"Es ist Weihnachten" - oder - Die Werkspuren 3/2005 sind da!

Dirk Schulte (* 9. Dezember 1955 in Arnsberg) ist ein deutscher Liedermacher, Musiker und Lyriker. Dirk ist hier auf dem Forum unter dem Alias zodiak bekannt.
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Clemens
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"Es ist Weihnachten" - oder - Die Werkspuren 3/2005 sind da!

#1

Beitrag von Clemens » Mo 19. Dez 2005, 16:58

Hallo liebe Leute,
Zuvor ein herzliches "Dankeschön!!! :knuddel: " an Dirk, der es wirklich geschafft hat Weihnachten immerhin fast eine ganze Woche vor- zu-verlegen.
Ja, also heute war sie im Kasten und, auch wenn ich erst beim vorletzten Titel angekommen bin, einmal muss ich doch der erste sein :hammer: .
Einmal mehr bin ich gefangen und berührt von vielen tollen Worten (wie jetzt gerade "Einmal noch streu mir den Mond ins Gesicht."). Ich glaube ich werde in den nächste Tagen eine "Dauerbegleitung" haben.
Jetzt läuft das letzte Stück, und ich kann nur sagen, dass mir alle Lieder sehr gut gefallen. Ich freue mich schon auf die Reaktion von Piet, der seine Empfindungen so schnell und plastisch darzustellen vermag. Ich brauch da immer viel zu lange.
Liebe Grüße von Clemens
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amori
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#2

Beitrag von amori » Mo 19. Dez 2005, 19:44

Hallo Clemens,
da hast du aber flott gehört ! Aber ich bin auch "durch" und stimme dir zu- absolut klasse geworden diese "Häutungen "!
*g*-Jeder Besuch muß jetzt erst mal Probehören !-Aber die CD kreist eh den ganzen Tag !

Liebe Grüße
Annette
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#3

Beitrag von ranef » Di 20. Dez 2005, 10:04

Lieber Dirk,
vielen vielen Dank !!!
herzlich Ralph
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Maren
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#4

Beitrag von Maren » Di 20. Dez 2005, 22:46

Liebe Leute.
Ich habe die neue CD von Dirk jetzt erst einmal gehört. Bei mir dauert es immer, bis sich ein Eindruck ergibt. Aber was ich bisher sagen kann ist, daß sie mir ausnehmend gut gefällt. Besonders das Stück "Du bist mein Stern". Allerdings liegt das daran, daß ich es schon im Rohbau und ohne Text kennengelernt habe und so das Lied "erwachen" hören konnte. Drum hat es einen besonderen Stellenwert für mich. Insgesamt ist die CD sehr "rund" geworden. Liegt es daran, daß überwiegend neue Stücke darauf enthalten sind? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall freue ich mich, daß ich auch eine von denen bin, für die Dirk sich gehäutet hat. Danke Dir!
Maren
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#5

Beitrag von ranef » Mi 21. Dez 2005, 13:09

Lieber Dirk!
Willkommen im Club der Romantiker! Deine Häutungen erinnern mich an meine ersten Jahre in Leipzig zwischen Abriss-Häusern, langen Spaziergängen und endlosen Nächten.
Willkommen! Willkommen! Willkommen!
herzlich Ralph
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Piet
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#6

Beitrag von Piet » Mi 21. Dez 2005, 16:46

Hallo,
jetzt bin ich doch wahrscheinlich wirklich der Letzte, der sich für das vorgezogene Weihnachtsgeschenk bedankt. Soviel dazu, wie die Eigenschaft schnell mit der Person Piet korrespondiert.
Ich habe jetzt schon öfter in die CD 13 Häutungen reingehört und was ich hörte, gefällt mir ausgesprochen gut. Nur, mich so richtig eingelassen und mir Zeit genommen, um die CD in einem Stück zu hören, habe ich noch nicht. Es reicht schon für angenehme, wohlige Momente, aber noch nicht für Sinn tragende Worte.
@Dirk
Vielen Dank für die neuen Lieder, die Du mir (uns) geschenkt hast (und trotzdem hast du dir zwischendurch auch noch die Zeit genommen, eine tolle Rezension über einen anderen Künstler zu schreiben).
@Clemens
Ich freue mich schon auf die Reaktion von Piet, der seine Empfindungen so schnell und plastisch darzustellen vermag. Ich brauch da immer viel zu lange.

