Degenhardt: Herbsttournee geplant!

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Franz Josef Degenhardt (* 3. Dezember 1931 in Schwelm, Provinz Westfalen; † 14. November 2011 in Quickborn, Schleswig-Holstein), auch genannt „Karratsch“, war ein deutscher Liedermacher, Schriftsteller sowie promovierter Jurist und Rechtsanwalt...Franz Josef Degenhardt wohnte in Quickborn, Kreis Pinneberg. Dort starb er am 14. November 2011 im Kreise seiner Familie.

Quelle: Wikipedia mit Stand vom 03.06.2018 | Das Foto zeigt den Künstler 1987 ©by Wikipedia
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Degenhardt: Herbsttournee geplant!

#1

Beitrag von JuergenF »

Die Frühjahrstournee mußte ja wegen Krankheit komplett abgesagt werden. Hoffen wir, daß es ihm nun tatsächlich besser geht. Hier die Tourdaten (in meiner Nähe ist nichts, aber auf die km kommt es mir in diesem Fall nicht an):
http://www.franz-josef-degenhardt.de/tour/he03.html
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Wo ich hin will :-)
14.11.12 Hannes Wader in Kirchheim/Teck, Stadthalle
21.2.13 Uta Köbernick in Bietigheim Bissingen, Rommelsmühle
15.3.13
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#2

Beitrag von JuergenF »

Ich hatte dieses Forum völlig vergessen ;-) (wie kann ich das wiedergutmachen?). Gestern war ich nun also im Konzert in Göppingen, und das war klasse! Nur ein paar Anmerkungen, ich will keinen kompletten Bericht schreiben.
Zunächst der medizinische Aspekt. Degenhardt bewegte sich zwar etwas mühsam, aber insgesamt (Gesicht!) strahlte er wieder viel Vitalität aus für seine bald 72 Lenze. Und auch in politischer Hinsicht ist er noch ganz "der Alte", etwas abgeklärter zwar, wohl auch etwas resignierter, aber dennoch stets kämpferisch und nie einen Zweifel an seiner (sozialistischen) Position lassend. Ich verrate jetzt einige Titel - falls jemand selbst hin will und sich die Spannung bewahren möchte, soll jetzt nicht weiterlesen ;-)
Es begann also mit "Diesmal werd ich nicht mit ihnen ziehn", ein Highlight war der Klassiker "Wölfe im Mai", den Degenhardt sehr eindringlich vortrug. Dabei "natürlich" auch das Lied zum 11.9.: "Quantensprung" (in eine neue Dimension), ebenso sarkastisch wie das Lied "Arbeitslosigkeit" (in einer neueren Version als die auf seiner Webseite). "Tanz im Freien", eines meiner Lieblingslieder, ein sehr poetisch-wehmütig-heiteres Werk mit ebenfalls einigen politischen Schlenkern, fehlte genauso wenig wie die geistreiche Miniatur "In der Glitzerpassage". Zum Abschluß (vor Zugaben) gab es das versöhnliche "Kommt ihr Gespielen", dann jedoch mußten Degenhardt und der ihn mit der Gitarre vorzüglich unterstützende Filius noch 3 Mal auf die Bühne, da waren dann auch "Die Schmuddelkinder" fällig! Und beim "Testament" kam eine leicht melancholische Stimmung auf, mit der sich die ca. 200 Zuhörer auf den Nachhauseweg machten. Das Publikum bot übrigens das erwartungsgemäße altlinke Bild ;-) na gut, teilweise auch jung-links...
Na, jetzt ist es doch länger geworden, schau an.
Ciao, Jürgen

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Michael
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Degenhardt: Herbsttournee geplant!

#3

Beitrag von Michael »

