Hans Söllner in der Leondinger "Kürnberghalle" am 05.12.2006

Der aus dem bayerischen Bad Reichenhall stammende Liedermacher hat sich durch seine anarchische aber konsequent querköpfige Art im gesamten deutschsprachigen Raum viele Freunde gemacht - und das obwohl er seine Lieder ausschließlich in seiner Heimatsprache - nämlich bayerisch! - singt und kein Blatt vor den Mund nimmt. In diesem Forum besteht die Möglichkeit zum Austausch...
Quelle: Foto für Forum und Banner wurden der Wikipedia entnommen: Stefan Brending (2eight) - Concertbüro Franken,Hans Söllner & Bayaman Sissdem,Konzert,Livekonzert,Livemusik,Musik,Serenadenhof
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Nordlicht hat dieses Thema gestartet
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Hans Söllner in der Leondinger "Kürnberghalle" am 05.12.2006

#1

Beitrag von Nordlicht »

Hallo, liebe Freunde !
Es hat ein wenig gedauert, aber nun ist es soweit: Der Konzertbericht aus Leonding vom 05.12. ist endlich fertig geworden. Die kleine Verspätung bitte ich zu entschuldigen, aber momentan brennt mir, zumindest in beruflicher Hinsicht, wirklich ein ganz klein wenig der Hut, wie man so schön sagt. In diesem Sinne leset nun also und staunet...

