5 Vorschläge für die Umwelt

*DER SINN DER POLITIK IST FREIHEIT
Das Leben ist immer ein Leben mit anderen. Der Mensch ist ein „zoon politikon“, ein „staatsentwickelndes Tier“, wie Aristoteles formulierte. Er bedarf zu seiner Vervollkommnung der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Die Frage ist nicht, wie uns heute im Zeitalter des begrenzungslosen Individualismus (und Egoismus) eingehämmert wird: Wie soll ich leben? Sondern: Wie sollen wir leben? - und darüber kann in diesem Forum diskutiert werden!

*Quelle: Webseite Akademischer Verein Kyffhäuser e.V. | Foto © by Pixabay.com
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5 Vorschläge für die Umwelt

#1

Beitrag von fille » So 20. Okt 2019, 15:15

So liebe Liederfreunde,

was meint ihr, was kann der Einzelne konkret für die Umwelt tun. Vielleicht mag mal jeder
5 Punkte auflisten, die er für machbar und effizient hält.

Ich fange mal an:

1. Stromsparen

Die Erzeugung von Strom liegt ganz oben bei den Verursachern für den CO2-Ausstoß.

2. Das Fliegen einschränken, am besten gar nicht oder nur bei Zielen über 800 km.

Neulich hat ein Politiker der Grünen im Radio genau erklärt, warum man auf das Fliegen nicht verzichten kann.. Nämlich weil heute Familien und Freunde über den ganzen Globus verstreut sind. Aber einschränken sollte möglich sein.

3. Heizenergie sparen.

Welcher Politiker ist vor ein paar Jahren so verlacht worden, weil er gesagt hat, die Leute sollen lieber
eine leichte Strickjacke anziehen, dann können sie etwas Heizung sparen. Ich weiß nicht mehr, wer es
war, ich glaube ein SPD-Politker.

4. Das Auto öfter stehen lassen

Gut, auf dem Land ist es oft schwierig. Aber man kann Einkaufsfahrten kombinieren. Ich kaufe z. B.
auf dem Weg nachhause oder in der Mittagspause ein. So muss ich am Wochenende nicht mehr so
viel rumfahren. Noch besser ist natürlich gar nicht zu fahren. Aber ich könnte ohne Auto nicht
in die Arbeit kommen. In großen Städten braucht man in der Regel das Auto nicht unbedingt.

Ach, da fällt mir ein... war es in Frankreich oder wo? Oder in Deutschland? Schüler sind ihren Eltern nach der Schule mit Schildern entgegen gekommen. Darauf stand so was wie "Holt mich nicht immer mit dem
Auto ab!" Das finde ich mal eine wirklich gute Aktion.

5. Die Bedürfnisse runterschrauben.

Zum Beispiel mit weniger Wohnfläche zufrieden sein. Oder nur kaufen, was man wirklich
braucht (dann wird auch nicht so viel weggeworfen). Na gut, das mit der Wohnfläche ist
vielleicht ein schlechtes Beispiel. In der Region München schätzt man sich glücklich, überhaupt
eine Wohnung zu finden (bezahlbar).

Wäre gut, wenn ein paar Leute mitmachen würden. Wenn euch nicht mehr einfällt, Könnt ihr
gerne die gleichen Punkte wieder nennen.

Mich würde einfach interessieren, was für euch machbar ist.

Liebe Grüße, Marianne
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#2

Beitrag von Helmut » So 20. Okt 2019, 19:47

Liebe Marianne

Jeder von uns ist nur einer von 8 Milliarden. Und deshalb denken eben viele Leute, dass sie allein nichts bewirken können. Jeder der sich einschränkt ist weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein. Da reicht es nicht einmal, wenn nur Deutschland mit 2% Anteil an den globalen Treibhausgasen etwas tut. Das heißt, meiner Meinung nach ist die Politik gefordert, und zwar weltweit. Ich glaube, eine Verbesserung der Lage ist nur durch Verbote oder Verteuerung der Verschmutzung zu erreichen. Durch finanzielle Steuerung könnte Einiges erreicht werden. Beispielsweise sind Flüge einfach zu billig. Man fliegt im Urlaub in die Exotik, weil man es sich leisten kann. Viele fragen sich, vielleicht sogar mit Recht: Wenn schon jeder Depp in den Urlaub fliegen kann, warum soll gerade ich drauf verzichten? Wenn Umweltverschmutzung teurer wird, sind wahrscheinlich die Leute eher bereit, sich ihr Leben so einzurichten, dass weniger Dreck produziert wird.

