Wichtig: Spam-Nachrichten von Bot-Konten – bitte keine Links anklicken!

Hallo zusammen,

in den letzten Tagen haben einige von euch private Nachrichten von unbekannten Konten mit Links erhalten, zum Beispiel mit dem Betreff „Darf ich dich was fragen?".

Vielen Dank an alle, die diese Nachrichten gemeldet haben!

Was passiert ist
Das Forum wurde vor einiger Zeit auf einen aktuellen Stand gebracht. Dabei sind einige Dateien nicht vollständig übertragen worden. Dadurch sind wohl wichtige Sicherheitsfunktionen ausgefallen, unter anderem bei der Abfrage im Rahmen der Neuregistrierung (Captcha). So konnten sich diese Bots anmelden.

Das Besondere: Anders als bei früheren Spam-Wellen wurden keine Beiträge in den Foren erstellt, die ich sehr schnell entdeckt hätte, sondern es wurden wahllos aktive Mitglieder per PN angeschrieben. Das ist eine neue Qualität und lässt sich schwieriger bekämpfen.

Was ich getan habe
- Die Bot-Konten sind gelöscht.
- Die Systemdateien wurde nochmals gecheckt und in 2 Fällen musste tatsächlich korrgiert werden.
- Neue Registrierungen muss ich jetzt zuerst freischalten. So kann ich selbst entscheiden, wie dringlich das Problem noch ist.
- Den E-Mail-Anbieter, über den die Anmeldungen liefen (zum Glück immer derselbe), habe ich gesperrt. Erfahrungsgemäß ist das aber nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Hürde genommen wird.

Was ihr tun könnt
- Klickt auf keinen Fall auf die Links in solchen Nachrichten und gebt dort keine Daten ein.
- Löscht die Nachricht oder meldet sie über die Funktion „Melden".
- Falls ihr doch geklickt und irgendwo Daten oder ein Passwort eingegeben habt, ändert bitte sofort das betroffene Passwort (und überall dort, wo ihr dasselbe noch verwendet).
- Steht als Absender „Anonymous", stammt die Nachricht von einem bereits gelöschten Bot-Konto. Ihr könnt sie einfach löschen.
- Kommt eine verdächtige Nachricht von einem Konto mit einem Namen der Euch "komisch" vorkommt, z.B. MiaAbc23 oder sowas, leitet sie bitte an mich weiter oder meldet sie, dann kümmere ich mich darum.

Und wie immer gilt, auch im Hinblick auf die KI-Technik („neu" ist vielleicht übertrieben ;-) ): Alles kann zum Guten wie zum Schlechten genutzt werden.

Administrative Grüße von migoe aus der KI-Hölle ;-)

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Der Musikmarkt in Deutschland ist im Wandel und das hat Auswirkungen auf alle Künstler/innen in allen Bereichen.
Diskutiere mit uns über die richtigen Wege und falsche Entwicklungen. Was sollte sich ändern, was darf sich nicht ändern? Welche Rolle spielen wir Konsumenten? Was kann die Politik tun?

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Mai 2012 04 17:21

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Anne1986

#1

Liebe Liedermacher-Freunde und LT-ler,
das diesjährige Liedertreffen ging mal wieder viel zu schnell vorbei, und auch wenn das Motto „Nach dem LT ist vor dem LT“ gilt, kommt mir die Wartezeit bis dahin viiieel zu lange vor!
Da wäre es neben den großartigen DVDs von 2011 (DANKE, Clemens!) ein wahrer Lichtblick, könnte man den ein oder anderen schon vorher wiedersehen – und das vielleicht noch mit einem Konzertbesuch verbinden? ;)
Es braucht nicht viel, um mich zu einem Reinhard Mey-, Bodo Wartke-, Wise Guys-, oder einem anderen Liedermacher-Konzert (möglicherweise eurem eigenen ?!) zu locken, sofern ich die Tourdaten weiß und mich nicht arbeitsmäßige Termine am Kommen hindern. Vielleicht geht’s da einigen von euch genauso? Drum findet ihr im Anschluss (als Anhang funktioniert es nicht!) den Tourplan von meinem Lieblingsprogramm, das ich mir immer wieder anhören kann, in der Hoffnung, dass wir uns zu einem Konzert treffen können, bzw. dass ihr Tourdaten oder besser noch Konzerte, zu denen ihr geht, ebenfalls postet, dann ist die Wahrscheinlichkeit eines Wiedersehens noch größer! ;)
Hier noch eine kurze Inhaltsbeschreibung:
Der Name Katja Ebstein wird ja nur allzu gerne mit Schlager oder Grand Prix in Verbindung gebracht – im Falle ihres Programms „Na und... wir leben noch!“ völlig zu Unrecht, denn Schlagertexte oder -melodien kommen hier nicht vor. Es handelt sich vielmehr um eine gelungene Zusammenstellung aus zu Herzen gehender, manchmal aufrührender, dann wieder lustiger und stets geistreicher Texte und Lieder großer Künstler, Liedermachern wie Poeten: Hans Dieter Hüsch („Ich sing für die Verrückten“), Hannes Wader („Vaterland“, „Ich wünsche mir“), Konstantin Wecker („Prost, Deutschland!“), Georg Kreissler („Ebstein, sei positiv!“), Klaus Hoffmann („Wir leben noch“), (vertonte) Gedichte von H.Heine, B.Brecht, E. Kästner, Else Lasker-Schüler (oder kam die nur im Weihnachtsprogramm vor?) u.v.m. - ihr seht, ich kann mir längst nicht alles merken, bin aber nach wie vor begeistert! Rezitation und Gesang wechseln sich ab, das Publikum wird nach Möglichkeit miteinbezogen, begleitet wird Katja Ebstein von ihrem Pianisten Stefan Kling, der zu Beginn des zweiten Konzertteils ein Solostück aus allen Motiven des Konzertprogramms improvisiert – absolut genial! Konzertkarten gibt es zumeist bei eventim, praktischer wär's aber natürlich, ihr meldet euch bei mir, wenn ihr Interesse habt und gerade zu einem Zeitpunkt könnt, wo bei mir eh ein Konzert auf dem Programm steht! ;) Dieses Jahr werde ich auf jeden Fall in Amrum sein, vielleicht im Mai noch auf einem Konzert im Raum NRW und für den Rest – mal schauen! ;)
Herzliche Grüße,
eure Anne (die sich fürs LT 2013 für den Auftritt auch mal einen fetzigeren, vielleicht auch bissigen Song(text) auswählen wird – ne, Maren?! ;))
Katja Ebstein – noch geplante Termine für Na und? – Wir leben noch!

11.05. Leverkusen (Scala) 13.05. Murnau (Schloss Murnau)
14. und 15.05. Köln (Senftöpfchen)
01.06. Haltern am See 02.06. Bordesholm (Savoy Bordesholm)
03.06. Bremen (Kulturkirche St. Stefani); 20.06. Heilbronn (Altes Theater Heilbronn); 23.06. München (Lustspielhaus)
31.07. Heppenheim (Festspiele Heppenheim)
02.08. Föhr, 03.08. Amrum; 07.08. Borkum; 08.08. Langeoog, 09.08. Norderney; 10.08. Juist
06.09. Grevenboich; 07.09. Dortmund (Fritz Henßler Haus)
08.09. Hamburg (Klangkirche); 09.09. Bad Bramstedt (Kurtheater)
13.09. Kiel (Forum Kiel); 14.09. Isernhagen (Isernhagenhof)
Ausnahme: 22.09. St. Augustin, Meine Lieder
29.09. Dresden (Comödie Dresden)
06.10. Kulturfabrik Hoyerswerda; 12.10. Leverkusen
13.10. Hamburg (Theaterschiff);
18.10. Trier (Tuchfabrik); 21.10.; 26.10. Kulturhaus Böhlen
07.11. Koblenz (Café Hahn)
10.11. Bad Schmiedeberg; 11.11. Dessau (Marienkirche)
Weihnachtsprogramm: 29.11. Weinheim Peterskirche (Weihnachten); 30.11. Zwickau (Weihnachten)
01.12. Bad Sassendorf; 02.12. Festhalle Frankfurt; 07.12. Baden Baden Rantastic
08.12. Stadthalle Waldshut (Weihnachten); 14.12. Plauen Vogtlandtheater; 16.12. Traunstein (Kirche)
20.12. Gewandhaus Zwickau; 27.12. Melle (Weihnachten)
Katja Ebstein - Termine 2013
12.01. Bad Bergzabern; 13.01. Rheinstetten
23.02. Wunsiedel
21.02. Clack Theater Wittenberg; 22.03. Clack-Theater Wittenberg Aids-Gala Benefiz

