich alles beweisen: Die Gefährlichkeit des Berufs Polizist genauso wie Polizei- Brutalität, der Sozialhilfe- Mißbrauch ebenso wie die erbärmlichen Lebensverhältnisse bei Sozialhilfe- Bezug und Behördenwillkür.
... -warum immer diese Frontenbildung!?

Sie liegt eben in der Natur des Menschen. Je nach Bildung, Alter, Lebenserfahrung und eigener Stellung neigt man natürlich dazu, sich mehr oder weniger EINER Seite anzuschließen und gegenläufiges zu ignorieren. Das ist auch gut so, denn jemand, der grundsätzlich immer für alles Verständnis aufbringt ist jemand, der (mit den Worten Charlie Brauns ausgedrückt) "wischi- waschi" ist.
Im speziellen Thema tendiere auch ich eher in die Richtung des Mieters, denn zumeist ist es doch so, daß da auf der einen Seite derjenige steht, der annehmbares Obdach zu einem bezahlbaren Preis braucht, auf der anderen Seite jemand ist, der über "Kapital" im Sinne von Haus- und/oder Grundbesitz verfügt und damit sicherlich nicht unbedingt zur Schattenseite der Gesellschaft gehört und aus eben diesem Besitz dann auch geldwertes Kapital schlagen will. (Ich weiß, es mag da Ausnahmen geben, aber die bestätigen ja bekanntermaßen die Regel...) Und da ist es eben so, daß ich es eher hinnehme, daß der "Vermieter" etwas einbüßt, als daß der Mieter auf der Straße steht. Abgesehen davon ist der Rechtsweg, den der Vermieter einschlagen kann, vielleicht lang und ggf. steinig - aber berechtigte Forderungen werden sicherlich irgendwann einmal anerkannt und - man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben - dann auch beglichen.
Um aber mal wieder etwas näher zum Thema zurückzukommen: Wenn jemand schreibt "Wenn Christen lügen" wird ja - wie Carsten bereits richtig schrieb - keineswegs impliziert, daß ausschließlich Christen lügen können, sondern lediglich geschildert, wie es jemand sieht, der erlebt, daß jemand aus einer Gruppe, die sich selbst u.a. als "mitfühlend" und "verzeihend" sieht, über diese Attribute eben nicht verfügt. Ich kann dabei weder eine Pauschalierung noch eine unmäßige Subjektivität erkennen. Im Übrigen ist ja eigentlich alles, was man irgendwie weitergeben oder vermitteln möchte, subjektiv. Wenn ich heute sage "Der Himmel ist schön blau und das Gras tiefgrün" wird jemand anderes dies mit Sicherheit anders sehen oder erleben.
Dir, Micha, kann ich ebenfalls nur empfehlen, rechtlichen Rat bei einem Anwalt oder auch beim Mieterschutzbund einzuholen.
Liebe Grüße,
ANDREAS.

(...der zumeist gern objektiv wäre, sich aber immer wieder subjektiv erlebt...)
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Diana
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Beitrag von Diana »

Guten Morgen! :-)
Ui, das hat ja hier noch Wellen geschlagen gestern... schade nur, dass sich Micha selbst nicht mehr zu Wort meldet. :frage:
Bianca schrieb:
Ansonsten muss ich mich ein bisschen über einige der Wortbeiträge wundern, geht es hier doch nicht um das Thema persönlicher Befindlichkeiten als Christen, Atheisten, Mietern oder Vermietern, sondern zu allererst um Möglichkeiten der konkreten Hilfe für Michas Problem, oder?! :frage:

Ich habe Micha per PN konkrete Hilfe angeboten und zwar sowohl mit Kenntnissen in Mietrecht als auch mit dem Angebot einer Wohnung, die in unserem Haus gerade frei ist. Nur so für's Protokoll...
Andreas schrieb:
"Zitat: Wir sitzen z.B. auf mittlerweile einigen Tausenden von Euro Mietschulden von Mietern, die sich bei Nacht und Nebel aus dem Staub gemacht und einen Saustall in ihrer Wohnung hinterlassen haben..."
Ist das nicht ebenso eine zumindest im Ansatz pauschalierte Kritik an "den" Mietern ?

