Beitrag
von Nordlicht
#11
Liebe Freunde und Meylinge !!!
Nach all den Diskussionen in den vergangenen Monaten um Aufrichtigkeit, Image und persönliche Werktreue und etliche Zeit nach Abschluß seiner Deutschland- Tournee im vergangenen Herbst war es nunmehr endlich soweit: Reinhard Mey trat zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage im restlos ausverkauften großen Saal des Linzer „Brucknerhaus“ auf. Natürlich war die Spannung und auch die Erwartung auf bzw. an diesen Auftritt groß. Ob beides gerechtfertigt war, mag jeder für sich selber aus dem nachfolgenden Bericht entnehmen:
Der erste Weg von daheim zur Halle führt Ulrike und mich noch kurzfristig in den Linzer Hafen, um im Vvk- Büro des „Posthof“ die reservierten Karten für den Bodo Wartke- Auftritt daselbst am 9. Mai in Empfang zu nehmen. Um nur 18 Euro bekommen wir die gewünschten Plätze in der Mitte der ersten Reihe: so FÄNGT dieser Abend eigentlich schon recht gut an und läßt für den weiteren Verlauf durchaus positiv hoffen.
Der angespannten Parkplatz- Situation rund um die direkt an der Donau gelegenen Halle entgehen wir durch unser frühzeitiges Eintreffen, bei dem die Uhr gerade erst auf „18:50“ zeigt. Vom Betriebsparkplatz der „Wiener Städtischen“ (verzeiht, oh ihr Versicherungsfachleute…) ist der Eingang des „Brucknerhaus“ gut zu erkennen, denn von hier aus ist es gerade einmal quer über die Straße. Trotz der frühen Stunde – Veranstaltungsbeginn ist standesgemäß um 20:00 Uhr – strömen schon zahlreiche Menschen Richtung Halleneingang. Auch wir nehmen die letzten Meter unter die Füße und sind derart zeitig dran, daß der Zutritt zur Halle noch gar nicht freigegeben ist. Doch nach nur 5- minütiger Wartezeit öffnen sich die Türen. Was dann kommt – Garderobenabgabe, Aufgang zum Saaleingang etc. – wird sich so oder so ähnlich wohl bei jedem Konzert abspielen. Da immer noch genügend Zeit bis zum Konzertbeginn ist, entschließen wir uns, zur „Stärkung“ noch einen „G´spritzten“ (= „Spritzer weiß“ oder auch „Weißwein- Schorle“…) zu nehmen. An der Bar sitzt auch ein ausnehmend müde wirkender, kahlköpfiger Mensch, der uns dann doch irgendwie bekannt vorkommt … richtig: Manni Leuchter scheint die Zeit „backstage“ auch ein wenig lang zu werden, er erholt sich von den Mühen des Aufbaus und Soundchecks bei einem Glas „Cappy“ (= Orangensaft). Da weder Ulrike noch ich große Freunde davon sind, offensichtlich Prominente nur wegen ihrer Prominenz anzusprechen, belassen wir es dabei, ihn bei den „Trockenübungen“ seiner Finger auf dem Schanktisch zu beobachten.
Gegen viertel vor acht entschwindet Herr Leuchter in den Saal, den auch wir dann betreten. Unser erster Eindruck: Durch das Dazustellen der Sitzreihen A, B und C sitzen wir nicht, wie angegeben, in Reihe 6, sondern eigentlich in Reihe 9. Dennoch ist die Bühne in gerade richtigem Abstand. Ach ja, die Bühne… Wie in Linz bei Reinhard Mey üblich, stehen AUF ihr – und damit im Halbkreis genau HINTER dem Künstler – rund 150 Stühle. Mey selbst hat anläßlich eines Interviews im Regionalprogramm „Radio Oberösterreich“ (Ö 2) vor Jahren in der Muttertagssendung der „Linzer Torte“ einmal geäußert, daß das „Brucknerhaus“ die einzige Spielstätte sei, in der er Publikum hinter sich dulden würde, weil sich dieser Umstand über die Jahre so eingebürgert habe. In den folgenden 10 Minuten füllt sich der Saal bis zu seiner Fassungsgrenze. Er ist, wie nicht anders zu erwarten und auch nicht anders gemeldet war, restlos ausverkauft. Punkt 20 Uhr wird das Licht auf halbe Kraft gedimmt, und eine freundliche Männerstimme verkündet uns - erkennbar vom Blatt gelesen -, daß Handys für die Konzertdauer abzuschalten seien (ist das nicht eigentlich ohnehin selbstverständlich ??? *grübel*) und das Fotografieren ebenfalls nicht erwünscht sei. Dann fällt das Licht ganz, die Bühnenspots ("Künstlergrill") leuchten auf, und aus dem linken Seiteneingang federt, jugendlich wie gewohnt, ein recht kleiner, sehr drahtiger Mann mitten durch das Publikum zum Mikrofon und der dort postierten Gitarre – Reinhard Mey, wie er leibt und lebt, und wie er seit Jahren seinen Auftritt zu zelebrieren pflegt.