Ich frage mich auch ob des ökologisch sinnvoll ist, wenn Pendler die Fahrten von der Steuer absetzen können. Warum belohnt man es nicht Leute, die am Arbeitsort wohnen oder sich eine Arbeit am Wohnort suchen? Die Antwort, auf diese Frage ist mir schon klar, jeder Politiker, der diese Frage stellt, wird nicht mehr gewählt, genau so wie der, der den Leuten den Flug in den Urlaub wegnehmen will.

Der Transport von Waren muss so teuer werden, dass man auf Waren zurückgreift, die nicht so weit transportiert wurden.

Außerdem ist die Forschung gefragt, Geräte mit höherem Wirkungsgrad zu entwickeln.

Zum Schluss ein gefährlicher Satz (passt zum Thema, ob man alles sagen kann): Den geringsten ökologischen Fußabdruck produziert der, der wenig oder am besten keine Kinder zeugt. Der Globus krankt an 8 Milliarden Menschen. Eigentlich müsste jeder, der etwas für die Erde tun will, Selbstmord begehen oder wenigstens leben wie Naturvölker. Ich weiß, das geht nicht mehr. Vielleicht ist deshalb meine Verzweiflung in Gleichgültigkeit umgeschlagen.

Um trotzdem einen Geringen Beitrag zu leisten, schalte ich nun den PC aus.

Grüße
Helmut
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#3

Beitrag von Nicky » So 20. Okt 2019, 20:39

Den geringsten ökologischen Fußabdruck produziert der, der wenig oder am besten keine Kinder zeugt.
Ha ha.... ich werde dich zitieren lieber Helmut, wenn ich mal wieder (und das kommt wirklich häufig vor) angefeindet werde, weil ich mich absichtlich und aus vollkommen egoistischen Gründen gegen eigene Kinder entschieden habe..... ;-)

Ansonsten weißt du, das wir beide nicht unbedingt der gleichen Meinung sind, wenn es um staatliche Reglementierungen geht. (siehe Thread zum Thema Gutmensch) Ich habe einfach ein besseres Gefühl, wenn ich selber aktiv werde. Auch, wenn es nur ein "Fliegenschiss" im großen, Ganzen ist. Deshalb finde ich Mariannes Idee zu diesem Thread auch gut. :-)

Daher nun meine 5 Ideen, die ich selber auch umzusetzen versuche

1. Wasser aus dem Wasserhahn trinken und nicht aus der Plastikflasche
2. Verpackungsmüll vermeiden. zB Wachstücher (gerne selber gemacht) statt Alufolie, Zahnputztabletten aus Papierverpackungen statt Zahnpasta aus der Tube, mehr in "Unverpacktläden" kaufen usw.
3. Bienenstauden im Garten pflanzen
4. Kaputte Sachen reparieren oder nähen, statt neu zu kaufen
5. Fleischkonsum reduzieren oder gerne auch Vegetarisch essen

Grüne Grüße ;-)
Nicole
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#4

Beitrag von fille » So 20. Okt 2019, 23:03

Hallo Helmut, hallo Nicky,

vielen Dank für die ersten Antworten
Zum Schluss ein gefährlicher Satz (passt zum Thema, ob man alles sagen kann): Den geringsten ökologischen Fußabdruck produziert der, der wenig oder am besten keine Kinder zeugt.
Man darf es sagen und ich finde es sehr interessant, denn:

Es gibt in puncto Bevökerungswachstum eine Entspannung. Um die Bevölkerung auf dem jetzigen Stand zu halten, müsste weltweit jede Frau im entsprechende Alter 2,1 Kinder bekommen. 2017 waren es reell 2,4 statt 2050 4,7 Kinder pro Frau. Die Überbevölkerung schwächt sich ab. Es ist schön Kinder zu haben und aufwachsen zu sehen, aber es müssen nicht mehr 6,62 sein, wie in Niger. Weltweit liegt die Rate heute bei 2,47 Kinder (Deutschland 1,49). Das heißt die Bevölkerung wächst langsamer. In dieser Hinsicht ist Deutschland und ganz Europa wirklich vorbildlich (Achtung wieder mal Ironie). Aber am niedrigsten ist die Rate in Singapur (0,82).

