Klimawandel, was können wir tun?

*DER SINN DER POLITIK IST FREIHEIT
Das Leben ist immer ein Leben mit anderen. Der Mensch ist ein „zoon politikon“, ein „staatsentwickelndes Tier“, wie Aristoteles formulierte. Er bedarf zu seiner Vervollkommnung der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Die Frage ist nicht, wie uns heute im Zeitalter des begrenzungslosen Individualismus (und Egoismus) eingehämmert wird: Wie soll ich leben? Sondern: Wie sollen wir leben? - und darüber kann in diesem Forum diskutiert werden!

*Quelle: Webseite Akademischer Verein Kyffhäuser e.V. | Foto © by Pixabay.com
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von Lilienthal

#1

Hallo ihr Lieben,

es freut mich das auch zum Thema Klima, einige Disskusionen im politischen Forum zu finden sind, gerade habe ich der Bitte von Eurydike stattgegeben und die Petition unterschrieben.

Ich möchte aber hier ein bisschen werben, was man als einzelner tun kann um nachhaltiger zu leben und es wäre auch schön hier etwas zu diskutieren, welche Veränderung unserer Lebensweise macht Sinn und bringt der Umwelt etwas?

Als erstes möchte ich Werbung machen für ein Buch von Maja Göpel, sie ist Wirtschaftsökonomin und hat aus meiner Sicht, die Probleme die der Menschheit weltweit drohen und auch die Ursachen dieser, in dem Buch "Unsere Welt neu denken" so genial auf 200 Seiten zusammengefasst, das ich es ganz laut rausschreien möchte: lest dieses Buch!

Danke es lohnt sich wirklich!!!

LG Lilienthal
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von Lilienthal

#2

Hier ein Beispiel was man tun kann:

Solarstrom kann inzwischen billiger produziert werden als die Stadtwerke ihn liefern, wir bekommen im Sommer eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher um unseren Eigenbedarf an Strom zu decken und darüber hinaus Solarstrom an die Mieter zu verkaufen.
Der Batteriespeicher und der Wechselrichter wird mit bis zu 40% der Kosten von der Niedersachsenbank gefördert, in anderen Bundesländern gibt es andere Förderprogramme.
Jeder Hausbesitzer sollte nachfragen, was bei ihm auf dem Dach zu machen ist und sich nach Förderungen erkundigen.
Fragen kostet nichts und die Zinsen sind so tief wie noch nie!

LG Lilienthal
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von migoe

#3

Lieber Sven,
Lilienthal hat geschrieben: So 23. Mai 2021, 12:43 Ich möchte aber hier ein bisschen werben, was man als einzelner tun kann um nachhaltiger zu leben und es wäre auch schön hier etwas zu diskutieren, welche Veränderung unserer Lebensweise macht Sinn und bringt der Umwelt etwas?
Mein Vorschlag: wo immer es geht auf das Auto verzichten.

Ich habe mir vor 3 Jahren einen Elektroroller gekauft (50er-Klasse) und fahre nur noch selten mit dem Auto, z.B. für den Wocheneinkauf, längere Strecken in die nächste Stadt oder bei wirklich miesem Wetter! Auf die Arbeit komme ich jeden Tag sehr gut und schnell mit dem Roller, allerdings kann ich die Strecke im Sommer auch gut mit dem Fahrrad schaffen (3km 😉). Selbst im Winter konnte ich an fast allen Tagen mit dem Roller fahren, nur wenn viel Schnee gefallen ist und die Straßen nicht geräumt waren, war das zu gefährlich, weil die Reifen keinen Griff hatten.
Ich fahre einen "Hawk 3000 mit Bleigel-Akku"

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Wer einen 125er-Motorrad Führerschein hat, der kann auch ein etwas größeres Model wählen. In den letzten 12 Monaten sind einige neue Modelle vorgestellt worden, z.B. der RoboS von Sunra (wird in DE von *Futura Elektroroller verkauft)
RoboS Elektroroller Fahrberichte bei YouTube