Wie gut, dass ich den Begriff „schnell“ auch relativ betrachten kann. Da ich noch nicht von meiner Warte stürzend vom Strudel der vorweihnachtlichen Zeit mitgerissen wurde und untergegangen bin, werde ich vielleicht die Energie aufbringen, um "richtige" Worte für die 13 Häutungen zu finden (Was für ein Satz :hammer::-D ). Vielen Dank für deine Lorbeeren!
Liebe Grüße
Piet
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Diana
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#7

Beitrag von Diana » Mi 21. Dez 2005, 17:12

Hallo!
Ich habe die neuen WerkSpuren auch noch nicht oft genug gehört, um "vernünftig" was dazu schreiben zu können. Aber der erste Eindruck ist schon sehr gut. :-)
Diesmal ist es ein sehr in sich geschlossenes Werk, finde ich, wie Maren schon sagt: "rund".
Ich habe die neue mal ins Liedermacher-Archiv gestellt - wenn jemand eine schöne Rezension dazu schreiben mag, würde ich die dann ergänzen. ;-)
Gruss, Diana
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zodiak
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#8

Beitrag von zodiak » Mi 21. Dez 2005, 22:40

Hallo ihr alle und danke für eure netten Reaktionen!
Es war doch noch ein wenig Stress auf den letzten Metern, weil ich unbedingt die von Diana angesprochene Geschlossenheit wollte. Das hatte zur Folge, dass ich die älteren Titel neu einspielen musste.
Und nachdem ich einen Haufen Mails von lieben Menschen bekomme, die mich besorgt darauf hinweisen, dass der Track mit der Nummer 11 wohl irrtümlich keine Gesangsspur enthält, hier noch mal die entsprechende Ansage:
"Die Schneekatze" wurde mutwillig, skrupellos und bei vollem Bewusstsein als Instrumentalsong angelegt. Meine Intention war dabei, den geneigten Hörern die Ausgestaltung des Textes selbst zu überlassen. Wie sehr dieses Unterfangen ganz offensichtlich unsere Hörgewohnheiten irritiert, war mir nicht klar. :-D
Ansonsten freue ich mich, wenn ihr in einigen meiner Häutungen auch Spuren eurer ganz eigenen Häutungen entdeckt….
Liebe Grüße
*Dirk*

@ Ralph
*g* In dem von dir angesprochenen Club bin ich seit langen Jahren (oft einsamer) Stammgast. Aber ich schätze, ich treff dich später dort auf ein Glas, wenn ich mir endlich deine neue CD in Ruhe anhören kann… :-)
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#9

Beitrag von amori » Fr 23. Dez 2005, 00:37

Hallo ihr Lieben !
Da ihr ja alle euer Weihnachtsgeschenk schon ausgepackt habt, dürft ihr jetzt ruhig weiterlesen. Ich habe mich einfach mal aus dem vorweihnachtlichen Gewurschtel ausgeklinkt und mir ein paar Gedanken zu Dirks neuen Liedern gemacht. - Aber wenn man als Frau erst mal so ans Plaudern kommt...

„...die geheime Macht des Wortes...“
Dirk Schulte: „Dreizehn Häutungen“

Heute Abend nehme ich mir Zeit. Der Anrufbeantworter ist ein-, der PC ausgeschaltet. Wein und Chips- ich gönn mir ja sonst nix- sind in Griffweite. Dirk Schultes lang erwartete Werkspuren- CD ist endlich eingetroffen!
Blaue Rosen auf dem Cover! Und dann der Titel: "Häutungen".
Zartes und Hartes? Erst beim zweiten und dritten Hinsehen erkenne ich es. - Die Cover-Rosen sind nicht echt. Künstliche Blumen mit künstlichen Tautropfen. Zufall? Ich mag nicht so recht daran glauben...
Ich schaue mir erst mal das wie immer liebevoll gestaltete Booklet an. Benötige es auch dringend. Ich bin ein ‚Lesemensch', muss beim ersten Hören die Texte mit lesen, um zu verstehen. Und zuhören muss ich. Das war schon beim "Wolken zählen" und bei den "Späten Gästen" so.
"Dreizehn Häutungen" darf ich also miterleben.
Dirk Schulte hat diesmal auf schon vorhandene Live-Aufnahmen verzichtet, einige ältere Songs bearbeitet, neu eingespielt und präsentiert überwiegend neue Titel.
Musikalisch wird er- wie auf den Werkspuren 1/05 und 2/05- unterstützt von der Pianistin Melani Becker. In einigen Songs ist an Gitarre und Kontrabass ein alter Bekannter zu hören: Lothar Galle-M., der bereits auf Dirks 1994 erschienenem Studio-Album "Schlachtfeld Liebe" mit dabei war und auch auf den Werkspuren 1/05 in einigen älteren Live-Stücken auftaucht.
"Es ist fast ein richtiges Album geworden- vielleicht das persönlichste seit ‚Schlachtfeld Liebe' im Jahr 1994". Persönlich? Aha! Also, CD in den Player und ab geht’s!

