Tag 20 - Happy Birthday to me

Reinhard Mey liefert mit diesem Lied gute Argumente dafür, den eigenen Geburtstag zu feiern

In diesem Unterforum werden die Rezensionen und Gespräche zu den einzelnen Lieder Reinhard Meys zusammengefasst
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Das Projekt "Jeden Tag ein neues Lied" startete am 01.01.2023 und wurde am 27.01.2023 beendet.

Am 01.02.2023 startete die aktuelle Aktion "Ein Lied - viele Perspektiven" und auch mit diesem Projetk habe ich mir das Ziel gesetzt, mich nach und nach mit allen Liedern von Reinhard Mey zu beschäftigen und über meine Gedanken und Erlebnisse zum jeweiligen Lied zu erzählen.

Ich lade alle ein, die eigenen Gedanken beisteuern. Die Lieder sind es wert.
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Das Lied "Happy Birthday to me"...

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...höre ich gerne, ist aber kein Lieblingslied
4
80%
...mag ich gerne, gehört zu meinen Favoriten
1
20%
...kenne ich, mag ich aber nicht so gerne
0
Keine Stimmen
...kannte ich noch nicht, finde ich gut
0
Keine Stimmen
...kannte ich noch nicht, war besser so
0
Keine Stimmen
...skippe ich immer weg, finde ich langweilig/zu persönlich
0
Keine Stimmen
...braucht kein Mensch
0
Keine Stimmen
 
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Tag 20 - Happy Birthday to me

#1

Beitrag von migoe »

Was hat es mit dem Projekt "Jeden Tag ein neues Lied" auf sich?
Am 01.01.2023 habe ich mit das Projekt Jeden Tag ein neues Lied gestartet mit dem Vorsatz, ein Jahr lang jeden Tag ein anderes Lied von Reinhard Mey zum Thema zu machen und aus einer eigenen Perspektive zu beleuchten.

Das Prinzip ist simpel und bereits im Namen wird erklärt, was genau ich damit meine: ich werde jeden Tag in diesem Forum ein Lied des Tages posten und in Form eines Videos in den Beitrag einbauen. Die Idee dahinter ist, mich selbst mit den Liedern auseinanderzusetzen, meine Einstellung bzw. meine "Beziehung" zum jeweiligen Lied zu beschreiben UND gleichzeitig alle dazu einladen, die eigene "Geschichte zum Lied" mit den anderen Besuchern des Forums zu teilen.

Zu jedem Lied starte ich zudem eine Umfrage, die je nach Situation einen Tag oder eine Woche laufen soll und bei der alle kurz und knackig ihre Einstellung zum Lied abgeben können, ohne einen eigenen Beitrag dazu schreiben zu müssen - obwohl das natürlich auch erwünscht und geboten ist, schließlich ist das hier ein Forum ;-)
Das heutige Lied des Tages ist:
Happy Birthday to me

Album Version

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Das Video habe ich auf dem YouTube Kanal von Knusp gefunden.

Bühnenversion

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Reinhards Ankündigungstext auf der Bühne (Quelle: Album "Tournee") Zitat:
...ich würde schon unheimlich gerne 100 Jahre alt werden, obwohl ich ... gewisse Zweifel habe, dass mir das gelingen wird ... wie ich eben schon sagte, ich finde, dass ich noch einen ganz rüstigen Eindruck für 38 mache ... das heisst, wir wollen das nicht übertreiben, ich bin noch nicht ganz 38 - es fehlen mir noch knapp zwei Monate {Aufnahme müsste also Mitte Oktober 1980 enstanden sein}, aber ich denke, die schaff ich auch noch ... das ist von größter Wichtigkeit für mich, weil für meinen 38. Jubeltag habe ich mir eigens ein Lied geschrieben, und ... habe mir fest vorgenommen, an diesem 21.Dezember morgens an meinen Spiegel zu treten und mir ein Lied, mit dem bezeichnenden Titel "Happy Birthday to me" zu singen...
Dieses Video habe ich auf dem YouTube-Kanal gebjgbtl572b gefunden
Reinhard Mey erzählt ganz persönlich aus seinem Leben
Happy Birthday to me hört sich an wie der vertonte Auszug aus dem Lebensbuch von Reinhard Mey denn er gibt hier Einblick in die verschiedenen Lebensabschnitte und Erlebnisse, die ihn zu dem gemacht haben, der er ist:

