Die Schlammschlacht geht los!

*DER SINN DER POLITIK IST FREIHEIT
Das Leben ist immer ein Leben mit anderen. Der Mensch ist ein „zoon politikon“, ein „staatsentwickelndes Tier“, wie Aristoteles formulierte. Er bedarf zu seiner Vervollkommnung der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Die Frage ist nicht, wie uns heute im Zeitalter des begrenzungslosen Individualismus (und Egoismus) eingehämmert wird: Wie soll ich leben? Sondern: Wie sollen wir leben? - und darüber kann in diesem Forum diskutiert werden!

*Quelle: Webseite Akademischer Verein Kyffhäuser e.V.  | Foto © by Pixabay.com 
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fille
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Beitrag von fille »

Hi Diana,

Neenee, den habt ihr euch selbst eingebrockt da unten, den könnt ihr schön behalten! :-D

Na ja, eingebrockt!? Wir haben uns den ja auch nicht gebacken. Außerdem, war er nicht von Anfang so machtbesessen. Aber lassen wir das lieber....

Zitat:

vielen westdeutschen politikern kann ich nur eins raten:
bleibt am besten im westen den osten versteht ihr
sowieso nicht.

Schade, solche Bemerkungen zementieren die Mauern zwischen Ost und West. Wirklich schade, dass du so denkst.

Da muss ich dir Recht geben. Das klingt ewig gestrig.
Wir sind seit 1992 jedes Jahr mindestens einmal in Sachsen bei Freunden und haben auch auf Rügen Urlaub gemacht. Es hat mir immer gefallen und mit den Menschen dort habe ich nur beste Erfahrungen gemacht.
Außerdem gibt es keine Ossis und Wessis, sondern Bussis!
:kiss:
In diesem Sinne!
Marianne
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Diana
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Beitrag von Diana »

Liebe Marianne!

Außerdem gibt es keine Ossis und Wessis, sondern Bussis!
:kiss:

Das gilt doch sinngemäss auch für Bayern und Preussen... :-D
Liebe Grüsse und ein :kiss: von Berlin nach Bayern!
Diana
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Gast
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von Gast »

hallo diana,
ich wollte schröders entscheidung gegen eine
beteiligung am irakkrieg nicht relativieren. ich
finde es auch gut, daß sich am irakkrieg keine
deutschen soldaten beteiligt haben. es ging
mir mit meinem hinweis nur darum, daß er ohne
flut und irakkrieg die wahlen verloren hätte. und
den nötigen pusch, jetzt noch etwas zu retten,
wird er diesmal so nicht bekommen. es sei denn,
stoiber macht so weiter ...
ich will keine mauern zwischen ost und west
zementieren. und ich denke auch nicht so. da
hast du was mißverstanden. ich habe viele
westdeutsche freunde, die mir sehr wichtig sind.
nur: wenn mir politiker aus dem westen erklären,
wie ich zu wählen habe, dann sage ich: bleibt im
westen! oder interessiert euch für den osten,
redet mit den leuten hier, anstatt über sie zu
reden. genau das tun nur sehr wenige politiker
aus westdeutschland ... selbst kurt biedenkopf
ist im herzen immer ein westdeutscher geblieben.
er hat sich zwar als könig der sachsen feiern lassen,
aber er hat zum beispiel nie verstanden, warum so
viele frauen im osten in ihrem beruf arbeiten wollen.
er hat immer was von erhöhter erwerbsneigung der
ostdeutschen frauen gefaselt.
wie wenig sich in berlin die grenzen verwischen,
ist leider bei jeder wahl wieder zu sehen. auch
sonst gibt es nach wie vor deutliche unterschiede.
und es ist ziemlich absurd zu behaupten, wer diese
unterschiede benennt, würde die mauern zementieren.
nur was man wahrnimmt, kann man verändern. ich wär
froh, wenn wir ein volk wären. solange es nicht so ist,
werde ich weiter sagen, was uns darin hindert, eins
zu werden.
viele grüße aus ost-berlin :-)
nils
Dieser Beitrag enthält 281 Wörter

Gast
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von Gast »

liebe marianne,
ich bitte dich zu bedenken, daß ich nicht von denen
sprach, die hier herkommen und sich für die menschen
hier interessieren. ich sprach von vielen westdeutschen
politikern.
> vielen westdeutschen politikern kann ich nur eins
> raten: bleibt am besten im westen.
> den osten versteht ihr sowieso nicht.
mein vorwurf hat sich nicht gegen westdeutsche
allgemein gerichtet. sondern gegen all die politiker,
die über den osten reden, ohne jemals hier gewesen
zu sein. wenn das so viele sind, ist das doch nicht
meine schuld. oder?
nils
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fille
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von fille »

@nils
ich wär froh, wenn wir ein volk wären.