„Komm rein und zieh deine Schuhe aus
Es riecht nach Tabak und Papier
Häng die Jacke an den Haken, fühl dich ganz wie zu Haus
Trinkst du Wein oder möchtest du Bier"
Die Ouvertüre erklingt- ein Türöffner: „Komm Rein" - und ich bin gleich mittendrin. Wünsche mir jetzt doch ein Bier (schließlich lebe ich im Schatten der Bierstadt Dortmund) und lasse mich augenblicklich von dieser Stimme zudecken, die mich tabak-heiser-lässig begrüßt und mich gar nicht erst fremdeln lässt in diesen inneren Räumlichkeiten. Heute wie damals ein Ort der Kontemplation. – Dirk schulte erzählt mir von seinen Kämpfen, Siegen und Niederlagen.-Ja, der Pulverdampf hat sich gelegt, aber wenn ich die Ohren spitze, höre ich da nicht den einen oder anderen Tiger schnüffelnd die Spur des "einsamen Kriegers" aufnehmen? Nein- die Tiger sind gezähmt. Seine Waffen sind noch tauglich, und er selbst ist biegsamer geworden, sagt:"..von den Tagen, als es nach Pulver roch, hab ich mich lang schon befreit.. ".
1991 veröffentlicht als Gedicht, 2005 zum Songtext umgearbeitet und spontan live aufgenommen- nur mit Gitarre, wirken Worte, Musik und Stimme authentisch und einfach nur gut. - Ich habe auch so ein Zimmer- aber noch niemanden eingeladen.
Ein Geschenk bekomme ich mit den letzten Klängen mit auf den Weg:
"Nimm mit was du brauchst, die Zeiten sind hart
Und sei es nur ein einziger Akkord
Der dich stärkt auf dem Schlachtfeld der Gegenwart
Wo man kämpft Aug um Auge, Wort um Wort"
Ich nehme mir viele Akkorde mit und die Vision eines inneren Raumes.
Der zweite Track: "Ein Tag für uns". Jaaa! Häutungen!
Schwingende Töne - Lothar Galle-M. an Gitarre und Kontrabass,
mit flimmernden Mandolinenklängen, die sich um die Gitarrenläufe winden.
Dirk Schulte im Glück, und ich als Hörer auch!
So kann ein Tag also enden - und gleich wieder anfangen.
Da soll man nicht schmunzeln! - Sagt er nicht schön, was nicht gesagt werden soll:
"Nimm meine Hand und leg sie dahin,
wo das Licht sie nicht erreicht“?
Ein Gute-Laune-Song, über den man eigentlich nur flüsternd reden sollte!
„Denn das einzig Wahre ist die Illusion“.


Weiter geht’s. Ich blättere im Booklet- „Nina Tanz "- das dritte
Lied. Ich lese:
Eine nächtliche Straßenszene in Berlin, ein Tango. Besser für mich,
erst lesen- dann hören u n d lesen. Eine weise Entscheidung, wie ich
feststelle- denn jetzt lässt Dirk Schulte 'Nina’ tanzen! - Und wie!
Lothar Galle- M. erweckt sie mit seiner Gitarre zum Leben und gibt der
Melodie mit dem Kontrabass ein ganz spezielles Rhythmusfeeling. Dunkel
und schwermütig dieser Tango- mit tropfenden Tönen malt er eine körnige
schwarzweiße Bilderflut auf meine Netzhaut. Die Aussage? - Vorerst
nebensächlich. 'Nina' tanzt wie im Rausch durch nächtliche
Straßenschluchten: "...ist es Schwindel oder Glück“? Die
Location ist gut gewählt. Großstadtambiente mit flackernder
Leuchtreklame, verborgenen Winkeln und anonymer Einsamkeit. Ein
morbider Hauch weht durch verfallene Gebäude. Für dieses
Außenwelt-Szenario schöpft Dirk Schulte aus dem Vollen - um Innenwelten
zu illustrieren. Wechselt für den Song die Perspektive, richtet den
Fokus auf die Frau. Aber Nina ist nicht allein. Eine Stimme treibt sie
mit fast hypnotischer Kraft immer weiter in den Tanz und bestimmt
gleichzeitig die Choreographie: "Wenn du tanzt, Nina tanze - tanz den
Augenblick, tanz auf leichten Füssen - kommt er doch nicht zurück...“.
Was zuerst wie ein Solotanz Ninas wirkt und wie die Momentaufnahme
einer Begegnung, entwickelt sich als ein Pas de deux zwischen
„Raum und Zeit" und im Bann der Dunkelheit.
Dirk Schulte beschreibt zart und zärtlich die Angst vor der
Vergänglichkeit einer inneren innigen Verbindung und wandelt dieses
Bild geschickt, poetisch und wunderbar treffend in äußere
Befindlichkeiten um:
„Tief im Schatten der Abbruchmauer fliehn meine Lippen in dein Haar-
wir ahnen: nichts ist hier von Dauer und doch ist es schön und wahr“.
Ob und wie Ninas Tanz endet, bleibt offen. Die ‚Schönheit dieses Momentes’,
der in diesem kleinen Kunstwerk festgehalten wurde, bleibt unvergänglich.
Lothar Galle-M. und Dirk Schulte haben sich wieder einmal als ein
seelenverwandtes Team geoutet.
Ganz einfühlsam und auf den Punkt integriert dieser virtuose Gitarrist musikalische und atmosphärische Vorgaben in sein Spiel.
Ich erkenne in diesem Tango alle Farben des Regenbogens!