An die eigene Geburt während des Krieges konnte er sich nicht mehr erinnern, weshalb er hierfür die Berichte der Mutter zitiert. Erste Erinnerungen an die Kindheit mit Erkrankungen wie Masern, Mumps, Röteln und Windpocken sowie die Erinnerungen ans Schlange stehen für Essen an der Hand der Mutter haben sich bei ihm eingeprägt. Ebenso das erste Spielzeug, das erste "Care-Paket" und die "Rosinenbomber", die die Luftbrücke nach Berlin ermöglichten. Es wird die erste lange Hose erwähnt, auch daran, wann er die erste Gitarre bekam, erinnert er sich noch, jedoch auch, dass er zunächst keinen Kopf fürs Üben hatten, weil er sich mehr für das andere Geschlecht interessierte. Als Teenager durfte er mit 16 Jahren ein Moped ohne Auspuff fahren und interessierte sich mehr für das Aussehen, als für die Schule, weshalb er auch einmal "kleben blieb" - aber natürlich wegen Mathe und Chemie ;-)

Der Ernst des Lebens begann in seiner Erinnerung mit 20 Jahren, und damit endete auch die Fröhlichkeit, die er aber bald schon wieder für sich entdeckte, als er nämlich merkte, dass man erst glücklich sein kann, wenn einen der Ernst des Lebens glücklich macht. So entschied er sich, den schweren Weg zu gehen und einen Karriereweg in der Musik einzuschlagen. Reinhard Mey erwähnt mehrere große Lieben in seinem Leben und dass eine Beziehung in die Brüche ging, aber auch, wie er zuletzt auf die "Frau an seiner Seite" traf und mit ihr eine Familie gründete.

Das Leben ist nicht immer Eitel Sonnenschein
Ein wichtiger Punkt, den der Text hervorhebt, ist die Idee, dass das Leben nicht immer einfach ist und dass es Herausforderungen und Enttäuschungen gibt, aber auch, dass es die Momente des Glücks und der Freude sind, die es wert sind, gefeiert zu werden. Außerdem zeigt Reinhard in seinem Lied, dass das Leben eine Reise ist und dass es wichtig ist, die Chancen zu ergreifen und das Beste aus jeder Situation zu machen. Happy Birthday to me ist eine Aufforderung an die Hörer, das Leben in all seiner Vielfalt und Unvollkommenheit zu akzeptieren und zu feiern, indem man die positiven Aspekte betont und auf die Unterstützung von Freunden und Lieben setzt.

Der Künstler hat den Text nur für sich geschrieben und die beschriebenen Stationen und Erlebnisse sind sehr persönlich und individuell. Dennoch schafft er es, mit dem Lied, die meisten Menschen anzusprechen und hilft uns beim Zuhören und danach, sich mit dem eigenen Leben, den persönlichen Stationen und den eigenen Entscheidungen auseinanderzusetzen und eine Art Zwischenbilanz zu ziehen. Das macht dieses Lied so großartig und wertvoll und trotz der sehr persönlichen Färbung auch wieder universell.

Warum feiern wir unseren Geburtstag eigentlich? :zaun:
Für die meisten Menschen ist der eigene Geburtstag ein wichtiger Tag im eigenen Leben und zumindest für die ersten - sagen wir - 20 Lebensjahre ging es mir auch so. Aber je älter ich wurde und je mehr Kerzen auf dem Kuchen aufgestellt hätten werden müssen, umso "desinteressierter" wurde ich, was diesen Tag in meinem Leben angeht. Ich sag's frei heraus: ich bin ein Geburtstagsmuffel der übelsten Sorte. Mir bedeutet dieser Tag - für mich - nichts, deshalb feiere ich meinen Geburtstag auch nicht, was meine Familie überhaupt nicht versteht bzw. mir das sogar etwas übel nimmt. Das aber nur am Rande, denn um mich soll es ja nicht gehen, auch wenn das heutige Lied des Tages schon bewusst von mir ausgewählt wurde

