Sarah Straub - Alles das und mehr - Wecker-Cover-Album erscheint im September

Die Sängerin/Pianistin Sarah Straub veröffentlicht am 6. September 2019 auf Konstantin Weckers eigenem Label Sturm & Klang ein Album ausschließlich mit Wecker-Coversongs.

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Viktor
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Sarah Straub - Alles das und mehr - Wecker-Cover-Album erscheint im September

#1

Beitrag von Viktor » Mo 12. Aug 2019, 18:23

Hallo Wecker-Fans,

tja, gehört das jetzt ins allgemeine Forum oder die Wecker-Kategorie?
Ich hab' mich für Wecker entschieden, weil das Album sogar auf seinem eigenen Label erscheint.

Und zwar rede ich von Sarah Straubs Album "Alles das und mehr", VÖ 6. Sep. 2019.
Pressetext:
Für Sarah Straub besitzen die Lieder von Konstantin Wecker eine Kraft, die einen mitreißen kann wie ein gewaltiger Fluss. Sie haben meinen Horizont erweitert und mein musikalisches Werden geprägt, so die Singer/Songwriterin, die auf ihrem aktuellen Album Alles Das Und Mehr 13 Titel des Münchner Liedermachers auf ihre ganz eigene Weise interpretiert: Für die Aufnahmen habe ich mich nicht an Originale gehalten, sondern die Stimmung der von mir ausgewählten Lieder auf mich wirken lassen, mich ans Klavier gesetzt und geschaut, was passiert. Am Ende klangen die Lieder von Konstantin, als ich hätte ich sie noch einmal neu geschrieben.
Bild

Tracklist:
1. Ich singe, weil ich ein Lied hab
2. Uferlos
3. Du bist so hässlich
4. Das ganze schrecklich schöne Leben
5. Empört euch
6. Den Parolen keine Chance
7. Inwendig warm
8. Niemand kann die Liebe binden
9. Was keiner wagt
10. Leben im Leben
11. Die Weiße Rose
12. Alles das und mehr
13. Bonustrack: Niemand kann die Liebe binden (Duett-Version)


Die ersten Vorschau-Songs waren:
> Ich singe, weil ich ein Lied hab'

und
> Niemand kann die Liebe binden

und
> Niemand kann die Liebe binden (Duett-Version)


Vorbestellen kann man das Album u.a. über diesen Link.

Auch interessant: Bei Facebook möchte die Künstlerin nach und nach ihre Motivation hinter der Auswahl einzelner Songs darlegen, gestartet mit 'Was keiner wagt'.

Welchen Wert sehr ihr in Cover-Alben? Wie gefallen euch die ersten Lieder?
Ich kannte Sarah Straub nur von einem recht gelungenen 'Heute hier, morgen dort'-Cover auf YouTube. Die Wecker-Songs gefallen mir auch ganz gut, aber totale Begeisterung will sich bei mir nicht einstellen.

Viele Grüße
Viktor
Dieser Beitrag enthält 334 Wörter


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Re: Sarah Straub - Alles das und mehr - Wecker-Cover-Album erscheint im September

#2

Beitrag von migoe » Mo 12. Aug 2019, 21:01

Hallo Viktor,
Viktor hat geschrieben:
Mo 12. Aug 2019, 18:23
tja, gehört das jetzt ins allgemeine Forum oder die Wecker-Kategorie?
Ich hab' mich für Wecker entschieden, weil das Album sogar auf seinem eigenen Label erscheint.
diese Entscheidung würde ich im Moment auch so treffen, denn das Thema hat definitiv mit Konstantin Wecker zu tun.
Viktor hat geschrieben:
Mo 12. Aug 2019, 18:23
Auch interessant: Bei Facebook möchte die Künstlerin nach und nach ihre Motivation hinter der Auswahl einzelner Songs darlegen, gestartet mit 'Was keiner wagt'.
Eine gute Idee und sehr interessant, wie der Zufall manchmal spielt.
Viktor hat geschrieben:
Mo 12. Aug 2019, 18:23
Welchen Wert sehr ihr in Cover-Alben? Wie gefallen euch die ersten Lieder?
Ich habe zu manchem Künstler in der Vergangenheit erst durch Cover Alben einen Zugang gefunden, der durch das Original zunächst nicht gelungen war, insofern kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es anderen Menschen auch so geht, wenn sie mit dem Liedern von Wecker nicht warm werden, weil der Künstler sie nicht überzeugt. Eine neue Interpretation und Herangehensweise kann somit der Türöffner sein, sich doch mal mit dem Original auseinander zu setzen.

