Das Liedertreffen 2020 findet nicht statt!

Aufgrund der aktuellen Situation und der Gefährdung aller Teilnehmer durch das COVID-19-Virus, haben sich die Organisatoren des Liedertreffens schweren Herzens dazu entschlossen, das Liedertreffen im Mai abzusagen. Die Betreiber vom Naturfreundehaus Ebberg sind mit einer Stornierung in diesem Jahr einverstanden und berechnen uns auch keinerlei Stornogebühren, wenn wir die Buchung auf das nächste Jahr verschieben. Bei der dazu durchgeführten Umfrage haben sich sehr viele von Euch ebenfalls für diese Lösung entschieden, weshalb wir das Angebot angenommen haben. Bis zum 15.03.2020 hatten sich 44 Teilnehmer für das LT20 angemeldet. Diese Anmeldungen sind nun nicht mehr verbindlich und wir werden einen neue Anmeldeprozess starten, sobald wieder sicher geplant werden kann. Dies wird bestimmt erst im Herbst bzw. Winter möglich sein. Bis dahin werden wir Eure Anmeldungen zurückstellen und zum gegebenen Zeitpunkt nehmen wir Kontakt mit Euch auf. Bitte meldet Euch bei migoe oder moni, wenn Ihr Eure Anmeldung für 2020 NICHT ins nächste Jahr übernehmen möchtet. Wir werden sie dann löschen und Ihr könnt Euch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal anmelden.

Mit dem NFH Ebberg haben wir bereits den Termin für nächstes Jahr fest vereinbart: Das LT 2021 findet vom 13. - 16- Mai 2021 statt.
Weitere Informationen werden wir im Forum mitteilen...

Es grüßen Euch, erleichtert und traurig zugleich Jürgen und Moni, die natürlich auch gerne die Planung des LT 2021 übernehmen würden

Konstantin Wecker in Österreich

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Ulrike
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Konstantin Wecker in Österreich

#1

Beitrag von Ulrike » Di 11. Mär 2003, 20:33

Hallo Ihr Lieben!
Nächste Woche, am Dienstag, den 18.03.2003 tritt Konstantin Wecker in Leonding, Oberösterreich auf.
Naja und weil das zufällig mein Heimatort ist, werde ich natürlich dabei sein.
Ich freue mich schon riesig auf ihn, zumal ich ihn noch nie live gesehen habe.
Liebe Grüße aus Österreich
Ulli (im Chat Serafina)

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Alles vor dem Aber, der Text und das Gelaber ist verbal nur schlechtes Füllmaterial.

(Roger Stein)

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Nordlicht
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Konstantin Wecker in Österreich

#2

Beitrag von Nordlicht » Do 13. Mär 2003, 06:22

Liebes Finchen,
mein Neid schleicht Dir an diesem Dienstag mit Sicherheit hinterher ! Deine Aufgabe diesbezüglich dürfte klar sein: Du hast gut aufzupassen, damit Du uns im Mai alles genau erzählen kannst ! Und vielleicht ist dann ja auch das eine oder andere Foto dabei ? Auf alle Fälle: viel Spaß ! Konzerte sind immer eine gute Methode, sich von sonstigen Dingen wie Sorgen, Ängsten und anderem zumindest für drei ´(leider viel zu schnell vergehende Stunden) befreien zu lassen. Meint jedenfalls
ANDREAS.
(...der dezent darauf hinweist, daß Götz Alsmann am 27.03. in Hamburg und am 28.03. in Lübeck auftritt, dabei jedoch -leider,leider- auf ein besuchendes Nordlicht verzichten muß...)
Dieser Beitrag enthält 114 Wörter
"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
in drifting hearts, so far away."

(''Book of golden stories''/ RUNRIG)

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Konstantin Wecker in Österreich

#3

Beitrag von Ulrike » So 23. Mär 2003, 16:41

Hallo Ihr Lieben!
Das Konzert am Dienstag, den 18.3.03 war einfach toll. Mir fehlen echt die Worte. Darum lasse ich an dieser Stelle eine Kritik stehen, die ich persönlich sehr gut finde:
Der Wahr-Sager von Silvia Nagl
"Wage es, zu denken" - diese Worte gibt Konstantin Wecker dem Publikum, das nach diesen fulminanten drei Konzertstunden noch immer nicht heimgehen will, mit auf den Nachhauseweg. Drei viel zu kurze Stunden gab es die typische Wecker-Mischung: leise Poesie, laute Wut, Angst, Hoffnung, sprachliche und gesangliche Wucht, analytischen Sarkasmus, bitterbösen Zynismus - und vor allem: Wecker, der Wahr-Sager und der politischste Wecker seit vielen Jahren.
Dieses aufrüttelnde und elektrisierende Gefühl, 1977 beim erstmaligen Hören des legendären "Williy" erlebt, stellt sich auch an diesem Dienstagabend in der ausverkauften Leondinger Kürnberghalle wieder ein: die inzwischen dritte "Willy"-Version - einen Tag nach dem Bush-Ultimatum, einen Tag vor dem Krieg. Nach jedem Satz Applaus, um dieses "Du hast ja so recht"-Gefühl zu bestärken. Das Konzert ist Anti-Kriegs-Agitation, ist ein Speien auf humanitäre Scheinmoral und "Achse des Bösen"-Konstruktion, denn "klar ist doch, dass Krieg ein Bomben-Geschäft ist."
Dazwischen immer wieder auch etwas zum gedanklichen Durchschnaufen: das augenzwinkernde "I werd oid" oder den Bayern-Blues zum Schmunzeln. Im zweiten Teil dann mehr ein Nostalgie-Programm. Ja, und wirklich fesch ist er, der Wecker: so schlank wie noch nie in den Jahren davor, die grauen Haare ganz kurz, die Brille auf der Nase wie ein honoriger Professor, der mit Selbstironie feststellt: "Meine Lieder waren immer klüger als ich."
Und das mit dem Schwitzen hat sich sichtlich gelegt, obwohl er sich nach wie vor enorm ins Zeug legt, auch noch bei mit Standing Ovations erklatschten Zugaben von "Wenn der Sommer nicht mehr weit ist" bis zum gemeinsam gebrüllten "Sage nein!" Kongenial begleitet wird er von Jo Barnikel, Multi-Instrumentalist, Sänger und freundschaftlicher Bühnenpartner. Ein kraftvolles und auch Kraft spendendes Duo.
Schöner hätte ich es auch nicht sagen können :-)
Liebe Grüße aus Oberösterreich
Ulli
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Alles vor dem Aber, der Text und das Gelaber ist verbal nur schlechtes Füllmaterial.

(Roger Stein)

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