"DAS IST ECHT DAS LETZTE !!!" - Diesen Satz konnte man an diesem Abend häufig hören, und manchesmal - nicht immer - paßte er auch. Die Zustände in diesen, unseren Landen beschreiben diese fünf Wörter ja zugegebenermaßen auch trefflichst. Und letztlich wurde der Ausspruch zum "Quasi- Motto" der Tournee auserkoren, die Hans Söllner und seine Band "Bayaman´Sissdem" bereits seit vorletztem Jahr durch allerhand deutsche und österreichische Lande treibt. Aber eigentlich ist nach wie vor "…und mit/oder ohne- Tour…" und bietet dabei in loser Reihenfolge sowohl den Solo- als auch den Bandleader Söllner. Diesmal also stand ein Auftritt mit der Band auf dem Programm, und da der Veranstaltungsort "Kürnberghalle" nur runde 800 m Luftlinie von meiner Wohnung entfernt liegt, war ich natürlich dabei. Mit mir - natürlich - die zur Ulrike gewandelte Serafina, ferner eine Bekannte und dazu der - extra nach Leonding angereiste – „Pegasus“ Heinz. Letzterer hatte noch vor kurzem die Gelegenheit, Söllner in Wien solo, nur in Begleitung des Band- Bassisten, live zu sehen und damit einen zeitnahen Vergleich zwischen beiden Varianten.
Als Ulrike und ich an der Halle eintreffen, ist es gerade einmal 18:30 Uhr. Der Einlaß ist auf 19:00 Uhr, der Konzertbeginn auf 20:00 Uhr terminiert, und so bleibt uns noch reichlich Gelegenheit, das Lokalkolorit zu genießen und einen Überblick über das heutige Publikum zu gewinnen, das bereits tröpfchenweise einzutreffen beginnt. Immer wieder erstaunlich ist die gemischte Altersstruktur der Zuhörer, die vom jungen, Hängehinternjeans- tragenden "Ey, Du"- Typus bis hin zum gesetzten Familienvater, dem man eigentlich eher Hansi Hinterseer oder allenfalls noch Udo Jürgens zutraut. Irgendwie muß dieser Hans Söllner doch etwas an sich haben, daß diese verschiedensten Gruppen zumindest in musikalischer Hinsicht zu einen scheint. Vielleicht liegt es ja an der Vielschichtigkeit des Mannes aus Bad Reichenhall: auf der einen Seite der Poet, der mit wenigen Worten einen Zustand herbeizaubert, den man mit Fug und Recht „nachdenklich“ nennen darf, auf der anderen Seite der Flegel, der pöbelnde Krawallmacher, der sich auch von großen Politiker- Namen nicht schrecken läßt und keinem Streit, wegen welcher Nichtigkeit auch immer, aus dem Wege gehen will. Dazu kommt natürlich der „Bayaman´Sissdem“- Frontmann, der zeigt, daß es wirklich gute Musik auch mit anderen Texten als „Herz, Schmerz, trallala“ geben kann. Über diesen Überlegungen, einem Getränk und einer Zigarette wird es 19:00 Uhr, und der Saal, aus dem vor kurzem noch letzte Sound- Check- Geräusche gedrungen sind, wird geöffnet. Es gilt hier die „freie Platzwahl“, und beim Betreten der Halle fällt plötzlich doch auf: Teufel, es ist voll hier. Kurzzeitig in einer Menschentraube gefangen, mitgeschoben und gedrängelt, können wir uns doch lösen und erheischen einige Plätze in der 7. oder 8. Reihe, etwas rechts von der Bühnenmitte. Die Halle selbst --- nun ja, manchmal erfordert es die Höflichkeit, ganz einfach zu schweigen. Nur soviel: Nicht alles, was sich Mehrzweckhalle nennt, ist auch eine Vielzweckhalle, und einige Konzerte fänden besser nicht an diesem Ort statt. Aber egal, wir freuen uns auf den Auftritt, auch wenn hinter uns einige junge Menschen Platz nehmen, die die Philosophie Söllners in Bezug auf den Alkohol- Genuß nicht wirklich verinnerlicht zu haben scheinen, was sich leicht an den großen Biergläsern in ihrer Hand feststellen läßt. Auch die Kommentare, die die Zeit bis 20:00 Uhr noch begleiten, geben dafür Beweis ab. Dann endlich ist es 20:00 Uhr, und es passiert: Nichts ! OK, auch einem Künstler wie Söllner sei das akademische Viertelstündchen letztlich gegönnt, doch ab etwa zehn nach acht nehmen die „Hansi, Hansi“- Rufe rein volumentechnisch schon zu, und dann, es ist 20:12 Uhr, wird das Saal- Licht gedimmt und aus dem Bühnenhintergrund erscheinen die Band- Mitglieder der „Bayaman´Sissdem“ und mitten unter ihnen der Mann, um den es den meisten hier eigentlich geht: Hans Söllner. Mittlerweile schon fast 51 Jahre alt (24. Dezember !!!), sieht er doch einem Jugendlichen eher ähnlich als einem gereiften Mann. Vielleicht ist das der Grund, weswegen von vorn rechts eine unverkennbar männliche Stimme „Hansi, wir lieben Dich !