"Utopia": Das neue Studio-Album erscheint am 18. Juni 2021

Das neue Wecker-Album erscheint schon bald; es gibt auch schon zwei Vorab-Songs im Streaming.

Konstantin Wecker ist ein deutscher Musiker, Liedermacher, Komponist, Schauspieler und Autor. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Liedermacher. Wecker engagierte sich in all den Jahren seiner künstlerischen Karriere auch politisch. Seine bekannte Ballade Willy behandelt die Konfrontation der 68er-Bewegung mit rechtem Gedankengut. Trotz seines seit den 1970er anhaltenden politischen Engagements war Wecker nie Mitglied in einer Partei und möchte sich nicht parteipolitisch festlegen lassen, weil er das als eine Einschränkung empfinden würde. Er setzt sich in seinen Konzerten und in vielen seiner Lieder für eine gewaltfreie und sozialere Gesellschaft ein, auch Bewegungen wie Fridays for Future werden von ihm unterstützt, er grenzt sich politisch klar und deutlich gegen rechtes Gedankengut ab.
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Viktor hat dieses Thema gestartet
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Jun 2021 06 11:50

"Utopia": Das neue Studio-Album erscheint am 18. Juni 2021

Beitrag von Viktor

#1

Liebe Mitlesende,

in weniger als zwei Wochen erscheint das neue Studio-Album von Konstantin Wecker.
Es trägt den Titel "Utopia" und erscheint im Design der gleichnamigen Tournee, die von 2020 verschoben wurde.

Promotext zur Ankündigung:
Ein menschenwürdiges Leben ohne Herrschaft und Gehorsam war schon immer sein großes Ziel. Mit Utopia verleiht Konstantin Wecker diesem allumfassenden Herzenswunsch nun die schönsten Klänge.

Nach sechs Jahren präsentiert der Münchner Liedermacher im Juni ein neues Studioalbum mit 14 neuen Songs und Gedichten. Der Liederzyklus vereint schwärmerische, visionäre Blicke auf eine liebevolle und herrschaftsfreie, eben utopische Gesellschaft. Für Konstantin Wecker, der mit dem Album die Menschen auffordert sich träumerisch zu öffnen, ist Utopia alles andere als undenkbar: Mit Hilfe der Musik möchte ich Mut machen, alte Denkmuster zu durchbrechen. Mit seinem neuen Werk kommt er mit seinen Musikerinnen und Musikern dem großen Ziel ein großes Stück näher.

Konstantin selbst schreibt dazu:
Liebe Freundinnen, liebe Freunde!

Stellt euch einmal unsre Welt vor ohne Krieg, ohne Gewalt, ohne Bosse, ohne Herrscher, jeder ist dem Andern Halt...

Immer wieder erzähle ich in meinen Konzerten der letzten Jahre, dass mir meine Gedichte passieren und dass ich sie mir nicht ausdenken kann. Manchmal habe ich das Gefühl, sie waren immer schon in mir geschrieben und den Zeitpunkt, wann sie das Licht meiner Welt erblicken wollen, kann ich nicht bestimmen. Und so war es auch mit 16 neuen Gedichten, die mir im letzten Jahr passierten. Und diese Gedichte verlangten eine musikalische Umsetzung, wie ich sie ursprünglich gar nicht so vorgesehen hatte. In meinem Buch "Poesie und Widerstand in stürmischen Zeiten" - das ich auch in diesem stürmischen Jahr 2020 geschrieben habe - sage ich: "Ich bin zwar ein alter Anarcho, aber eigentlich bin ich im tiefsten Herzen immer auch schon ein Romantiker gewesen..." Und dieser Romantiker setzte sich gegen alles durch, was ich mir eigentlich so schön ausgedacht und vorgenommen hatte für "Utopia". Ich musste meinen Texten folgen und ihnen in meinen Vertonungen gerecht werden. So entstanden viele eher kammermusikalische Momente und nachdem wir in meinem Notenarchiv eine Partitur wiedergefunden haben, die ich Anfang der 80er geschrieben hatte, kam ich nicht umhin, dieses alte Lied mit seiner ausführlichen Ouvertüre neu aufzunehmen. "Das wird eine schöne Zeit, wenn Krieger vor Liedern fliehn und Waffen Gedichten erliegen." Ich finde, dieses Lied ist zu wichtig, um nicht noch einmal daran zu erinnern.

Auch wenn wir coronabedingt nicht immer alles so zusammen aufnehmen konnten wie früher - es war eine wunderschöne Zeit, mit meinen geliebten Musikern endlich wieder musizieren zu können. "Liebe - Urquell das Kosmos" schrieb mein verehrter Freund, der Physiker Hans-Peter Dürr, und so entdecke ich mit "Utopia", wie mich viele Jahre danach diese seine Worte inspirierten.
Die Tracklist laut Vertrieb Alive:

1. Prolog: Faust
2. An die Musen
3. Was einem der Regen raunend erzählt
4. Warum Sonette?
5. Bin ich endlich angekommen?
6. Was mich wütend macht
7. Es gibt kein Recht auf Gehorsam
8. Das wird eine schöne Zeit
9. Was uns am Leben hält
10. Die Tage grau
11. Es lebe die Zerbrechlichkeit
12. Wir werden weiter träumen
13. Schäm dich Europa
14. Utopia
15. Wie lieb ich es, den Tieren zuzusehen
16. Anstatt zu siegen
17. Willy 2021


Zwei Songs erschienen schon vorab als Streaming-Singles, nämlich
1) An die Musen:

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und
2) das Titellied:

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Vorbestellung z.B. bei JPC: DoLP / CD // Bestellmöglichkeit direkt im S&K-Shop auch ab Erscheinungstag.

Wie gefallen euch die ersten neuen Songs? Werdet ihr euch das Album zulegen?

Schöne Grüße
Viktor
Dieser Beitrag enthält 855 Wörter


...

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Marc
...hat schon mal ein LT organisiert
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Jun 2021 14 19:17

"Utopia": Das neue Studio-Album erscheint am 18. Juni 2021

Beitrag von Marc

#2

Lieber Viktor,

natürlich werde ich mir das neue Album von Konstantin Wecker zulegen, aber freue ich mich auch darauf? Ich bin ehrlich: Ich habe eher die Befürchtung, dass mich das neue Album erneut enttäuschen könnte. Das letzte Album, das mich enorm berührt hat, war „Am Flussufer“ (2005). Die nachfolgenden Alben „Wut und Zärtlichkeit“ (2011), „Ohne warum“ (2015) und „Poesie und Widerstand“ (2017) scheinen vom Grundmotiv her - und auch allein vom Titel her! - konsequenterweise und unvermeidlich in „Utopia“ zu münden. Wenngleich ich Konstantins politische Haltung im Wesentlichen gutheiße, empfinde ich sie seit einigen Jahren bzw. Alben irgendwie gebetsmühlenartig und damit ermüdend, fast wie bei einem Politiker, der die immer gleichen Statements abgibt. Auch die Texte und Melodien haben mich zuletzt wenig überzeugt; da holperte es immer mal wieder heftig.

Aber ich will nicht vorab urteilen; mal schauen, wie sich das Album bei mir entwickeln wird, noch ist es ja gar nicht erschienen und die bereits veröffentlichten Lieder habe ich mir noch nicht angehört…

Liebe Grüße aus Hannover
Marc
Dieser Beitrag enthält 180 Wörter


So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

Hannes Wader

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