Nicht falsch verstehen, es geht mir nicht um den Geburtstag an sich. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es gute Gründe gibt, Geburtstage zu feiern oder sie als Anlass für eine Feier zu nehmen, z.B. ist der Geburtstag meiner Frau und meiner Kinder für mich ein besonderer Tag, über den ich mir Gedanken mache und mir überlege, was ich "zur Feier des Tages" für sie tun könnte. Ich bin aber, was meinen eigenen Geburtstag angeht, nicht besonders euphorisch und finde es angemessener, mich bei meinen Eltern dafür zu bedanken, dass sie es überhaupt ermöglicht haben, einen Geburtstag haben zu können. Wie seht Ihr das? Ist Euch der eigene Geburtstag wichtig? Nehmt Ihr an dem Tag frei oder Urlaub? Geht Ihr außer Haus Essen oder ladet gar die Familie zum Feiern ein? Oder nehmt Ihr diesen Tag nicht so wichtig und denkt: "Hoffentlich spricht mich niemand darauf an!"?

Reinhard Mey hat seinen 80.Geburtstag sicher gebührend mit Freunden und/oder der Familie gefeiert, aber zumindest einen großen Boheim um seine Person in der Öffentlichkeit, wollte er nicht. Irgendwo habe ich im Dezember gelesen, er hätte bewusst den Fernsehsendern abgesagt für eine große Show anlässlich des runden Geburtstags. Schön hätte ich es dennoch gefunden, denn ich kann mich noch gut an die tolle Sendung von und mit Jürgen von der Lippe anlässlich seines 50.Geburtstags erinnern:
Ist mir das peinlich - Reinhard Mey wird 50 - und von Jürgen von der Lippe zuhause besucht

Teil 1

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Teil 2

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Teil 3

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Teil 4

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Teil 5

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Die Videos sind in einer Playliste auf dem YouTube-Kanal Karl Macher zusammengefasst
Das Feiern von Geburtstagen geht zurück auf die Antike, wo es in verschiedenen Kulturen üblich war, die Geburtstage von Göttern und Herrschern zu feiern. In der römischen Kultur feierte man beispielsweise den Geburtstag des Kaisers als "dies natalis" (Geburtstags-Tag), an dem Geschenke und Opfergaben dargebracht wurden. Im Mittelalter waren Geburtstage eher eine Angelegenheit für Adelige und Wohlhabende, die sich Geburtstagsfeiern leisten konnten. Es gab jedoch keine allgemein akzeptierten Traditionen für Geburtstagsfeiern unter dem gemeinen Volk.

Erst im 19. Jahrhundert wurde das Feiern von Geburtstagen im westlichen Europa und in Nordamerika immer populärer und begann sich auch unter der breiten Bevölkerung zu verbreiten. Mit der Industrialisierung und dem Wachstum der Mittelklasse wurden Geburtstagsfeiern zu einer allgemeineren Praxis, die auch für Kinder und Arbeiter erschwinglich wurde. Es gibt jedoch auch regionale und kulturelle Unterschiede beim Feiern von Geburtstagen. In einigen Ländern und Kulturen werden Geburtstage als sehr wichtig angesehen und es wird viel Wert auf die Feier gelegt, während sie in anderen Ländern und Kulturen eher als informelle Angelegenheit betrachtet werden. In einigen asiatischen Ländern, wie z.B. China und Japan, hat man zum Beispiel einen rituellen Geburtstag im Alter von 60,70 oder 77 Jahren. In manchen Kulturen wird der Geburtstag auch als ein Tag der spirituellen Reflexion und Danksagung gesehen.

