Neues Album - Métèque

Renaud Séchan (* 11. Mai 1952 in Paris), bekannt als Renaud, ist ein französischer Liedermacher, außerdem war er als Schauspieler und Satiriker tätig...Renaud entstammt einer protestantischen Familie des Bildungsbürgertums. Sein Vater stammte aus Montpellier und unterrichtete Deutsch an einem Pariser Gymnasium. Sein Großvater war der Gräzist Louis Séchan, der an der Sorbonne lehrte. Der Regisseur Edmond Séchan ist sein Onkel. Seine Mutter kommt aus einfachen Verhältnissen und wuchs in Nordfrankreich auf...Renaud war seit 2005 in zweiter Ehe mit Romane Serda verheiratet, mit der er seit 2006 einen Sohn hat. Er wohnte mit seiner Familie in einem ruhigen Pariser Vorort. 2011 ließen sie sich scheiden. Aus erster Ehe hat er eine Tochter namens Lolita.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 01.06.2018 | Foto ©by Wikipedia

Moderator: fille

Neues Thema Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
Benutzeravatar
fille hat dieses Thema gestartet
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 2900
Registriert: Mo 27. Sep 2004, 10:56
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal
Mai 2022 13 10:29

Neues Album - Métèque

Beitrag von fille

#1

Renaud hat mit dem Album Métèque eine Hommage an das französische Chanson herausgebracht.

Ich habe in das 1. Lied (Métèque) von George Moustaki reingehört. Aber seine Stimme ist wirklich kaputt.
Das ist sehr traurig. Obwohl er ja noch nie ein großer Sänger war.

Es war ihm wohl ein Bedürfnis, seine favorisierten Chanson einmal zu interpretieren. Er hat auch schon
Alben mit Liedern von Brassens und eines mit irischen Liedern herausgebracht.

Also nun eine Hommage an das französische Chanson: bekannte Lieder von Moustaki, Bourvil, Brassens, Hardy, Trenet, Ferrat...
13 Lieder. Damit hat er sich wahrscheinlich selbst einen Geburtstagswunsch zum 70. erfüllt.

Bild

Liebe Grüße, Marianne
Dieser Beitrag enthält 115 Wörter


There is a crack in everything
That's how the light gets in

Leonard Cohen

Benutzeravatar
Skywise
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 1702
Registriert: Di 28. Okt 2003, 23:52
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 22 Mal
Mai 2022 13 12:06

Neues Album - Métèque

Beitrag von Skywise

#2

Na, machen wir's vollständig:

01 Le métèque - Georges Moustaki
02 L'amitié - Françoise Hardy
03 Ca va ça vient - Boby Lapointe
04 Le temps des cerises
05 Nuit et brouillard - Jean Ferrat
06 Si tu me payes un verre - Serge Reggiani
07 La tendresse - Bourvil
08 Hollywood - David McNeil
09 Bonhomme - Georges Brassens
10 La folle complainte - Charles Trenet
11 Le jour où le bateau viendra - Bob Dylan ("When The Ship Comes In"), französische Fassung von Hugues Auffray
12 La complainte de Mandrin - Yves Montand
13 Je suis mort qui, qui dit mieux - Jacques Higelin

Gruß
Skywise
Dieser Beitrag enthält 103 Wörter


"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"

Benutzeravatar
Marc
...hat schon mal ein LT organisiert
Beiträge: 1349
Registriert: Do 6. Mär 2003, 13:50
Hat sich bedankt: 33 Mal
Danksagung erhalten: 23 Mal
Mai 2022 13 21:47

Neues Album - Métèque

Beitrag von Marc

#3

Liebe Marianne!
fille hat geschrieben: Fr 13. Mai 2022, 10:08 Mit seiner Stimme hat er leider schon lange Probleme. Alkohol und Nikotin hat das nicht besser gemacht. Jetzt hat er wieder ein Album herausgebracht - eine Hommage an das französische Chanson. Dafür mache ich lieber einen neuen Thread auf.
Wie die Franzosen - ich verallgemeinere stark, ich weiß - ihre alten Lieder und Sänger wertschätzen, rührt mich - im Vergleich zu uns Deutschen, die ja irgendwie immer mit dem Alten und den Alten zu hadern scheinen, auch mit dem neuen Alten und den neuen Alten - immer sehr. Mir sind jedenfalls Stimmen, denen man anhört, dass sie etwas erlebt und erlitten haben, sehr, sehr lieb - oft sogar lieber als die glatten, schönen Stimmen junger Sängerinnen und Sänger; mir fallen viele Beispiele ein: Von Johnny Cash, Bob Dylan und Joan Baez bis hin zu Reinhard Mey, Franz Josef Degenhardt oder eben auch Hannes Wader; bei allen sind mir die reifen Stimmen lieber als die jungen (...okay, eine Ausnahme fällt mir ein: Jopie Heesters, aber das ist auch etwas anderes). Besonders beeindruckt hat mich immer Joan Baez, wie es ihr gelungen ist, ihr Repertoire ihrer reifen Stimme anzupassen und singbar zu halten.

