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Biermann mit Ecken und Kanten
Verfasst: Fr 7. Nov 2014, 13:46
von Benutzer 141 gelöscht
Deswegen hat er seine Staatsbürgerschaft in der DDR verloren - weil er schon immer das gesagt hat, was er denkt.
Wolf-Biermann-nennt-Linke-im-Bundestag-den-Rest-der-Drachenbrut
Biermann mit Ecken und Kanten
Verfasst: Fr 7. Nov 2014, 14:05
von Helmut
Endlich hat einer im Bundestag das gesagt, was anderen die Geschäftsordnung zu sagen verbietet.
Biermann mit Ecken und Kanten
Verfasst: Fr 7. Nov 2014, 18:38
von Gesch
manchmal hat eben
auch ein Pfau mal recht...
und manchmal ist derjenige,
der recht hat,
eben auch ein Pfau...
ich kann ihn sehr gut genießen...
auch wenn er mal wieder ein Rad schlägt...
herzlich
Gerd
Biermann mit Ecken und Kanten
Verfasst: Fr 7. Nov 2014, 19:39
von Benutzer 76 gelöscht
Ihr Lieben,
egal, wie man zu Biermann steht, egal, wie ich zu Biermann stehe - großartiger Auftritt! Was kann ein politisch engagierter Künstler bewirken, was kann ein politisches Lied leisten? - Besser geht's nicht, wunderbar! Ein großer Moment für politisch engagierte Künstler! Ich wünschte, Politik würde all den alten und jungen (!) Biermännern und Bierfrauen (!) mehr Beobachtung schenken...!
Lenz Jacobsen wertet Biermanns Auftritt für die ZEIT-Online differenzierter:
Das ist alles gar nicht mehr schön anzusehen und anzuhören. Was Biermann sagt, mag selbstsüchtig sein, für manche gar falsch und unverschämt. Seine historische Wahrheit, die er in merkwürdig schwülstiger Sprache verkündet, muss niemand teilen. [...]
Wichtiger ist, dass Biermann überhaupt geredet hat und nicht daran gehindert wurde. Alle konnten sehen: Da verletzt einer die Regeln, und nichts geht kaputt. Es war, was auch der Titel jenes Liedes verspricht, das er dann am Ende doch noch sang: eine "Ermutigung". Biermann hat ein Fenster aufgestoßen im ritualisierten Bundestagsgedenken, hereingeweht ist der Geruch der deutschen Geschichte.
Quelle:
www.zeit.de , 7. November 2014
Lieben Gruß,
Marc
Biermann mit Ecken und Kanten
Verfasst: Sa 8. Nov 2014, 13:12
von fille
Hallo zusammen,
ich freue mich über Biermanns Auftritt. Man hat doch wirklich langsam den Eindruck, die freie Meinung gibt es nicht mehr. Jeder redet der aktuellen Modeströmung nach dem Mund. Er hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Bravo!
25 Jahre Mauerfall! Ich war nicht direkt betroffen! Doch man hat den Eindruck, dass das Gedächtnis einigen Leuten einen Streich spielt. Es war doch alles nicht so schlimm usw. Ich frage mich, für was die Leute damals friedlich demonstriert haben, wenn es nicht so schlimm war!
Wie wäre es mit einem kleinen Rückblick. Ich eröffne mal einen Thread.
Liebe Grüße, Marianne
Biermann mit Ecken und Kanten
Verfasst: Sa 8. Nov 2014, 15:59
von Tonski
Anmerkung eines an und für sich unzuständigen Ösis: Einerseits kann ich Biermann aus seiner Historie heraus verstehen, auch der Tatsache wegen, dass es "modern" geworden zu scheint, die DDR posthum als einen zwar muffigen aber dennoch so schlecht nicht gewesenen Staat darzustellen, anderseits vergisst er, das Menschen sich ändern und aus ihrer Geschichte lernen können, und mir die heute Linke doch auch ein Korrektiv zu unserem ungebärdigen und fast von allen anderen Partien gelobten oder hingenommen Spätkapitalismus zu sein scheint!