An welchen Geburtstag erinnert sich Reinhard Mey heute noch gerne zurück?
Im Dezember 2022 führte Viktoria Mey mit ihrem Vater ein Gespräch, bei dem Sie ihm viele sehr persönliche Fragen stellte und dabei war auch diese Frage:
Tochter Viktoria stellte die Frage: Welches war Dein schönster Geburtstag? Zitat:
Mein 16., ich hatte ihm lange entgegengefiebert, denn 16 musste man sein, um Moped fahren zu dürfen. Meine Eltern wussten natürlich von dem Wunsch, ich glaube, seit meinem 12. Geburtstag habe ich ihnen damit in den Ohren gelegen. Und jetzt stell Dir vor, am Morgen des 21. Dezember stand es in unserem Wohnzimmer, eine Zündapp-Combinette, grün-metallic, meine Eltern hatten mir meinen Traum erfüllt. Es war ein eisiger Dezembertag, aber ich habe am Abend 142 Kilometer auf dem Tacho stehen gehabt, ich war überglücklich und bis auf die Knochen durchgefroren
In seiner musikalischen Autobiografie Happy Birthday to me wird eben dieses Erlebnis ebenfalls erwähnt und das zeigt, wie sehr ihn dieses Geschenk und die damit verbundene "Freiheit" sowie das Vertrauen, die ihm seine Eltern damit zeigten, geprägt und beeindruckt haben!

Wunsch und Wirklichkeit - der Check
In seinem Lied benennt Reinhard Mey in der letzten Strophe seine Wünsche an die "gute Fee" (kommt auch noch):
Wünsche an die "gute Fee" im Lied Zitat:
Morgen brennt auf meinem Kuchen wieder eine Kerze mehr
Käme aus dem Anlass die berühmte güt'ge Fee daher
Und sagte: "Du hast drei Wünsche frei!", wär' mir die Antwort klar
Erstens eine zweite Halbzeit, genau wie die erste war
Zweitens würd' ich gern die doppelte Zahl' Kerzen brennen seh'n
Drittens soll das Haus voll alter Freunde aus den Fugen geh'n
Und von Kinderlärm erbeben, zwei Enkel auf jedem Knie
Und dich als Großmutter daneben, happy birthday to me!
Reinhard Mey war 37 Jahre alt und bereits mit Hella Mey verheiratet, als er dieses Lied schrieb. Der erste Sohn Frederik war schon fast 3 Jahre alt und seine Karriere war auf einem Höhepunkt. Ein Jahr vorher hatte er seine Instrumental-LP mit dem Titel „M(e)y Instrumentals“ veröffentlicht, für die er sich heute etwas schämt, wie er Heinz Rudolf Kunze in den Durch die Brille gefragt-Interview ab Minute 40:00 2020 erzählte. Doch trotz diesem Flop lief es in 1979 lief weiter prächtig für ih: LP „Frédérik Mey, Volume 5“, 3-wöchiges Gastspiel in der Pariser Music-Hall „Bobino“ und die nächste deutschsprachige Platte sowie eine erneute Tournee waren auch schon in Vorbereitung. Übrigens wurde in diesem Jahr eine korallenrote Rose nach ihm benannt, nämlich „Frédérik Mey“, die wiederum in Orléans mit einem 1. Preis ausgezeichnet wird.