Wen es interessiert, der kann sich hier https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Geburtenrate

die genauen Zahlen anschauen. Nebenbei, die Bevölkerung wächst nicht nur wegen der Geburtenrate, sondern auch weil die Menschen immer älter werden! (Oje, grenzwertiger Satz) In Deutschland ist die
Lebenserwartung seit 1950 um 50 % gestiegen.

Nur mit einem sehr begrenztem Wachstum kann man die Probleme mit Energieverbrauch usw. überhaupt in den Griff bekommen. Allerdings verbrauchen die Industriestaaten weit mehr Energie, wie die Entwicklungsländer.

So, noch eine Frage an Nicky: Was ist ein selbstgemachtes Wachstuch?

Wer hat noch Ideen? Ich finde schon, dass jeder ein bisschen beitragen kann. Am besten wäre natürlich,
wenn 8 Milliarden mitmachen würden.

Liebe Grüße und gute Nacht

Marianne
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#5

Beitrag von Helmut » Mo 21. Okt 2019, 09:40

Hallo zusammen

@ Nicky
Dein gutes Gefühl nützt meinen Enkeln sehr wenig, wenn sich der Großteil der Menschheit fragt, warum sie auf umweltschädliche Vergnügen verzichten soll, wenn Andere sie sich gönnen. Der Mensch ist eben egoistisch (sogar du, wenn es dir um dein Gefühl geht), Altruismus endet eben beim Nächsten, also bei dem, der einem am nähesten ist. Wegen einem Herrn Schmidt aus Brunsbüttel höre ich nicht mit dem Skifahren auf.

Noch ein Aspekt zum Thema Gutmensch und 2 Seiten: Damit sich Vegetarier ausgewogen und ausreichend ernähren können, importieren wir Früchte aus der Südhalbkugel oder Soja aus dem Regenwald. Wir können es so gut meinen wie wir wollen, wir können dabei nicht alles richtig machen.

@Marianne
Deine Zahlen, so optimistisch die abgeschwächte Geburtenrate ist, ändern wenig an der Gesamtzahl von 8 Milliarden. Ich bin überzeugt, dass die Erde auf Dauer ohne langfristig Schaden zu nehmen nur 4 Milliarden verträgt. Unser Fußabdruck bleibt immer mehr oder weniger negativ (siehe oben). Ich befürchte sogar, dass sich die Anzahl demnächst auf einen wesentlich geringeren Wert reduzieren wird, aber nicht wegen der Geburtenrate, sondern wegen Hunger, Verteilungskämpfe und "Natur"-Katastrophen, vielleicht auch wegen multiresistenter Keime.

Ich komme ins Grübeln ob 2 Kinder und 4 Enkel nicht ein Fehler war.

Gruß
Helmut
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#6

Beitrag von Petra » Mo 21. Okt 2019, 13:16

Liebe Marianne,

zumutbar finde ich folgende fünf Punkte:

1. Strom sparen
2. Heizenergie sparen
3. Auto oft stehen lassen. Ist nicht für jeden machbar, ich habe da (zufällig) in Leipzig einen Stadtteil erwischt, in dem es fast alles gibt und fußläufig erreichbar ist. Ansonsten ist vieles mit Bus oder Bahn erreichbar.
4. Wenn man schon stilles Wasser trinkt, wie ich, kann man auch direkt Leitungswasser trinken (schmeckt allerdings nicht überall gleich gut). Weiterer Vorteil: man erspart sich die Schlepperei.
5. Keine Flugreisen. Ich bin schon geflogen, das ist aber schon sehr lange her.
Warum belohnt man es nicht Leute, die am Arbeitsort wohnen oder sich eine Arbeit am Wohnort suchen?
Ich kenne niemanden, der gerne pendelt. Wer vertändelt schon gerne kostbare Freizeit mit Fahrten zur Arbeit und zurück. Man findet sehr selten einen Job gegenüber seiner Haustür. Das ist ein Punkt, den ich für erstrebenswert halte, aber nicht für so einfach machbar. Ich finde, wer das Glück hat, ist bereits privilegiert.