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Was hat das mit nachhaltiger Leben zu tun?
Weniger Ressourcenverbrauch, keine fossilen Brennstoffe (wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt!), niedrige Kosten (kein Ölverbrauch, keine Wartung des Motors notwendig, wenn Strom von der eigenen Fotovoltaik Anlage ist "tanken" sogar kostenlos, ansonsten ca. 1,20 € Kosten auf 100km), keine Lärmbelästigung, keine Abgase, wenig Raum zum Parken nötig, wenn jeder 5te Deutsche, der im Moment noch ein Auto hat und damit weniger als 5000 km im Jahr fährt, auf einen Elektroroller umsteigen würde, wäre der positive Effekt gewaltig.
* Was soll dieser Link?
Es gibt natürlich viel mehr Verkäufer von Elektrorollern und auch sehr viele unterschiedliche Marken. Ich verweise hier bei meinem Beitrag aber auf den Roller und den Verkäufer, mit dem ich eigene Erfahrungen gemacht habe. Dies ist keine Festlegung und auch keine Empfehlung!
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von Lilienthal

#4

Lieber Migoe,

ich habe mich sehr über deinen Beitrag gefreut, zumal ich mit E-Rollern noch keine Erfahrungen gemacht habe. Wie groß ist den die Reichweite mit so einem Gefährt?

Wir sind begeisterte E- Biker und die Zeit, das diese schöne Alternative zum Auto nur für Rentner angesagt ist, ist längst vorbei.

Mit den modernen E-Fahrrädern kann man mit Hänger und zwei Kindern drin, mühelos jeden Berg hochfahren, auch bei 30°C ohne übermässig zu schwitzen.

Nun gibt es noch ein Mittelding zwischen E-Bike (welches rechtlich ein ganz normales Fahrrad ist wenn der Motor nicht mehr als 250 Watt Leistung hat und sich derselbe, ab einer Geschwindigkeit von 24 km/h abstellt) und einem E-Roller, nämlich das Speedbike. Hier muss gestrampelt werden, aber der Motor darf 350 Watt Leistung haben und die Unterstützung wird erst bei 45 km/h abgestellt. Rechtlich ist das Speedbike aber ein Kleinkraftrad und man braucht ein Versicherungskennzeichen und einen Führerschein.
Nachteil ist ganz klar, Innerorts muss man auf die Straße und darf nicht auf dem Radweg fahren.

Ich fahre so eins mit Bosch Mittelmotor und bin sehr zufrieden. Mein Tempo was ich am liebsten fahre sind 30 km/h, da bin ich flott aber auch kein Rennfahrer auf dem Radweg.
Meine Erfahrung, wer 45 km/h fährt, sollte auch außerortes auf die Straße und auf Straßen wo Radfahrrer verboten sind, wird man auch schon mal angehupt, obwohl man ein Kleinkraftrad ist. Aber von ein paar Nachteilen mal abgesehen, mal schnell fahren zu können macht ne Menge Spaß, wenn ich es drauf anlege, schaffe ich die 10 km zur Arbeit in 20 min, mit dem Auto brauche ich immer 15 min.


LG Sven
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von migoe

#5

Lieber Sven,
Lilienthal hat geschrieben: Mo 24. Mai 2021, 11:32zumal ich mit E-Rollern noch keine Erfahrungen gemacht habe. Wie groß ist den die Reichweite mit so einem Gefährt?
Bei meinem Roller beträgt die Reichweite mit Blei Gel Akku mindestens 45 km bis maximal 55 km und kann auch nicht verlängert werden, weil die Akkus (6 Zellen) fest im Gefährt verbaut sind. Das gleiche Modell gibt es auch mit herausnehmbaren LI-Akkus (gleiche Technik wie beim Handy usw.), von denen dann maximal 2 Akkus/Zellen mitgeführt werden können und die entnehmbar sind. Können dann z.B. im Haus aufgeladen werden, was bei Blei Gel Akkus nicht möglich ist. Ich habe mich für die günstigere Variante entschieden (Blei Gel), weil ich den Roller in der Garage direkt an der Steckdose laden kann. Bei den LI-Akkus beträgt die Reichweite je Akku 50 km also kann insgesamt damit länger gefahren werden, weil zwei Akkus gleichzeitig genutzt werden können. Das war für mich aber nicht ausschlaggebend, weil ich keine langen Touren damit fahren möchte.
Lilienthal hat geschrieben: Mo 24. Mai 2021, 11:32Wir sind begeisterte E- Biker und die Zeit, das diese schöne Alternative zum Auto nur für Rentner angesagt ist, ist längst vorbei.
Richtig gute E-Bikes sind eine tolle Sache und im Urlaub in den Bergen macht das sehr viel Spaß. Für privat Zuhause ist mir das aber nicht praktisch genug und im Vergleich zu einem Elektroroller auch zu teuer. Mein Roller hat 2018 1800,- € gekostet, was ich einen angemessen Preis finde, allerdings ist mir Status und ein "großer Name" nicht wichtig und ich bin auch bereit, bei eventuellen arbeiten selber anzupacken, soweit ich mir das als Laie selber zutraue. Einmal war eine Kabelverbindung locker und ich konnte durch Entfernung der Verkleidung und ein- und ausstecken der Klemmverbindungen den Fehler selber finden und lösen. Traut sich aber natürlich nicht jede/r und klappt auch nicht immer....
Lilienthal hat geschrieben: Mo 24. Mai 2021, 11:32 Rechtlich ist das Speedbike aber ein Kleinkraftrad und man braucht ein Versicherungskennzeichen und einen Führerschein. Nachteil ist ganz klar, Innerorts muss man auf die Straße und darf nicht auf dem Radweg fahren.
Die gleichen Bedingungen gelten auch für meinen Roller in der 50er-Klasse. Mir macht es aber so viel Spaß, dass ich mir auch vorstellen kann, irgendwann in den nächsten Jahren ein paar Stunden bei der Fahrschule zu buchen und meinen Autoführerschein "aufzurüsten', so dass ich auch Roller der 125er-Klasse fahren kann. Ein Roller, der 80-120 km/h fährt, ersetzt für mich dann auch das Auto, wenn ich in die umliegenden Städte (Ansbach, Bad Windsheim, Feuchtwangen... alle im Umkreis von 25 km...) fahren möchte, weil ich dann mindestens genauso schnell wie mit dem Auto unterwegs wäre.