Aus Sicht des gecoverten Künstlers ist es eine Ehre, dass die eigenen Lieder von anderen Künstlern interpretiert werden - naja zugegeben, das muss nicht unbedingt eine Ehre sein, und kann unter bestimmten Umständen sogar ein Ärgernis sein -> siehe das Thema "Stellungnahme 2018: "Schändung meiner Lieder in rechtsgerichteten Kontexten" im Hannes Wader Forum :-o (aber das gehört nicht in dieses Thema und soll nur ein Beispiel sein)
Viktor hat geschrieben:
Mo 12. Aug 2019, 18:23
Ich kannte Sarah Straub nur von einem recht gelungenen 'Heute hier, morgen dort'-Cover auf YouTube. Die Wecker-Songs gefallen mir auch ganz gut, aber totale Begeisterung will sich bei mir nicht einstellen.
Konstantin Wecker hat bei mir diese liefert so stark geprägt, dass es mir schwer fällt, die Interpretationen von Sarah Staub zu hören und die gleiche Authentizität bei ihr zu spüren, aber ich werde mir das Album auf jeden Fall einmal durchhören.

Vielen Dank für deinen Tipp! :daumen:
Dieser Beitrag enthält 367 Wörter


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Re: Sarah Straub - Alles das und mehr - Wecker-Cover-Album erscheint im September

#3

Beitrag von Skywise » Di 13. Aug 2019, 17:45

Viktor hat geschrieben:
Mo 12. Aug 2019, 18:23
Welchen Wert sehr ihr in Cover-Alben?
Unterschiedlichen, aber das liegt auf der Hand.
Es gibt solche, die zwanghaft versuchen, Lieder dem aktuellen Zeitgeist anzupassen, aber meistens geht so etwas nach meinem Dafürhalten eher in die Hose. Deutlich interessanter sind die Sachen, bei denen ein Interpret versucht, sich ein Lied zueigen zu machen, wobei solche Versuche zugegebenermaßen auch schief enden können. Mitunter kann man auf so eine Weise Lieder ganz neu entdecken, vielleicht sogar in einem anderen Licht sehen.
Es gibt Künstler, bei denen man vergleichsweise selten enttäuscht wird, wenn sie gecovert werden, da man davon ausgehen kann, daß sich der covernde Künstler meistens mit mehr als nur "Lalala" auseinandersetzen mußte und daher mit einem gewissen Anspruch an seine eigene Interpretation die Sache angeht, und das dürfte bei Konstantin Wecker auch der Fall sein, wobei ich da gerade am Überlegen bin, ob es bislang schon einmal ein komplettes Wecker-Coveralbum gab ... möglicherweise das "Dr alt Kaiser" vom mittlerweile nicht mehr in der alten Form unter uns weilenden Baseler Markus Heiniger, inzwischen Liv Markus, die leider von einem Vertrieb der unter ihrem früheren Namen aufgenommenen und im Selbstverlag vertriebenen Alben offenkundig Abstand nimmt (Ich hab' das Album zwar schon mal in der Auslage von Markus Heiniger gesehen, aber nicht zugegriffen und im Internet finden sich spontan keine weiteren ausführlichen Informationen dazu, sondern nur einige Indizien). Aber okay, Reiner Schöne, Katja Ebstein, Bettina Wegener, Marén Berg, ASP, Sigi Maron, Reinhard Mey, Herman van Veen, Hannes Wader, Mercedes Sosa, Joan Baez, Pippo Pollina und noch einige Andere als Wecker-Interpreten sind ja auch nicht die schlechteste Referenz.
Wie gefallen euch die ersten Lieder?
Ich habe nur "Ich singe, weil ich ein Lied hab" gestern zwischen Tür und Angel gehört. Erster Eindruck: ordentlich, aber nicht viel mehr. Ich gestehe umgehend, daß das nicht zu den Liedern auf dem Album gehört, auf ich ich am ehesten gespannt bin. Bestellen werde ich's trotzdem ...

