Zum Weinen schön

Konstantin Wecker ist ein deutscher Musiker, Liedermacher, Komponist, Schauspieler und Autor. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Liedermacher. Wecker engagierte sich in all den Jahren seiner künstlerischen Karriere auch politisch. Seine bekannte Ballade Willy behandelt die Konfrontation der 68er-Bewegung mit rechtem Gedankengut. Trotz seines seit den 1970er anhaltenden politischen Engagements war Wecker nie Mitglied in einer Partei und möchte sich nicht parteipolitisch festlegen lassen, weil er das als eine Einschränkung empfinden würde. Er setzt sich in seinen Konzerten und in vielen seiner Lieder für eine gewaltfreie und sozialere Gesellschaft ein, auch Bewegungen wie Fridays for Future werden von ihm unterstützt, er grenzt sich politisch klar und deutlich gegen rechtes Gedankengut ab.
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hippo hat dieses Thema gestartet
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Registriert: Di 26. Jun 2007, 21:08
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Zum Weinen schön

Beitrag von hippo »

war der Abend des 14.01.2009 im Münchner Prinzregententheater, der Bayr. Rundfunk hatte Konstantin Wecker zu einem Gesprächsabend mit Begleitung des Münchner Rundfunksymphonieorchesters, welches ab 19,30 live im BR übertragen wurde, eingeladen. Es begann mit der Welturaufführung einer Konzertouvertüre, die Franz Kanefzky über Liedthemen von Konstantin arrangiert hat, Titel "Genug ist nicht (nie?) genug" und auch “Sage Nein“ und “Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“ waren zu hören. Grandios das Erlebnis, altvertraute Melodien von einem Riesenorchester zu hören, und da war es um mich geschehen, die Tränchen liefen nur so über meine Backen, und ich war sehr gespannt war ich auf den Fortgang des Abends, den ich bekenne mich dazu von klassischer Musik soviel Ahnung zu haben, wie ein Ochs vom Milch geben, nämlich nur eine theoretische, aber das war noch nie mein Fall, ich bin ja auch kein Radiohörer, da ist mir zu viel Werbung drin, lieber höre ich die Musik die mir gerade zusagt und das ist eben in der Hauptsache der Stil von Wecker.
Das musikalische Programm:
Franz Kanefzky (*1964) "Genug ist nicht (nie?) genug" Konzertouvertüre nach Liedern von Konstantin Wecker,
Franz Schubert (1797-1828) "Der Leiermann" aus "Winterreise", op. 89 Text von Wilhelm Müller,
Giacomo Puccini (1858-1924) "Crisantemi" Arr. für Streichorchester von Lucas Drew,
Johannes Brahms (1833-1897) Serenade Nr. 1 D-Dur, op. 11 für großes Orchester 6. Satz: Rondo. Allegro,
Franz Lehár (1870-1948) "Zigeunerliebe" Ouvertüre,
Antonín Dvorák (1841-1904) Symphonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 ("Aus der Neuen Welt") 2. Satz: Largo,
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) "Le nozze di Figaro" Ouvertüre,
Konstantin Wecker (* 1947) / Franz Kanefzky "Herr Bello" Main Title, Bellos Ständchen, Wenn mein Schätzlein,
Richard Strauss (1864-1949) "Intermezzo" Aus den Vier symphonischen Zwischenspielen: Walzer aus Nr. 1
War für mich als bekennenden Kulturbanausen ehrlich gesagt ein Erlebnis, wenn nicht eine Erfahrung, welche ich nicht missen möchte.
Jederzeit wieder würde ich zu so einer Veranstaltung gehen.
Der Höhepunkt des Abends war jedoch als Konstantin nach dem Ausstieg aus der Livesendung eine Session am Klavier hinlegte, die das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Es waren erkennbar mehr Weckerianer wie Klassikfans an diesem Abend zugegen.
Nach dem Konzert wartete ich aus bekannten Gründen den Menschenauflauf ab und Konstantin entdeckte mich und begrüßte mich kurz per Handschlag und ich nutzte die Gelegenheit für ein Wort des Dankes für diesen Abend.
Fazit: Jederzeit wieder.
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Frieden heisst doch nur, dass die Bomben woanders fallen :bayern:
Das Hippo hat jetzt auch nen eigenen blog:
http://hippo1233.wordpress.com/ 

Gast
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Zum Weinen schön

Beitrag von Gast »

... dem ist nichts mehr hinzuzufügen-ist doch jedes Event von und mit Wecker etwas ganz besonderes und eine echte Bereicherung.
Schön, dass er immer wieder etwas Neues ausprobiert, was dann prompt auch so ein Erfolg ist.
Hat jemand (der nicht live dabei war) den Livestream im Radio aufgenommen? Leider verweigert der BR den Mitschnittservice aus rechtlichen Gründen...
Und das bei einem Ereignis, welches man immer wieder hören und wieder hören und wieder hören kann und möchte...
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