Spätestens nach diesem Song ist es an der Zeit, sich ein paar Fragen zu stellen:
Warum kennt ihn eigentlich niemand- diesen Schulte?
Falsch- warum kennen ihn nur wenige?
Weil er kein Aufsehen von sich macht? Weil er sich treu bleibt?
Weil er nie aufgibt, sich auseinander zusetzen mit seiner inneren Welt?
Dirk Schultes bekannte Biografie liefert mir nur spärliche Anhaltspunkte- ist
jedoch, da bin ich mir sicher, untrennbar mit seiner Musik und seinen
Texten verknüpft. Also versuche ich Licht in die Dunkelheit zu bringen,
setze meine Hoffnung auf den nächsten Track:
„War Das Die Freiheit ".

Meine 'Gebrauchsanweisung' - das Booklet, verspricht mir eine ’Selbstreflexion’,
zu der anscheinend tendenziell Männer in ‚fortgeschrittenem Alter`
neigen. - Das mit dem 'fortgeschrittenen Alter` lässt sich noch einfach
klären. -Dezember 1955 geboren in Arnsberg-(hoppla- herzlichen Glückwunsch zur Fuffzich !- Ist gar nicht aufgefallen-gelle? )
Ein ‚sauerländer Junge’ also, der jetzt, 2005 einen Song schreibt, der mit den
Worten beginnt: „Ein Herbst fällt herein, rot und zerrissen- so als
wüsste er schon, auf wen er hier trifft. Ich schlendre noch mal durch das
Laub alter Tage- die Erinnerung ist ein zu süßes Gift."
Ich schlendere bereitwillig mit, teile die Einsamkeit eines
Straßenmusikanten, der sich gegen Ende der Siebziger mehr schlecht als
recht durchs Leben singt. Der dann mit seiner Band 'Sport im Westen’
(herrlich, dieser Name!), als Frontman über die Dörfer tingelt. Dreizehn
Jahre lang getrieben von etwas, das jetzt erst Gestalt annimmt- weil immer verschoben „auf einen Tag im April".
Leichter als der Text klingt die Musik, hier hat er(wie auch bei einigen anderen Songs dieser Edition), die Gitarre selbst zur Hand genommen, und die Frage: "War das die Freiheit- oder waren das die Wege zu mir“
wird ihm und mir mit jeder Häutung hoffentlich klarer werden.
Dirk Schulte liest in Zeiten der Besinnung Knut Hamsuns opulente Romane, singt: „..und etwas in mir wurde wundersam still..“
Und Knut Hamsun hat ihm sicher ins Ohr geflüstert:
"Man muss nicht bloß die offensichtliche, sondern auch die geheime Macht
des Wortes kennen und erkennen...".