“ in Richtung Bühne schreit. Söllner wirkt momentan irritiert, witzelt aber letztlich, daß er solche Worte von anderen bei anderen Gelegenheiten noch viel lieber hört. Und dann geht es los. Na ja, jedenfalls fast. Der „Hansi“ begrüßt seine Fans und beginnt eine Erzählung über sich und die Menschen im Besonderen und über sich und den Bürgermeister von Bad Reichenhall im Speziellen. Denn dieser – der Bürgermeister – ist kürzlich durch die Fußgängerzone von Bad Reichenhall geradelt, unmittelbar an einem Café vorbei, in dem Söllner saß – und er hat nicht gegrüßt ! Das ist die Grundlage für das erste „Das ist echt das Letzte !“, dem in der nächsten Viertelstunde noch viele dieser Stoßseufzer folgen werden. Immerhin erfahren wir auch, daß der Bürgermeister von Bad Reichenhall Fahrrad fährt, während Söllner das Mercedes- Coupé bevorzugt. Während sich Söllner immer mehr ereifert, frage ich mich, welchen THC- Gehalt der Joint wohl gehabt haben mag, den Hansi vor dem Auftritt noch genossen zu haben scheint, denn zu verworren ist letztlich das, was er seiner versammelten Leondinger Fan- Gemeinde zum Besten gibt. Und daß er zwischendurch immer wieder abbricht, versonnen vor sich hin schweigt und in sich hinein lacht, macht auf mich ebenfalls nicht den Eindruck, daß der Mann vorn auf der Bühne geistig voll orientiert ist. So werden die ersten 20 Minuten des Auftritts wirklich sehr lang, und immer deutlicher frage ich mich: Was soll das eigentlich ? Man kann mir sicherlich eine gewisse Nähe zu Söllners Ansichten nachsagen, aber in diesen Minuten überlege ich mir ernsthaft, ob ich mir das wirklich 2 Stunden lang geben muß. Die Mitglieder der Band jedenfalls scheinen eine gewisse Routine zu haben: Sie blicken mehr oder weniger interessiert durch die Gegend, und einer – Peter Pichler (Akkordeon, Trompete und Gitarre) – hat es sich im Schneidersitz auf seinem Stuhl gemütlich gemacht und lächelt freundlich ins Publikum. Des Zurufes „Hansi, ziag amoi g´scheit o !“ von den jugendlichen Biertrinkern hinter mir bedarf es eigentlich auch nicht, denn offensichtlich hat das „g´scheite oziagn“ bereits hinter der Bühne stattgefunden. Aber dann, es ist bereits nach 20:30 Uhr, treffen die 5 Männer auf der Bühne doch Anstalten, musikalisch in medias res zu gehen, und war ich vorher eher gelangweilt, fast schon genervt, so entwickelt sich der Abend mit den ersten Tönen doch in die erhoffte Richtung. Leider habe ich mal wieder vergessen, die Titelfolge mitzunotieren, und so kann ich nur relativ zusammenhanglos einige Songs nennen, die an diesem Abend gespielt werden: „Zeugnis“ ist dabei, eines meiner Lieblingsstücke, das ja in diesem Rahmen hier schon einmal kritisiert wurde, „Babylon“ natürlich und eine wirklich wundervolle Band- Version des Stückes „Er war aus Landshut“ (auch bekannt als „Für´n Waigel und den Papst“), und bei solchen Stücken ist er wieder da, ist er wieder voll präsent: Der Söllner, der mit wenigen Worten nachdenklich zu machen vermag, der einem den Hals einschnürt und zu manch mehr oder weniger heimlich zerquetschten Träne rührt. Natürlich bedient er auch seine Klischees, so darf „Hey, Staat !“ nicht fehlen, daß er in Fischer- Chor- artiger Weise weitestgehend durch das begeistert mitsingende Publikum darbieten läßt, auch „Edeltraut“, die „…a sauguat´s Gras anbaut…“ fehlt nicht, „Loben und Preisen“ auch nicht, und so ist trotz allem der Abend viel zu schnell verflogen, als sich der Hansi kurz vor 10 verabschiedet. Aber – natürlich – fordert das Publikum Zugaben, und – natürlich – gibt es diese. „Habt´s Ihr noch a bisserl Zeit ?“ ist die obligatorische Frage, und die Antwort des Publikums brauche ich sicher nicht erwähnen. Und so gibt es den Zugaben- Block, der sich ebenfalls noch einmal über gute 50 Minuten erstreckt. Die Stimmung im Saal ist – trotz der wie in solchen Hall
en üblich miesen Akustik, einer extrem knisternden Lautsprecherbox und der für solche Anlässe eher hinderlichen Bestuhlung – mittlerweile ausgelassen wie auf einem Volksfest, denn inzwischen hat sich auch der THC- Hänger der ersten halben Stunde völlig verflüchtigt. Daß man die Aufforderung, seine Personalien bei der nächsten Polizeidienststelle abzugeben, damit die Ordnungshüter diese schon einmal dahaben, und den Vorschlag, hinter einem Polizei- Auto herzufahren, wenn man gerade einmal Zeit hat, schon mindestens 21 Mal gehört zu haben scheint (und wohl auch gehört hat), tut der Ausgelassenheit keinen Abbruch – im Gegenteil. Ich denke, daß sich das Publikum vom Söllner- Hansi so etwas erwartet und es deswegen auch bekommt. Das muß ja letztlich auch nichts Schlimmes sein, solange man diesen Aspekt nicht aus den Augen verliert. Als Söllner die Bühne zum letzten Male verläßt, ist es 22:45 Uhr, und erst jetzt bemerkt man: Dieser Mann Anfang 50 auf der Bühne hat nicht einen Moment Pause gemacht und war am Ende trotz allem fit. Auch das erweckt zumindest Achtung. Und dennoch: Als abschließend „No woman, no cry“ von Bob Marley ertönt, ist es, als könne der Abend noch für ungezählte Stunden weitergehen. Und das ist doch letztlich das Schönste, was man Künstlern nach solch einem Konzert sagen kann.