Deutschland als "ein" Volk gibt es noch nicht soooo lange. Ich müsste nachsehen, aber ich glaube erst seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Bestimmt gibt es jemand hier im Forum, der es genauer weiß, ohne lange nachsehen zu müssen.
Und Heinrich Heine sagte damals:

Als guter Deutscher bin ich verschiedener Ansicht.

In gewisser Hinsicht ist Deutschland eine Verwaltungseinheit und es leben hier verschiedene " Völker" (Friesen, Schwaben, Preussen, Bayern, Hessen, Sorben usw.) Grenzen sind nie für die Ewigkeit gemacht. Und das ist ja auch egal, wir müssen einfach mit der jetzigen Situation zurechtkommen!
@Diana
Zitat:

Außerdem gibt es keine Ossis und Wessis, sondern Bussis!
:kiss:

Das gilt doch sinngemäss auch für Bayern und Preussen... :-D

Han? Was? Ui, da muass aba no amoi genau nachdenga....
Frieden zwischen Bayern und Preußen nach 140 Jahren?!?
*kratz*
Na klar! :-D Fühl dich umarmt, du Halbpreussin :-D!
Liebe Grüße aus Bayern mit Sonne und weißblauem Himmel (ja mei, mir Bayern san hoit brav)
von Marianne
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migoe
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von migoe »

Lieber Stephan,
Die Menschen hier im Forum machen doch auch keine Unterschiede, und das schon ewig nicht.

wenn es Unterschiede zwischen den Besuchern in diesem Forum (oder in Ost- oder Westdeutschland) gibt, sind sie "nur" individueller Natur - und dagegen wird hoffentlich niemand was einwenden wollen/können :-D
Der Rest ist heiße Luft!
migoe
Dieser Beitrag enthält 54 Wörter
Liebe Grüße aus Rothenburg
migoe | www.liedermacher-forum.de | 2003-2024
...
Alles ist vorstellbar! Leider oder zum Glück? ... Es kommt darauf an was DU daraus machst!

Gast
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von Gast »

der wahlkampforganisator der kölner cdu wollte
angela merkel einen gefallen tun. und legte "angie"
auf, den alten hit der stones. es sollte eine hymne
auf die kandidatin sein. nur zu dumm, daß es in
dem lied heißt:
All the dreams we held so close
Seemed to all go up in smoke
http://www.taz.de/pt/2005/08/13/a0150.nf/text 
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von Gast »

http://www.taz.de/pt/2005/08/13/a0153.nf/text 
der hier ist richtig. wobei der falsch verlinkte
insbesondere für marianne interessant sein
dürfte. titel: stoiber enttäuscht bayerns ossis :-)
Dieser Beitrag enthält 33 Wörter

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Nordlicht
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von Nordlicht »

Hallo, Ihr Lieben !
Nach wie vor verfolge ich natürlich die Debatte um die unseligen Äußerungen eines Herrn Stoiber recht interessiert. Und das Medien- Echo ist auch im Ausland unverändert, was zum einen mit der "Saure- Gurken- Zeit" zusammenhängen mag, zum anderen aber mit wirklichem Interesse. So schrieb z.B. gestern die "Kronen- Zeitung":
"Frustrierte" dürfen nicht den Kanzler bestimmen
Wirbel um Stoibers Ossi- Schelte
München - Großer Wirbel im wahlkämpfenden Deutschland um eine Aussage des bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber. Der CSU- Chef hatte erklärt, er würde nicht akzeptieren, "daß erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. Es darf nicht sein, daß die Frustrierten über das Schicksal Deutschlands bestimmen." Zwischen Berlin und München erhob sich daraufhin ein Sturm der Empörung. Was Stoiber nicht daran hinderte nachzulegen: "Wir haben nicht überall so kluge Bevölkerungsteile wie in Bayern."