„In Gustavs Garten "- lichtet sich ein wenig der Nebel? -Ich muss in den
biografischen Fragmenten suchen- entdecke endlich einen Aufhänger und bin
sofort persönlich betroffen. -Ausbildung zum Buchhändler –oh - ein Kollege!
Was kann ein Junge sonst schon werden, der Gedichte liebt?
Ein Stück Strandgut mehr, das orientierungslos in den Buchhandel gespült wird und irgendwann desillusioniert wieder heraus....
Wie wir alle, kriecht vermutlich auch Dirk während dieser Zeit Meter um Meter durch die Weltliteratur, durch Lyrik.
Saugt alles auf, stapelt alles Schöne im Innern und trägt die dünne Haut
auf Links. Jeder Stoss von Außen hinterlässt einen schmerzhaften Bluterguss.
Und dann findet der Junge sich in Gustavs Garten.
Wird gehört und ernst genommen. -Eingeholt von der Vergangenheit,
besinnt sich der Mann von heute seiner Wurzeln: "...es stimmt wohl,
alle Wege führn zurück“ und lässt mich mit diesem sehr persönlichen
Song teilhaben am Damals. Lothar Galle- M. und seine Gitarren, der Kontrabass
zurück genommen, ganz schlicht und anrührend die Melodie- Dirk Schultes
Stimme voll unterschwelliger Emotionen- beschreiben klar und deutlich
eine Szene, die sich mit Wort und Ton direkt ins Herz schwingt:
Ein Mann in der zweiten Lebenshälfte- ein Junge gerade am Anfang. Der
eine die gereifte Version des anderen. Sie sitzen auf einem Weidenstumpf
in einem verwunschenen Garten, in den Händen eine alte Dünndruckausgabe.
Sie lesen Rilke - oder auch die ersten eigenen Gedichte des Jungen.
Aber was wirklich wichtig ist- hier werden Gefühle kultiviert,
die Macht der Sprache lässt Wunden heilen- und endlich -
„. aus Hyazinthenblüten strömten Lieder- so nah und blau und doch noch
nicht geborn..“ - löst sich der Knoten. „ ...für Momente, für Momente war das Glück“.
Was damals den Hyazinthenblüten entströmte, wird jetzt, viele Jahre später, als „In Gustavs Garten“ geboren und zu einer Reminiszenz an den Mann, der den Jungen von damals auf seinem Weg tief inspirierte.
Dirk Schulte kehrt dem Buchhandel den Rücken. Will vielleicht der Wortvermarktung und dem Zirkus der Eitelkeiten entgehen.
So gut wie ich es nachvollziehen kann, bleibt es doch, wie so vieles, nur eine Vermutung.

„Wohl rief ich sanft dich an mein Herz
Doch blieben meine Arme leer
Der Stimme Zauber, der du sonst
nie widerstandest, galt nicht mehr..."
Ich höre diese Zeilen, denke- typisch Dirk Schulte- und wundere
mich wieder einmal mehr, mit welch verträumter Sicherheit er sich in
der deutschen Lyrik bewegt. Dieser Storm-Text passt! -Inhaltlich- wie für
diese CD geschrieben, rhythmisch und lautmalerisch - ohne Bruch
eingefügt in die eigene Schwingung. Ich tue mich schwer, mit 'gesungen
Gedichten' - besonders, wenn ich sie kenne- und lese eigentlich
lieber. Stehe jedoch hinter Dirk Schultes Idee, auf diese Weise
unbekannte Lyriker oder wie hier, ein nicht ganz so bekanntes
Storm- Gedicht aufzuwecken und einem neuen Kreis zugänglich zu
machen. Natürlich ist Melani Becker wieder dabei und liefert ein
einfühlsames Arrangement mit wunderschönem Klang und kleinen, eingeflochtenen Phantasiebögen zu Dirk Schultes Noten.
Der siebte Song holt mich mit Macht aus meiner Storm-Stimmung.
Erinnert mich wieder an "Häutungen".
„Nachtasyl" -1984 entstanden, auf vielen Live- Konzerten gespielt,
2005 frisch aufpoliert- kommt wie neu daher. Lothar ‚spielt’
wieder -und Dirk Schulte hat es nicht verlernt!
Swingt, improvisiert und experimentiert stimmlich mit Spaß an der Freud.
Und mein Puls ist voll im Groove! Hier muss ich erst mal nicht auf den
Text achten. Musik pur genießen. -Gleich zweimal hintereinander hören- oh-yeahhhh- jeheheheheeee!
Dann aber geht’s "... ans ende der Schatten" ins Schultesche Nachtasyl
der achtziger Jahre. Auch der Text ist keineswegs verstaubt. Da ist
die Rede von einem „fetten Mond", von der Nacht, die sich breit macht,
von Träumen, die nicht verloren gehen können und von einem
Ort, an dem es sich auch mal gut allein sein lässt- und wenn es nur für „eine
Purpurschwinge“ lang ist.