Gruß
Skywise
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Re: Sarah Straub - Alles das und mehr - Wecker-Cover-Album erscheint im September

#4

Beitrag von Viktor » So 8. Sep 2019, 10:57

Hallo migoe, Skywise und alle anderen,

eure Antworten auf die allgemeine Frage nach Cover-Alben fand ich spannend und sehe es selbst ähnlich wie ihr...
Mein persönliches Beispiel für das Argument 'besserer Zugang' ist immer das Album 'Baez sings Dylan', denn bevor ich Dylans eigene rotzige Stimme irgendwann tolerieren konnte, haben mir Joan Baez' Interpreationen doch manchen Blick auf die poetischen Texte gewährt.

Das Album von Sarah Straub ist nun seit Freitag erschienen und ich habe es mir digital angehört.
Auf meiner Seite hält sich die Begeisterung in Grenzen, wobei ich ganz allgemein sagen muss, dass mir Stimme und Klavierspiel der Künstlerin sehr gut gefallen.
Bei der Songauswahl "störe" ich mich irgendwie an manchen Songs, bei denen ich die Wecker-Perspektive nicht ausblenden kann. Bin ich da zu harsch? "Was haben sich die Jahre überstürzt in all den Jahren? ... Genug war nicht genug für mich" - solche Zeilen kann ich irgendwie nur von Wecker selbst hören. (Wobei 'Uferlos' musikalisch sonst sehr schön gelungen ist und ohne 90er-Jahre-Saxophon ganz toll klingt.)
Und dabei will ich gar nicht im Rundumschlag sagen, dass man sich beim Covern nicht auch eine andere Perspektive aneignen könnte, aber vielleicht ist das Werk von Liedermachern bei manch autobiographischem Einfluss doch manchmal noch ein Sonderfall.
'Du bist so hässlich' fällt mir auch irgendwie unangenehm auf, was den Gesamtfluss von Sarah Straubs Album betrifft, aber ich weiß nicht, ob es an der so betont männlichen Perspektive in Frauenstimme liegt (ja, ich weiß, gender is eigentlich over) oder generell daran, dass das fies-humorvolle Lied einfach aus der Reihe tanzt. Ich rechne es der Interpretin aber hoch an, dass sie dieses eher obskure Lied ausgewählt hat und nicht etwa 'Der Herr Richter' oder 'Die Kanzlerin' oder so...
Besonders gut gefallen mir 'Niemand kann die Liebe binden' (die quasi legitimierende Duettversion hätte ich gar nicht gebraucht) und 'Alles das und mehr', weil jeweils der Text durch gefühlvollen Gesang und schlichte eigene Klavierarrangements toll zu eigen gemacht wird. Bei 'Empört euch' gefällt mir dieser Klezmer-artige Sound auch sehr gut - kreative Idee! - , aber bei der Länge des Liedes wird dadurch doch irgendwann die gewohnte Dynamik eingebüßt.
Und die Lieder, die ich jetzt nicht betont erwähnt habe, fielen mir beim ersten Hören nicht speziell auf, weder positiv noch negativ: Einfach schöne Lieder schön gesungen, aber da kann man ja auch das Original nehmen. Da wäre es natürlich interessant zu wissen, was jemand sagen würde, der die Originale nicht kennt, aber dieser Perspektivwechsel bleibt zumindest mir verwährt.

Habt ihr schon weiter reingehört, was sind eure Eindrücke? (Hier geht's zum ganzen Album bei YouTube.)

Schöne Grüße zum Sonntag von
Viktor
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Re: Sarah Straub - Alles das und mehr - Wecker-Cover-Album erscheint im September

#5

Beitrag von Skywise » Di 10. Sep 2019, 12:19

Die CD ist gestern bei mir im Briefkasten aufgeschlagen und ich hab' sie auch durchgehört (manche Sachen häufiger, manches nur einmal). Ich würde nicht sagen, daß mir das Durchhören grundsätzlich neue Sichtweisen eröffnet hat, aber ich fand Arrangements wie "Den Parolen keine Chance" oder "Empört euch" zumindest ungewöhnlich und gut, selbst wenn ich letzteres Lied eher als mißlungen ansehe.