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Nicky
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Mai 2012 06 20:12

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Nicky

#2

Hallo Anne,
ich habe mir das Katja Ebstein Programm für dieses Jahr auch vorgenommen. Wenn ich das richtig gesehen habe, gibt es für Hamburg zwei Termine. Zu einem würde ich aufjeden Fall gerne hingehen wollen. Sollte es dich also nach Hamburg ziehen, würde ich gerne mit dir hingehen. Und natürlich: Meine Hütte ist auch deine Hütte. Übernachtug wäre also kein Problem.
Liebe Grüße
Nicole
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Mai 2012 07 11:07

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Beitrag von Anne1986

#3

Hallo Nicky,
hey, das freut mich!!! Also, zu dem Septembertermin in Hamburg könnte ich, da sind auf jeden Fall noch Ferien für mich! Vielleicht fassen wir das mal näher ins Auge? Vielen, vielen Dank jedenfalls für die Einladung, ich komme bestimmt!
Herzliche Grüße,
Anne
(bei der du natürlich auch für ein paar Tage in Köln wohnen kannst, vorausgesetzt, du findest mein Einzimmer-Appartment nicht zu eng! ;))
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Nicky
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Mai 2012 08 12:13

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Nicky

#4

Hallo Anne,
klasse. :-) Dann halten wir den 08.09.2012 mal fest. Wenn du magst, kümmere ich mich um die Karten ? Die Klangkirche ist in Hamburg-Harburg. Wäre für mich auch das erste mal dort in der Location.
Liebe Grüße
Nicole
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Sep 2012 20 13:07

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Anne1986

#5

Hallo, liebe Forumler,
das Konzert in Hamburg war spitzenklasse, und da Nicky mir rückgemeldet hat, dass sie meinen Konzertbericht, den ich für den Fanclub geschrieben habe, auch für forumstauglich hält, will ich euch unsere Erlebnisse nicht vorenthalten - viel Spaß beim Lesen! :-)
Hamburg, das Tor zur Welt – über den Atlantik gedanklich nach Haiti
Konzertbericht über „Na und- wir leben noch!“ in der Hamburger Klangkirche mit anschließendem Treffen à la Katja
Wie die deutsche Bahn hat nun auch mein Bericht etwas Verspätung – doch gut Ding will Weile haben und bisher hatte ich einfach nicht den Kopf frei zum Schreiben! 
Am Freitag, den 7.9. machte ich mich via ICE auf den Weg nach Hamburg – eine halbe Stunde früher als gedacht, aber durch die Verspätung kam im Endeffekt das Gleiche heraus! Bis auf einen Zwischenfall in Osnabrück, wo ein Fahrgast zwei Mal mit dem falschen Gepäck ausstieg, sein eigenes aber nicht wiederfand (eine ziemliche Aufregung, er hatte auch sämtliche Papiere in seinem Koffer gelassen und seine Verwechslungen legten nahe, dass ein anderer Fahrgast nun mit seinem Koffer früher ausgestiegen und nach Hause gegangen war), verlief die Fahrt ruhig und im Wechsel mit Sitzplatz und ohne. Angekommen in Altona holte mich Nicole ab, bei der ich das Wochenende logieren durfte.
Durch das diesige Wetter beschlossen wir, zunächst in ihrer Wohnung zu klönen, und bei selbstgebackener Pizza ließen wir es uns gut gehen. Eigentlich wollten wir ja auch gar nicht so lange quasseln, weil uns Samstag das Konzert von Katja bevorstand, aber wenn man sich seit dem letzten Liedertreffen im Mai nicht gesehen hat… ich glaube, es war nach Mitternacht, bis wir in die Federn kamen.
Da Nicole neben echter Liedermacher-Freundin eine begabte Künstlerin und Handwerkerin ist, und das Hamburger Wetter auch am Samstag zu wünschen übrig ließ, klapperten wir zunächst die Kreativläden der Innenstadt ab und fuhren dann zum Hafen für einen kleinen, gemütlichen Rundgang. Die Zeit verging wie im Flug und wir waren schon voller Vorfreude auf das Konzert. Schnell ins Konzert-Outfit geschmissen, die Karten und den Routenplan eingesteckt, konnte es losgehen, zur Klangkirche nach Hamburg-Harburg.
Wir hatten Karten für die 4. Reihe Mitte – die Reihen bestanden tatsächlich aus Kirchenbänken, die mit Klebezetteln durchnummeriert waren. Ein älteres Ehepaar meinte scherzend zu uns: „Setzen Sie sich doch ganz nach vorne!“ Wir erklärten ihnen daraufhin die Sitzplatzreservierung auf den Karten und sie stellten fest, dass sie selbst in der ersten Reihe sitzen durften. „Wir tauschen aber gerne mit Ihnen, wenn Sie wollen!“, meinten wir scherzend. „Nee, wir haben die Karten von unseren Kindern zur Silberhochzeit bekommen, wenn Sie mal soweit sind, bekommen Sie auch die erste Reihe!“ Sehr optimistisch, selbst wenn wir auf der Stelle weg heiraten würden, befürchte ich, dass zu unserer Silberhochzeit keine Katja-Konzerte mehr stattfinden!
Die Atmosphäre in der Klangkirche war wunderbar, wozu sicherlich die gute Akustik sowie die herzliche Veranstalterin beitrugen. Sie kündigte Katja mit vielen lobenden Worten an und begrüßte die beiden Rollstuhlfahrer im Publikum (sicherlich „Stammkunden“ des Programms in der Klangkirche) mit einem fröhlichen Händedruck.
Katja war richtig gut drauf, ihre Zwischenansagen nicht gar so bissig, eher wohlwollend, wenn auch immer noch eindringlich und so lang, dass sie zuweilen vergaß, wie sie überhaupt auf das Thema gekommen war und mit welchem Lied es nun weiterging… besonders bei den uns bekannten Liedern von Wader und Hoffmann, aber auch zwischendurch, lächelten Nicole und ich uns immer wieder an – ohne Worte, Liederschwester! 
In der Pause meinte Nicole dann auch gleich: „Das war nicht mein letztes Katja-Ebstein-Konzert!“ Richtig so, denn für Freunde der Liedermacherei bietet „Na und- wir leben noch“ bekannte und schöne Lieder in einem neuen Zusammenhang und eben ein klein wenig anders interpretiert! Also, wen darf ich das nächste Mal mitnehmen???
Vor dem zweiten Konzertteil überraschte uns die Veranstalterin mit der Nachricht, dass es zwar heute noch keine, aber in 2-3 Wochen eine CD von „Na und…wir leben noch!“ geben würde, und dass man bei ihr diese vorbestellen könnte. Die andere Ankündigung war nicht so erfreulich, 2013 wird die Klangkirche schließen müssen bzw. die kulturellen Veranstaltungen müssen ausweichen, weil der Träger die Kosten nicht mehr tragen will (wobei das Kulturprogramm das allermeiste wieder reinspielt, also, da sollte doch noch was zu machen sein!)
Stefan Kling eröffnete den zweiten Konzertteil wie immer bravourös auf dem Klavier, dann ging es mit dem Thema „Liebe“ weiter. Wie auch schon im ersten Teil stieß Katja auf ein ziemlich euphorisches und begeisterungsfähiges Publikum, die meisten Lacher hatte natürlich „Wenn Vata wieda aus Zuchthaus kommt“.
Ich hatte ja ehrlich vor, diesmal nichts, aber auch gar nichts reinzurufen, und wurde von Katja zunächst auch nicht in die Versuchung gebracht, weil sie diesmal nicht nach Hannes Wader fragte, aber im Zugabenteil ging es dann doch mit mir durch: Absoluter Texthänger mitten in „He, du da!“ und Stefan Kling hatte zwar die Noten, nicht aber Katjas Text! „Das gibt’s doch nicht, mir fehlt ein Wort…“ , entschuldigte sich Katja und lief nervös auf und ab. Angestrengt kramte ich in meinem Gehirn nach dem Text und sprach es halblaut vor mich hin – denn gerade dieses Lied gehört nicht zu den vielen, die ich wortwörtlich auswendig kann. Doch da kam mir der Blitzgedanke: „War das nicht..“ „Wer spricht da?“ fragte Katja abrupt. Später fiel mir ein, ich hätte antworten können: „Eine Stimme aus dem dummen Publikum“, aber so blieb ich einfach inkognito und sprach die Zeilen: „Warum hat die so ein irres Gesicht, und dazu noch einen Platz im Licht – oder so ähnlich?!“ „Gesicht, ja das war’s!“ Vor mir drehten sich ein paar beeindruckte Zuschauer zu mir um. Katja setzte noch mal ein und zeigte bei der Stelle beide Daumen hoch – „Wie schön, wenn das Publikum deinen Text kennt!“, meinte sie abschließend noch. Für donnernden Applaus sorgte Weckers „Prost Deutschland“, und „Sag mir, wo die Blumen sind“ inspirierte Nicole und mich sofort für das nächste Liedertreffen…
Glanzvoll ging das Konzert zu Ende – unser Abend aber noch lange nicht. An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an Christoph und Rico – denn: Ratet mal, wer noch im Konzert war und sich schwesternmäßig mit Katja danach ablichten ließ! Na? Mary Roos!  Sie kam aber nicht mehr mit ins Atlantikhotel, dadurch, dass sie am nächsten Tag bei einer Charity-Veranstaltung auftreten sollte, wollte sie bald ins Bett „Und bei Katja wird das nichts vor 4 Uhr morgens!“ Sie sollte Recht behalten. Katja begrüßte uns und sorgte dafür, dass ihre Freundin TiCorn (Liedermacherin aus Haiti, klasse Frau und großartige Künstlerin, wie ich jetzt herausgefunden habe, interessierte sich übrigens fürs Liedertreffen!) und deren Freunde uns mit dem Auto in die Bar des Atlantikhotels – laut Nicole die erste Adresse in Hamburg! – mitnahmen. Wir waren zunächst auch mächtig beeindruckt und fürchteten, dem Dresscode nicht zu genügen, denn alle anderen Frauen liefen dort im Ballkleid herum und die Herren im schnieken Anzug.
Den Pannen, die uns dort begegneten, zufolge, sollte es allerdings die letzte Adresse in Hamburg sein, zumindest was den Wohlfühlfaktor angeht! Katja meinte am Ende belustigt: „Daraus könnte man eine Kurzgeschichte schreiben!“ – und das mache ich auch, sonst werde ich mit dem Bericht wieder nicht fertig (gleich ist Sperrstunde hier im Rechenzentrum der Uni, da komme ich erst morgen wieder ans Internet!).
Also, hier habt ihr nun Teil 1, Teil 2 über das Treffen, der nicht minder spannend wird, folgt morgen!
Ganz liebe Grüße,
eure Anne
PS: Nach dem Amrumer Konzerttermin 2013 müssen wir unbedingt in St. Augustin fragen, den brauchen wir für die Urlaubsplanung, nicht wahr, Susan? 