Auch seit Jahren gleich: Ein kurzes „Guten Abend…hallo“, ein kurzer Check des Instruments, und das Konzert beginnt mit dem Stück „Wenn ich betrunken bin“. Gut bei Stimme ist er immer noch, auch Mimik und Gestik sind die gleichen wie vor 3 Jahren. Und auch das „Wiederhören“ mit diesem Eröffnungstitel ist ein eher freudiges, zumal das Stück „live“ doch um einiges pointierter ist als die Studio- Version. Die vereinzelten Lacher bei einigen Textstellen zeigen auch, daß das Linzer Publikum diese Tatsache honoriert, und auch dem Künstler sind diese Reaktionen nicht unangenehm.
Es folgt die „offizielle“ Begrüßung mit dem Hinweis darauf, daß die Verabredung von vor 3 Jahren zwar die Uhrzeit, aber weder Tag noch Jahr enthielt und daß Mey´s Freude dennoch groß ist, so viele „Freunde“ begrüßen zu dürfen. Gerade angesichts der Tatsachen, die uns Foren- Usern mittlerweile bekannt sind, stellt sich hier die Frage, ob diese Bemerkung lediglich gut gecoacht ist – oder doch mehr einer echten Freude entspringt.
Für eben diese Freunde behauptet Mey nunmehr “Ich kann“. Schade, daß dies Stück zumindest mich nicht wirklich vom Hocker reißt, zu sehr 'abgelutscht' ist das Thema des „guten Freunds“, als der sich der Künstler dem Publikum vorstellt. Trotzdem: bei der Vorstellung des im Schlafanzug auftretenden Mey, der ungebetene Gäste rausekelt, fliegt Gelächter über die Reihen.
Jetzt bezieht Mey eindeutig Stellung: gegen Politiker aller Coleur, gleich, ob namens Schröder oder Merkel. Dies ist der Einstieg zum “Narrenschiff“, dessen Intro mehr schlecht als recht gepfiffen wird. Auch hier hin und wieder Szenen- Applaus, und dann als „Nachtisch“ die Beschreibung von Meys Alptraum: Die berühmte Szene aus dem Film „Titanic“, in der das Pärchen am Bug steht und träumt – hier allerdings mit den Protagonisten Angela Merkel und Franz Müntefering oder, als Remineszenz an seinen Tournee- Ort, mit der Kombination Wolfgang Schüssel / Hubert Gorbach. Fürwahr ein schrecklicher Gedanke und eine echte Horror- Vorstellung...
Um gleich bei den Politikern zu bleiben, schließt sich “Alles OK in Guantanamo Bay“ an, bei dem ebenfalls jeder sein Fett wegbekommt: Bush, Blair, aber auch Schröder und Fischer. Und, ganz neu bei Mey: es wird am Schluß aufgefordert, stimmlich das „alte“ Europa, das „neue“ Europa und einiges mehr zu verkörpern. Mitsingen bei Mey – wie weit ist´s von hier aus noch zu Hansi Hintersser und anderen lustigen Musikanten ?
Dann geht es hinüber zu einem eher besinnlichen Teil: Mey erzählt von seiner Arbeit als französischer Liedermacher, vom Grund seines 23- jährigen Aussetzens (Vaterschaft !) und seiner Rückkehr (genug Zeit, nachdem Kinder aus dem Haus sind…) und leitet über zu “Je ´taime“ (Ich liebe Dich). Da ich dieser Sprache immer noch nur rudimentär mächtig bin, bin ich dankbar dafür, daß der deutsche Text dieses Stücks mir gegenwärtig ist.