Quelle: "Kronen- Zeitung" , 12.08.2005

Nun ist die "Krone" zweifelsfrei das österreichische Pendant zur deutschen "BLÖD"- Zeitung, und wenn selbst die konservative Presse einen solchen Artikel schreibt, muß schon mehr sein als nur ein "Sturm im Wasserglas".
Denn was sagt Stoiber eigentlich aus, einmal abgesehen von seiner offensichtlichen Verachtung der "Ossis" ?
Er gewährt ja einen tiefen Einblick in sein Demokratieverständnis. Immerhin entscheidet nicht "der Osten" die Wahl, sondern immer noch "der Wähler". Stoiber hat das zu akzeptieren, ob es ihm nun paßt oder nicht.
Vielleicht sind die "Ossis" ja tatsächlich frustriert - von solchen "Vorbildern" wie Herrn Stoiber. Das "blonde Fallbeil" hat sich ja nie durch die Fähigkeit zu einer differenzierten Betrachtungsweise ausgezeichnet. Aber andererseits war es ja auch ein Parteigenosse Stoibers, der den Ostdeutschen wider besseres Wissen (und Ökonomie- Verständnis) seinerzeit "blühende Landschaften" versprach.
Und mit seinen Entschuldigungsversuchen ("...habe die Linkspartei gemeint...") zeigt er nur auf, wie wenig er bereit ist, die Konsequenzen seines Handelns zu übernehmen. (Auch dies ist ja eine Eigenschaft, die Politiker durch die Bank gemein haben...)
Wenn ich heute sage, daß mir jeder Politiker suspekt ist, empfinde ich das weniger als "undifferenziertes Pauschal- Urteil", sondern vielmehr als die Summe der mit Politikern gemachten Erfahrungen. Wenn ich dennoch eine bestimmte politische Richtung vorziehe, dann ist das im Wesentlichen die Wahl eines "geringeren Übels" als grenzenloses Vertrauen in die Fähigkeiten der Politiker.
Politik beherbergt vom Wesen her ja in sich schon solche Untugenden wie das Lügen, das Vorspiegeln falscher Tatsachen, das Versprechen faktisch unerreichbarer Segnungen. Insofern ist die Sache mit dem "...in einen Sack stecken..." vielleicht nicht die falscheste.
Ich könnte noch stundenlang über dieses Thema philosophieren, möchte es aber Euch (und mir) dennoch ersparen. Nur soviel: Vertrauen habe ich zu keinem Politiker, mag er nun Lafontaine oder Stoiber heißen. Alle sind sie nur bemüht, ihren eigenen Vorteil zu erreichen - persönlich oder als Lobbyist.
Für mich zählt jedenfalls nicht die Herkunft des Menschen, sondern der Mensch an sich ! Gleichgültig, ob Ost oder West, Nord oder Süd, unabhängig von der Farbe seines Passes. Und den bisherigen Beiträgen entnehme ich, daß es Euch da nicht anders geht. In diesem Sinne ist mir diese Community immer noch viel mehr Wert als irgendein Politiker !
Mit Zorn im Bauch (auf Stoiber und Konsorten...) grüßt
ANDREAS.

(...der in diesem speziellem Fall auch zu etwaigen "Vorurteilen" steht !!!...)
Dieser Beitrag enthält 555 Wörter
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Diana
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von Diana »

Hallo Nils!

ich will keine mauern zwischen ost und west
zementieren. und ich denke auch nicht so. da
hast du was mißverstanden. ich habe viele
westdeutsche freunde, die mir sehr wichtig sind.

Es fällt halt nur in allen deinen Beiträgen auf, dass du immer von "wir" und "ihr" sprichst. DU bist derjenige, der hier grossen Wert auf die Unterschiede zu legen scheint... leider klingt das doch, als wenn du genau so denkst. Und natürlich zementiert man Mauern im Kopf nicht alleine dadurch, dass man Dinge benennt. Aber ganz sicher tut man das mit einer festgefahrenen Terminologie, wie du sie benutzt.
Gruss, Diana
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Nordlicht
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von Nordlicht »

Hallo, Ihr Lieben !
Diana schrieb:
Es fällt halt nur in allen deinen Beiträgen auf, dass du immer von "wir" und "ihr" sprichst.

Ich denke, das sollte man nicht allzu verbissen sehen. Eine mehr als 28jährige Trennung, noch dazu in unterschiedlichen Systemen, wischt man natürlich nicht so leicht weg wie Kreide auf der Tafel.
Ich persönlich habe dieselben Probleme in Bezug auf das Land, in dem ich lebe. Viel zu leicht geht mir das "ihr" über die Lippen, wenn ich von Nachbarn oder Kollegen spreche (im Hinblick auf die Nationalität...), viel zu rasch spreche ich von "wir" und "uns", wenn ich mich auf deutsche Themen beziehe.
Vielleicht spielt da ja auch mehr ein lokalpatriotisches Kolorit hinein ?
Aber ganz sicher tut man das mit einer festgefahrenen Terminologie, wie du sie benutzt.