Track 08-Gitarrenklänge.Ganz spitz.
Wer spielt da? Ah- ‚Andy Dany’ - ein alter Weggefährte.
„Die Glücklichen“ – Dirk Schulte spricht einen eigenen Text, der 2005 entstand
und hat eine neue Ausdrucksform der Liebe entdeckt, „Es kam der Tag, da hatten sie einander alles gesagt... und zum Liebkosen benutzten sie ihre unverbrauchten Hände..“ und kehrt herausfordernd und mich zum Nachdenken anregend das gängige Beziehungsspiel um, stellt den Anfang ans Ende.
Ich mag die zurückhaltende musikalische Begleitung, die Stimme und die klar akzentuierten und sparsam intonierten Worte.

„Du Bist Mein Stern„ –Track 09
Gefühle bringt er rüber, wie kaum ein anderer! Was ich bisher gehört habe, hüllt mich ein, wie ein warmer Mantel. Aber eins wird klar- die Grundstimmung aller Songs ist regressiv, es geht hier um die Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Von Suchen und Finden, Hoffnung und Enttäuschung erzählt auch diese langsame rockige Nummer. Üppig instrumentalisiert mit E-Gitarren, Streichern und Akustikgitarre im Refrain. Wie fassettenreich Liebe empfunden werden kann, dass sich Lyrik und Unsentimentalität nicht ausschließen müssen, beweist Dirk Schulte aufs Neue.
Er gibt preis: „Hab im Verließ der leeren Stunden
Mich als viel zu leicht befunden
Und war dir doch immer abgrundtief vertraut“
und erkennt, fern aller Illusionen –
„Du bist mein Stern
Bist meine Heimat
In deinen Augen schläft die Zeit"
-gibt Widerstand auf und eine Haut, stellt keine
Ansprüche, lässt es geschehen und sich fallen:
„Hast mich ganz sanft hinein gewoben
In deine kleine Ewigkeit„
Hat er wirklich seinen Stern gefunden? Ich bin neugierig, muss aber nicht alles wissen- denke ich mal- und genieße einfach ein poetisches Liebeslied, mit schön anzuhörender zweiter Stimme und ausdrucksstarker Interpretation.

Der nächste Song, eine „alte Haut“.1990 entstanden nach einem Konzert.
Melani Becker transportiert mit kleinen, glitzernden Juwelchen unglaublich einfühlsam die Stimmung, die sich bei Dirk Schulte nach einem aufwühlenden Konzert einnistete. Wenn Ruhe einkehrt innen und außen und ein Augenblick der Entspannung und des Glücks geteilt werden möchte.
„Dann such ich deine Hand wo bist du bloß
Dann möchte ich dich so gerne spüren
Mit meinem Kopf ganz sanft in deinem Schoß
Mich einen Augenblick mit dir verlieren“

Gut das ich das Booklet parat habe. Jetzt kommt etwas ganz besonderes.
Ein Orchester- Arrangement, mit allem was dazu gehört.- Und i c h lese den Text! „Die Schneekatze“ - die als Phantom kam um das Wort zu retten. Schön- und macht Spaß- ich muss mich reinfinden in die Musik, den richtigen Moment erwischen und dann einfach laut sprechen:“...und sie lächelte ein großes dunkles Ornament“. - Eine weite Wanderung hat die „Schneekatze“ hinter sich.1982 beginnt Dirk Schulte dieses kleine Poem, beendet es 1986. 1991 veröffentlicht, findet es jetzt 2005, eingehüllt in Töne, seinen Weg zu mir.

Wenn es am Schönsten ist, soll man gehen- hat sich wohl Dirk Schulte gesagt.
Er macht mir den Abschied nicht leicht, schenkt mir noch
„Die Nacht Der Rosen", die sich einspinnt in Gitarre, E-Piano, Bass- und, nur in diesem Song-Akkordeon.
Ein kleines feines Chanson, ein liebes Liebeslied. Es lebt von
seinen unverbrauchten Bildern, die sich immer wieder neu erklären.
Von der Vergänglichkeit- der Wiederkehr...
„Schließ auf meinem Hals deine Lippen noch nicht
Viel zu flüchtig ist dieses Glück
Einmal noch streu mir den Mond ins Gesicht
Denn bald kehrt der Morgen zurück"

Bitte ganz genau hineinhören -es auf dem Herzen 'zergehen' lassen (auch mal in aller Ruhe unter Kopfhörern die kleinen versteckten Glöckchen entdecken!).
-Und in Gedanken bewundernd niederknien- vor dem letzten bekennenden
Romantiker auf unserem Planeten.
Auch die Herren bitte! (‚taff’ sein, war gestern)