Auch der nächste Song erzählt von Frankreich – und vom 11- jährigen „Ritter Reinhard, dem Kerzengeraden“, der allein, aber mit Zustimmung seiner Eltern dieses so bekannte, gleichzeitig aber auch so fremde Land erkundet: “Douce France“.
Weiter geht´s in den Erinnerungen, diesmal an die 68-er und ihren würdigen Ernst, der Ironie übel nahm, wie sie im nächsten Song aufscheint: “Annabelle“. Immer noch ein absoluter Bringer, dieses Stück. (Und das wenige Tage nach dem Weltfrauentag…)
Allerdings ist die Aussöhnung mit der Dame nah, und so geht es mehr oder weniger nahtlos über in die „Abrechnung“ mit ihr – und mit sich selbst: “Der Biker“ paßt hier natürlich wie die Faust auf´s Auge.
Durch die „mopedfahrenden, alten Säcke“ leitet Mey über zu Betrachtungen über das Älterwerden und den Tod, indem er sich als Friedhof- Fan outet, der auch Sprüchen wie „Hier liegen meine Gebeine --- ich wünschte, es wären Deine !“ (entdeckt auf einem Dorffriedhof in Tirol) einen Hintersinn entlockt. Es gibt keinen Zweifel, welcher Titel hier paßt, und richtig: “Friedhof“ folgt auf dem Fuße.
Da man das Thema schon auf dem Tapet hat, gibt es gleich noch einen „Oldie“ hinterher, den ich sehr schätze: “Wie ein Baum, den man fällt“ sorgt für eine allgemein nachdenkliche Stimmung.
Nach diesem Stück philosophiert der Künstler erneut über Sprüche auf Grabsteinen und erzählt verwundert, daß er eine eigene Textzeile schon auf dieser Steine gesehen hat. Und ausdrücklich erklärt er, daß jedermann frei sei, Mey´sche Texte zumindest auf Grabmälern zu zitieren. (Über Internet- Seiten fiel in diesem Zusammenhang leider kein Wort…) Was nun ist es manchem wert, die letzte Ruhestätte zu zieren ? Es geht um die „grenzenlose Freiheit“ und damit ist klar: Das letzte Lied vor der Pause ist meiner Meinung nach textlich eines der schönsten Werke und eines, daß Mey nach seiner Aussage mehr als ein halbes Leben lang begleitet: “Über den Wolken“. Da viele Fachleute im Publikum zu sitzen scheinen, braust nach den ersten Tönen wieder einmal Szenen- Applaus auf.
Nach dem letzten Akkord wird die Gitarre abgesetzt, und mit Winken bedeutet der Künstler ins Publikum, daß man sich in 20 Minuten wiedersehen wird. Die Pause selbst bleibt, wie meistens zu solchen Anlässen, mehr oder weniger ereignislos, sieht man von den Rauchschwaden in den “Gelbfingerwinkeln“ und den endlosen Schlangen vor den wie immer viel zu wenigen WC´s einmal ab.
Nach ziemlich genau 20 Minuten betritt ein sichtlich regenerierter Künstler erneut die Bühne, um wieder sofort loszulegen: “Noch´n Lied“ ist auch im Solo- Arrangement durchaus hörenswert, zumal die Rap- Passage mit jugendlichem Vervé vorgetragen wird und den Künstler erkennbar „aus der Puste“ bringt.
Und damit geht´s in den Familien- Teil: Hier stehen exemplarisch die beiden Titel “What a lucky man you are“ und direkt im Anschluß “Sven“, den Mey unter Hinweis auf Person und Leben von Dr. Erika Fuchs, Don Rosa und Carl Barks einleitet. Ich finde auch diesen Titel im Studio- Arrangement eher nichtssagend, live jedoch gewinnt er gerade durch die Person des Vortragenden um Längen.
Die Bemerkung, daß Sven nun gerade im Alter sein müsse, in dem er die Folgen der revidierten Rechtschreibreformen- Reform ausbaden müsse, leitet über zum Lied “Der unendliche Tango der deutschen Rechtschreibung“, dessen Schlußvers “…ihr wißt von mir tausend Dinge, aber nicht, wie ich sie schreib“ wiederum mit lautem Applaus quittiert wird und damit deutlich zeigt, daß Mey nicht der einzige ist, der das Kuddelmuddel um die Vorschriften der Schrift dick hat.