Hamburg, das Tor zur Welt – über den Atlantik gedanklich nach Haiti
Konzertbericht über „Na und- wir leben noch!“ in der Hamburger Klangkirche mit anschließendem Treffen à la Katja (Teil 2)
So, wir waren in der Bar des Atlantikhotels stehengeblieben.
Katja hatte uns vorgeschickt, weil sie noch ihre Mikros etc. einräumen musste – vielleicht hat sie auch noch einmal mit der Veranstalterin gesprochen. Die Bar war ziemlich voll und verfügte nur über Vierertische. Einen konnten wir in Beschlag nehmen – Nicole, einer von TiCorns Freunden (Ticorn ist übrigens ein Künstlername, steht für „petite Cornelia“, ihr echter Name ist Cornelia Schütt, deutsche Eltern, aber auf Haiti groß geworden) – ich glaube, er hieß Hartmut, und ich nahmen deshalb direkt an der Bar Platz und bestellten ein Getränk – das uns, oh Wunder, unverzüglich gebracht wurde.
Katja traf ein und wollte umgehend dafür sorgen, dass wir alle an einem Tisch sitzen konnten – leichter gesagt, als getan, denn es war nichts mehr frei. Zwischenzeitlich rauschte Helge Schneider an uns vorbei (überhaupt nicht herausgeputzt, na, da waren wir wenigstens nicht die einzigen „Underdressed“). Bis 1 Uhr morgens spielte wacker ein Barpianist – Stefan Kling kam übrigens nicht mehr zum Treffen dazu, dadurch, dass am nächsten Abend noch mal ein Konzert stattfinden sollte, das früher begann, wollte er wohl ausspannen. Hartmut fand das Klavierspiel nach Katjas tollem Konzert nervtötend, ihr selbst und uns hat es aber ganz gut gefallen – wir verpassten bloß alle Möglichkeiten, zu applaudieren. Mit Hartmut an der Bar stellte ich zunächst richtig, dass ich Fan, aber nicht Stalker von Katja bin (Nein, ich war auch auf Amrum , um mich zu erholen, nicht nur wegen ihres Konzerts, und nein, ich habe nicht vor ihrem Haus im Garten campiert! Was sich manche Leute denken???).
Eine halbe Stunde später entdeckte Katja, das auf der kleinen Empore der Bar ein Tisch mit etwas mehr Platz frei wurde, was wir alle zu einem gemeinsamen Umzug nutzten. Wir baten darum, dass noch 3 Stühle gebracht werden, sorgten dann aber für mindestens 2 selbst. Die Pannenshow konnte beginnen. Katja hatte von der Veranstalterin einen kleinen Blumenstrauß erhalten und bat die Bedienung um eine kleine Vase. Wir baten drei Mal darum, bis uns halbherzig eine gebracht wurde – jauchzet und jubilieret, die Blumen haben überlebt! Als nächstes wollte Katja gerne einen Wein bestellen (welchen es, wie auf Amrum, nur in ganzen Flaschen gab, zu horrenden Preisen, wie man sich vorstellen kann!). „Sagen Sie, ich kann nicht vorher den Wein probieren, bevor ich eine Flasche auswähle und bestelle?“, fragte Katja die Kellnerin. „Doch, natürlich, können Sie!“, lautete die Antwort der Azubine (wie sich später herausstellte), „und essen können Sie hier auch, die Küche hat noch bis halb zwei geöffnet.“ Also verlangte Katja nach der Speisekarte und bestellte Fisch – TiCorn ebenfalls. Es verging einige Zeit, dann kam unsere Kellnerin zurück. „Es tut mir sehr leid, aber die Küche schickt mich – Sie können den Wein doch nicht vorher probieren!“ Katja hatte zwei in der engeren Auswahl. „Reinhard Mey hätte jetzt gesungen „Ich brauche einen Sommelier!““, raunte Nicole mir zu. Ich nutzte die Pause, um die Toilette aufzusuchen und den anderen danach eine Wegbeschreibung dorthin zu geben. Als ich wiederkam, war wohl auch Katja selbst auf die Idee mit dem Sommelier bekommen. „Dieser hat seit 23 Uhr Feierabend!“, lautete die nächste Auskunft. Die Essensbestellung war einfach überhört worden. Katja bestellte letztendlich den etwas günstigeren Wein von den beiden und teilte ihn mit TiCorn , Hartmut und Ehefrau. Danach wiesen wir freundlich auf die Essensbestellung hin. „In der Küche sind auch nur noch Azubis!“, lautete nun die Entschuldigung, „und es gibt nur noch den Mitternachts-Snack – Currywurst!“ Unserer Kellnerin muss echt die Pumpe gegangen sein. Wir konnten bei einer solchen Anhäufung an Missgeschicken nur lachen! Hartmut wartete seit bald einer Stunde auf seinen Biernachschub. Als es ihm gebracht wurde, bestellte er sofort das nächste – „damit es auch da ist, wenn ich dieses hier ausgetrunken habe!“.
Katja erzählte daraufhin viel von ihren Aufenthalten auf Haiti (ihr Mann hat dort wohl einen Film gedreht und sie waren häufig im Urlaub dort, bei TiCorns Familie – von Hochzeitsreise war auch die Rede, nun weiß ich aber nicht sicher, ob von ihrer eigenen oder von Freunden). Es gab überall Ratten in der Unterkunft :„Schöne Ratten, mit silbrig-grauem Fell!“ (O-Ton Katja), die aber insofern unangenehm wurden, als dass die an alles Essbare herangingen. Katja sperrte daraufhin eine Katze ins Zimmer, mit der Vorstellung, diese würde die Ratten verjagen, wenn nicht auffressen. Der Plan ging buchstäblich nach hinten los. Die freiheitsliebende Katze geriet in ihrem „Gefängnis“ in Panik und hinterließ einen riesigen Haufen auf Katjas Bett. Mit den Ratten musste man sich also arrangieren.
Die Gespräche verliefen weiter und kamen auch auf das Thema „Klangkirche“ zurück. Einer von Katjas Freunden, wohl seinerzeit beim Radio NDR beschäftigt, wollte sich an die richtigen Stellen wenden, um sich für den Erhalt der Klangkirche einzusetzen. „Wenn ich euch unterstützen kann, sag mir Bescheid!“, meinte Katja.
Sie erzählte später auch wieder von Naturthemen, die sie beschäftigen, und kam dann auf Canada und ihren Besuch in einem Indianerreservat zu sprechen, wo sie, nachdem sie einem Häuptling Löcher in den Bauch gefragt hatte, indianisch getauft wurde. Den indianischen Namen weiß ich leider nicht mehr, aber die Übersetzung lautete „die im Kopf weit reist“. Wenn ich mir vorstelle, dass ich je solch einen Namen erhalten sollte, dann würde der wohl „die im Konzert Texte einsagt“ lauten! 
Katja verspeiste ihre Currywurst, die Soße war wohl auch lecker, aber der Rest nicht wirklich. „Ist eine Biowurst“, lautete die Antwort der Bedienung – aha, Bio darf also nicht schmecken, oder was???
Es war schon kurz vor drei, da zogen wir wegen frischerer Luft in die Lobby um. Katjas Freundin wollte einen Espresso bestellen, bekam aber keinen: „Die Kaffeemaschine wurde gerade ausgestellt, ab 6 Uhr morgens gibt es wieder einen!“ Katja verschwand für längere Zeit auf Toilette, TiCorn ging schließlich nach ihr schauen, denn wir wollten uns auch nicht ohne Verabschiedung und Dankeschön verdrücken, und vielleicht war ihr der Wein zu Kopf gestiegen? Nebenan begannen die Kellner lautstark mit Aufräumarbeiten. Katja kam zurück und sah ziemlich müde aus. Ich bestellte ihr endlich die Grüße von Lucian Plessner und übermittelte seine Begeisterung, nochmals mit „Nina Gluckstein“ aufzutreten. Katjas Antwort: „Ja –aber wo?“.
Wir gewannen den Eindruck, dass man uns loswerden wollte. „Joa, wir hätten schon ganz gerne, dass Sie gehen, wir schließen die Bar.“
Es folgte die Odyssee der Rechnungen. Die erste, die Katja erhielt, hatte ihren Wein nicht mit aufgeführt. „Bevor die arme Azubine das bezahlen muss, bin ich so nett, und weise sie darauf hin!“, meinte Katja (sehr lieb und anständig!). es folgte Rechnung Nummer 2, die den um 40 Euro teureren Wein enthielt. „Nee, so sozial bin ich dann auch nicht, dass ich den günstigeren trinke und den teureren bezahle!“ (wir, d.h. die Weintrinker, beteiligten uns übrigens diesmal, von Nicole und mir wollte Katja aber kein Geld annehmen). Ewigkeiten verstrichen – „Wahrscheinlich suchen die jetzt noch mal die Flasche und prüfen das Etikett – peinlich!“, dachten wir. Die dritte Rechnung stimmte dann.
„Bei all den Pannen des heutigen Abends – meinen Sie nicht, Sie könnten uns einen Absacker bringen, auf Kosten des Hauses?“, meinte Katja lachend. Hier ereignete sich dann die letzte Panne, denn der Kellner konnte nicht zählen. „O, jetzt habe ich einen zu wenig gebracht – soll ich noch einen holen?“ Wir sagten mindestens dreimal freundlich „Ja, holen Sie noch einen!“, bis er sich in Bewegung setzte. Dafür verlangte er aber auch ein sofortiges Urteil des Mixes, der nach Nicole wie geschmolzene Rumkugel schmeckte. „Es fehlt noch eine Kaffeebohne, dann ist es nicht zu süß!“, riet Katja.
Es war 4 Uhr morgens und wir brachen auf. Katja holte ihren Schlüssel an der Rezeption. „Um wieviel Uhr möchten Sie geweckt werden?“ Falsche Frage! „Gar nicht…“, mehr von Katjas Antwort hörte ich nicht. Sie umarmte uns und rief mir dann noch herzlichste Grüße an Karl Knott und Familie hinterher. Hab ich ja auch nicht vergessen, auszurichten! 
TiCorns Freunde brachten uns noch – sehr, sehr nett! – bis vor die Haustür. Sie sammelten zunächst große Pluspunkte „Ich liebe die Lieder von Reinhard Mey!“, bekamen aber wieder Abzug „Aber das Live-Konzert war scheiße!“. Das sollte ich wohl lieber nicht im Liedermacherforum posten…
Den nächsten Tag hielten Nicole und ich im Katja-Rhythmus: mittags aufstehen, den Frühstückstisch um 15.30 Uhr abräumen, dazwischen Gitarre spielen und gemeinsam singen – schööööön! Wir scherzten schon, dass wir, wenn wir so weiter machten, eher die CD fertig bekämem als Katja und unser verehrter Liedermacher Stephan Graumann aus dem Forum – na ja, nur so laienhaft, wie wir Musik machen, wollte die wohl erst mal keiner hören.
Nachmittags fuhren wir noch in die Speicherstadt und zum Michel und hatten herrliches Sommersonnenwetter. Abends zeigte mir Nicole den Kiez und wir aßen königlich im Restaurant „Herzblut“ zu Abend, wo uns im Kontrast zum glamourösen Atlantikhotel eine ungelernte (!) Kellnerin, Dani, herzlichst bediente.
Hamburg, ich komme wieder! Wenn Katja wieder dort konzertieren sollte, aus doppeltem Grund!
So, ihr Lieben, das war’s für diesmal! Herzlichen Dank an Nicole und viel Spaß euch in allen kommenden Konzerten! Ich hoffe, den ein oder anderen bald wiederzusehen!
Viele liebe Grüße,
Anne