Hallo,
da wollte ich mal einen Bericht schreiben und da ist mir doch einer zuvorgekommen. Trotzdem von mir mal ein ausführlicher Bericht:
für die wohl kleine aber ganz sicher feine Gemeinde von Degenhardt-Freunden (und hoffentlich nciht nur für Jürgen)will ich mal vom Konzert am Freitag in Seligenstadt berichten. Eigentlich wollte ich gar nicht hin, weil das Kaff doch recht außerhalb liegt und das ist für einen Autolosen wie mich schlecht. Dann habe ich mich aber doch entschlossen, zu versuchen, da hin zu kommen. Das klappte auch, obwohl wir NATÜRLICH noch um 18 Uhr (am Freitag!) eine Besprechung machen mussten und ich NATÜRLICH die Kritik zur Sendung machen musste, also nicht schwänzen konnte. Aber dann hab ich’s doch problemlos und rechtzeitig geschafft. War auch gut so, denn ich hatte ihn schon vier Jahre nicht mehr gesehen und so wahnsinnig viele Konzerte gibt er ja nicht mehr, vor allem nicht in meiner Nähe.
Im Saal waren vor allem ältere Semester und da war es ganz gut, dass ich auch da war, so war Kai Degenhardt, der seinen Vater begleitete, nicht der Jüngste im Saal (Nein, das war gemein, waren schon noch ein paar junge Leute da). Ist ja für mich nichts Neues, dass man sich aus Altersgründen bei so einer Veranstaltung etwas deplaziert fühlt, aber neu war, dass man da auch drauf angesprochen wurde („Wie kommt jemand wie Sie denn auf Degenhardt?“). Nun ja, dann kamen die beiden also auf die Bühne und das erste, was ich dachte, war, oh, der ist aber alt geworden. FJD, inzwischen ganz ergraut, hat offensichtlich Schwierigkeiten mit dem Laufen. Die Frühjahrstournee war ja auch wegen Krankheit abgesagt worden. Aber von der leichten Gebrechlichkeit abgesehen, war alles wie immer. Die absolute Dissidenz, inhaltlich und formal. Dass auf der Bühne nicht viel passiert, ist ja nicht ungewöhnlich, Degenhardt aber beschränkt sich auch in seinen Ansagen auf das Wesentliche. Wenn es überhaupt Zwischentexte gibt, dann sind die genauso ausgefeilt wie die Lieder. Persönliche Worte an Publikum oder Spontanes fehlt vollkommen. Er hält dadurch immer eine gewisse Distanz zum Publikum. Das erste Lied war das alte, jetzt wieder neu aufgelegte „Diesmal wird ich nicht“, gleich etwas Programmatisches also. Es blieb aktuell-politisch mit dem „Quantensprung“ und dann eine seiner skurrilen Geschichten („Go East“). Dann kam „Wölfe mitten im Mai“ von 1965. Ein äußerst bildstarkes Lied über die Gefahr der Wiederkehr des Faschismus, je öfter ich es höre, desto mehr denke ich, es ist eines der besten deutschsprachigen Lieder überhaupt. Jetzt wurde er etwas melancholisch mit einem neuen Lied offenbar über seine Mutter, ein Lied, das einem richtig ans Herz ging ohne peinlich zu sein. Fast mit einer gewissen Heiterkeit erzählt. Es kamen weiter Erinnerungen eines alten Mannes an die Vergangenheit und zum Abschluss des ersten Teils sein „Lied, für die ich es sing“, wie viele Lieder mit einigen aktualisierten Versen. Nach der Pause, die meiner Meinung nach viel zu lang war – ich langweile mich halt schnell, wenn ich allein bei so was bin – kam im zweiten Teil zunächst der „Tanz im Freien“, also noch eine, diesmal auch augenzwinkernde und selbstironische Rückschau. „So what“ ist eines von seinen Rollenliedern, in denen er den Schwätzern der aktuellen Politik treffend die (Charakter-) Masken vom Gesicht reißt, zwar böse aber nicht bösartig, sondern so treffend, dass man manchmal herzhaft lachen muss über die Lächerlichkeit einiger Argumente, die heute allgemein selbstverständlich scheinen. Nächster Programmpunkt war die Frage, wie eigentlich die Situation der Linken nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus einzuschätzen ist und, wie als Antwort darauf, das Lied von der „Kirschenzeit“, Degenhardts Übertragung von „Les temps des cerises“, dem Lied der Pariser Commune, auch einer großen Niederlage. Das letzte Lied im Programm war dann „Kommt ihr Gespielen“ von der aktuellen CD „Quantensprung“, auch das eine melancholische Rückschau, die aber von einer hoffnungsvollen Zuversicht getragen ist. Als Zugaben kamen dann noch die Lieder, die er immer als Zugaben spielt und die ich da auch hören will. Die netteste Szene des Abends war, als Franz Josef einen solchen Texthänger hatte, dass ihm Sohnemann Kai mehrmals zuflüstern musste, wie es weiter geht, bis der Vater wieder im Text war, und das ausgerechnet beim wahrscheinlich zehntausendmal gespielten „Schmuddelkinder“-Lied. Danach gab’s tosenden Applaus und standing ovations. Die Herren bekamen je eine Flasche Wein von den Organisatoren und wir bekamen noch eine Zugabe. Es war eigentlich alles wie immer und das ist auch gut so.
Jetzt habe ich in diesem viel zu langen Beitrag gar nichts über Kai Degenhardts Gitarren- und Melodikaspiel geschrieben, das dem stoischen strengen Gitarrenschlag des Vaters so schön virtuos entgegensteht und einfach einen klasse Sound macht. Aber erwähnen will ich es immerhin, weil es wirklich wichtig ist.
Hier noch mal die Liste der Lieder, wie ich sie in Erinnerung habe:
Teil 1: Diesmal wird ich nicht – Eigentlich unglaublich – Quantensprung – Go East – Wölfe mitten im Mai – „Das neue Lied“ ??? – Der Lindenbaum – In der Glitzerpassage – Lied für die ich es sing
Teil 2: Tanz im Freien – Reiter wieder an der schwarzen Mauer – So what – Am Fluss – Kirschenzeit – Herbstlied – Botschaft an eine Enkelin – Kommt, ihr Gespielen
Zugaben: Das Testament – Spiel nicht mit den Schmuddelkindern – Ja, es gibt diese Abende noch
Leider fuhr in diesem Kaff um halb neun der letzte Zug, so dass ich letztlich ein Taxi zur S-Bahn nehmen musste, das fast doppelt so teuer war wie die Eintrittskarte, aber das war’s wert, denn ehrlich gesagt, man weiß ja nicht, wie oft die Gelegenheit noch kommt. Also, wenn sie zu euch kommt, Leute, nutzt sie!!!
Michael
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
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Petra
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#4