Selber treten bin ich zu träge, auch mit Motorunterstützung 🤣
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von Helmut

#6

Ein paar Gedanken dazu:

Bewusstsein stärken, welchen Anteil die Bevölkerungsexplosion beiträgt
nicht fliegen
nicht streamen
keine Bitcoin kaufen
weniger Autofahren
Versandhandel meiden
Nahrungsmittel verwerten
bewusst einkaufen (nicht neue Dinge kaufen, weil die alten out sind, z.B. Handy, Kleidung, Möbel)
auf umweltfreundliche Produktion und Transport achten
sich einsetzen, dass erneuerbare Energiegewinnung wichtiger ist, als andere (meist egoistische) Bedenken
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von fille

#7

Das Thema hatten wir schon mal und Helmut hat sich über meinen Vorschlag die Temperaturen etwas runterzufahren lustig gemacht. Aber ich finde die Beiträge nicht mehr. Trotzdem bin ich überzeugt, dass man dadurch Heizöl sparen kann. Man sollte auch die Heizung ausschalten, wenn die Sonne durch die Fenster scheint und den Raum erwärmt. Und sich wärmer anziehen Aber da bin ich wohl hoffnungslos altmodisch...

Ich bin nicht überzeugt von E-Autos, E-Rollern usw. Das braucht auch alles Energie. Und selbst, wenn man die Energie selbst erzeugt, müssen die Module hergestellt und transportiert werden. Als wirklich umweltfreundlich würde folgendes bezeichnen: Bis zu 3 Kilometer mit dem normalen Fahrrad fahren. Muskelkraft wäre eine echte Alternative.

Aber auch wir haben seit über 20 Jahren Solarmodule für die Warmwasserbereitung auf dem Dach und seit 7 Jahre eine kleine PV-Anlage auf dem Garagendach. Seitdem wird Waschmaschine, Geschirrspülmaschine, Herd usw. tagsüber betrieben und nur noch ausnahmsweise abends. Wir haben keinen Speicher und verbrauchen unseren Strom tagsüber selbst. Der Rest wird verkauft (viel ist es nicht).

Momentan bin ich im Homeoffice. Darum brauche ich das Auto nicht oft. Aber ich hoffe, bald wieder ins Büro zu "dürfen" (16 km einfach). Dann verbinde ich wieder Einkäufe mit dem Heimweg. Es ist alles erledigt und ich muss nicht nochmal los. Kleine Strecken bis 1 km gehe ich zu Fuß. Wenn ich das Auto jetzt zum Einkaufen brauche, versuche mehrere Dinge an einem Tag zu erledigen.

Übrigens: Wenn das Internet ein Land wäre, wäre es das Land mit sechsthöchsten Energieverbrauch der Welt. Man macht sich gar keine Gedanken, wie viel Energie man mit Computer, Smartphone und Co. verbratet (und wieviel Zeit). Es hat halt alles Vor- und Nachteile.