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Rike
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Sep 2012 20 19:55

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Rike

#6

Hallo Anne,
danke für den tollen Bericht!
Leider konnte ich an dem Tag nicht - aber ich habe ne Karte für Katjas Konzert auf dem Hamburger Theaterschiff im Oktober :-) :-) :-) :-)
Herzliche Grüße von
Rike
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Sep 2012 20 22:08

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Benutzer 76 gelöscht

#7

Liebe Anne,
Dein liebevoller Bericht hat mir den Abend versüßt, danke! Mit Spannung lese ich:
Vor dem zweiten Konzertteil überraschte uns die Veranstalterin mit der Nachricht, dass es zwar heute noch keine, aber in 2-3 Wochen eine CD von „Na und…wir leben noch!“ geben würde, und dass man bei ihr diese vorbestellen könnte.

...hast Du Katja mal danach gefragt? Ich glaube nämlich nicht so recht daran, was Dir die Veranstalterin sagte... bei EMI, wo Katja zuletzt unter Vertrag war (noch ist?) weiß man jedenfalls nichts von einer neuen CD...
Lieben Gruß,
Marc
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Anne1986 hat dieses Thema gestartet
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Sep 2012 21 12:19

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Anne1986

#8

Hallo Rike, hallo Marc,
schön, dass euch mein Bericht gefallen hat - war auch ein ganz besonderer Abend!
Was die CD betrifft, so bin ich ziemlich optimistisch, denn Katja hatte diesen Sommer vor, ins Studio zu gehen und "Na und - wir leben noch" aufzunehmen, nachdem ihr die Live-Version aus Wuppertal (2008 - wird echt Zeit, dass es das Programm auf CD gibt!), wo wir auch beim Konzert waren, nicht gefallen hat... aber das kriegen wir noch raus, morgen sind Karl, seine Verwandten und ich in St. Augustin zur Derniere von "Meine Lieder" (Katja Ebstein und Band), und da werden wir danach sicher darauf zu sprechen kommen bzw. bei Katja nachfragen! ;-)
Vielleicht gehen wir 2013 mal zusammen zum Konzert???
Viele liebe Grüße,
Anne
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Sep 2012 21 13:09

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Nicky

#9


Ihr Lieben,
nach Rückspache mit Frau Reimers (das ist die nette Geschäftsführerin der Klangkirche, die Katja an diesem Abend ganz liebevoll angesagt hat) wird die CD wohl tatsächlich in 2-3 Wochen rauskommen. Ob das ganze dann über den Handel läuft, wußte sie nicht. Allerdings steht sie mit Katja in Kontakt. Diese will ihr einen ganzen packen CD´s zukommen lassen. Ich habe mich jetzt gerade mal bei ihr registrieren lassen. Sobald ich etwas neues höre, melde ich mich hier nochmal. :-)
@ Rike: ich würde ja furchtbar gerne auch nochmal mitkommen zum Konzert, bin aber zur gleichen Zeit noch auf Sylt. Da muß Frau sich entscheiden…… ;-)
Liebe Grüße
Nicole
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Sep 2012 25 22:09

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Luise

#10

Hallo,Anne !
Du hast mich neugierig gemacht,aber egal ob das Programm nun " Meine Lieder", oder " Na und-wir leben noch" ,heißen sollte,es wird keins von beiden geben,da der Veranstalter das Konzert ( Grund wurde nicht genannt) abgesagt hat ... :-( Schade,hätte ich mir gerne mal angehört.
Es grüßt Dich lieb Luise.
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Und wo immer auch ein Fettnapf steht,da tapp`ich voll hinein...
R.M.

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Sep 2012 28 14:28

Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Anne1986

#11

Hallo, liebe Luise,
um welchen Konzerttermin handelte es sich denn?
Das ist ja wirklich schade, es wäre höchstwahrscheinlich "Na und... wir leben noch" gewesen, weil sie mit Band nur ganz selten auftritt. Sag mir mal Bescheid, dann gebe ich das an den Freundeskreis weiter und wir aktualisieren den Tourplan mit den Konzertterminen, vielleicht wirds ja irgendwann mal nachgeholt???
Konzertbericht von St. Augustin folgt am Wochenende. Von der CD weiß ich, dass sie aufgenommen wurde, dass die Pausen aber noch nicht geschnitten und die Reihenfolge noch nicht steht, da müssen wir uns noch etwas gedulden. Es ist gut möglich, dass Katja die CD in ihrem eigenen Label (Cat Music) rausbringt, deswegen konntest du es, Marc, bei ihrem Verlag EMI nicht finden.
Schönes Wochenende und viele liebe Grüße,
Anne
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Tourdaten zu meinem Lieblingsprogramm "Na und...wir leben noch!"