Auch “Ich glaube nicht“ ist wiederum ein typischer Live- Titel, der im mehrheitlich katholischen Tourland mit Verständnis und Beipflichten aufgenommen wird und mit Betrachtungen von Weisheiten des Sokrates (“Ich weiß, daß ich nichts weiß !“) eingeleitet wird.
Nunmehr schildert Mey die Geschichte der Gebrüder Messner, und es ist klar, hier kann nur ein Titel kommen: “Nanga Parbat“. Obgleich ich erst kürzlich las, daß das Drama trotz neuer Funde und nunmehr gefestigter „Überzeugung“ von Reinhold M. für „aufgeklärt“ befunden wurde – es ist ganz einfach ein schönes Stück Musik, unabhängig vom Hintergrund, und das auch und gerade im schlanken Live- Arrangement.
Dreisprachig wird es im Anschluß: “Als de dag von toen“ beginnt Niederländisch, phrasiert über das Französische endlich zum deutschen “Wie vor Jahr und Tag“. Nicht zuletzt, weil dies Lied auf der ersten LP war, die ich von Mey je hörte, für mich eine sehr schöne Liebeserklärung.
“Serafina“ ist ebenfalls ein ausgesprochener Live- Titel, wie Mey an dieser Stelle nun beweist. Und als „Gutzerl“ für seine Gastgeber spricht er hier nicht vom „Hundehaufen“, sondern im Lokal- Colorit vom „Hunds- Trümmerl“, so wie er am früheren Abend schon mehrfach auf österreichische Besonderheiten und Befindlichkeiten einging: da ist von der BAWAG- Affäre genauso die Rede gewesen wie vom Kärntner Ortstafel- Streit, und statt über den „Aldi“ wird halt über den „Hofer“ gesungen. Gerade diese kleinen Nettigkeiten sind es, die Mey beim hiesigen Publikum so beliebt macht und ihn vom gemeinhin etwas verachteten „Piefke“ unterscheidet.
Man merkt es ihm trotz allem an: Der Künstler kommt an´s Ende seiner Show und seiner Kräfte. Quasi als neuerlicher Dank ertönt “Das war ein guter Tag“, und man glaubt ihm diese Feststellung ohne weiteres. Nach dem letzten Ton lebt Mey wieder ein wenig sein „Image“: Mit freundlichem Lachen gibt es Verbeugungen mit der Hand auf dem Herzen – und dennoch, hier und jetzt wirkt das sicherlich Einstudierte nichtsdestotrotz herzlich und ehrlich.
Lange hält es ihn nicht hinter der Bühne. Mit den Worten „…na klar sing ich noch eins…“ geht es in den Zugaben- Teil, und bei bereits eingeschaltetem Saallicht erfährt der geneigte Zuhörer, warum es diesmal den allseits bekannten „Notenständer“ für das auf der Tour geschriebene Lied nicht mehr gibt: Hella hat gefragt, ob er sich nicht schäme, seine Lieder nicht auswendig zu können. Und so – „…ich tue ja immer alles, was meine Frau sagt…“ – gibt es “Power on“ komplett aus dem Kopf. Dennoch ein absolut herrlicher, weil treffsicherer Titel. Hier blitzt auch wieder der Mey auf, den man über all dem Ärger der letzten Zeit schnell einmal vergißt…
Natürlich wieder Beifallsstürme, Füßegetrampel, und da ist er auch schon wieder. Die Chance, Busse oder Bahnen zu erreichen, haben die Applaudierer nicht wahrgenommen, konstatiert er, und deswegen gibt es nun noch was. Aber zuerst wird der Tour- Familie gedacht und gedankt – auch der Tourleiterin Andrea, die er von Peter Graumann „übernommen“ hat. Mehr erfährt man über den verstorbenen Freund nicht. Und dann kommt der Auftritt von Manni Leuchter mit seinem Akkordeon, der mit Gefühl und unübertroffenen Können das Stück „Viertel vor sieben“ begleitet und dem Saal damit abermals ein Gänsehaut- Erlebnis verschafft.