So, jetzt müssen wir noch alle offline gehen und schon haben wir einen wirklich bedeutenden Beitrag geleistet. ;-)

Liebe Grüße, Marianne

Die sich jetzt wieder ganz altmodisch einem Buch aus Papier widmet. Aber auch dafür mussten Bäume gefällt und transportiert werden. Daraus Papier hergestellt und bedruckt werden. Die fertigen Bücher verteilt usw. usf. Einen Tod muss man immer sterben.
Zuletzt geändert von migoe am Do 27. Mai 2021, 22:34, insgesamt 2-mal geändert. Dieser Beitrag enthält 361 Wörter
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von migoe

#8

Liebe Marianne,
fille hat geschrieben: Do 27. Mai 2021, 19:49 Das Thema hatten wir schon mal und Helmut hat sich über meinen Vorschlag die Temperaturen etwas runterzufahren lustig gemacht. Aber ich finde die Beiträge nicht mehr.
Du hattest am 20.10.2019 einen Beitrag mit dem Titel 5 Vorschläge für die Umwelt gepostet und Dich ja schon sehr konkret dazu geäußert. Ich vermute, Du meinst diesen Thread.
fille hat geschrieben: Do 27. Mai 2021, 19:49 Trotzdem bin ich überzeugt, dass man dadurch Heizöl sparen kann. Man sollte auch die Heizung ausschalten, wenn die Sonne durch die Fenster scheint und den Raum erwärmt. Und sich wärmer anziehen Aber da bin ich wohl hoffnungslos altmodisch...
Ich denke hier so wie Du, allerdings denke ich, dass die Motivation zum "sparen" sehr gut und effektiv gesteigert werden kann, wenn das klima- und umweltschädliche Heizen besonders teuer gemacht wird, denn nicht jede/r macht das "einfach so" und nicht jede/r hat eine Einstellung dazu wie Du und ich. Mir ist natürlich sehr bewusst, dass die Verteuerung von Heizöl und Gas die soziale Schieflage in Deutschland verstärken wird und es deshalb auch dafür Lösungen geben muss.
fille hat geschrieben: Do 27. Mai 2021, 19:49 Ich bin nicht überzeugt von E-Autos, E-Rollern usw. Das braucht auch alles Energie. Und selbst, wenn man die Energie selbst erzeugt, müssen die Module hergestellt und transportiert werden. Als wirklich umweltfreundlich würde folgendes bezeichnen: Bis zu 3 Kilometer mit dem normalen Fahrrad fahren. Muskelkraft wäre eine echte Alternative.
Zum Thema "Nachhaltigkeit" gehört für mich der Gedanke, dass es nicht sinnvoll wäre, Verbrenner-Autos durch E-Autos usw. zu ersetzen, sondern im Idealfall den Individualverkehr insgesamt so weit wie es nur irgendwie geht zurückzufahren und für mich wäre es deshalb ein erster Schritt (aber nicht der Einzige und auch nicht der Letzte!) z.B. der Umstieg von einem Verbrenner-Auto zu einem Elektroroller. Dein Vorschlag, viel mehr Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen, ist natürlich die nachhaltigste Lösung :daumen: , funktioniert aber nur bei denjenigen, die so denken wir Du und bereit sind, auf den Komfort eines motorisierten Fahrzeugs zu verzichten.
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von Helmut

#9

Liebe Marianne
fille hat geschrieben: Do 27. Mai 2021, 19:49 Das Thema hatten wir schon mal und Helmut hat sich über meinen Vorschlag die Temperaturen etwas runterzufahren lustig gemacht.
Mir war es nicht wert, den betreffenden Strang zu suchen, wenn mir aber Michael diese Arbeit abnimmt ...

Also: Ich habe in keinem meiner Beiträge eine Passage gefunden, in der ich mich über dich lustig mache. Im Gegenteil, mir ist das Thema wichtig, drum hab ich auch Vorschläge gemacht und andere kritisch unter die Lupe genommen. Es kann sein, dass es mir wichtig war, darauf hinzuweisen, welche Vorschläge einen wesentlichen Fortschritt bringen und welche nur zur Selbstbeweihräucherung dienen (hab ich mich mit dem letzten Satzteil schon wieder lustig gemacht?).