Es gibt auf dem Album einige Stücke, die mir überhaupt nicht gefallen haben. "Du bist so häßlich" mag zwar eine mutige Wahl darstellen, aber durch die betont männliche Perspektive des Textes wirkt diese Interpretation einfach nicht. Es hat sich mir auch nicht erschlossen, weshalb Sarah Straub sich dieses Liedes unbedingt annehmen wollte; ich glaube, Wecker hätte auch noch andere Titel anzubieten gehabt, die deutlich besser für sie geeignet gewesen wären. Die Duett-Version von "Niemand kann die Liebe binden" mit Konstantin Wecker wirkt ungewöhnlich glatt, fast schlagerhaft - gäbe es sie nicht, würde sie mir nicht fehlen.
"Uferlos" kommt mir in der dargebotenen Version etwas zu lang und zu bemüht vor, auch wenn ich das Lied nicht als grundsätzlich schlechte Wahl empfinde. "Empört euch" - ich glaube, das Stück verträgt verschiedene Herangehensweisen, ob es eine etwas rumpelige oder laute ist, wie meist durch Konstantin Wecker selbst intoniert. Ich kann mir auch eine gefühlskalte, eine betont ruhig-eindringliche oder eine flehende Version gut vorstellen, aber bei Sarah Straubs Fassung fehlt mir entweder der Nachdruck in der Stimme oder die Bereitschaft der Interpretin, das Stück völlig gegen den Strich zu bürsten. Vielleicht war der Respekt auch einfach nur zu groß.
"Ich singe, weil ich ein Lied hab'" - nach mehreren Durchläufen kam ich zu dem Schluß, daß das Stück zwar immer noch ordentlich ist, aber in ihren Händen längerfristig auch irgendwie egal. Es hinterläßt in dieser Fassung relativ wenig Eindruck. Im Kern gilt das auch für "Die Weiße Rose", mit der Einschränkung, daß hier das Lied an sich schon so stark ist, daß ich es auch in dieser Aufnahme ganz gerne höre und eigentlich sogar froh bin, daß die Interpretin nicht versucht, das Stück mit viel überflüssigem Einsatz kaputt zu singen. Ich hab's wohlwollend unter "Fingerspitzengefühl" verbucht.
Bliebe der Rest als Daseinsberechtigung.
"Das ganze schrecklich schöne Leben" - wenn man sich vor Augen hält, daß Wecker Mitte 50 war, als er das Stück schrieb und das Lied auch aus dieser Perspektive Sinn ergibt, ist es schon interessant, daß auch jemand Anfang 30 eine glaubhafte Interpretation abliefern kann. Auch wenn sich die Herangehensweise nicht wesentlich von der Originalfassung unterscheidet, halte ich diese Version für hörenswert.
"Inwendig warm" - nun ja, warum nicht mal den Wecker ein bißchen schwäbeln lassen ... nennen wir's "persönliche Note", irgendwie charmant.
"Den Parolen keine Chance" - ungewöhnliches Arrangement, größtenteils a cappella, mit Überzeugung interpretiert. Von der Sorte hätte es ruhig mehr geben können auf dem Album.
"Niemand kann die Liebe binden" - solo auch durch die zurückhaltende Begleitung deutlich hörenswerter und in sich geschlossener als die Duett-Version, daher auch ihr vorzuziehen.
"Was keiner wagt" - klein aber fein.
"Leben im Leben" - betrachte ich auf diesem Album als eine "Fortsetzung im Geiste" des vorigen Stückes, und dort macht es in dieser Interpretation auch eine gute Figur. Schade, daß direkt im Anschluß mit "Du bist so häßlich" dann ein ziemlich heftiger Bruch erfolgt.
"Alles das und mehr" - das Beste zum Schluß.

Unterm Strich zwar absolut kein Meilenstein, aber ein ordentliches Album mit ein paar schönen Interpretationen. Ob es jemanden näher an Konstantin Wecker heranführen kann, weiß ich nicht, zumal mit einigen Ausfällen - meist unnötigen - verbunden. Und ausgerechnet das Stück, auf dem Konstantin Wecker aktiv mitwirkt, zählt meiner Ansicht nach dazu. Das Album beweist aber stellenweise recht eindrucksvoll, daß einige Stücke auch losgelöst vom Urheber funktionieren. Würde mich freuen, wenn auch noch andere Versuche in diese Richtung unternommen würden.

Gruß
Skywise
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
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