Schweißnaß, aber offensichtlich zufrieden und glücklich (…what a lucky man…) kehrt das Duo Mey / Leuchter noch einmal auf die Bühne zurück. Als Dank für die hinter ihm sitzenden “Bühnenbesucher“ spielt Mey das letzte Stück “Gute Nacht, Freunde“ mit dem Rücken zum Saal, als Ausgleich dafür dürfen die „Normal- Sitzer“ nochmal dem Akkordeon von Manni Leuchter lauschen und diesem kongenialen Künstler, Arrangeur und Tonmeister beim Spielen zusehen.
Trotz immer noch tosendem Applauses wird nach diesem Abgang nun der Streicher- Part von “Nanga Parbat“ auf die Saal- PA gespielt, und damit ist auch dem letzten klar: Um 23:05 Uhr, nach einer Netto- Spielzeit gut zwei Stunden und 45 Minuten, ist auch das 2006er Konzert in Linz Vergangenheit. Man hätte noch Stunden weiter lauschen mögen.
Über Garderobenausgabe, Rückweg zum Auto und Heimfahrt gibt es hier nichts Aufregendes zu berichten, und so komme ich erneut zur Frage: Hat es sich gelohnt ??? Und da kann ich nur konstatieren: Ich sehe Mey immer noch etwas kritischer als vor dem Schreiben des Anwalts und als vor der Seitenschließung im Jänner 2003 - dennoch ist Mey ganz bestimmt ein ganz Großer, da beißt die Maus keinen Faden ab ! Ich fühle mich bestätigt: Man soll zuallererst das Werk sehen – erst dann den Künstler. Und man soll tunlichst nicht den Fehler machen, das eine mit dem anderen gleichzusetzen oder sogar zu verwechseln. Wenn man es so handhabt, dann sind auch die immerhin 45 Euro für eine Mey- Karte bestimmt nicht zu viel oder gar umsonst ausgegeben.
Und es bleibt ja letztlich auch die Hoffnung, daß die Gründe für Mey´s zuweilen merkwürdig erscheinende Ratschlüsse nach dem 1. April ein wenig deutlicher werden. Hoffentlich wird das dann kein „April- Scherz“.
Ganz zum Schluß, aufgrund der besseren Übersichtlichkeit, noch einmal die Set- List des Abends:
01. Wenn ich betrunken bin
02. Ich kann
03. Das Narrenschiff
04. Alles OK in Guantanamo Bay
05. Je ´taime (Ich liebe Dich)
06. Douce France
07. Annabelle
08. Der Biker
09. Friedhof
10. Wie ein Baum, den man fällt
11. Über den Wolken
PAUSE
12. Noch´n Lied
13. What a lucky man you are
14. Sven
15. Der unendliche Tango der deutschen Rechtschreibung
16. Ich glaube nicht
17. Nanga Parbat
18. Als de dag von toen (Wie vor Jahr und Tag)
19. Serafina
20. Das war ein guter Tag
ZUGABEN
21. Power On
22. Viertel vor Sieben (mit Manni Leuchter am Akkordeon)
23. Gute Nacht, Freunde (mit Manni Leuchter am Akkordeon)
ENDE
Fazit: DANKE, REINHARD MEY, für einen wirklich wunderschönen Abend. Und, obwohl ein ausdrückliches „Auf Wiedersehen“ auch bei diesem Auftritt fehlte: bis zum nächsten Mal. Wir jedenfalls sind bestimmt wieder mit dabei !
Das nun also war er, mein „gaaanz kurzer“ Bericht vom 2. Auftritt heuer in Linz. Den Zeitungsmeldungen, die unsere „Wildfremde“ hier schon verlinkt hat, ist letztlich nichts mehr hinzuzufügen. Allerdings bleibt da für mich doch noch eine Frage: Warum qualmen mir jetzt bloß die Finger ??? In diesem Sinne liebe Grüße aus Oberösterreich von
ANDREAS.
(…der jetzt dann mal bei Tilly um ein Finger- Bad in „Palmolive“- Geschirrspülmittel ansuchen wird…)
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Ja, ich hab' einen Traum von einer Welt
und ich träume ihn nicht mehr still:
Es ist eine grenzenlose Welt,
in der ich leben will!
(''Ich hab' einen Traum''/ Konstantin Wecker)