Das Liedertreffen 2020 findet nicht statt!

Aufgrund der aktuellen Situation und der Gefährdung aller Teilnehmer durch das COVID-19-Virus, haben sich die Organisatoren des Liedertreffens schweren Herzens dazu entschlossen, das Liedertreffen im Mai abzusagen. Die Betreiber vom Naturfreundehaus Ebberg sind mit einer Stornierung in diesem Jahr einverstanden und berechnen uns auch keinerlei Stornogebühren, wenn wir die Buchung auf das nächste Jahr verschieben. Bei der dazu durchgeführten Umfrage haben sich sehr viele von Euch ebenfalls für diese Lösung entschieden, weshalb wir das Angebot angenommen haben. Bis zum 15.03.2020 hatten sich 44 Teilnehmer für das LT20 angemeldet. Diese Anmeldungen sind nun nicht mehr verbindlich und wir werden einen neue Anmeldeprozess starten, sobald wieder sicher geplant werden kann. Dies wird bestimmt erst im Herbst bzw. Winter möglich sein. Bis dahin werden wir Eure Anmeldungen zurückstellen und zum gegebenen Zeitpunkt nehmen wir Kontakt mit Euch auf. Bitte meldet Euch bei migoe oder moni, wenn Ihr Eure Anmeldung für 2020 NICHT ins nächste Jahr übernehmen möchtet. Wir werden sie dann löschen und Ihr könnt Euch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal anmelden.

Mit dem NFH Ebberg haben wir bereits den Termin für nächstes Jahr fest vereinbart: Das LT 2021 findet vom 13. - 16- Mai 2021 statt.
Weitere Informationen werden wir im Forum mitteilen...

Es grüßen Euch, erleichtert und traurig zugleich Jürgen und Moni, die natürlich auch gerne die Planung des LT 2021 übernehmen würden

Dirks neues Buch: "Kraft unter unseren Schwingen"

Dirk Schulte (* 9. Dezember 1955 in Arnsberg) ist ein deutscher Liedermacher, Musiker und Lyriker. Dirk ist hier auf dem Forum unter dem Alias zodiak bekannt.
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amori
...hat schon mal ein LT organisiert
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Dirks neues Buch: "Kraft unter unseren Schwingen"

#1

Beitrag von amori » So 2. Dez 2007, 17:54

"Kraft unter unseren Schwingen"
Gedichte & Fotografien
Dirk Schulte und Agnes Bläsen-Jansen
Als ich sieben Jahre alt war begegnete ich zum ersten und letzten Mal bewusst einem Engel. Meine beste Freundin klebte ihn in mein Poesiealbum und schrieb um das Blatt herum: „In allen fier Ecken soll Lihbe drin stecken“.
Der Engel war beeindruckend. Er glitzerte silbern, hatte riesige Flügel und trug Rosen in den Händen. Die „Lihbe“, die in den Ecken stecken sollte, fand ich nicht- weil ich nicht danach suchte.
Jetzt, viele Jahre später, halte ich ein Büchlein in der Hand, in dem sich Agnes Bläsen-Jansen und Dirk Schulte auf die Suche machen und tatsächlich meine ambivalente Haltung zu diesen geflügelten Wesen korrigieren.
Agnes Bläsen-Jansen, mit der Kamera auf den Friedhöfen der Aachener Region, in den Niederlanden und Belgien unterwegs, fotografiert Friedhofsengel und öffnet damit den Blick für das Verborgene, Monumentale und Anrührende- für die Kraft unter den Schwingen.
In ausdrucksstarken schwarz-weiß Aufnahmen und mit viel Gefühl für das Detail illustriert sie ein Stück Ewigkeit.
Dirk Schulte nähert sich den geflügelten Boten auf seine ganz eigene Art. In einunddreissig Gedichten, die je einem Foto gegenüber gestellt werden, interpretiert er dieses Thema menschlich, eindringlich- aber auch sehr eigenwillig und sehr nah:
Sehen
Während
Ich dich vergeblich
am Himmel suchte,
warst du
als flügelloser Begleiter
längst in meiner Nähe.
Nun weiß ich dich
in jedem offenen Blick,
in jeder ausgestreckten Hand,
in jedem warmen Wort.
Und immer wenn
ich meine Augen
zum Sehen benutze,
verleihst du meinem
Mitgefühl Flügel.

Diese weltliche Herangehensweise verleiht den Gedichten in Verbindung mit den Fotos einen ganz eigenen Charme und richtet den Fokus auf etwas, das damals wie heute mit Engeln untrennbar verbunden ist : Die Liebe in all ihren Facetten.
Diese Liebe beschreibt Dirk mal gereimt und mal in freien Rhythmen, sucht und findet sie im „Waldabend“ : „Durchs blasse Blattwerk, das der Sommer jäh zurückließ, trug ich meine Stille wie ein Kind“, in „Mutter“ : „...und wenn deine Hand in meiner ruht, ist es fast wie ein Jahrhundert aus Kampf und Liebe“ und in „Unter Birken“: „Blätter rauschen Symphonien, Winde, die gen Westen treiben; Wurzeln unter meinen Knien- warum nicht für immer bleiben“.
Jeder Text ist stark genug, um für sich alleine zu stehen, jedes Bild berührt und erzählt eine eigene Geschichte. Zusammengefügt erwecken die Worte die seit Jahrhunderten schweigenden Figuren zum Leben und binden sie ein in Dirk Schultes Sicht der Dinge.
Und die ist vielfältig. Hier ist nicht nur Leichtigkeit. Es „zetern Krähen in Gebälken und scharfer Wind bellt in den Eiben“. Er ruft nach seinem Engel- „...verloren in den perfekten Palästen meines Egos, gefüllt mit den Trophäen geblähter Eitelkeit...“ , findet in der ruhenden Geste einer christlichen Statue keinen Widerspruch, sondern als bekennender Buddhist den Weg nach Innen: „Sitzen, mit dem Mut zur offenen Weite, jenseits der Stille, jenseits des Ichs“.
Agnes Bläsen-Jansen und Dirk Schulte haben mit ihrer inspirierten Zusammenarbeit die Hüter der Friedhöfe aus dem Verborgenen geholt und ihre Botschaft sichtbar gemacht: Die Liebe, die nicht nur in allen vier Ecken, sondern in jeder Seite dieses Buches steckt.
„Eine Handvoll vom
tiefblauem Himmel
in den Taschen
brechen wir auf,
wissend um die Kraft
unter unseren Schwingen“.

Dirk Schulte/Agnes Bläsen-Jansen:
Kraft unter unseren Schwingen
80 Seiten, Fadenheftung
Verlag: Maria-Grönefeld-Stiftung
ISBN: 978-3-00-023170-4
Preis: 12.00 Euro
Hier das Cover:
http://www.dirk-schulte.de/Kraft%20unter%20unseren%20Schwingen%20Umschlag_Small_JPG.jpg

Das Buch kann in jeder Buchhandlung, aber natürlich auch direkt bei Dirk bestellt werden.
Auf Dirks Webseite gibt es Leseproben und – als besonderen Leckerbissen – auch Hörproben.
www.dirk-schulte.de
Wer ein ganz besonderes Geschenk für einen ganz besonderen Menschen sucht, wird mit diesem kleinen Brevier fündig !
Ich wünsche Euch eine besinnliche Adventszeit
Liebe Grüße
Annette
Dieser Beitrag enthält 677 Wörter
Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
Bertolt Brecht

Gegen RECHTS zu sein ist nicht LINKS, sondern LOGISCH.

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