Mir und uns bleibt die Asche der Rosen.
Und die Erkenntnis:
"Ich entblätterte dich wie eine Rose
um deine Seele zu erblicken
und ich sah sie nicht.
Aber alles rundum
-Horizonte der Länder und Meere-
alles, bis ins Unendliche,
wurde von einem durchdringenden Duft erfüllt"
(J.R.Jimenez


J.R.Jimenez soll das letzte Wort haben.
Ich bin mir vom ersten bis fast zum letzten Song sicher gewesen. Doch dann kommt
der allerletzte Track „Freiheit 2“. Dirk Schulte haucht seine Frage nach einer "Chance“ ins Mikrophon- zieht sein Resümee, fordert noch einmal heraus. Ich grübele mich noch einmal in den Text: „Wie weit, wie weit- sag mir wie weit muss man gehen?“
Und in die Fragen: Was ist handfest, was Projektion? Kommen wir am Ende irgendwo an?
Wenn er mich fragen würde, könnte meine Antwort lauten: ‚Müssen wir irgendwo ankommen? - Manchmal ist der Weg das Ziel '.
Aus diesen „Dreizehn Häutungen“ lässt sich ein Surrogat destillieren, das „Freiheit und Liebe“ heißt.
- Und mir kommt ein lange vergessenes französisches Sprichwort in den Kopf:

„L' amour est l' enfant de la liberté - Die Liebe ist das Kind der Freiheit“.
Danke Dirk- für Worte und Klänge!
Und Obacht- ich, und alle die deine Lieder gehört haben und hoffentlich noch
hören werden, haben jetzt ihren "Fuß in deiner Tür". Ich bin sicher - wir
klopfen wieder an! *bye*
Ich wünsche euch allen eine friedliche Weihnacht
-und kommt mir gut ins neue Jahr !
Annette

Dezember 2005
Dieser Beitrag enthält 2942 Wörter


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#10

Beitrag von Petra » Fr 23. Dez 2005, 02:08

Hallo Annette und auch hallo Dirk!!!
Was muss das für ein Werk sein, das einen Hörer zu solch einer Beschreibung beflügelt!!!! Da hat Piet eine harte 'Konkurrenz' bekommen. ;-)
Danke, Annette, dass Du Dir in der hektischen Vorweihnachtszeit die Mühe gemacht hast, Dich so in diese CD hineinzufühlen und uns daran teilhaben zu lassen.
Danke, Dirk, dass es Dir gelingt, die Herzen der Menschen zu erreichen.
Liebe Grüße von Petra
Auch von mir für alle die besten Wünsche für Weihnachten und das neue Jahr.
Dieser Beitrag enthält 92 Wörter


Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)

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#11

Beitrag von Piet » Fr 23. Dez 2005, 13:25

Hallo Annette,
vielen Dank für diese schöne Rezension. Das ist ja noch einmal ein zusätzliches Geschenk so kurz vor Weihnachten.
Deine Worte erfreuen mich und ich freue mich für Dirk, der jetzt nicht nur geschenkt hat sondern auch beschenkt wurde.
Ich wünsche auch Dir geruhsame Festtage und mir/uns/dir weitere inspirierende Beiträge von Dir im neuen Jahr.
Liebe Grüße
Piet
(der findet, dass eine „runde“ Rezension zu den "runden" Dreizehn Häutungen entstanden ist)
Dieser Beitrag enthält 82 Wörter



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#12

Beitrag von Diana » Fr 23. Dez 2005, 15:06

Hallo!
Annette, das ist wirklich eine tolle Rezension geworden, vielen Dank. :-)
Leider ist sie ein bisschen zu lang, um sie hier ins Liedermacher-Archiv einzufügen... aber sie ist wirklich schön. Vielleicht magst du eine "Kurzfassung" davon machen, die ich zur CD hinzufügen könnte und dann verweise ich dort auf die Langfassung hier im Forum? Was meinst du?
Gruss, Diana
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#13

Beitrag von amori » Mo 26. Dez 2005, 16:34

Hallo-ihr Leseratten !
Ich bin überwältigt von euern lieben und motivierenden Kommentaren-vielen Dank !
Ihr habt sicher alle bemerkt, daß ich recht lässig mit der Technik(die mich immer wieder begeistert) umgegangen bin.-Diese Zeilenumbrüche muß man mir erst einmal nachmachen *g*.-Euch ist beim Lesen sicher schwindelig geworden ! Versprochen- ich werde mich bessern.-Und nein-Petra, Piet und ich werden sicher keine Konkurrenten. Das "Werk" und sein Urheber soll nach wie vor an erster Stelle stehen-nicht die "Schreiberlinge".
Hallo Diana- ich versuche mir etwas einfallen zu lassen , um das ganze "Epos" irgendwie zu straffen !
Liebe Grüße
Annette
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"Es ist Weihnachten" - oder - Die Werkspuren 3/2005 sind da!