Jetzt aber zum Check, wieviele seiner Wünsche aus diesem Lied in Erfüllung gegangen sind:
Wünsche_in_HappyBirthdayToMeRealitätscheck nach dem 80.Geburtstag
Erstens eine zweite Halbzeit, genau wie die erste war:check - aus der Ferne betrachtet würde ich den Wunsch als erfüllt betrachten, denn in seiner zweiten Lebenshälfte hatte er mindestens evensoviel beruflichen Erfolg, er ist noch mit der "Liebe seines Lebens" zusammen und aus einem Kind wurden 3 sowe 2 Enkel und die Anzahl der Lieder hat sich mehr als Verdoppelt...
Zweitens würd' ich gern die doppelte Zahl Kerzen brennen seh'n:check - ganz objektiv betrachtet wurde dieser Wunsch erfüllt
Drittens soll das Haus voll alter Freunde aus den Fugen geh'n und von Kinderlärm erbeben, zwei Enkel auf jedem Knie und Dich als Großmutter daneben:check - naja, abgesehen davon, dass ich finde, dass der dritte Wunsch ja auch nochmal 3 Wünsche formuliert hat (aber die Fee ist ihm ja bekannterweise sehr gewogen!), würde ich sagen, dass er, wenn er es wollte, das Haus mit Freunden voll bekäme, das mit dem Kinderlärm hat er sicher ausreichend erlebt, die Anzahl Enkel ist zumindest für ein Bein gesichert und die Frau an seiner Seite ist die gleiche wie damals, gemeinsam sind sie Oma und Opa
Meysterhafte Formulierungen für alltägliche Situationen
Großartige Bilder, die Mey in seinem Lied verwendet und die einem sofort vor Augen führen, was genau er damit sagen möchte - ohne es wirklich zu sagen:
"Morgen brennt auf meinem Kuchen wieder eine Kerze mehr" - "Langsam muss ich überlegen, wie lang ist das schon her / Dass da noch gar keine brannte" - "Ich sah aus, als ob ich lachte" - "Ich entnehme noch der Chronik, dass ich aufwuchs und gedieh" - "Ich war neun, als ich meine erste lange Hose bekam" - "Mit 'ner James Dean-Wendejacke und Frisierkrem in den Haar'n" - "Dann bin ich kleben geblieben wegen Mathe und Chemie" - "Und mehrerer großer Lieben" - "Zur Erinn'rung hab' ich heut' noch zwei Krawatten aus der Zeit" ...
Und was gibt es noch zu sagen?
Die musikalische Autobiografie wird über 7 Strophen erzählt, jede Strophen hat 8 Verse und endet mit der beschwörenden Formel "Happy Birthday to me!", der in Berücksichtigung auf die "gute Fee" in der letzten Strophe durchaus als eine Art "Gebetsspruch" angesehen werden könnte. Das Versmaß ist metrisch ungebundene mit unterschiedlicher Silbenanzahl und unterschiedlich vielen Hebungen und Senkungen in den Versen, die dennoch einen bestimmten Rhythmus aufweisen.

Das Reimschema ist durchgängig als Paarreim umgesetzt also aabbccdd.
Beispiel für das Reimschema Zitat:
a - Ich entnehme noch der Chronik, dass ich aufwuchs und gedieh
a - Masern hatte, Mumps und Röteln, Windpocken und Diphtherie
b - Doch mit vier kann ich mich schon an der Hand meiner Mutter seh'n
b - Nach 'nem bisschen Milch und nach Trockenkartoffeln Schlange steh'n
c - Und dann wünschte ich mir sehnlichst eine Spielzeug DC 3
c - Das war'n die "Rosinenbomber", bei der Luftbrücke dabei
d - Und darüber wurd' ich sieben, und endlich bekam ich sie
d - Und ein Care-Paket von "drüben", happy birthday to me!
Die musikalische Untermalung auf dem Studioalbum ist gefällig und wird von einem zurückhaltenden Banjo getragen sowie den stimmigen Streichern in den letzten Strophen dezent unterstützt - insgesamt wurde das Lied sehr unaufgeregt und melodisch arrangiert. Einen Refrain hat das Lied nicht, aber durch die formelhafte Wiederholung des Titels zum Ende jeder Strophe, kommt das Gefühl auf, es handele sich um den Refrain.

Meine Meinung zum Lied des Tages
Meine Wertung: rating von 5 Sternen, weil mir die offene und persönliche Erzählung gefällt, musikalisch und vom Tempo gehört der Song zu meinen Favoriten, ich mag die Melodie und das Banjo. Insgesamt finde ich aber auch das ganze Album stark.

Das Lied Happy Birthday to me eröffnete das Studioalbum Keine ruhige Minute, welches 1978 produziert und auch am 31.12.1978 veröffentlicht wurde - pünktlich im Mai 1979 stieg das Album dann auf Platz 40 in die deutschen Albencharts ein und stieg in den folgenden Wochen bis auf Platz 16. Damals war es noch nicht üblich, dass Mey seine Alben im Mai des jeweiligen Jahres veröffentlicht. Insgesamt hat der Künstler im Laufe seiner Karriere aber immerhin 20 Alben im Mai des jeweiligen Jahres veröffentlicht.

Das Album war das neunte deutsche Studioalbum von Reinhard Mey und wurde bei Intercord veröffentlicht. Es enthält insgesamt 12 Lieder mit einer Gesamtspiellänge von 44:35 Minuten. Es war die Zeit seiner "3-Minuten-Poesie" und die Themen des Albums drehten sich um "Lebenserinnerungen" und "Familie und Kind". Dennoch packte er noch zwei parodistische Lieder mit drauf.