Nein, ist es nicht. Denn ich habe nirgendwo "die Mieter" geschrieben oder "alle Mieter". Entsprechende Vermieter-Formulierungen finden sich hier aber in diversen Beiträgen, wenn auch nicht in deinem.
Und vielleicht hätte ich deutlich hinzufügen müssen, dass es sich natürlich um Ausnahmen handelt. Da mein Bruder und ich in dem betreffenden Haus aufgewachsen sind und später lange (wieder) dort gewohnt haben, sind wir mit den meisten Mietern, die schon länger dort wohnen, sogar mehr oder weniger befreundet und haben im allgemeinen ein sehr gutes Verhältnis zu ihnen.
Aber was soll ich als Vermieterin z.B. machen, wenn sich ein durchaus sympathisches junges Paar um eine Wohnung bewirbt und ich dann durch einen Anruf beim bisherigen Vermieter erfahre, dass dort Mietschulden von 1.500 Euro aufgelaufen sind und eine Räumungsklage deswegen läuft?! :-(
Ich habe diese Bewerber übrigens nochmal angerufen und ihnen die Chance zu geben, mir die Situation zu erklären, denn mir ist klar, dass es immer zwei Seiten und vielleicht gute Gründe für eine nicht gezahlte Miete gibt, z.B. wegen durch den Vermieter nicht beseitigte Mängel. Leider haben diese Bewerber nichts mehr dazu gesagt.
Bianca schrieb:
um mal einen konstruktiven Vorschlag in Richtung Handlungsmöglichkeiten zu machen... Es gibt eine Institution mit Namen "Mieterschutzbund".

Tut mir leid, aber ich halte von diesen Vereinen nicht viel. Zumindest bei dem hier in Berlin wimmelt es darin nur so von Leuten, die ganz offensichtlich vor allem ein Interesse daran haben, die Fronten zu verhärten und Zwietracht zu säen. Und bevor mir vorgehalten wird, dass ich das als Vermieterin ja sagen muss - ich halte ebensowenig vom hiesigen Haus- und Grundbesitzerverein, da dieser das gleiche "Spielchen" mit umgekehrten Vorzeichen betreibt.
Die Politik dieser beiden Vereine hat dazu geführt, dass Mieter und Vermieter oft gar nicht mehr miteinander reden, sondern gleich schwere Geschütze auffahren und das kann's doch nicht sein, oder?!
Wir versuchen allen unseren "neuen" Mietern gleich von Anfang an zu vermitteln, dass man mit uns über alles reden kann und das klappt in der Regel sehr gut.
Andreas schrieb:

Abgesehen davon ist der Rechtsweg, den der Vermieter einschlagen kann, vielleicht lang und ggf. steinig - aber berechtigte Forderungen werden sicherlich irgendwann einmal anerkannt und - man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben - dann auch beglichen.

Äh... ja, berechtigte Forderungen werden anerkannt, in der Regel, das ist richtig. Aber letzteres kannst du vergessen. Wie willst du denn an das Geld kommen, wenn der Mieter spurlos verschwindet? Und dann sitzt du noch auf den Anwalts- und Gerichtskosten für ein gewonnenes Verfahren. Nein, Andreas, die Realität sieht so aus, dass du als Vermieter lieber auf Kosten und Nerven für so ein Verfahren verzichtest, denn auch wenn dir das Gericht Recht gibt, siehst du die Kohle trotzdem nie wieder... und diese sogenannten "Mietnomaden" wissen das ganz genau, leider! Aber das gehört ja hier eigentlich gar nicht hin, das ist wirklich ein anderes Thema. Ich kann das nur nicht so stehen lassen, dass in der Regel der Vermieter der Buhmann ist, das ist sehr frustrierend. *seufz*
Nun hoffe ich, dass sich Micha selbst noch einmal äussert, nachdem er diese Diskussion angeschoben hat.
Liebe Grüsse, Diana
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Carsten K
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Beitrag von Carsten K »

Hallo,
ich wollte Dich in meinem Beitrag nicht persönlich und auch nicht in Deiner Eigenschaft als Vermieterin angreifen, und ebenso wenig VermieterInnen im Allgemeinen... :roll:
Meine Vermieterin ist zB echt in Ordnung, soweit ich das nach 5 Jahren in dieser Wohnung beurteilen kann, und wenn meine Eltern (auch VermieterInnen) sich bei mir über ihreN jeweiligeN MieterIn beklagen, bin ich instinktiv auch erstmal auf ihrer Seite, auch wenn ich ganz froh bin, nicht mehr im Haus meiner Eltern zu wohnen ;-)
Aber wenn Micha hier schreibt, fristlos gekündigt worden zu sein, bin ich eben auf seiner Seite, weil er mir sicher näher steht als jene Pfarrhaus-VermieterInnen, die ihm es nun verwehren wollen (und leider wohl auch werden :cry: ), in diesem Haus zu wohnen, in dem er eigentlich gern geblieben wäre...
Ich weiß, objektiv ist das alles nicht, und ich find's gut, daß Du Micha eine Wohnung angeboten hast, aber einen Rechtsbeistand suchen und wenigstens eine angemessene Abfindung einklagen (wenn's denn objektiv Aussicht hat...), das ist doch wohl in Ordnung, oder?
Liebe Grüße
cARSCHti
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Beitrag von kmzweiein »