Zu Renauds Werk habe ich nie so recht einen Zugang gefunden. Auf seinem offiziellen YouTube-Kanal habe ich mir gerade vom neuen Album „Le temps des cersises“ angehört. Sehr schönes Arrangement, das natürlich im starken Kontrast zur Stimme steht. Ich bin mir recht sicher, dass einige besonders schiefe Töne mit Autotune begradigt worden sind; das klingt teilweise doch recht stark bearbeitet, trotz der immer noch authentischen Zerbrechlichkeit...

Liebe Grüße aus Hannover
Marc

Du hast die Anzeige für externe Medien nicht aktiviert, deshalb kann das in den Beitrag eingebettete YouTube Video im Moment nicht angezeigt werden. Erlaube uns, ein Cookie von YouTube zu setzen, um das Video hier anzuschauen. Du kannst die Erlaubnis für Cookies von YouTube jederzeit wieder entziehen!

Was es mit den Cookies auf sich hat, welche wir verwenden und warum wir überhaupt Cookies setzen, erklären wir in unserer Datenschutzerklärung

Bei diesem Video handelt es sich um einen externen Inhalt. Der Betreiber des Forums ist nicht verantwortlich für den Inhalt dieses Videos. Wenn das Video nicht angezeigt wird, kann es direkt bei YouTube geschaut werden - Videolink

Dieser Beitrag enthält 402 Wörter


So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

Benutzeravatar
fille hat dieses Thema gestartet
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 2900
Registriert: Mo 27. Sep 2004, 10:56
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal
Mai 2022 16 20:47

Neues Album - Métèque

Beitrag von fille

#4

Danke Marc, habe mir das Lied jetzt auch angehört und finde es eigentlich gut gesungen.

Ich denke, ich werde mir das Album besorgen. Habe mir jetzt einige kurze Anspielungen angehört.

Und danke Sky für die vollständige Liste. Freue mich, dass auch "Hollywood" dabei ist. Eines meiner
Lieblingsohrwürmer auf Französisch. Renaud hat das Lied 1997 im Olympia mit zusammen David McNeil,
Robert Charlebois, Julien Clerc , Maxime Le Forestier , Renaud, Alain Souchon et Laurent Voulzy gesungen.

Es ist meine Lieblingsversion:

Du hast die Anzeige für externe Medien nicht aktiviert, deshalb kann das in den Beitrag eingebettete YouTube Video im Moment nicht angezeigt werden. Erlaube uns, ein Cookie von YouTube zu setzen, um das Video hier anzuschauen. Du kannst die Erlaubnis für Cookies von YouTube jederzeit wieder entziehen!

Was es mit den Cookies auf sich hat, welche wir verwenden und warum wir überhaupt Cookies setzen, erklären wir in unserer Datenschutzerklärung

Bei diesem Video handelt es sich um einen externen Inhalt. Der Betreiber des Forums ist nicht verantwortlich für den Inhalt dieses Videos. Wenn das Video nicht angezeigt wird, kann es direkt bei YouTube geschaut werden - Videolink


Liebe Grüße, Marianne
Zuletzt geändert von migoe am Mo 16. Mai 2022, 21:33, insgesamt 1-mal geändert. Dieser Beitrag enthält 207 Wörter
Grund: Video in Beitrag eingebettet


There is a crack in everything
That's how the light gets in

Leonard Cohen

Benutzeravatar
Viktor
Beiträge: 667
Registriert: Do 28. Apr 2005, 16:15
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 46 Mal
Kontaktdaten:
Mai 2022 18 04:16

Neues Album - Métèque

Beitrag von Viktor

#5

Hallo miteinander,

danke für eure Beiträge.

Mit Renaud habe ich nicht viel am Hut, aber ein französischer Online-Bekannter, mit dem ich mich eigentlich über Punkrock austausche, verehrt ihn wie eine Art Pop-Idol; das finde ich immer ganz witzig. Und wenn ich dann hier im Forum auch noch von Neuigkeiten lese, muss ich also zumindest mal reinhören.

Welch schöne neue Welt, wenn man direkt das ganze Album mal durchklickern kann.
Ich ging zuerst auf Songs, deren Originalversionen ich (mit großen Bildungslücken im französischen Chanson) kenne, z.B. die Stücke von Moustaki oder Brassens oder eben "Le temps des cerises": Die fand ich "ganz nett", fand noch keinen Zugang. Bei letzterem fiel mir vor allem eines auf:
Marc hat geschrieben: Fr 13. Mai 2022, 21:47 Ich bin mir recht sicher, dass einige besonders schiefe Töne mit Autotune begradigt worden sind; das klingt teilweise doch recht stark bearbeitet
Oh ja! Gut, dass du es sagst und meinen Verdacht bestätigst (denn da bin ich meist ein Trottel, sowas rauszuhören).

Aber dann ließ ichs mal weiterlaufen und fand dann dafür z.B. "Nuit et Brouillard" irgendwie richtig schön (ohne einen Vergleich zum Original ziehen zu können). Vielleicht doch manchmal besser, wenn man gar keine Erwartungen hat...

Schöne Grüße
--Viktor
Dieser Beitrag enthält 224 Wörter


...

Neues Thema Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Renaud“