An dieser Stelle noch ein Wort zu den anderen Band- Mitgliedern, denn „Bayaman´Sissdem“ besteht ja nicht nur aus Hans Söllner (Bad Reichenhall) allein. Da sind außerdem noch Stefan Hofer (Linz) an Schlagzeug und Percussion, Manfred Puchner (Linz) an der Gitarre, Stefan Zepf (Augsburg) an der Orgel, Denis Rieger (Augsburg) am Baß und Peter Pichler (München) an Akkordeon, Trompete und Gitarre. Und alle machen ihre Sache exzellent in dieser Band, die ja nicht „nur“ Reggae bietet, sondern zumindest musikalisch viel, viel mehr: Da sind Anklänge aus dem Rock, natürlich aus dem Blues und viel, viel Cajún- Musik aus den amerikanischen Südstaaten. Und so gibt es zu Recht für jedes Bandmitglied bei der abschließenden Vorstellung einen Extra- Applaus, wobei aber diesmal der Bassist, der ja mit Söllner auch solo auf Tournee ist, ein Quentchen weniger bekommt als Schlagzeuger und Gitarrist. Das liegt aber nicht an der Performance oder gar am Können, sondern eher daran, daß Hofer und Puchner als Linzer hier in Leonding fast ein „Heimspiel“ absolvieren. Beide allerdings haben es sich verdient: Hofer mit erstaunlichen Leistungen an der „Schießbude“, die vom einfachen Begleitrhythmus bis hin zu verblüffenden Synkopen bei „Zeugnis“ reichen, Puchner mit einer absolut perfekten Beherrschung der Gitarre, die sich auch bei schwierigen Griff- Folgen zeigt, bei denen sich zu keiner Zeit ein falscher Ton einschleicht. Im Gegensatz zu diesen beiden zeigt sich der Bassist Denis eher statisch, zumindest in der Bühnenpräsenz: Mehr oder weniger regungslos zupft er, ein Bein über das andere geschlagen, seine Baßläufe, in einer Professionalität, die wirklich ihresgleichen sucht. Und der Münchener Pichler scheint auf den ersten Blick wie jemand, der so gar nicht in diese Band paßt: Zu normal, zu angepaßt beinahe sein Äußeres, das eher in Richtung „perfekter Schwiegersohn“ geht. Aber wenn er am Akkordeon steht, scheint er eins mit diesem Instrument. Und auch an Trompete und Gitarre ist die Vorstellung makellos. Daß bei allen Musikern eine echte Spielfreude da ist, das Konzert nicht als „Pflicht“ vermittelt wird, sei besonders erwähnt. Und genauso die Präzision des Einsatzes, die gerade bei einem Frontmann wie Söllner nötig ist, denn oft (zu oft ?) verschiebt er den Einsatz oder ändert seinen Text, ohne daß das letztlich Einfluß auf die restlichen Kollegen zu machen scheint. Söllner steht – und das kann man aus all dem folgern – gegenwärtig mit einer absolut perfekten Truppe auf der Bühne.
Seinen Ausklang findet dieser Abend zumindest für uns in der halleneigenen Lokalität, und als wir gehen haben wir – zumindest fast – noch eine Begegnung der dritten Art. Vor der Halle nämlich steht ein weißes Mercedes- Coupé mit BGL- Kennzeichen (Berchtesgadener Land). Da wir aber eigentlich nach Hause wollen – immerhin ruft morgen wieder die Arbeit -, verkneifen wir uns eine Zigarettenlänge und damit die nähere Beschäftigung mit dem Auto. Als wir vom Gelände fahren, fährt dies Auto dann vor uns. Beim nächsten Kreisverkehr gibt es eine Ehrenrunde, offensichtlich kennt sich der Fahrer in Leonding nicht aus. An einer Ampel hält er vor uns, aber bevor wir den Fahrer erkennen können, blinkt er rechts und entschwindet Richtung Autobahn. Und so endet der Abend ebenso geheimnisvoll, wie er mit Söllners merkwürdig entrücktem Auftritt begann. Und vielleicht ist das auch ganz gut so.
Mein Fazit: Söllner ist ein absolut charismatischer Künstler, der mit viel Engagement versucht, seine Botschaft von Frieden, Verständnis und Liebe unter den Menschen zu verbreiten. Daß er sich mit ebensoviel Verve für die Freigabe von Marihuana einsetzt, paßt durchaus in diesen Kontext, genauso wie die gerichtlichen Streitigkeiten mit dem bayerischen Betonkopf Beckstein. Leider aber nagt der Zahn der Zeit auch an Söllner , der seine „besten Zeiten“ schon einige Jahre hinter sich haben scheint und mittlerweile – gewollt oder nicht – die Klischees, die über ihn kursieren, bedient. Das ist vielleicht schade, aber nicht zu ändern. Dennoch: ein großartiger Künstler, der mit seiner tollen Band und auch solo immer wieder einen Besuch lohnt !
So, das war´s also für´s Erste, ein weiteres 'Nordlicht' (*grins*). In diesem Sinne viele Grüße aus Oberösterreich von