#14

Beitrag von zodiak » Di 27. Dez 2005, 11:55

Hallo Annette,
dank dir für deine tolle atmosphärische Rezension!
Es ist schön zu wissen, dass so vieles von dem, was ich transportieren wollte, tatsächlich angekommen ist.
Nun habe ich mich in meinem Leben sicher schon durch fünf- bis sechstausend Seiten Knut Hamsun gefressen, aber das von dir benutzte wunderbare KH-Zitat ist mir nicht begegnet - verrätst du mir, wo du es gefunden hast?
Ob sich dieser Text allerdings - wie von Diana angeregt - wesentlich kürzen lässt, ohne dass der angenehme Fluss und die dichte Stimmung verloren gehen, wage ich zu bezweifeln.
Außerdem gibt es ja schon Rezensionen im Liedermacher-Archiv, die länger als deine sind. Spontan fällt mir da eine über die letzte CD von Stef Bos ein :-D
@ Diana
Vielleicht kannst du mal definieren, was "lang" bzw. "kurz" in diesem Zusammenhang bedeutet. Wenn es diesbezügliche Regelungen gibt, sollten sie irgendwo aufgeschrieben sein, dann können RezensentInnen sich vorher drauf einstellen.
Danke auch fürs Einstellen des Covers!
Liebe Grüße
*Dirk*
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Diana
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"Es ist Weihnachten" - oder - Die Werkspuren 3/2005 sind da!

#15

Beitrag von Diana » Di 27. Dez 2005, 16:36

Hallo Dirk, hallo Annette!
HILFE!! :-o
Ich trete den strategischen Rückzug an... keinesfalls wollte ich hier Massstäbe für die Länge einer Rezension erstellen... und noch viel weniger will ich eine Zusammenfassung erzwingen, wo sie vielleicht unmöglich ist... ;-)
Mein Gedanke war lediglich der, dass es für jemanden, der sich über eine CD informieren möchte, angenehm ist, wenn er erstmal eine knappe Rezension lesen kann - ist diese vielversprechend, wühlt man sich dann gerne freiwillig durch mehrere oder längere Rezensionen.
Ist ja vielleicht auch eine Kunst, jemanden mit ein paar knappen Worten "anzufüttern"... :-D
Aber ich bin auch bereit, die lange Rezension ins Archiv zu packen, gebe nur zu bedenken, dass mancher sie dann vielleicht - etwas abgeschreckt von der Länge - gar nicht liest, was doch schade wäre. :-(
Liebe Grüsse, Diana
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zodiak
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#16

Beitrag von zodiak » Di 27. Dez 2005, 17:54

Hallo Diana,
*g* keine Panik, es sind ja noch keine (Schnee)-Katzen in den Brunnen gefallen ;-)
Was hältst du davon, der Rezension eine sagen wir maximal 10 Sätze umfassende Kurzbeschreibung voranzustellen? Damit wäre dann allen Argumenten Genüge getan.
Wobei ich dir zustimme, dass die "Anfütterei" (hört sich professionell an - hast du mal auf Wochenmärkten was feilgeboten?;-) mit knappen Worten sicher nicht ganz so einfach ist.
Vielleicht können wir ja Annette dazu überreden, noch 10 Sätze zu spendieren…
Liebe Grüße
*Dirk*
Mein Vorschlag wäre, den weiteren Ablauf via PN abzusprechen.
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amori
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#17

Beitrag von amori » Mo 2. Jan 2006, 23:52

Hallo Diana,hallo Dirk,
was habe ich da für eine Diana-Dirk-Diskussion angezettelt? Oh je! In der Vor-Während- und Nachweihnachtszeit habe ich noch keine Zeit gehabt, um kürzend in die ganze "Geschichte" einzugreifen.-Aber ich sag es euch,es ist schon so, als müsste ich mir einen Arm amputieren. ;-) Aus "kurz mach lang" ist einfacher, als umgekehrt.-Aber ich werde in mich gehen und die Herausforderung annehmen.
@ Dirk
Da bin ich ja begeistert, daß ich einem Knut-Hamsun-Kenner noch was erzählen kann ! Das Zitat und noch viele andere findest du bei
"Knut Hamsun online".( Man muß nicht alles wissen- aber man sollte wissen, wo`s steht ! ) :piep: :piep:
Grüße an euch und an alle
Annette
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Bertolt Brecht

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