Hallo
manchmal wird selbst in Wirtschaftsmagazinen über Musikthemen berichtet. In "Der Steuerzahler" wurde der von der Bundesregierung erstmals vergebene "Spielstätten-Programmpreis" kritisiert. Mit diesem Preis soll der Stellenwert für die Entwicklung der kommunalen Kultur und die künstlerische Arbeit und die Existenz von Künstlern unterstrichen werden. Insgesamt hat dieser Preis dem Steuerzahler 1 Millionen Euro gekostet.
Preisgelder bis zu 30.000 € gingen an 55 Spielstätten oder Veranstalter. Die zweckgebundenen Gelder sollen die Bedingungen für die auftretenden Künstler verbessern. Dies kann nicht Aufgabe der Steuerzahler sein - so die Kritik im Artikel. Kann es auch nicht, denn Spielstätten und Veranstalter sind Unternehmen, die sich selbst finanzieren und am Markt behaupten müssen. Kosten für Künstlergarderobe, Technik etc bezahlt der Steuerzahler mit der Karte bzw Eintrittsgeld. Wer Veranstaltungen durchführt, muss in der Lage sein, seine Kosten zu kalkulieren und schließlich sind´s die Künstler, die die vorhandenen Bedingungen annehmen oder nicht.
Immerhin gibt es staatliche Förderprogramme für Spielstätten und Künstler. Bin auf meiner Suche nach weiteren Infos auf die Initiative Musik gestoßen. In der dortigen Liste der geförderten Künstler sind sogar Liedermacher zu finden. Insofern sollte der eine oder andere Liedermacher sich einfach trauen, dort Förderung zu beantragen. Möglicherweise gibt´s ja auch LMs die Erfahrungen mit dieser Förderung haben und darüber berichten können ...
LG
Rex2005