Beitrag von Anne1986

#12

Hallo,
für alle, die es interessiert: Hier mein Konzertbericht vom Bandprogramm "Meine Lieder" vom 22.9. in St. Augustin :).
„Wenn du da rauf gehst, stehst du da oben!“
Ein unvergesslicher Konzertabend mit Katja Ebstein und Band – „Meine Lieder“ am 22.9.2012 in St. Augustin
Wie schon angekündigt, ist es mir diesmal wieder erst eine Woche später vergönnt, über Katjas Konzert zu berichten – wichtige Vorbereitungen für die Sprachcamps füllten diese Woche meine gesamte Zeit – doch da es sich, wie im Untertitel anklingt, um einen unvergesslichen Abend handelt, bin ich guter Dinge, nichts Wesentliches vergessen zu haben. „Wenn du da rauf gehst, stehst du da oben!“ -dieser überaus weise und gänzlich logische Spruch der Überschrift stammt aus dem Mund von Hildegard – doch zu diesem Anekdötchen kommen wir später. Es erschien mir bloß ganz passend, begibt sich unsere Katja ja schließlich auch immer nach oben auf die Bühne – mit der Konsequenz, dass sie uns dann die nächsten Stunden unterhalten darf.  Aber nun der Reihe nach:
Gut gelaunt begab ich mich am frühen Nachmittag des 22.9. mitsamt Schlafklamotten und Blümchen für die Gastgeberin zu Ludwig und Hildegard nach Höhenhaus. Okay, ich habe zunächst einen winzigen Schlenker in die falsche Richtung gemacht, aber ansonsten habe ich mich nicht verlaufen! Da wir uns das letzte Mal vor eineinhalb Jahren bei Katjas und Lucian Plessners Konzertlesung „Die Mathematik der Nina Gluckstein“ gesehen hatten, hatten wir uns viel zu erzählen. Es ist aber auch wirklich verrückt, dass wir es anscheinend nur zu Katjas Konzerten schaffen, uns zu treffen – obwohl wir doch in der gleichen Stadt wohnen! Während wir noch auf Karl warteten, erzählte Hildegard ganz lebendig und froh von ihrem am Vortag geborenen Enkelchen Noah und ließ mich ihr früheres Schulmaterial durchsehen, von dem ich einen ganzen Stapel mitnahm. Das Wörterbuch eignet sich übrigens schon hervorragend für unser Sprachcamp zum Thema „Zaubern“, denn es heißt „Simsalabim“ und ist mit vielen Zauberermotiven illustriert – kommt also gleich zum Einsatz, vielen Dank, liebe Hildegard! Etwa eine Stunde später traf Karl ein und wir konnten mit einer gemütlichen Kaffeerunde beginnen. Welch ein Glück, dass er für den Sonntag noch eine Vertretung bekommen hatte und somit bleiben konnte ! Und noch ein größeres Glück, dass er nun mit seinem Großneffen seine Abwesenheit begründen konnte („Ich muss das Baby gucken!“, nicht etwa: „Ich muss zum Konzert von Katja Ebstein!“ ). Wir übernachteten bei Ludwig und Hildegard, ahnten wir doch, dass der Abend ziemlich lang werden könnte. In Karls Gästezimmer wartete zusätzlich noch eine Überraschung: Ein großes Plakat von Katja (Amrum, Programm „Wir leben noch!“) mit persönlichem Geburtstagsgruß von Katja an Hildegard und Ludwig zum 70. – sehr schön auf ihre Hand geschrieben! Diejenigen Freunde (oder waren es Verwandte?), die es nach dem Konzert auf Amrum besorgt hatten, haben wir wohl übersehen, Susan! Na ja, vielleicht wird’s ja nächsten Sommer was! Wobei es den Termin immer noch nicht gibt, ich hoffe aber, dass es stattfindet, auch wenn im August die Proben für das Musicalprojekt in Bad Godesberg beginnen werden!
Für die Hinfahrt nach St. Augustin zum Konzertsaal waren wir bestens mit Straßenkarten ausgestattet – die sich letztendlich mehr oder weniger als überflüssig erwiesen, weil Ludwig und Hildegard die Strecke gut kannten. Trotzdem fuhren wir lieber etwas früher los, was aber Karl nicht daran hinderte, zuweilen tüchtig auf das Gaspedal zu treten. „Ras doch nicht so!“, mahnte Hildegard. Als Mitfahrerin kann ich aber beruhigen, allzu schlimm war es nicht! Außerdem galt das Tempo nur für die Hinfahrt, bei der Rückfahrt ließ es Karl gemütlicher angehen. Wir fanden einen großzügigen Parkplatz vor und gingen die letzten Meter zu Fuß. Angekommen in der Halle des Gymnasiums trafen wir direkt auf Wolfgang & Wolfgang, die ihren CD-Stand aufbauten (einmal Heine-CD, einmal Frauenlyrik, ganz oft Witkiewicz, leider noch keine „Na und… wir leben noch“, aber die ist in Arbeit!) und auf eine der Veranstalter, Frau Haase, die Karl zusicherte, er könne das Konzertplakat (es war nur ein einziges Mal vorhanden!) nach dem Konzert haben, wenn er als erster käme. Sie probierte daraufhin den Gong, als wir die Flyer durchstöberten, sodass man dachte, es wäre eine Alarmanlage. Als nächstes sahen wir Uli Grigoleit mit Begleitung und Oliver Panteleit mit Rainer. Letztere begleiteten uns zum HUMA-Markt, weil sie, wie Karl, für Katja noch einen Blumenstrauß besorgen wollten. Unterwegs wurde schon beratschlagt: „Keine Rosen – hat sie ja gesungen, „Es müssen keine Rosen sein!“, meinte Oliver. Zunächst mussten wir aber erst mal einen Blumenladen finden! Zur Not hätten wir auf Schokolade ausweichen müssen, einen Süßwarenladen fanden wir auf Anhieb in der ersten Etage. Dank Ludwig nahmen wir aber auch bald Kurs auf den Blumenladen, wo Karl einen Strauß mit gelb-orangenen Sommerblumen kaufte und Oliver sich einen zusammenstellen ließ – mit Rosen! Na ja, etwas anderes passte wohl nicht zu der weißen Hortensie.  Spaß beiseite, Männer, eure Blumensträuße sahen beide sehr schön aus! Ich nutze die Pause, um Olivers Mitbringsel auszupacken – eine Spezialanfertigung, OP Records , die Platte „Freunde“ auf CD – Oliver, du bist ein echter Künstler! Allein mit dem Cover hast du mir eine riesige Freude gemacht – vielen, vielen Dank!