Gerade bin ich mit Gitta 10km zum Bio-Gärtner geradelt. Es kann ja sein, dass wir dabei mehr CO2 ausgeatmet haben, als wir der Umwelt durch den Kauf von Bio-Rhababer genützt haben. Wir hatten aber dabei das wahnsinnig gute Gefühl, einen kleinen Beitrag zur Rettung der Welt geleistet zu haben. Auf keinen Fall haben wir aber damit den Urlaubsflug der Nachbarn ausgeglichen.

Nix für ungut
Helmut
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von fille

#10

Helmut hat geschrieben: Fr 28. Mai 2021, 11:54 Also: Ich habe in keinem meiner Beiträge eine Passage gefunden, in der ich mich über dich lustig mache. Im Gegenteil, mir ist das Thema wichtig, drum hab ich auch Vorschläge gemacht und andere kritisch unter die Lupe genommen. Es kann sein, dass es mir wichtig war, darauf hinzuweisen, welche Vorschläge einen wesentlichen Fortschritt bringen und welche nur zur Selbstbeweihräucherung dienen (hab ich mich mit dem letzten Satzteil schon wieder lustig gemacht?).
:-D Helmut! Das war nicht böse von mir gemeint und ich war natürlich auch nicht beleidigt. Ein bisschen auf die Schippe muss sich auch ein Tuntenhauser Kabarettist nehmen lassen. ;-) Ich habe es jetzt selber nicht mehr gefunden, meine mich aber daran zu erinnern, dass du geschrieben hattest, du drehst jetzt die Heizung ein halbes Grad runter
um was für die Umwelt zu tun. Ist aber egal - war vielleicht in einem anderen Thema. Ich entschuldige mich für die Unterstellung.

Hat nicht Dieter Nuhr einen Shitstorm ausgelöst, weil er gesagt hat, dass er seiner Tochter damit hilft, wenn er ihr Zimmer nicht mehr heizt? Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen die Küche der einzige geheizte Raum in der Wohnung war. Wenn man das heute erzählt, hört es sich wie Grimm's Märchen an. Meine Eltern hatten nie (!) ein geheiztes Schlafzimmer. Sie hatten nicht mal eine Heizung drin. Erst die letzten Monate im Pflegeheim. Vor 40 Jahren sind Jugendliche per Autostopp verreist. Das war
wirklich energiesparend.

Wir wollen mal nicht päbstlicher als der Papst werden. Obwohl ein Mathelehrer natürlich genau ausrechnen könnte, wieviel der eigene CO2-Ausstoß verglichen mit der Flugreise des Nachbarn und Michael E-Roller (statt Tretroller) und und ... Ich fürchte wir kommen in den Wald rein und sehen diesen vor lauter Bäumen nicht mehr. Oje! Und jetzt bin ich schon wieder im Internet und verbrauche viel Energie. :cry:

Liebe Grüße und auch nix für ungut.

Marianne
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von Helmut

#11

Liebe Marianne

Das mit dem halben Grad hab ich in dem betreffenden Strang nicht gefunden. Wenn ich es aber recht bedenke, kann ich mir schon vorstellen, dass ich es hätte schreiben können. Vielleicht hab ich auch bei euch ein derartiges Image, dass ihr euch vorstellen könnt, dass ich es geschrieben habe. Ich hab beim Durchlesen meiner Beiträge festgestellt, dass ich heute immer noch hinter dem stehe, was ich seinerzeit geschrieben habe, teilweise hab ich es jedoch so formuliert, dass ich drüber schmunzeln könnte, wenn es ein andere geschrieben hätte.
Obwohl ein Mathelehrer natürlich genau ausrechnen könnte, wieviel der eigene CO2-Ausstoß verglichen mit der Flugreise des Nachbarn und Michael E-Roller (statt Tretroller) und und ...
Ich könnte, wenn ich wollte. Ich will aber nicht. Im Gegensatz zu einer meiner Töchter (die ich offenbar zu gut erzogen habe). Die rennt mit einem Stromzähler durchs Haus und misst den Verbrauch aller Geräte. Sie weiß sogar wieviel Strom das Lämpchen im Schalter der Steckerleiste braucht. Was sie nicht weiß, ist, wieviel Strom das Strommessgerät beim Messen frisst, dazu bräuchte sie ein zweites Messgerät.

Gerade bin ich mit Gitta nachmals 50km um die Filzn geradelt, diesmal ohne irgendeinen Sinn. Doch - der Sinn ist wahrscheinlich, dass ich so fit bleibe, dass ich irgendwann mal ein paar Tage länger als ohne jetzt zu Radeln beim Stöhnen am Rollator CO2 ausstoßen kann.