Liebe Grüße von Petra

P. S. Mir ist noch etwas eingefallen:
6. Ich werfe meine Kleider nicht weg, nachdem ich sie zwei bis drei Mal getragen habe. Die begleiten mich bis sie auseinanderfallen. LG Petra
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Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)

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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#7

Beitrag von Helmut » Mo 21. Okt 2019, 14:07

Liebe Petra

Bei uns um die Ecke wurden ca. 150 Wohneinheiten gebaut, (Eigentum, Sozialwohnungen und normal Miete) ein Großteil ging an Münchner, die nun gerne über 60 km pendeln. Dabei gibt es hier für Einheimische so gut wie keine bezahlbaren Wohnungen.

Gemeinden könnten die Baugenehmigung für Betriebe daran knüpfen, dass sie Betriebswohnungen bauen.
Gemeindlicher Wohnungsbau kann beim Verkauf oder Vermietung von Wohnungen Leute bevorzugen, die in der Gemeinde arbeiten.
Anstatt des Pendelns könnte man das Umziehen zur Arbeit finanziell unterstützen.
Alles Beispiele, wie die Politik dem Pendeln entgegen wirken könnte.

Liebe Grüße
Helmut
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#8

Beitrag von Westwind » Mo 21. Okt 2019, 15:08

Helmut hat geschrieben:
Mo 21. Okt 2019, 14:07
Anstatt des Pendelns könnte man das Umziehen zur Arbeit finanziell unterstützen.
Das Dorfsterben wird dadurch gefördert. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das jemand ernsthaft will.

In den meisten Großstädten und Ballungsräumen gibt es jetzt schon einen Wohnungsmangel, und der vorhandene Wohnraum ist extrem teuer.

Folge einer solchen Politik wäre eine weitere Landflucht und noch höhere Preise in den Ballungszentren, wodurch sich die ursprünglichen Einheimischen in den Städten das Wohnen nicht mehr leisten können.

Sylt und inzwischen auch Usedom, und manch andere beliebten Kommunen leben das ja gerade vor, was dann passiert. Dadurch gibt es wieder mehr Pendelverlehr, und die Spirale würde sich weiterdrehen.

Viele Arbeitsplätze, gerade im Dienstleistungs- und Behördensektor, befinden sich nun mal in den Ballungszentren und Großstädten. Sollen denn alle in die Städte ziehen, um das Pendeln zu verhindern ?

Wer den Osten halbwegs kennt, der weiß, daß es da mit Arbeitsplätzen und mit dem ÖPNV auf dem Land ohnehin schon schlecht aussieht. Ohne PKW ist man da aufgeschmissen. Aber es können nicht alle Erwerbstätigen in die Städte ziehen.

Daher mein Vorschlag:
Es müßten vielmehr Arbeitsplätze gut verteilt auf dem Land geschaffen werden, durch Industrie und den Öffentlichen Dienst.

Georg
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es ist eine grenzenlose Welt, in der ich leben will."
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#9

Beitrag von fille » Mo 21. Okt 2019, 16:09

Hallo Helmut,
Ich komme ins Grübeln ob 2 Kinder und 4 Enkel nicht ein Fehler war.
Natürlich waren 2 Kinder meiner Meinung nach selbstverständlich richtig. Und die 4 Enkelkinder liegen nicht in deiner Macht. Oder haben deine Töchter dich um Erlaubnis gefragt? :hammer:
Bei uns um die Ecke wurden ca. 150 Wohneinheiten gebaut, (Eigentum, Sozialwohnungen und normal Miete) ein Großteil ging an Münchner, die nun gerne über 60 km pendeln. Dabei gibt es hier für Einheimische so gut wie keine bezahlbaren Wohnungen.
Weil die Münchner sich keine Wohnung mehr in München leisten können. Die Entwicklung ist nicht schön. Und es wird noch schlimmer. Der Druck auf die umliegenden Gemeinden steigt. In München gibt es kaum bezahlbaren Wohnraum. Die Menschen würden bestimmt lieber in ihrer Stadt bleiben.

