Neuer Elektrobrief Nr. 237 von Bodo Wartke

Bodo Wartke hat heute seinen aktuellen Newsletter verschickt. Die Themen sind "Jetzt oder Sinfonie!", "Salon Holofernes", "Saitenwechsel" und der aktuelle offene Brief vieler Kulterschaffender an die Bundesregierung

Bodo Wartke ist der Gentleman-Entertainer am Flügel. Das Publikum schätzt ihn als Chansonnier und virtuosen Pianisten ebenso wie als wandlungsfähigen Schauspieler und charmanten Conférencier.

Der Kabarettist gab 19-jährig, am 16. November 1996, sein erstes abendfüllendes Konzert und schaut auf eine 20 Jahre währende Künstlerkarriere zurück.

Die ganze Bandbreite seines Könnens dokumentieren fünf Klavierkabarett-programme Ich denke, also sing' ich (1998), Achillesverse (2003), Noah war ein Archetyp (2006), Klaviersdelikte (2012) und Was, wenn doch? (2015); das Programm Swingende Notwendigkeit mit The Capital Dance Orchestra und das Solo-Theaterstück König Ödipus (2009), dem im April 2018 Antigone, gemeinsam mit Melanie Haupt, folgte.

Quelle: Webseite Bodo Wartke Stand 13.06.2018 | Die Fotos für das Banner und Forum wurden von der offiziellen Webseite übernommen
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Neuer Elektrobrief Nr. 237 von Bodo Wartke

#1

Beitrag von migoe »

Heute hat Bodo Wartke seinen Elektrobrief Nr. 237 verschickt in dem er uns über diese Themen informiert:

Bodo Wartke Elektrobrief Nr. 237 vom 28.10.2020.jpg
Zum letzten Thema hat er auch einen Post auf Twitter gepostet:


Wer heute die Nachrichten gesehen hat, der weiß, dass es im November noch einmal zu einem Lockdown kommt, von dem vor allem wieder die Kulturbranche negativ betroffen sein wird. Es soll finanzielle Unterstützung in Form von bis zu 75% der Umsätze aus dem November 2019 geben - ob das aber für die Künstler und Veranstalter wirklich hilfreich ist und die Hilfe schnell und unkompliziert ausbezahlt werden kann, muss sich erst zeigen.

Bodo Wartke und viele andere Künstler fordern in ihrem offenen Brief an die Bundesregierung:
Hiermit fordern wir, die freischaffenden Humorist*innen und Musiker*innen, Sie dazu auf, endlich für die coronabedingten Schäden, beispielsweise durch die Stilllegung bzw. die drastischen Einschränkungen des Live-Betriebs, aufzukommen. Diese Forderung bezieht sich dabei ganz explizit nicht auf uns wenige Topverdiener der Branche, sondern auf die vielen finanziell angeschlagenen privatwirtschaftlichen Kulturstätten, denen die Schließung droht oder die bereits schließen mussten, was fast zwei Millionen Menschen auf, vor und hinter den Kulissen die berufliche Perspektive genommen hat. Die Situation ist vielerorts so ernst, dass manche Unternehmer und Selbstständige sich bereits aus purer Verzweiflung das Leben genommen haben – es wird endlich Zeit für Sie, zu handeln!
Sie weisen darauf hin, dass gerade in ihrer Branche gute Konzepte erarbeitet wurden, um auch während der Pandemie einen sinnvollen Kulturbetrieb zu gewährleisten und erklären auch, warum sie trotz der bisherigen harten Folgen dieser Pandemie für die meisten Betroffenen, hinter den Einschränkungen und Maßnahmen stehen:
kaum eine Branche hat seit Beginn der Pandemie härter dafür gearbeitet, ihren Kund*innen bzw. Zuschauer*innen wieder ein sicheres Erlebnis bieten zu können, als die Kulturbranche. Es wurden Hygienekonzepte erarbeitet, Lüftungsanlagen erneuert, Ein- und Auslassregeln erdacht, Nachverfolgungslisten geführt und vieles mehr - immer in enger Zusammenarbeit mit den Behörden.

Warum das alles? Weil man das Virus ernst nimmt, weil man sich der Verantwortung in der Pandemie bewusst ist und weil man sein Publikum keiner Gefahr aussetzen möchte. Damit war der Kulturbetrieb ein konstruktiver Teil der Lösung und nicht des Problems. Der politische Dank für diese Arbeit bleibt - mit Ausnahme folgenloser Lippenbekenntnisse - weitgehend aus.


Bodo Wartke Elektrobrief Nr. 237 vom 28.10.2020.pdf
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Viktor
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#2

Beitrag von Viktor »

Hallo zusammen,

aus diesen hier genannten Neuigkeiten will ich nur kurz auf das Podcast-Interview mit Judith Holofernes eingehen: Denn das Gespräch gefällt mir (bin erst ca. 40min weit drin) sehr gut.
Gerade der Austausch übers Songschreiben und ihre Erfahrungen mit SAGO und Christof Stählin zu Anfang fand ich schon einmal sehr spannend. Wie beide ihren Lehrer so sehr wertschätzen und dennoch auch teilweise als harten Knochen charakterisieren, an dem sie sich reiben konnten: Toll!

Schöne Grüße
Viktor
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