Es wurde höchste Zeit, zum Konzertsaal zurückzukehren, denn schließlich wollte ich meine Freundin Shukrane, genannt Shuki (ihr erinnert euch, aus dem Bericht von Amrum, wo sie aber leider nicht so lange bleiben konnte, um Katjas Konzert noch mitzuerleben) nicht verpassen. Wie sich herausstellte, mussten wir aus brandschutztechnischen Gründen auch noch unsere Jacken an der Garderobe abgeben… gewisse Blumensträuße bildeten jedoch eher Stolperfallen als Jacken und Mäntel, wie wir später belustigt feststellen konnten. Shuki und ich hatten Plätze in der 5. Reihe am Rand – obwohl wir wesentlich später als Karl und Familie die Tickets bestellt hatten, die in Reihe 11 saßen. Seltsam, dachten wir, aber eine Erklärung gab es schnell: Wir saßen auf Zusatzstühlen, d.h. das Konzert war mehr als gut besucht!  Das Saallicht verlöschte bald, doch noch war außer den Instrumenten nichts auf der Bühne zu sehen. Das Publikum setzte mehrmals zu Vorapplaus an. Merke: Dadurch beginnt das Konzert trotzdem nicht früher!
Die Band erschien als erstes und wir erlebten die erste Überraschung des Abends: eine Frau am Schlagzeug! Nach dem Intro „On the road again“ und „Wein nicht um mich, Argentinien“ stellte Katja sie begeistert als Frauenverstärkung und mit Namen, Karoline Körbel, vor. Beim Rest der Band weiß ich nur noch, dass es sich bei Bass und Gitarre um zwei Brasilianer handelte – Karl hat aber fleißig recherchiert, sie heißen Eudinho Soares und Guilherme Castro. Neben dem, wie immer, brillanten Stefan Kling, der manchmal sogar innerhalb von einem Stück von Flügel zu E-Piano und wieder zurück wechselte, gab es noch an Percussion und Blasinstrumenten (meistens Saxophon) einen Musiker mit Namen Stanley Blume. Multikulturelle Besetzung, das gefiel Shuki und mir sehr gut. Wie die von Karl rundgemailten Zeitungsartikel bereits herausgestellt haben, dankte Katja dem Veranstalter sehr herzlich. Ich glaube, dass das den Ausschlag gegeben hatte, dass sie nach dreijähriger Pause wieder mit Band und eben dem „Meine Lieder“-Programm auftrat. Vieles berührte mich sehr, nicht nur, weil es mich an mein allererstes besuchtes Livekonzert erinnerte. Besonders gefreut habe ich mich über die Ballade „Sei nicht alt“, weil ich sie einfach schön finde und sie zu meinen Lieblingsstücken zählt. Aber auch „Funny Valentine“ und andere Liebeslieder verfehlten ihre Wirkung nicht – Gänsehaut pur! Natürlich ließen Katjas kritische Zwischentexte und passgenaue Ansagen zu den Liedern nicht auf sich warten! Aus „Wir leben noch!“ hatte sie den Text „Sind wir wirklich noch zu retten?“ eingeflochten, bei dem das Publikum in St. Augustin es tatsächlich am Ende hinbekam, „immer noch!“ zu rufen, und nicht „noch!“, wo Katja sonst immer korrigieren muss. Apropos Korrektur – auf Katjas Ansage „Wir sind nämlich alle Mutanten!“, folgte unerwarteter Weise nicht Longs „Feste Jungs“, sondern die schlesischen Weber von Heine. Katja löste diese Situation souverän und sprach in die Einleitung der Band einfach noch mal den richtigen Ansagetext ein. Zuvor bemerkte sie: „Das hat nichts mit Demenz zu tun, ich habe nur so viel gleichzeitig im Kopf…!“ Bei ihrem Repertoire ist das doch wohl hundertprozentig nachvollziehbar! Und so kleine Pannen sind doch einfach nur sympathisch, mal abgesehen davon, dass es uns genauso gehen würde, wenn wir oben auf der Bühne ständen und nicht ruhig im Publikum säßen – da fällt einem der Text ja viel leichter ein! Wahrscheinlich bin ich auch nur deshalb so Versprecher-und-Co-sensitiv, weil es Unterhaltung in meine Berichte bringt und weil ich seit Jahren Stilblüten und Anekdötchen meiner Schüler sammele. Wobei ich in letzter Zeit immer häufiger feststelle, dass es uns Erwachsenen genauso unterläuft, ob nun in unseren Assoziationen oder direkt im sprachlichen Ausdruck (eine Camp-Kollegin beim Vorbereitungstreffen zum Beispiel: „Oah, die Schulleiterin ist echt mit Vorsicht zu genießen, die hat Zähne auf den Haaren!“  Könnt ihr euch das Bild vorstellen, das ich darauf sofort im Kopf hatte???). Zurück zum Konzert. Der erste Teil endete mit einem Mix aus bekannten Schlagern. Bei „Abschied ist ein bisschen wie Sterben“ musste ich Schmunzeln, als ich die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Brasilianer beim Background-Singen beobachtete – der eine ganz forsch und leidenschaftlich, der andere mit ernstem Blick und ziemlich zurückhaltend. 
Konzertteil Nummer 2: Karl und seine Blumen konnten noch neben uns in die 5. Reihe, da waren am Rand zwei Plätze frei geblieben (Zusatzstühle, wohl betont!) .Es begann mit einem gellenden Pfiff, obwohl das Licht noch an war – entweder wollte da schon jemand für den Applaus der Zugaben üben oder aber für Ruhe sorgen. Die Band nahm Platz, spielte aber nicht los. Überraschend ließ sich Katjas Stimme aus dem Off vernehmen: „STRAAWW-BERRIIIES! STRAAWW-BERRIIIES!“. Es war Aufhänger für die nun folgenden Stücke aus dem Musical „Porgy und Bess“. Als die Berliner Couplets folgten, war ich in meiner Begeisterung kaum zu bremsen, denn davon hatte ich Shuki schon vorgeschwärmt. Auf Katjas Frage: „Und, wat kennzeichnet uns Berliner?“, rief doch dann tatsächlich jemand aus dem Publikum: „Icke!“ Määp, das war die falsche Antwort, „Schnauze!“, wäre die richtige gewesen, aber das hätte ich mich nie reinzurufen gewagt und so hielt ich dieselbige. Der zweite Konzertteil enthielt einen Powersong nach dem anderen. Gut in Erinnerung geblieben sind mir „Inch Allah“ und „Wilde Wasser“ – Shuki bemerkte zwischendurch: „Ihre Stimme ist ja der Hammer! Wie kann sie so singen?!“ Wird wohl auch nicht ihr letztes Katja-Ebstein-Konzert gewesen sein!  Zum Abschluss („Berlin, das ist jetzt dein Weg“, gefolgt von Wunder in der Version 2005) gab es Standing Ovations und donnernden Applaus – Katja und ihre Band gingen mehrmals von der Bühne ab und kamen wieder. Karls Blumen, die während „Wunder gibt es immer wieder“ überreicht wurden, überstanden ein Schleudertrauma, Olivers Blumen hatten mehr Glück. Beide Sträuße machten sich vor dem Klavier hervorragend. Katja gab viele Zugaben, darunter auch einige nur mit Klavierbegleitung, z.B. „Wenn Vata wieder aus Zuchthaus kommt“ – hat sie doch irgendwie mitgekriegt, dass ich das Lied im letzten Bericht als Zuschauerknüller gelobt hatte??? Wie bei „Na und-wir leben noch!“ waren die letzten Zugaben „Sag mir, wo die Blumen sind“ und Heines Gedicht „Werdet nur nicht ungeduldig!“