Betriebswohnungen wären eine gute Lösung. So war es mal früher (manchmal). Und zwar zu Zeiten der mittelstädtischen Betriebe. Der Unternehmer kam vom Ort. Jeder hat ihn gekannt und er hat eine
andere Ansicht zur Verantwortung für seine Leute. Heute sitzt der Big Boss irgendwo in Japan oder China
und interessiert sich nicht für Lieschen Müller, die bei ihm an irgendeinem Schreibtisch im Großraumbüro
sitzt. Ausnahmen bestätigen die Regel.

@Petra
6. Ich werfe meine Kleider nicht weg, nachdem ich sie zwei bis drei Mal getragen habe. Die begleiten mich bis sie auseinanderfallen. LG Petra
So halte ich es auch. Und dann werden die Klamotten noch für Garten- und Putzarbeit verwendet, bevor
sie selbst Putzlappen werden.

Liebe Grüße, Marianne
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#10

Beitrag von Helmut » Mo 21. Okt 2019, 17:24

Ja, liebe Marianne

Deine Erklärung, warum es keine Betriebswohnungen gibt, ist ein Beweis dafür, dass eigentlich nur die Politik entsprechende Vorgaben machen kann. Ohne diese Vorgaben handelt jeder nach seinem Vorteil und schert sich nichts um die Umwelt.

Wir können machen, was wir wollen, wir alle schädigen die Umwelt, der eine mehr, der andere weniger. Lediglich ein Nicht-Mensch richtet keinen Schaden an. Und das besonders Traurige: Je mehr Ausbildung, desto mehr Geld wird verdient, desto mehr Geld wird ausgegeben. Und jeder Kauf schädigt die Umwelt.
Und um das bewusst zu machen, darf ich schon manchmal (wie mit meinen Nachkommen) provozieren, oder?

@ Georg

Wenn es um das Überleben der Menschheit geht, sollte man schon mal in alle Richtungen denken und dann Prioritäten setzen. Im Übrigen ich hab von 2 Forderungen geschrieben: Die Menschen zur Arbeit und die Arbeit zu den Menschen bringen. Aber was solls ich lass das Auto in der Garage und das amerikanische Trumpeltier bestreitet den Klimawandel.

Liebe Grüße
Helmut
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#11

Beitrag von Nicky » Mo 21. Okt 2019, 17:42

Liebe Marianne,
So, noch eine Frage an Nicky: Was ist ein selbstgemachtes Wachstuch?
auch wenn, oder gerade weil in diesem und auch besonders im "Meinungsfreiheitstread" gerade die Meinung herrscht, dass der einzelne ja gar nichts bewegen kann und es deshalb vielleicht auch besser gleich sein lassen sollte...... freue ich mich besonders, das dich mein Tip mit den Wachstüchern interessiert :-)

Genaue Anleitungen dafür kann man auch im Internet finden. Aber ich versuchs hier mal mit der Kurzversion.
Die Wachstücher sind als Ersatz für Alufolie und Frischhaltefolie gedacht und werden im Handel gerade für richtig teures Geld verkauft. Man kann sie aber auch prima selber machen.

Man nehme ein schönes Stück Stoff und Bienenwachs.
Dann wird das Wachs erhitzt und füssig auf dem Stoff aufgetragen.
Zum Schluss wird nochmal drüber gebügelt. Am besten mit einem Stück Zeitung dazwischen.

Der Vorteil ist, dass man es ganz einfach nach Gebrauch abwischen und wieder verwenden kann. Außerdem wirkt es durch den Bienenwachs antibakteriell. Und es sieht auch einfach hübscher aus, wenn man zum Beispiel seine Stulle drin einwickelt oder Schüsseln damit abdeckt. Wenn es durch den Häufigen gebrauch unansehlich wird, kann man einfach nochmal frisch drüber bügeln.