Produziert wurde das Album von Walther Richter im W.I.R.-Studio, Berlin, viele Lieder wurden eingespielt durch die Solisten der Rias Berlin Band.

Diese und weiter Informationen zum Album habe ich auf der offiziellen Webseite von Reinhard Mey sowie auf discogs.com, in der Wikipedia und auf offiziellecharts.de gefunden.
Titelliste und Cover des Albums "Keine ruhige Minute"
Cover - Keine ruhige Minute - 1979.jpg
  1. Happy Birthday To Me – 5:11
  2. Dieter Malinek, Ulla und ich – 3:50
  3. Dr. Nahtlos, Dr. Sägeberg und Dr. Hein – 4:47
  4. Von Kammerjägern, Klarsichthüllen, von dir und von mir – 2:27
  5. Zeugnistag – 4:19
  6. Alles ist gut – 3:33
  7. Keine ruhige Minute – 2:27
  8. Erinnerungen – 3:23
  9. Daddy Blue – 5:08
  10. Von Luftschlössern, die zerbrochen sind – 3:18
  11. Was weiß ich schon von dir? – 3:11
  12. Ab heut' und ab hier – 3:01
Chartverlauf - Keine ruhige Minute - 1979.jpg
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Heinz
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#2

Beitrag von Heinz »

Hallo Michael,

das Lied des Tages kannte ich, musste es mir aber durch nochmaliges Hören wieder genauer in Erinnerung bringen. Ein wirklich schönes und eingängiges Lied. Es erinnert mich ein wenig an "Die Eisenbahnballade", in der ebenfalls anhand eines Begriffs (hier "Eisenbahn" dort "Geburtstag) eine kleine Geschichtsreise vorgenommen wird. Im Geburtstagslied durch die eigene Geschichte nur viel persönlicher.
RM schafft es einfach immer wieder, den Zuhörer auf eine kleine Reise mitzunehmen. Niemand kann Dinge so toll verbildlichen, wie er. Viele der gesungenen Worte verwendet er auch in späteren Werken. Ich denke da an Masern, Mumps, Rosinenbomber, die lange Hose, das Moped, James Dean oder die Fee. Das Lied erinnert auch an das spätere "50! Was jetzt schon?". Wahrscheinlich trägt er manchmal auch etwas zu dick auf, z. B. als er erzählt, dass er unter anderem wegen mehrerer großer Lieben sitzen geblieben ist. Aber wer kann ihm das schon übel nehmen?
Was das Feiern von Geburtstagen betrifft, sind wir Brüder im Geiste. Habe ich früher noch gern mit ein paar Kumpels 'ne kleine Party gefeiert, so wurde die Feierlust mit der Anzahl der Kerzen immer kleiner. Ich mache mir Nichts aus meinem Geburtstag und am liebsten ist es mir, wenn es gar keiner mitkriegt. Interessant ist es aber dann schon, dass ich mich verwundert zeige, wenn der ein oder andere nicht an mich gedacht hat :really:
An runden Geburtstagen mache ich lieber eine kleine Reise und beschenke mich und die Familie damit selbst. Das Gleiche erwarte ich deshalb aber nicht auch bei Geburtstagen von Angehörigen oder von Freunden. Da schenke ich gerne, mache mir Gedanken oder helfe mit. Wer mich kennt und mag, weiß das alles und nimmt es mir nicht übel. Man hat sich daran gewöhnt.
Das Album "Keine ruhige Minute" gefällt mir gut. Es enthält für mich unverzichtbare Klassiker.
Gruß
Heinz
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#3

Beitrag von Viktor »

Lieber Michael,

happy birthday to you!
Damit musst du jetzt leben, dass ich kein gesondertes Glückwunsch-Thema für dich eröffne, sondern "nur" hier unter dieser Steilvorlage gratuliere.
Ich hoffe, du hast einen schönen Tag, ob du dir nun etwas aus dem einzelnen Tag machst oder nicht, und vor allem ein gutes neues Lebensjahr.
Aber wenn du gern einen Tag wie jeden anderen hast, steige ich doch direkt ins Song-Besprechen ein, ha!