Zu wahr, dieser Leitspruch, denn bis Katja an diesem Abend wieder kam, konnten wir noch eine ganze Weile warten. Karl blieb erst mal im Saal und sprach mit Stefan, wir anderen sammelten uns in der Halle. Hier musste Uli Grigoleit sich leider von uns verabschieden. Das Plakat, das Karl gerne gehabt hätte, war weg. Anscheinend wurde Katja immer wieder von Fans und Autogrammjägern aufgehalten, denn in ihrer Garderobe war sie laut Stefan auch nicht mehr. Frau Haase schlug uns vor, schon mal zum Ratskeller vorzugehen, wo Katja mit der Band zum Essen verabredet war, und beschrieb Ludwig den Weg. Wir sollten auch unser Auto in die sogenannte „Halb-Tiefgarage“ umparken, riet sie uns. Wir anderen blieben unschlüssig, denn so ganz genau hatten wir nicht verstanden, wo wir lang mussten. Was braucht man aber Navi oder GPS, wenn man einen Ludwig hat? Unbeirrt führte er unsere Gruppe an. Und hier nun kommen wir zu dem berühmten Titel-Zitat: Ludwig steuerte eine Brücke an, während Hildegard lieber in die Richtung unseres Autos gegangen wäre: „Och Ludwig, nein, wenn du da rauf gehst, stehst du da oben!“ Na ja, nicht wenn es auf der anderen Seite wieder runter und auf direktem Wege zum Ratskeller geht! Willkommen im Club der Orientierungs-schwachen, Hildegard!  Bei Shuki und mir muss man sogar bei Beschreibungen aufpassen, ob nicht „das andere“ links oder rechts gemeint ist! 
Für Katja und ihre Band sowie die Veranstalter war ein Tisch reserviert, es blieb aber zu wenig Platz, sodass wir uns zunächst in eine Nische an einen anderen Tisch verzogen und Getränke bestellten. Dabei hielten wir den Kellner ganz gut auf Trab. Im Hintergrund lief Schlager-Radio, nicht so mein Fall, solange es nicht Katjas Schlager sind, aber zum Glück war es nicht ganz so laut. „Andrea Berg!“, tippte Oliver einmal mit ziemlicher Treffsicherheit und meinte dann: „Das erkennt man schon an den typischen Anfangsakkorden!“ Zuerst kam die Band, Stefan kam auch gleich auf uns zu und setzte sich auf ein Wasser zu uns. Wir lobten die musikalische Gesamtleistung des Abends und er erzählte uns stolz, dass die Schlagzeugerin seine Entdeckung gewesen war. Bedenken von beiden Seiten (seiner und Katja), zwei Frauen auf der Bühne könnten eine zu viel sein, erwiesen sich sofort als unbegründet. Stefan erklärte uns, dass bei den Aufnahmen von „Na und- wir leben noch!“ die Pausen geschnitten und die Reihenfolge festgelegt werden müssen, und dass da Katja natürlich das letzte Wort hat. Aufgenommen ist das Programm aber ja schon mal, da können wir uns auf die Veröffentlichung der CD freuen! Katja kam und umarmte uns der Reihe nach. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie uns am liebsten noch zwischen alle anderen an ihren Tisch gequetscht, aber wir wollten, dass sie in Ruhe etwas essen konnte. Der Freundeskreis gönnte sich auch noch ein Abendessen, mit Ausnahme von mir, so spät verträgt mein Magen nichts mehr, es war schon nach Mitternacht. Wir sagten Katja, wir würden später zu ihr rüberkommen und unterhielten uns noch gut über die ersten Infos zum Musicalprojekt „Non(n)sense“, über Liedermacher allgemein, über unsere Familien… Irgendwann spielte das Radio „Mit 70 fängt das Leben erst an!“ (Hatte ich jedenfalls so verstanden – mein Gehör scheint nachzulassen! Karl hat aus der 17 eine 70 gemacht – Schlawiner! ) Na, ein Glück für Ludwig und Hildegard, aber was machen wir bloß so lange bis zu unserem Lebensanfang, Shuki???
Zu fortgeschrittener Stunde waren schon ein paar Leute gegangen und wir hatten alle auch nur noch unser Getränk. „Kommt, wir setzen uns zu Katja rüber!“, meinte Ludwig, und das war eine gute Idee. Eine noch bessere wäre gewesen, vorher unsere Rechnung zu bezahlen, aber das gelang nur Shuki. An Katjas Tisch gab es ständige Platzwechsel. Ludwig hatte aber zielsicher Platz neben Katja gefunden und ließ mich – sehr nett – noch dazwischen. Danke, Ludwig! Die Hauptgesprächsthemen blieben das Musicalprojekt, unser Lob zum Konzertabend und zur Band sowie eine Fachdiskussion zum Thema Wein mit dem Ehepaar Schäfer aus Ahrweiler. Zu letzterem konnte ich nichts sagen, hörte aber interessiert zu. Ich trinke nun mal nicht gerne und deshalb so gut wie nie Alkohol – auch nicht bei der Runde Ouzo, die Katja bestellte. Zwischendurch strich sie mir durchs Gesicht, fragte, wie es mir geht und bedankte sich dafür, dass ich dieses Jahr so oft zu Konzerten gekommen war. Immer wieder gerne, und noch lieber natürlich, wenn ich weiß, dass es ihr guttut, Freunde im Publikum sitzen zu haben! 
Langsam waren wir alle müde, so zahlten wir unsere Rechnungen und brachen nacheinander allmählich auf. Nachdem sie Ludwig und Hildegard gedrückt hatte, meinte Katja zu mir: „Bist du mit Karl da?“ Ich nickte. „Dann bleibst du ja noch ein bisschen!“ Das wäre ich gerne, liebe Katja, aber Karl hat uns alle gefahren und so mussten wir auch geschlossen wieder zurück. So müde wäre ich aber auch keine gute Gesprächspartnerin mehr gewesen!
Oben auf der Brücke  verabschiedeten wir uns von Oliver, Rainer und Shuki – es war ein wunderschöner Abend mit euch!
Nun hoffe ich, dass ich es einmal dieses Jahr auch zum Weihnachtskonzert schaffen werde… ab dem Referendariat bin ich ja leider auf Wochenenden und Schulferien termintechnisch eingeschränkt. Wenn ihr aber zu einem hinfahrt, sagt mir unbedingt Bescheid! „Wir leben noch“ werde ich mir, sobald etwas im Kölner Raum stattfindet, begeistert wieder ansehen, und dann natürlich auf Amrum nächsten Sommer!
Viele liebe Grüße,
eure Anne
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Nicky
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Beitrag von Nicky