Wenn du magst, schicke ich dir gerne mal eines, wenn ich meinen nächsten Schwung davon herstelle. Denn auch das Selbermachen macht mir Spass :-) Schick mir dann einfach deine Adresse per PN.
Damit sich Vegetarier ausgewogen und ausreichend ernähren können, importieren wir Früchte aus der Südhalbkugel oder Soja aus dem Regenwald.
Da irrst du dich aber, mein lieber Helmut. Ich bin seit knapp 20 Jahren Vegetarier und das trotz einer Sojaallergie. Und auch mit heimischen Früchten kann man als Vegetarier sehr gut überleben ;-) Man muss sich eben nur gut informieren, dann braucht man weder Soja, noch "Ersatzprodukte"

Viele Grüße
Nicole
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#12

Beitrag von fille » Di 22. Okt 2019, 17:01

Mir ist noch etwas eingefallen, das allerdings schon erwähnt wurde.

6. Regionale Lebensmittel kaufen, wenigstens so weit es geht.

Ich kaufe eigentlich außer italienischen Orangen im Winter und selten mal Bananen
fast gar kein Obst mehr. Denn, wenn es auch nicht mit dem Gemüsegarten
geklappt hat, so sind wir doch von Mai bis Oktober Selbstversorger in puncto
Obst. Das Obst ist nicht nur regional, sondern auch Bio.

Auch die Nachbarn stellen ihren Überschuss vor den Zaun und man
darf sich was nehmen. Und ich tausche mit Nachbar, Freunden und Kollegen.

Da ich kein Vegetarier bin, kaufe ich Wurst, Fleisch, Eier, Kartoffeln und auch Käse
beim Metzger meines Vertrauens vor Ort.

Ich würde auch gerne
7. Regionale Kleidung kaufen
schreiben.

Aber da hat man ja fast keine Wahl mehr. Vielleicht noch aus Europa...

Liebe Grüße, Marianne
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#13

Beitrag von Westwind » Di 22. Okt 2019, 21:49

Einige Vorsschläge, die ich auch beherzige, wurden schon genannt, wie das Trinken von Leitungswasser.

Aber ein paar Vorschläge werfe ich doch noch in den Ring, die, wenn ich richtig geschaut habe, noch nicht genannt wurden:

1) Verzicht auf regelmäßige Anschaffung eines neuen Smartphones.

Da kenne ich Leute, die mit jeder Vetragsverlängerung alle zwei Jahre meinen, ein neues Smartphone zu brauchen.

2) auf Plastikbeutel verzichten, große und kleine von der Obsttheke

Ich bin ja fast immer mit Rucksack unterwegs, und da drin habe ich immer mindestens einen Stoffbeutel. Für die alltäglichen Einkäufe reicht das meistens aus, wenn ich größere Einkäufe vorhabe, nehme ich entsprechend mehr Beutel mit. Auch beim Kauf von Kleidung lehne ich die angebotenen Plastiktüten an der Kasse ab.

Bei EDEKA habe ich es glaube ich zuerst gesehen: kleine Stoffbeutel als Alternative für die Plastikbeutel von der Obst- und Gemüsetheke. Die 5 Stück kosteten glaube ich 3 EUR. Da habe ich auch meistens mindestens einen dabei. Einmal hatte ich den Beutel vergessen, habe die Tomaten und 3 Äpfel halt einfach so aufs Kassenband gelegt.

Eingeschweißte Gurken boykottiere ich sowieso.

Inzwischen bieten viele Händler ja schon gar keine Plastiktüten mehr an. Manchmal denke ich auch, daß solche Themen global behandelt werden müßten, und wie gering ist so ein kleiner Beitrag in Deutschland, aber irgendeiner muß ja den Anfang machen, so daß es bei manchen Themen doch einen Vorreiter gibt, woran sich manch andere Menschen / Nationen dann orientieren können.

Irgendwann hatte ich mal gelesen, daß an der niederländischen Nordseeküste Luftballons verboten werden zum Schutz der Seevögel. Hier der Artikel, den ich dazu gelesen hatte.

3) auf manche elektronische Spielerei verzichten.

