Petra schrieb:
Wer die Schulrechner programmiert hat, wusste offenbar, was er tut. Unser PC-Lehrer hat übrigens erzählt, dass es nichts Schlimmeres gibt als erwachsene Männer, die einen PC-Kurs machen. Die hätten nichts anderes im Sinn, als irgendwelches Zeug auf den Rechner zu laden, mit dem sie den Lehrer auf die Probe stellen können. Da wird ständig nach Möglichkeiten gesucht, die den Kursleiter vor ein unlösbares Problem stellen. Deshalb wird die Festplatte von Schulungs-PCs in relativ kurzen Abständen immer mal wieder platt gemacht. Es lebe das Kind im Manne.
So ein Schuß kann aber auch mächtig nach hinten losgehen. Bei Florians Schulrechnern wird anscheinend auf dem Server eine Image-Datei gespeichert, also eine Art "Standard-Arbeitsplatz", der jedes Mal aktiviert wird, wenn ein oder mehrere Rechner einer bestimmten Berechtigungsstufe auf den Server zugreifen.
Wenn man nun die Veränderungen auf dem Arbeitsplatz in diese Image-Datei schreibt, also die Standards neu definiert (wie etwa "Das Bild von Petras Rückansicht erscheine als Hintergrundbild"), erscheint das Bild beim nächsten Rechnerstart automatisch auf allen Rechnern dieser Berechtigungsstufe.
Problem für den Veränderungswilligen: meistens ist diese Image-Datei vor Veränderungen mit einem Passwort geschützt.
Problem für den Systemverwalter: wenn ein Veränderungswilliger (siehe oben) das Passwort herausfindet oder knackt, die Veränderungen vornimmt und dann ein neues Passwort für diesen Standard vergibt, kann das den Systemverwalter in schwere Identitätskrisen stürzen
Gruß
Skywise
P. S.: Das Passwort unseres Schulservers lautete damals ursprünglich "paswort1" 8-)