Ein sehr starkes Lied, wie ich finde. Eine Autobiographie in wenigen Strophen mit nem kreativen Aufhänger - du hast es ja schon herausgestellt.
Bis vor kurzem habe ich gar nicht realisiert, wie jung Reinhard beim Verfassen des Textes wirklich war. Er wirkt da schon wie der alte weise Dichter, den ich erst Jahrzehnte später kennenlernen würde.
Toller Hinweis übrigens auf Inhalte und Formulierungen, die sich auch im späteren Werk wiederfinden, Heinz!

Am besten gefallen mir die Zeilen "Und das Leben, das ich führte, machte mich glücklich und frei / Doch der Frau an meiner Seite wurd ich ein Fremder dabei" -- Eine zerbrochene Ehe so knapp "abzuhaken" ist schon eine Kunst. Aber hey, er hätte es ja auch auslassen können.

Neulich kamen wir schon einmal auf Album-Eröffnungslieder zu sprechen. Da sehe ich hier einen sehr großen Überraschungsfaktor, dass so ein musikalisch ruhiges und langatmig-autobiographisches Lied das Album eröffnet. Wer es sonst liebte, wie Reinhards Alben mit Songs wie "Geheimnis im Hefeteig" oder "Was kann schöner sein auf Erden" den tonangebenden Start für seine Platten mit einem augenzwinkernden Knaller setzten, muss doch 1979 erstmal überrascht gewesen sein!
migoe Zitat:
Das Versmaß ist metrisch ungebunden mit unterschiedlicher Silbenanzahl und unterschiedlich vielen Hebungen und Senkungen in den Versen, die dennoch einen bestimmten Rhythmus aufweisen.
Ähnlich wie neulich will ich behaupten, dass eigentlich doch größtenteils ein recht strenges Metrum vorhanden ist, das man sicherlich auch irgendwie benennen kann, wenn man denn will.
Ich werfe mal trochäischen katalektischen Achtheber in den Raum:
+Mor -gen +brennt -auf +mei -nem +Ku -chen +wie -der +ei -ne +Ker -ze +mehr
+Lang -sam +muss -ich +ü -ber +le -gen, +wie -lang +ist -denn +das -schon +her

Nun ist Reinhard ja dafür berüchtigt, den Versen im gesungenen Duktus teils Betonungen aufzuzwingen, die der Naturbetonung widersprechen, weshalb eine digitale Analyse vielleicht anderes behauptet (z.B. Reinhard singt: "wie lang", aber natürlicher wäre: "wie lang" --- besseres Beispiel in Zeile 4: Geburtstage statt Geburtstage).

Mit den eigenen Geburtstagen halte ich es übrigens weitestgehend wie meine zwei Vorredner.
Am liebsten mag ich es, wenn zufällig ein Konzert ansteht, denn das hat etwas Besonderes, obwohl ich eigentlich ständig auf Konzerte gehe, ha.

Viele Grüße
Viktor
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#4

Beitrag von Michael »

Lieber Michael,

da möchte ich doch auch als erstes ganz herzlich gratulieren und - auch wenn du ein Geburtstags-Feier-Muffel bist - wünsche ich dir trotzdem einen wunderbaren Tag.

Auch ich gehöre zu denen, die nicht sonderlich viel Wert auf ihren Geburtstag legen. Das war schon immer so, hat sich aber mit zunehmendem Alter verstärkt. Was nicht heißt, dass ich den einen oder anderen Geburtstag nicht auch gern gefeiert habe, aber ich brauche es nicht (vor allem brauche ich keine Ständchen). Ich nehme mir für meinen Geburtstag auch nie frei.

Das Lied finde ich ebenfalls sehr schön. Es ist ein passender Rundumschlag, mit Augenzwinkern und auch ein bisschen Wehmut - sehr gelungen. Diese biographischen Rückblicke gibt es ja öfter in Reinhard Meys Werk und es wäre mal interessant darüber nachzudenken, wie sich die Art der Rückblicke verändert - bis hin zum "Haus an der Ampel".