Meine Mutter hat mir mehrere Jahre nacheinander Geburtstagskarten geschickt, die beim Öffnen irgendeine Melodie dudeln. Ich habe mehrere Jahre gebraucht, um es ihr abzugewöhnen. Wahnsinn sowas ! Nicht nur, daß solche Sachen irgendwann nerven, aber sowas ist auch eine total zweckfreie Umweltsünde, denn solche Karten landen bestimmt auch bei anderen Menschen nicht im Lebensarchiv. Ich war immer erschrocken, wieviel Elektronik da neben der Batterie noch drin steckt und befürchte, daß solche Karten oft im Rest- oder Papiermüll enden, und selbst wenn sie fachgerecht entsorgt werden, fällt immer noch Elektronikschrott an.

Ich kann mir vorstellen, daß Kindern und Enkeln gerne mal so elektronische Spielereien geschenkt werden, woran sie auch Spaß haben, und klar, ich selbst hatte ja auch Spielzeug. Aber wenn ich zum Beispiel so blinkende Schuhe sehe, frage ich mich, ob man nicht doch auf die ein oder andere bekloppte Spielerei auch mal verzichten könnte.

Georg
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#14

Beitrag von Helmut » Mi 23. Okt 2019, 08:44

Lieber Leute
Verzicht auf regelmäßige Anschaffung eines neuen Smartphones.
Was heißt hier neues Smartphon? Wenn man sich mal informiert, wieviel Energie für den Netzbetrieb gebraucht wird, kann es nur heißen: Verzicht auf Smartphon. Es geht. Wir haben zum Telefonieren unterwegs ein abgelegtes Handy unserer Tochter. Und wir leben. Ist mit Sicherheit effektiver als jeder andere Vorschlag.

Worauf wir auch gut verzichten können: selbstfahrende Rasenmäher und Staubsauger, Laubbläser, Thermomix und anderen elektrischen Schnickschnack im Haushalt. Und unsere Mahlzeiten sind selbst gekocht.

Um euch zu verdeutlichen, worum es mir geht, hab ich euch ein Bild verlinkt, aufgenommen Oktober 2019 in Kitzbühel
Bild
Dem Klima nützt es überhaupt nichts, wenn ich auf diesen Schwachsinn verzichte. Da ist die Politik gefordert, die zumindest die künstliche Verlängerung der Skisaison verbietet. Etliche von euch haben es ja in Kössen anschaulich gezeigt, dass man Liftanlagen benützt, wenn sie schon mal da sind. Viel effektiver ist es doch, wenn die Politik sagt, dass der Bau nicht gewollt ist. (ach geht es mir im Nachhinein gut, als ich damals auf die Gipfelfahrt verzichtet habe).

Noch einer meiner Beiträge zum Klimaschutz: Ich unterstütze in meiner Partei die Kandidaten, die sich dezidiert Umwelt- und Klimaschutz auf ihre Fahnen geschrieben haben. Mit meinen Alten hab ich dem Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen bezüglich Radverkehr, und ÖNV übergeben, mit der Aufforderung, diese im Stadtrat zu verfolgen (zugegeben, war fast überflüssig, weil es ihm selbst ein Anliegen ist). Auf dieser Liste stand übrigens auch das Verbot von Laubbläsern.

Gruß
Helmut
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#15

Beitrag von fille » Mi 23. Okt 2019, 17:04

Hallo Helmut,

danke, dass du dieses Bild ins Spiel gebracht hat. Ich habe es auch vor ein paar Tagen in der Zeitung
gesehen und bin wieder mal froh, dass ich nicht skifahre.

Es handelt sich nicht um eine Fotomontage. Es ist auch kein Schnee aus der Kanone, sondern
buchstäblich der Schnee vom letzten Jahr.

Also das ist wirklich Unsinn. Ich hoffe, dass niemand diese Piste runtergefahren ist. Allerdings
wurde der Schnee nicht, wie ich schon befürchtet hatte, gelagert und gekühlt,sondern zugedeckt.
25.000 m³! Die Dämmplatten können in den nächsten Jahren wiederverwendet werden und sind
zu 100 % abbaubar.