#13

Liebe Anne,
vielen lieben Dank für deinen Konzertbericht. Ich hoffe, dass ich ganz bald auch nochmal Gelegenheit haben werde zu einen von Katja´s Konzerten zu gehen. Es war einfach zu herrlich vor einigen Wochen in Hamburg. :-)
Alles andere per Brief. ;-)
Alles Liebe
Nicole
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Beitrag von Benutzer 76 gelöscht

#14

Ihr Lieben,
am 3. Februar sollte Katja Ebstein in meinem Heimatstädtchen auftreten. Durch Zufall fand ich den Hinweis im Kleingedruckten der regionalen Tageszeitung. Doch dann begann das Verwirrspiel: Kein Hinweis auf der Homepage von Katja Ebstein, keine Auskunft vom Management. Ein paar Tage später dann doch noch Grund zur Vorfreude: Das Konzert wird auf Katja Ebsteins Homepage angekündigt - doch leider nur für kurze Zeit. Heute las ich erneut das Kleingedruckte: Konzert abgesagt, ohne Grund, das Geld gibt es an der Vorverkaufsstelle zurück.
Was für ein schlechtes Management - arme Katja Ebstein...
Ich hatte mich auf mein 5. Konzert mit ihr gefreut!
Lieben Gruß,
Marc
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Beitrag von Anne1986

#15

Lieber Marc,
das ist ja schade!
Aber genau deswegen hatte ich vorher dem Freundeskreis von Katja gemailt und gefragt - kommt leider immer mal wieder vor, dass Konzerttermine mit Katja selbst gar nicht abgestimmt sind!
Könnte, wenn ihr möchtet, die bisherigen Tourdaten wieder hier veröffentlichen - aber ein paar wackelige Termine sind wohl trotzdem auch dort dabei...
Hoffe, dass Heine-Programm in Frankfurt Hoechst findet statt (1.3.), habe nämlich eine Karte reserviert und bezahlt. Da das Programm sowieso kaum angeboten wird... Jemand von euch dabei?
Viele liebe Grüße,
Anne
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Nicky
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Beitrag von Nicky

#16

Ihr Lieben,
gestern Abend saß Katja Ebstein auf dem "roten Sofa" im NDR. Sah stark verschnupft aus und hatte eine ganz rauhr Stimme..........erzählte aber auch von ganzvielen Konzertterminen, die in nächster Zeit statt finden.........
Liebe Grüße
Nicole
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Beitrag von Benutzer 76 gelöscht

#17

Ihr Lieben,
heute die offizielle Begründung vom Veranstalter:
Frau Ebstein begründete die Absage ihrer Konzertreise nach Hannover und Umgebung mit "sehr persönlichen und zu respektierenden Gründen".

Lieben Gruß,
Marc
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Nicky
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Beitrag von Nicky

#18

Uuuuiii. So eine Angabe macht die Absage nicht gerade sympathisch. Oder bin ich da zu sensibel?
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Petra
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Beitrag von Petra

#19


Nicky schrieb:
Uuuuiii. So eine Angabe macht die Absage nicht gerade sympathisch. Oder bin ich da zu sensibel?

Naja, Absagen sind halt immer ein schwieriges Thema. Es gibt einfach zutiefst private Gründe, die man nicht in der Öffentlichkeit breit getreten sehen will, die aber zwingend sind und die auch jeder verstehen würde, wenn er sie wüsste. Wenn so etwas öfter vorkäme, wäre es ein Ärgernis, ansonsten neige ich eher zu Verständnis. Kommt immer drauf an, ob man dem Künstler den nötigen Respekt vor dem Publikum zutraut.
Das Verwirrspiel vorher war etwas seltsam, aber so lange man die Gründe nicht kennt, kann man eigentlich gar nichts dazu sagen.
Viele Grüße von Petra
Dieser Beitrag enthält 121 Wörter


Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)

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Jan 2013 27 21:47

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Beitrag von Anne1986

#20

Hallo, ihr Lieben,
aus vertrauenswürdiger Quelle weiß ich, dass Katja Ebstein derzeit tatsächlich ziemlich erkältet ist. Ob das der Grund zur Konzertabsage war, wage ich aber zu bezweifeln, denn von so etwas lässt sie sich sonst nicht vom Auftritt abhalten (auch wenn ich manchmal denke, es wäre wirklich besser und gesünder, wenn sie sich mal schonen würde). Meine Vermutung ist, dass das Management-Team/der Vermittler hier einmal wieder Mist gebaut hat...darüber hat sich Katja im letzten Sommer schon beklagt. Verträge, die kurz vor Auftritt noch nicht unter Dach und Fach sind, terminliche Überschneidungen, das falsche Programm in der Ankündigung, gar keine Werbung, sodass kaum Publikum da ist... DAS ist ärgerlich, hat sie selbst dann aber nicht verbockt und leidet ja auch darunter, nicht nur die Leute, die sich Tickets besorgt und aufs Konzert gefreut haben!
Eine positive Nachricht gibt es aber nun doch: Die CD ist ENDLICH :-) fertig! Nach Konzerten soll sie wohl am Stand zu erwerben sein, wenn man sie irgendwo auch bestellen kann, geb ich die Info weiter, sobald ich sie habe!
Bis bald und liebe Grüße,
Anne
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