Ein ungewöhnlicher und wie ich finde besonderer Auftakt für ein Album, ich hätte aber auf "Keine ruhige Minute" auch kein geeigneteres Startlied gewusst - außer dem Titelsong.

Michael
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.
Franz Josef Degenhardt

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Heinz
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#5

Beitrag von Heinz »

Lieber Michael,

da war ich wohl heute morgen noch etwas müde, als ich meinen Kommentar zu dem Lied geschrieben habe. Aber meine beiden Vorredner haben mich wachgerüttelt und daher auch von mir - von Geburtstagsmuffel zu Geburtstagsmuffel - alles Gute zu Deinem Geburtstag.

Gruß
Heinz
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#6

Beitrag von Barde »

Lieber migoe,

da nutze ich doch mal einen angenehmen Anlass - nämlich deinen Geburtstag - dazu, mich wieder im Forum blicken zu lassen. Alles Gute und Liebe zum Geburtstag. :cake:

Für deinen Startpost muss ich mir mal eine ruhige Stunde nehmen. Da gibt es ja eine Fülle von Informationen. Das schaffe ich nur mit Ruhe und einem Gläschen Wein in der Hand.

Liebe Grüße

Barde :balkon:
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migoe (Fr 20. Jan 2023, 16:42)
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Gendern gegen Diskriminierung ist so sinnvoll, wie die Verwendung des Wortes "Peace" an jedem Satzende, um Kriege zu beenden.

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#7

Beitrag von migoe »

Lieber Viktor,
Viktor Zitat: Fr 20. Jan 2023, 10:58
Ähnlich wie neulich will ich behaupten, dass eigentlich doch größtenteils ein recht strenges Metrum vorhanden ist, das man sicherlich auch irgendwie benennen kann, wenn man denn will.
Ich werfe mal trochäischen katalektischen Achtheber in den Raum:
+Mor -gen +brennt -auf +mei -nem +Ku -chen +wie -der +ei -ne +Ker -ze +mehr
+Lang -sam +muss -ich +ü -ber +le -gen, +wie -lang +ist -denn +das -schon +her
Nun ist Reinhard ja dafür berüchtigt, den Versen im gesungenen Duktus teils Betonungen aufzuzwingen, die der Naturbetonung widersprechen, weshalb eine digitale Analyse vielleicht anderes behauptet (z.B. Reinhard singt: "wie lang", aber natürlicher wäre: "wie lang" --- besseres Beispiel in Zeile 4: Geburtstage statt Geburtstage).
ich finde es gut, dass Du hier so aufmerksam bist und merke, wie wenig ich dieses ganze Konzept mit den Hebungen, Senkungen, Betonungen, dem Klatschen usw. begreife. Ich hatte mir das irgendwie "leichter" vorgestellt und hatte auch die Hoffnung, dass ich durch die Beschäftigung mit dieser Thematik die Lieder besser verstehen würde. Nach 17 Versuchen werde ich mich damit aber erstmal nicht mehr beschäftigen, weil mir dafür die Erfahrung und die Kompetenz fehlt. Vielleicht kommt es ja dazu, dass sich jemand diesem Thema annimmt - und wenn nicht, hängt davon auch nichts ab - und die entsprechende Analyse zum jeweiligen Lied postet.

Das ist keine Kapitulation, aber ein Einsehen in meine beschränkten Kenntnisse, was dieses Thema angeht. Ich bin übrigens - auch wieder durch Zuhilfenahme des online Tools - so vorgegangen, dass ich mir die erste Strophe ansehe und dann versuche, die Analyse des Tools nachzuvollziehen. So sieht das z.B. für die erste Strophe von Happy Birthday to me aus:
Beispiel für die Auswertung des Versmaßes 1.Strophe Happy Birthday to me.jpg
Vielleicht meinst Du jetzt, ich hab echt einen an der Klatsche, aber ich dachte mir halt, es gibt vielleicht ein bestimmtes Versmaß, welches Mey häufig verwendet, aber zumindest bei meinen 20 bisherigen Zufallsproben, kann ich das nicht sagen...

Ist vielleicht einfach nur nerdiger Unsinn!
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