Nix für ungut
Helmut
:teufel:
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von fille

#12

Helmut hat geschrieben: Fr 28. Mai 2021, 16:50 Was sie nicht weiß, ist, wieviel Strom das Strommessgerät beim Messen frisst, dazu bräuchte sie ein zweites Messgerät.
:-D :-D :-D

Ja, alles nicht so einfach! Habe auch gerade ziemlich viel CO2 bei Gartenarbeit ausgestoßen. Aber das wird damit kompensiert,
dass sich die Bienen in unserem Garten sehr wohl fühlen :flower2:

Was gibt es da vielleicht für eine Formel? (Garten x Arbeit x Weg) geteilt durch (Lungenvolumen pro Stunde) in Relation
zu den 4 Bäumen, die in unserem Garten stehen.

https://www.youtube.com/watch?v=1gO4LKfuuJ4

Liebe Grüße aus dem bienen- und biberfreundlichen Vierkirchen.

Marianne
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von Lilienthal

#13

Hallo zusammen,

Marianne, du hast da mit Heizung etwas runter drehen einen ganz wichtigen Punkt angesprochen, nämlich sparen oder Maß halten.
Trotz Sonnenstrom müssen wir wieder neu lernen weniger Energie zu verbrauchen, am Beispiel Auto kann man es gut sehen, der gute alte Käfer hat mit dem 50 PS Motor (es gab auch 32) ca. 7,5 l auf 100km verbraucht. Jetzt sind die Motoren zwar sparsamer geworden, aber die Autos größer und schwerer und wir deutschen jagen deshalb immer noch ca. 7,5 l duch den Auspuff und dann fahren da viel mehr Autos auf den Straßen als zu den Zeiten, wo ein Käfer mit 50 PS noch ein flottes Auto war.

Wenn der Mensch das Maß aller Dinge ist (haben die Griechen mal so gesehen) dann sollte man sich mal im deutschen Museum in München auf den Pedaldynamo setzen, der die Kilowattstunden zählt. Ich glaube ich würde es nicht schaffen eine kWh zusammen zu kurbeln, bis das Museum am Abend wieder schließt, schaffen nur Sportler! Untrainiert rechnet man bei einem Menschen als Dauerleistung 100 W in der Stunde, also 0,1 kWh, also verdient man ca. 3 Zent in der Stunde, wenn man seinen Strom selber produziert, toller Lohn oder?

LG Sven
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von Helmut

#14

Hallo

Ich gestehe, auch ich beteilige mich mit einigen Projekten daran, das Klima zu retten. In erster Linie geht es mir natürlich um euer Lob.

1. Zweimal am Tag halte ich für 1 Minute die Luft an und atme somit kein CO2 aus.
2. Ich biege gebrauchte Tackerklammern wieder zurecht und verwende sie mehrmals. Dazu muss ich allerdings vorher kleine Löcher ins Papier bohren. Gebrauchte Nägel klopfe ich auch wieder gerade.
3. Ich habe mir ein Schneidegerät zugelegt. Damit schneide ich das Alupapier aus den Zigarettenschachteln in ganz dünne Streifen und klebe sie zu „Fäden“ von etwa 50cm zusammen. Das ergibt einen stimmungsvollen Christbaumschmuck, den man mehrmals verwenden kann, wenn man vorsichtig genug damit umgeht.
4. Um den Meeresspiegel nicht noch weiter steigen zu lassen, nehme ich aus jedem Urlaub einen Sixpack Meerwasser mit. Das fülle ich zu Hause in Schüsseln und friere es im Eischrank ein. Das Eis bringe ich danach auf die Zugspitze, um den Gletscher zu retten. Nachdem mir gesagt wurde, dass Salzwasser als Frostschutzmittel wirkt, muss ich noch an der Entsalzung des Meerwassers arbeiten.
5. Früher hab ich auch noch täglich eine Stunde die Kühlschranktür offengelassen, um der Erderwärmung entgegen zu wirken. Inzwischen bin ich aber so schlau zu wissen, dass das nichts bringt.

Grüße
Helmut

:teufel:
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von migoe

#15

Lieber Helmut,

Du willst es - Du kriegst es!
Helmut hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 16:42 auch ich beteilige mich mit einigen Projekten daran, das Klima zu retten
Sehr lobenswert von Dir!
Helmut hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 16:42 1. Zweimal am Tag halte ich für 1 Minute die Luft an und atme somit kein CO2 aus.

