war der Abend des 14.01.2009 im Münchner Prinzregententheater, der Bayr. Rundfunk hatte Konstantin Wecker zu einem Gesprächsabend mit Begleitung des Münchner Rundfunksymphonieorchesters, welches ab 19,30 live im BR übertragen wurde, eingeladen. Es begann mit der Welturaufführung einer Konzertouvertüre, die Franz Kanefzky über Liedthemen von Konstantin arrangiert hat, Titel "Genug ist nicht (nie?) genug" und auch “Sage Nein“ und “Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“ waren zu hören. Grandios das Erlebnis, altvertraute Melodien von einem Riesenorchester zu hören, und da war es um mich geschehen, die Tränchen liefen nur so über meine Backen, und ich war sehr gespannt war ich auf den Fortgang des Abends, den ich bekenne mich dazu von klassischer Musik soviel Ahnung zu haben, wie ein Ochs vom Milch geben, nämlich nur eine theoretische, aber das war noch nie mein Fall, ich bin ja auch kein Radiohörer, da ist mir zu viel Werbung drin, lieber höre ich die Musik die mir gerade zusagt und das ist eben in der Hauptsache der Stil von Wecker.
Das musikalische Programm:
Franz Kanefzky (*1964) "Genug ist nicht (nie?) genug" Konzertouvertüre nach Liedern von Konstantin Wecker,
Franz Schubert (1797-1828) "Der Leiermann" aus "Winterreise", op. 89 Text von Wilhelm Müller,
Giacomo Puccini (1858-1924) "Crisantemi" Arr. für Streichorchester von Lucas Drew,
Johannes Brahms (1833-1897) Serenade Nr. 1 D-Dur, op. 11 für großes Orchester 6. Satz: Rondo. Allegro,
Franz Lehár (1870-1948) "Zigeunerliebe" Ouvertüre,
Antonín Dvorák (1841-1904) Symphonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 ("Aus der Neuen Welt") 2. Satz: Largo,
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) "Le nozze di Figaro" Ouvertüre,
Konstantin Wecker (* 1947) / Franz Kanefzky "Herr Bello" Main Title, Bellos Ständchen, Wenn mein Schätzlein,
Richard Strauss (1864-1949) "Intermezzo" Aus den Vier symphonischen Zwischenspielen: Walzer aus Nr. 1
War für mich als bekennenden Kulturbanausen ehrlich gesagt ein Erlebnis, wenn nicht eine Erfahrung, welche ich nicht missen möchte.
Jederzeit wieder würde ich zu so einer Veranstaltung gehen.
Der Höhepunkt des Abends war jedoch als Konstantin nach dem Ausstieg aus der Livesendung eine Session am Klavier hinlegte, die das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Es waren erkennbar mehr Weckerianer wie Klassikfans an diesem Abend zugegen.
Nach dem Konzert wartete ich aus bekannten Gründen den Menschenauflauf ab und Konstantin entdeckte mich und begrüßte mich kurz per Handschlag und ich nutzte die Gelegenheit für ein Wort des Dankes für diesen Abend.
Fazit: Jederzeit wieder.