Nun ja, sie hatte 28 Jahre Zeit, um sich festzufahren. Was sind da die "paar" Jahre seither ? Warte mal eine Generation ab, da wird sich dies "Problem" sicher von selbst erledigen.
Liebe Grüße aus OÖ,
ANDREAS.

(...der sich da sicher ist, trotz bzw. gerade wegen des heutigen 44. Jahrestages des Mauerbaus...)
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von Gast »

hallo diana,
es wäre mir sehr lieb, wenn wir bei den inhalten
bleiben würden. denn "festgefahrene terminologie"
ist ein sehr merkwürdiger vorwurf, der so unkonkret
ist, das man sich nur schwer dagegen wehren kann.
und wenn du schon anfängst, wir und ihr zu zählen,
dann bitte richtig:
> > ich will keine mauern zwischen ost und west
> > zementieren. und ich denke auch nicht so. da
> > hast du was mißverstanden. ich habe viele
> > westdeutsche freunde, die mir sehr wichtig sind.
> Es fällt halt nur in allen deinen Beiträgen auf, dass
> du immer von "wir" und "ihr" sprichst.
immer? warum dann gerade in dem zitat nicht?
ganz so einfach ist es offenbar doch nicht ...
ich rede über meine erfahrungen mit westdeutschen
politikern. es geht also nicht um wir und ihr.
> DU bist derjenige, der hier grossen Wert auf die
> Unterschiede zu legen scheint...
ich lege wert darauf, daß existierende unterschiede
auch benannt werden können, ohne gleich in die
miesmacherecke gestellt zu werden. mehr nicht.
denn wenn die unterschiede nicht mehr benannt
werden können, dann zementiert man sie. es ist
ein alter kniff, den für den zementierer zu halten,
der auf die mauern hinweist. mir wär lieber, du
würdest auf die unterschiede eingehen, die ich
benannt habe, als auf meine terminologe.
viele grüße
nils
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fille
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Beitrag von fille »

Lieber Nils,
mich würde eines interessieren. Wie alt bist du?
viele Grüße
Marianne
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Beitrag von Gast »

ps für diana
verzeih die harschen worte, die gleich kommen. ich habe
mir gerade noch einmal alle meine beiträge in diesem
thread angesehen. . wenn du behauptet, ich würde in
allen meinen beiträgen immer von "wir" und "ihr" sprechen,
dann ist das schlicht unfug. es wäre deshalb schön, wenn
du mal sagst, wo dich das wir und ihr genau stört.
nils
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Beitrag von Gast »

liebe marianne,
warum ist mein alter wichtig?
nils
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Beitrag von fille »

Hallo Nils,
dein Alter ist nicht "wichtig". Ich würde nur gerne wissen, ob du der Generation "vor dem Mauerfall" angehörst oder ob du jüngeren Datums bist. Denn das die jüngere Generation noch solche Unterschiede machen würde, erstaunt mich.

Aber vergiss es, wenn du es zu neugierig findest.
Viele Grüße aus Bayern
Marianne
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Die Schlammschlacht geht los!

Beitrag von Gast »

liebe marianne,
die frage ist nicht zu neugierig, hat mich aber etwas
überrascht. ich bin in der ddr groß geworden und
vermisse sie nicht. im gegenteil: ich hab selbst mit
dafür demonstriert, daß sich bestimmte dinge ändern.
aber es gibt andere dinge, die ich gern aus der ddr in die
brd mitgenommen hätte. zum beispiel die kostenlosen
kindergärten (die es in frankreich seit jahrzehnten gibt
und die da niemand für eine sozialistische erfindung hält).
viele dinge spielen zum glück zwischen ost und west
heute keine rolle mehr. allerdings beobachte ich gerade
in berlin, daß sich auch viele junge leute nur in ihrem kiez
bewegen. und damit eben nur in ost oder west.
und in der hier debattierten frage der wahlen gibt es
auch unter jungen leuten in ost und west deutliche
unterschiede. im westdeutschland und in westberlin ist
es für viele immer noch unvorstellbar, die linkspartei zu
wählen. im osten gehört sie zum normalen parteiensystem.
auch für junge leute.
nils
achja die antwort auf deine frage: 38
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Nordlicht
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Beitrag von Nordlicht »

Hallo, Nils !
Du schreibst:
im westdeutschland und in westberlin ist
es für viele immer noch unvorstellbar, die linkspartei zu
wählen.