Toll, aber vorbildlich wäre es, wenn Du das täglich um eine Minute erweitern würdest - ich bin mit sicher, dass Du es am Ende sogar schaffst, ganz auf's Atmen zu verzichten. Gut wäre es auch, Du würdest zukünftig auch auf's Furzen verzichten und somit alle Deine Gase komplett bei/in Dir behalten.

Dieser Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint (Satire)
Helmut hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 16:42 vorher kleine Löcher ins Papier bohren

Bitte nur noch alles Digital machen, Papier ist echt nicht okay!

Dieser Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint (Satire)
Helmut hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 16:42Damit schneide ich das Alupapier aus den Zigarettenschachteln in ganz dünne Streifen und klebe sie zu „Fäden“ von etwa 50cm zusammen. Das ergibt einen stimmungsvollen Christbaumschmuck, den man mehrmals verwenden kann, wenn man vorsichtig genug damit umgeht.

Rauchen?

Christbaum?

Bitte nochmal in Dich gehen!

Aus den bisherigen Informationen, die ich über Dich gewonnen habe, würde ich Dich als einen Altruisten ansehen und deshalb solltest Du aus Rücksicht auf deine Mitmenschen nicht rauchen - und als bekennender Atheist brauchst Du auch keinen Baum, geschweige denn dafür Schmuck.

Dieser Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint (Satire)
Helmut hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 16:42 Um den Meeresspiegel nicht noch weiter steigen zu lassen, nehme ich aus jedem Urlaub einen Sixpack Meerwasser mit. Das fülle ich zu Hause in Schüsseln und friere es im Eischrank ein. Das Eis bringe ich danach auf die Zugspitze, um den Gletscher zu retten. Nachdem mir gesagt wurde, dass Salzwasser als Frostschutzmittel wirkt, muss ich noch an der Entsalzung des Meerwassers arbeiten.

Urlaub ist nicht mehr modern, Arbeit ist das halbe Leben, den Rest kannst Du im Bett verbringen. Jedoch hat Deine Idee durchaus interessante Aspekte, allerdings kannst Du Dir das Umfüllen des Wassers aus Flaschen in Schüsseln sparen, denn es macht gar keinen Sinn mehr, das gefrorene Wasser auf die Zugspitze zu bringen, weil es dort eh schon zu warm ist, besser ist es doch wohl, direkt die Weltmeere herunterkühlen, indem man die Kühlschränke dort hineinwirft und laufen lässt (natürlich mit Solarstrom!)

Dieser Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint (Satire)
Helmut hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 16:42 5. Früher hab ich auch noch täglich eine Stunde die Kühlschranktür offengelassen, um der Erderwärmung entgegen zu wirken.

Ehrlich gesagt, ist das der einzige logische und vernünftige Vorschlag, den Du in Deinem Beitrag verschrieben hast, aber leider...

Dieser Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint (Satire)
Helmut hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 16:42Inzwischen bin ich aber so schlau zu wissen, dass das nichts bringt.

... machst Du Dich genau durch diese Aussage komplett unglaubwürdig.

Tja, schade 🤷

Dieser Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint (Satire)
Gut, dass wir zumindest darüber geredet haben :hahaha:
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von Helmut

#16

Lieber Michael

Ich sehe meinen Beitrag von dir nicht entsprechend gewürdigt, wenn du nur in Satire antwortest. Trotzdem mache ich mir die Mühe, auf deine Antwort zumindest teilweise einzugehen:
Toll, aber vorbildlich wäre es, wenn Du das täglich um eine Minute erweitern würdest - ich bin mit sicher, dass Du es am Ende sogar schaffst, ganz auf's Atmen zu verzichten.
Irgendwann schrieb ich mal, dass es für die Erde am besten wäre, wenn jeder Mensch das Atmen ganz einstellen würde.
Rauchen?
Natürlich sammle ich nur die Alufolie von den Bekannten, die Rauchen.
Christbaum?
1. Ist ein Baum das Privileg von Christen? Steht in der Bibel etwas von Christbäumen.
2. Ich gehe auch in Theaterstücke, in denen griechische Götter vorkommen. Ich muss doch nicht an sie glauben.
Urlaub ist nicht mehr modern
Ich denke, wenn ich -wie geschildert- so viel für das Klima mache, dann kann ich mir auch so kleine Sünden wie Urlaub leisten.

