Ein totes Tier auf den Boden werfen - Kunst?

Du hast sämtliche Foren besucht und Dich mit anderen Besuchern über alle möglichen Themen ausgetauscht. Jetzt brennt Dir aber noch eine Frage unter den Nägeln, die eigentlich in keine Schublade (Forum) hier auf diesem Liedermacher-Forum passt, die Du aber unbedingt mit den anderen besprechen willst. Dann stelle Dein Thema hier in diesem Forum zur Diskussion und schau, was daraus wird. Sollte Dein Thema doch noch in eine unserer vielen Schubladen passen, dann werden die Moderatoren dafür den richtigen Platz finden ;)

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Holgi
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Ein totes Tier auf den Boden werfen - Kunst?

Beitrag von Holgi »

@ Rex2005
Der mit den Federn war ich. Aber da kann ich Deiner Oma leider nicht beipflichten.
Dieser Beitrag enthält 16 Wörter
>>Wunderschöne Ketten

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Lilienthal
...hat schon mal ein LT organisiert
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Ein totes Tier auf den Boden werfen - Kunst?

Beitrag von Lilienthal »


Hallo,
wenn auch einen Monat später, so doch noch mein Senf zum toten Tier das vom Hubschrauber fällt (oder sind es schon Jahre her seit das diskutiert wurde?)
Also ich finde die Aktion ekelhaft und primitiv und finde die Reaktion von Reihard Mey durchaus angemessen.
Der Punkt ist der, auch wenn ich dem Künstler jetzt mal unterstelle er wollte mit dieser Aktion auf den unwürdigen Umgang mit so genanten Nutztieren aufmerksam machen, so ist sein Mittel leider die primitive Schockermetode: Ekel, Blut, Aktion!!!
Nun ist das mit dem Menschen und seiner Psyche allerdings so, das wir in jeder Hinsicht "Gewohnheitstiere" sind und uns auch an das Grauenvolle, daß uns in Medien und Film immer krasser geboten wird, gewöhnen. Das heißst auf die Dauer werden wir immer Stumpfer (man kann ja im Leben nicht alle Erfahrungen selbst machen, bei dieser Aussage verlasse ich mich auf die Erfahrungen und Beobachtungen von Viktor Frankel geschildert in dem Buch "Trotzdem ja sagen zum Leben").
Ich bin der Meinung wir Menschen müssen sensiebler gemacht werden, von den Künstlern die wirklich was erreichen wollen!
Ein gutes Beispiel ist das Lied von R. Mey "Die Kinder von Izieu", er versucht nicht zu schocken, sondern macht sensiebel.
Ich habe es schon mal in einem Raum mit 70 Zuhörern gesungen, ich hatte das Gefühl, die Betroffenheit nimt mir die Luft.
Das meine ich mit sensiebel machen!
Sven (Lilienthal)
Dieser Beitrag enthält 239 Wörter

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