Wenn man den aktuellen Umfragewerten gerade in dieser Hinsicht Glauben schenken darf, dann ist dieser Trend dabei, sich zu verändern. (...was ich persönlich außerordentlich begrüße...)
im osten gehört sie zum normalen parteiensystem.
auch für junge leute.

Nun ja, siehe oben...
Allerdings: so gut und wichtig eine weitere Partei "links" von der SPD ist, so sehr bezweifele ich, daß diese Partei sich letztlich von den "etablierten" unterscheiden wird. Immer neue Forderungen zu stellen und dito Vorschläge zu machen, das ist die eine Seite. Auf der anderen steht dabei immer wieder die Frage, wer das alles wie bezahlt soll. Und bei der Antwort auf diese Frage, da erscheint mir auch die neue Partei ziemlich suspekt...
Trotzdem: hoffentlich erhält sie ein großes Stück vom Kuchen der Wählerstimmen...
Liebe Grüße aus OÖ,
ANDREAS.

(...der politisch eigentlich weder "links" noch "rechts" steht, sondern die Seite der Vernunft vorzieht...)
Dieser Beitrag enthält 177 Wörter
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Maren
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Beitrag von Maren »

Liebe Leute,
ich habe die Diskussion hier recht interessiert verfolgt und muß zugeben, daß ich Daten und Fakten nicht immer richtig auf die Reihe bekomme. Ratet mal, was ich in Geschichte hatte!
Ich mache mir viel Gedanken, was ich wählen soll. Denn wählen werde ich in jedem Fall. "Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber" trifft demnach auf mich inzwischen zweifach zu.
Ich denke, diese Wahl wird durch die "Neue Linke" wieder recht interessant werden.
Als die Grünen in die Politik eingezogen sind, haben sie durch ihr "Anderssein" viel Nachdenken über Politik erzeugt. Das empfand ich als sehr wohltuend. Schade, daß die meisten Grünen inzwischen zu etabliert sind um in meinen Augen noch als Protestpartei mit dem Potential zur Bewegung durch zu gehen.
Allerdings bin ich im Moment Herrn Stoiber recht dankbar für den Zank und die Weichenstellung für die Linke.
Das geht genau nach dem Motto, das sich in meinen Augen durch die gesamte Politik zieht: Wählt nicht die anderen, die bringen es nicht, drum wählt mich! Keine Aussage, WAS sie ändern wollen ("5 Millionen Arbeitslose sind genug!" als Wahlaussage. MIR sind das zu viele!!!)
Und nun kommt Stoiber und sorgt dafür, daß Merkel Stimmen verliert. Da wird nicht gemeinsam für ein Volk gekämpft sondern gegeneinadern an möglichen Stimmen geschnibbelt. Klasse! Wie im Kindergarten. Kann ich mich von solchen Menschen noch vertreten fühlen???
Nun gut, Ende September sind wir alle schlauer, klüger oder frustrierter.
Was mir allerdings wirklich Sorge macht ist, daß so viele Menschen inzwischen zu verdrossen von dem ganzen Gezänk sind um sich noch für Politik zu interessieren.
Marianne, ich denke, daß Du inzwischen informierter bist. Aber Dein Beitrag ist mir sehr sauer aufgestoßen. Denn genau der Inhalt Deines Beitrages macht mir Sorge: Die meisten Menschen informieren sich nicht. Aber genau sie sollen und wollen dann die Wahl entscheiden????
Wie denn? Auf welcher Grundlage? :frage: :frage: :frage:
Marianne, ich meine es nicht persönlich. Aber das ist was, was mir gegen den Strich geht.
Nun ja, Ende September wissen wir mehr, sind klüger oder frustrierter!!
Maren, heute streitbar
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"Laß die Zweifel in den Schuhen und begib Dich in Gefahr."Zodiak

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Beitrag von Gast »

hallo andreas,
inwiefern die pläne aller parteien bezahlbar sind,
da teile ich deine skepsis.
der unterschied zwischen ost und west im parteien-
spektrum verändert sich. aber von 30 prozent, die
im osten die linkspartei wählen wollen, kann im
westen keine rede sein. da ist die alternative zur
spd für viele immer noch die cdu. insofern gibts da
schon noch deutliche unterschiede. mag sein, daß
die in zehn jahren keine rolle mehr spielen. aber
prognosen sind immer schwer, besonders wenn
sie die zukunft betreffen :-))
gruß
nils
Dieser Beitrag enthält 89 Wörter

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