Nix für ungut
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von migoe

#17

Lieber Helmut,
Helmut hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 18:41Nix für ungut
Dito - ganz ohne Ironie 🤪
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von fille

#18

Michael hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 18:41 Toll, aber vorbildlich wäre es, wenn Du das täglich um eine Minute erweitern würdest - ich bin mit sicher, dass Du es am Ende sogar schaffst, ganz auf's Atmen zu verzichten.
Der Kabarettist Helmut Schleich hat heute in einer Kolumne erzählt, dass ein Freund von ihm folgende Aussage gemacht hat:
Wenn wir uns alle erschießen, gibt es kein Corona mehr und auch keine Klimakrise.
Tja, was soll man dagegen sagen? irgendwie logisch.

Trotzdem, macht das Beste draus.

Liebe Grüße, Marianne
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von migoe

#19

Heute laufen den ganzen Tag über im ZDF Beiträge zum Thema "Flutkatastrophe" und allgemein geht es natürlich vor allem um das Thema Klimawandel, der letztlich ja die Ursache für solche Naturkatastrophen wie die aktuellen Rekordregenmengen, ist.

Mir sind dabei einige Beiträge besonders wichtig, weil sie aus meiner Sicht sehr anschaulich und rational die Zusammenhänge erklären und Perspektiven geben, was geändert werden müsste, um eine positive Veränderung in der Zukunft zu ermöglichen.
ZDF | Terra-X | Lesch & Co - Klimawandel - der CO2 Beweis
WDR Doku | Mai Thi Nguyen-Kim | Wie groß ist der Klimawandel?

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WDR Doku | Mai Thi Nguyen-Kim | Klimawandel - Was wir tatsächlich tun können?

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YouTube | Kanal green:screen | Klimaschutz: Wie viel Verantwortung hat Deutschland?

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Vielleicht ist das ein Grund, sich einmal mit Fridays-for-Future auseinanderzusetzen?

Die Termine der wöchentlichen Friday-for-Future Demonstrationen werden auf der Webseite der Bewegung mitgeteilt

Screenshot Webseite Friday-for-Future.jpg
Im September wird der Bundestag gewählt und es gibt noch eine Chance darauf, die politischen Weichen zu einer nachhaltigen Veränderung der klimapolitischen Gesetzgebung in Deutschland so zu setzen, dass es zumindest für die Kinder unserer Kindeskinder wieder eine Perspektive auf eine stabilere Klimasituation geben gibt.

Am 02. September wird der Wahl-O-Mat freigeschaltet... ;-)
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Klimawandel, was können wir tun?

Beitrag von fille

#20

migoe hat geschrieben: Mi 21. Jul 2021, 00:09 Heute laufen den ganzen Tag über im ZDF Beiträge zum Thema "Flutkatastrophe" und allgemein geht es natürlich vor allem um das Thema Klimawandel, der letztlich ja die Ursache für solche Naturkatastrophen wie die aktuellen Rekordregenmengen, ist.
Diese Katastrophe ist furchtbar, aber nicht neu. 1804 (am 21. Juli!) gab es in Ahrweiler ebenfalls eine Flut, in der 64 Menschen starben,
129 Wohnhäuser weggerissen wurden usw.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasser_der_Ahr_am_21._Juli_1804

Am 13. Juni 1910 wieder: https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasser_der_Ahr_am_13._Juni_1910

Die Katastrophe ereignet sich immer wieder. Ich habe schon oft an Flüssen Hochwassermarken angeschaut und festgestellt, dass es auch in früheren Zeiten ziemliche
Hochwasserkatastrophen gegeben hat.

1910 gab es auch in Paris eine Flutkatastrophe. Die Seine hatte einen Pegel von 8,62 m. Das war die zweitgrößte Seine Flut -
nach dem Hochwasser 1658.

In München gab es 1899 eine Jahrhundertkatastrophe. Zuvor gab es das Hochwasser von 1813. Dabei starben beim Einsturz
einer Brücke 100 Menschen.

Ganz ehrlich, wir Menschen beherrschen die Natur nun mal nicht. Es wird immer wieder Katastrophen geben. Genauso wie
es immer wieder Seuchen geben wird.

Reflexartig vom Klimawandel zu reden, nützt nichts. Es ist besser mit Tat zu helfen. Am besten mit einer Geldspende.
Hier findet man eine Auswahl an Spendenkonten:

https://www.sueddeutsche.de/panorama/hochwasser-flut-ueberschwemmung-spenden-1.5354573

Liebe Grüße, Marianne
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