Beitrag von Petra »

Lieber Michael,
...habe ich in diesem viel zu langen Beitrag ...

wenn Du das so meinst, wie Du es sagst, dann müssen Dir seinerzeit meine Berichte vom ZMF in Freiburg und von der Querbeet-Veranstaltung in Neunkirchen zwei sehr spitzte Dornen im Auge gewesen sein. Es ist aber so, dass ich nicht nur gerne ausführlich schreibe, nein, genauso gerne lese ich auch ausführlich.:-) Wenn es flüssig geschrieben ist, liest es sich ja leicht. Also, ich hätte mich auch gerne noch ein Weilchen länger unterhalten lassen. Vielen Dank für Deine Mühe.
Von Franz Josef Degenhardt habe ich nur die Schmuddelkinder gekannt. Erst durch Jürgen habe ich ein bisschen mehr von ihm kennengelernt, aber das war, bevor er dieses Forum (und mich) vergessen hat. :hum:
Viele Grüße von Petra
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Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
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#5

Beitrag von JuergenF »

Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich mir mein Geschreibsel sparen können! ;-) Aber nachdem der letzte Eintrag vom 19.7. war, glaubte ich mir sicher sein zu können, daß hier nicht so schnell was passiert.
Ja, du hast recht mit der Distanz zum PUblikum, er hat dazu auch mal was Generelles geschrieben. Es soll keinen "privaten Degenhardt" geben, weißt schon, Homestory und so. Fandest du nicht, daß er im Vergleich zu dem Bild auf seiner Homepage (2002) wieder viel besser aussah? Gut, ziemlich weiß obenrum halt. Texthänger hatte er bei uns auch einige, schien ihn aber nicht groß zu stören ;-)
Danke für den Super Bericht! Die Pause fand ich bei uns auch zu lang. Aber vielleicht brauchte er sie.
Gruß, Jürgen (P.S. für Petra: Näh, das ist ein wenig anderes. Werde es dir erklären, noch vor Weihnachten ;-) )

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Michael
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#6

Beitrag von Michael »

Es stimmt schon, er sieht wirklich viel besser aus und wirkte während des Konzerts auch ziemlich fröhlich.
Dass er keine privaten Sachen rauslässt finde ich einen unheimlich sympatischen Zug. Gehört für mich auch zu der erwähnten totalen Dissidenz, die ich schon bewundere.
Ich habe allerdings eine Homestory aus den siebzigern, ich glaube aus der UZ, unfreiwillig komisch.
@Petra: Schön, dass Du's nicht zu lang fandest. Ich les so was ja auch gerne, aber sicherheitshalber wollte ich schon mal vorauseilende Selbstkritik üben. ;-)
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#7

Beitrag von JuergenF »

Einerseits wünscht man sich natürlich meistens mehr "Nähe", aber ich verstehe auch gut, daß er Distanz hält. Er will wohl Anbiederei vermeiden. Es hat auch was mit Ehrlichkeit zu tun, denn er könnte zwar so tun, als wären wir alle an diesem Abend eine große Familie, aber das wäre ja eine Täuschung: ER kennt UNS ja überhaupt nicht. Aber mir fiel sein interessierter Blick ins Publikum auf...
Jürgen
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migoe
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#8

Beitrag von migoe »

Hallo Michael,
vielen Dank auch von mir für diesen sehr interessanten und persönlichen Bericht - es ist schon wie Petra schrieb: wenn jemand seine Meinung über etwas schreibt und das ins einer eigenen flüssigen Sprachweise tut, dann liest man gerne auch mal ein paar Zeilen mehr.
Bei Dir ist es dann auch noch so, daß Du viel Abwechslung in Deinen Bericht gebracht hast, mir war es auf jeden Fall ein bißchen so, als wäre ich selber dabei gewesen...:-D
migoe
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Liebe Grüße aus Rothenburg

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#9

Beitrag von JuergenF »


Auf der Degenhardt Homepage sind ein paar Fotos vom Bochum Konzert:
http://www.franz-josef-degenhardt.de/tour/foto-bochum.html
Frohe Weihnachten,
Juergen (auch mal wieder da :-) )
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