Es ist und bleibt Unsinn. Auf der einen Seite gehen Einheimische am Walchensee auf die Straße, weil es Ihnen reicht, bzw. "stinkt", dass an schönen Wochenenden alles zugeparkt und überlaufen ist und sogar in der Bahn der Notstand ausgerufen werden muss. Auf der anderen Seite holen andere die Leute mit
Gewalt in die Berge. Eine gute Sache ist aber, dass wahrscheinlich weniger E-Radfahrer kommen.
Der Weg ist ja mit Schnee dick belegt, wenn ich das richtig sehe

Darum
8. Nicht skifahren
Verhindert Raubbau der Natur und zu viele Autos (und Verdichtung mit Parkplätzen usw.) im Gebirge.
Allerdings waren die Menschen früher in den Berge größtenteils sehr arm. Aber weiterer Ausbau sollte verhindert werden.

Da stimme ich mal mit dir überein, Helmut. Die Gemeinderäte müssen einen Riegel vorschieben.

Es hat halt alles zwei Seiten.

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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#16

Beitrag von Helmut » Do 24. Okt 2019, 11:29

Liebe Marianne
Ich hoffe, dass niemand diese Piste runtergefahren ist.
Mit dem Satz zeigt sich der Unterschied in unserer Denkweise.
Klar, Skifahren zerstört nicht nur die Grasnabe. Aber mit der Anlage der Piste ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Ich kann absolut nachvollziehen, dass es Leute gibt, die das schöne Wetter und die Piste nützen wollen, wenn es die Gelegenheit schon gibt. Natürlich gibt es auch vernünftige Leute, die den Unsinn nicht mitmachen, aber leider viel zu wenige.
Schlimm ist das Anlegen einer solchen Piste zu dieser Jahreszeit. Ich finde, so einen Unsinn muss der Gesetzgeber verbieten, wenn es schon nicht genügend Gemeinderäte gibt, denen Nachhaltigkeit wichtig ist. Ich glaube, vielen Leuten würde nichts abgehen, wenn sie im Oktober noch nicht Skifahren könnten, aber die Versuchung ist doch zu groß,wenn sich die Gelegenheit bietet.
Was machen wir alle, obwohl wir wissen, dass es klima- und umweltschädlich ist [provokation] beispielsweise Fahrt zum Liedertreffen, Fahrt zur Umweltdemo, Flug zur Klimakonferenz [/provokation]?

Liebe Grüße
Helmut
Zuletzt geändert von Helmut am Fr 25. Okt 2019, 08:14, insgesamt 1-mal geändert. Dieser Beitrag enthält 175 Wörter


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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#17

Beitrag von fille » Do 24. Okt 2019, 15:38

Hallo Helmut,
Was machen wir alle, obwohl wir wissen, dass es klima- und umweltschädlich ist [provokation] beispielsweise Fahrt zum Liedertreffen, Fahrt zur Umweltdemo, Flug zur Klimakonferenz [/provokation]?
Ganz klar, ein Budget für gefahrene Jahreskilometer einrichten. Und die Wahl fällt mir nicht schwer:

Fahrt zum Skiurlaub, zur Demo und in den Skiurlaub lasse zugunsten des Liedertreffens ausfallen.
:-)

Liebe Grüße, Marianne
Dieser Beitrag enthält 63 Wörter


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amori
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Re: 5 Vorschläge für die Umwelt

#18

Beitrag von amori » Di 29. Okt 2019, 00:32

Westwind hat geschrieben:
Di 22. Okt 2019, 21:49
Inzwischen bieten viele Händler ja schon gar keine Plastiktüten mehr an. Manchmal denke ich auch, daß solche Themen global behandelt werden müßten, und wie gering ist so ein kleiner Beitrag in Deutschland, aber irgendeiner muß ja den Anfang machen, so daß es bei manchen Themen doch einen Vorreiter gibt, woran sich manch andere Menschen / Nationen dann orientieren können.
Hallo Georg,

in Sachen Plastikvermeidung hat sich Deutschland nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Da sind uns einige Länder um Längen voraus - sogar viele, von denen wir es nicht erwarten würden. Stolz auf die Schultern klopfen können wir uns eigentlich nicht. ;-)

https://www.watson.de/international/umwelt/338091927-in-diesen-7-laendern-und-staedten-herrschen-bereits-plastikverbote

Man findet im Netz noch mehr Seiten, die Orte auflisten, in denen Plastikverbot herrscht.
Dieser Beitrag enthält 145 Wörter


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Bertolt Brecht

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