Au weiha! Was habe ich da nur angerichtet, das ging ja ab wie´ne Tüte Mücken ...
Ich schätze mal, ein Blitzknaller in einem Wespennest richtet weniger an ...
Also ich versuchs jetzt mal ansatzweise zu beantworten, puh ... das ist viel.
Ich war am Wochenende auf Tour, deshalb melde ich mich erst jetzt.
Wir haben natürlich schriftlichen Widerspruch eingelegt. Wenn der Vermieter, unsere Kirchengemeinde, daß wirklich will kann er jetzt weitermachen, d.h. Ablehnung der Kündigung, unsererseits Ablehnung der Ablehnung. Dann kann der Vermieter eine Räumungsklage führen, das wird wohl etwas schwierig da die Gründe doch sehr fadenscheinig sind, aber selbst wenn er Erfolg haben sollte, womit nicht zu rechnen wäre - deshalb wird er es wohl nicht tun - dauert der ganze Spaß mindestens ein Jahr, grob geschätzt.
Da wir ja seit längerem sowieso ausziehen wollen verschafft uns das genügend Zeit.
Es ist aber eher eine Sache von persönlichen Interessen und Intrigen die hier gesponnen werden ... (der Kirchengemeinderat mag den neuen Pfarrer nicht, mich, als Künstler finden sie eh suspekt - sie sehen mich eher als ein Art Hausmeister, weswegen sie reichlich krude Forderungen bzgl. der Grundstückspflege an mich stellen. Die Kirchenkreisleitung steht überwiegend auf meiner Seite und mischt sich jetzt auch ein, versucht aber natürlich nicht mich als Guten und den Vermieter als Bösen hinzustrellen, sondern ausgleichend zu wirken - was wahrscheinlich auch gelingt und richtig so ist.
Ich bedanke mich für Eure rege Anteilnahme, das hat mich echt umgehauen ...
@ migoe: du fragst Dich was ich erreichen wollte - na ja, das weiß ich auch nicht so genau, erstmal wollte ich mich wohl ausheulen und schimpfen in meinem ersten Schreck - was beweißt, daß ich mich hier zuhause fühle, und wie die Reaktionen zeigen ist das ja nicht ganz unbegründet.
Zum Zweiten ist es tatsächlich so, daß ich Leute kenne die vermieten in Gegenden Deutschlands, in denen sie vielleicht dreimal in ihrem Leben waren - aber Omas altes Haus zu verkaufen, nein, daß geht nun wirklich nicht ;-) - deshalb: Versuch macht kluch ...
@ die Christen: na Donnerwetter, Ihr seid ja nun ganz sensibel. Ich bin selber Christ, deshalb finde ich es ganz besonders schlimm wenn Lüge und Betrug, Bosheit und Arglist bei uns mit im Spiel ist.
Habe ich denn jemals alle über einen Kamm geschoren? (außer vielleicht in sarkastisch-ironischem Ton, was ein Form des künstlerischen Ausdrucks ist - zum Verständnis nur ;-) )
Was denkt Ihr denn von mir?
Aber immer erst mal schön den Zeigefinger hoch - Gratulation, die "Nicht-Christen" sind grade sehr begeistert von Euch/uns. Eigentor wenn Ihr mich fragt. Auftrag: "Verkündigung" - gründlich vergeigt. Amen.
@ Mieter und Vermieter: na das ist doch mal spannend, Mieter und Vermieter in einem Forum :-D - das hat es, meines Wissens so noch nicht oft gegeben.
Und siehe da, man redet miteinander, versucht sich zu verstehen statt der massenmedienaktuellen Polarisierung Beifall zu spenden. Toll finde ich das.
Ich würde die Diskusion gern noch etwas offen halten, mal sehen was dabei rauskommt - nachdem sich erstmal alle gründlich mißverstanden haben kam ja dann die Welle der "sohabichdasdochgarnichtgemeint" Endschuldigungen - redet weiter Leute ;-)
@ Diana: Vielen Dank für Dein Angebot, aber Berlin geht wirklich nicht - komm doch am 1. Mai in mein Konzert, dann verstehst Du sicher was ich meine ... aber DANKE! :kiss:
@ Anja: Auch vielen Dank, aber Görlitz ist nun noch weiter von der Schule unseres Kindes entfernt - andernfalls könnte ich mir da einiges vorstellen ... die Oberlausitz ist gar nicht schlecht finde ich.
@ die sich jetzt nicht erwähnt/beantwortet fühlen: ,aber der Beitrag ist jetzt eh lang genug, eigentlich zu lang - wer soll das lesen?
Vielen Dank Euch allen - auch den Christen, Ihr/wir seid/sind immer so schnell beleidigt wenn man Euch/uns nicht extra erwähnt ;-) düdüdütdüt dütdiedütdüdü düdü dütdüt dü dü düt: das war: ironisch ;-)
Schluß jetzt,
liebe Grüße, Micha
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