ANDREAS.


(...dem, ganz ehrlich gesagt, die neuen Formatierungsmöglichkeiten beim Beitrag- Schreiben nicht so wirklich gefallen wollen und der diesen Beitrag xundneunzigmal ändern, verbessern und ergänzen mußte, um schlußendlich ein einigermaßen vernünftiges Resultat zu erzielen...)
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"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
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(''Book of golden stories''/ RUNRIG)

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Petra
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Hans Söllner in der Leondinger "Kürnberghalle" am 05.12.2006

#2

Beitrag von Petra »

Lieber Andreas,

(...dem, ganz ehrlich gesagt, die neuen Formatierungsmöglichkeiten beim Beitrag- Schreiben nicht so wirklich gefallen wollen und der diesen Beitrag xundneunzigmal ändern, verbessern und ergänzen mußte, um schlußendlich ein einigermaßen vernünftiges Resultat zu erzielen...)
das gehört beispielsweise zu den Dingen, über die ich hoffentlich demnächst mehr von Migoe erfahren werde. Auch ich habe diesbezüglich schon heftig mit Problemen gekämpft. Migoe würde es sicher ganz anders erklären, aber vorerst beschreibe ich mal, wie ich versuche, mit diesen Schwierigkeiten fertigzuwerden.
Aaaaalso......
Über dem Eingabeformular für einen Beitrag findet man die Zeile für den Beitragstitel, dann die Beitragssymbole. Vor der dritten Zeile steht 'Auswählen'. Dort stehen mehrere Editoren zu Wahl, aber nicht bei jedem Aufruf die gleichen. :-o Sehr seltsam. Wie das System aussucht, welchen der zur Verfügung stehenden Editoren es anbietet, ist mir ein absolutes Rätsel. :gruebel: Leider sind da Editoren dabei, die uns Normal-User etwas überfordern, es wäre ziemlich hilfreich, wenn die aus dem Angebot verschwinden würden.
Meine Empfehlung ist nun, immer dann, wenn dort ein Editor auftaucht, in dessen Bezeichnung 'WYSIWYG' vorkommt, den Vorschlag des Systems nicht anzunehmen, sondern einen Editor auszuwählen, in dessen Bezeichnung 'DHTML' vorkommt.
Sorry, ich weiß, wenn man keine Ahnung hat, sollte man lieber 'die Fresse halten' ;-), aber so lange wir keine fachmännische Anleitung haben, ist das ein kleiner Hilfeversuch von meiner Seite. Mit dieser Methode komme ich jedenfalls ganz gut zurecht. Vielleicht findet sich ja noch jemand, der sich besser auskennt.
Viele Grüße von Petra
Dieser Beitrag enthält 264 Wörter


Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)

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