Lieber Stephan,
das habe ich zur Begriffsbildung "Vopo" im Netz gefunden:
Laut meinem Vater (50 Jahre) waren sowohl Vopo, als auch Sudel-Ede (für Karl-Eduard von Schnitzler) auch in der DDR benutzte Begriffe. Für Volkspolizei oder Volkspolizist kenne ich persönlich aber nur den Begriff VP...
>> vopo war zumindest zwischen 1970 und 1989 im süden der ddr ungebräuchlich - bekannt sind mir "grüner" oder "die grünen" (wegen der grunen uniform), bulle (nicht ddr-typisch) oder im leipziger raum "butze" gez. hillel
>> "Vopo" ist meiner Erfahrung nach ein Wort, was im Westen für DDR-Polizisten gebraucht wurde/wird. Wollte man sich in der DDR abwertend über Polizisten äußern, sagte man "die Bullen"", wie im Westen auch.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:DDR-Sprache
Das ist sicherlich nur eine Erklärung.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass es bei dem gestellten Thema nicht zwangsläufig um eine realistische Schilderung gehen muss, auch wenn Schicksale, wie Carschti es sagt, sicherlich interessant wären. Der gestellte Text soll nur als Anregung dienen, man kann ihn unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten und bearbeiten (z.B. Liebesgeschichte der/des Protagonistin/Protagonisten und des Vopos, Lebensweg der /des Protagonistin/Protagonisten, Mauerfall oder ganz anderes...). Wenn man den ursprünglichen Text liest, stellt man ja auch relativ schnell fest, dass es sich hier nicht um ein hochpolitisches Thema handelt...
Die Vielfältigkeit der Ideen ist letztlich das Interessante. Manchmal kommt dabei etwas heraus, manchmal ist es einfach eine mehr oder minder sinnvolle handwerkliche Übung. Nach meiner Erfahrung muss man sich nur erst einmal auf das Thema einlassen und die Scheu vor dem Versagen bei einem Thema verlieren.
In diesem Sinne, liebe Grüße,
Bianca