Der Spiegel vor 50 Jahren - Der Aufstieg eines Chansoniers - Der Mai ist gekommen

In der Rubrik "Der Spiegel vor 50 Jahren" schaut die Redaktion auf die Ausgabe vor genau 50 Jahren zurück

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und seit Ende der 1960er Jahre einer der populärsten Vertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 20.06.2019 | Foto für Banner und Forum: Sven-Sebastian Sajak Deutsche Wikipedia
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Reinhard Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Mey lebt seit 1977 in Berlin-Frohnau in zweiter Ehe mit seiner Frau Hella mit der er drei Kinder hat.
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Der Spiegel vor 50 Jahren - Der Aufstieg eines Chansoniers - Der Mai ist gekommen

Beitrag von migoe

#1

Auf www.spiegel.de gibt es die Rubrik Zeitreise - Der SPIEGEL vor 50 Jahren und heute schaut die Redaktion auf eine Ausgabe zurück in der der damals in Deutschland noch relativ unbekannte Künstler Reinhard Mey vorgestellt wurde und zwar mit dem (haltet euch fest) Brüller-Wortspiel "Der Mey ist gekommen" :hahaha: 🤷
Screenshot Spiegel Artikel 50 Jahre Reinhard Mey.jpg
Korrektur - da habe ich den Spiegel Verlag unrecht getan...
Der Artikel ist meiner Meinung nach ein dauerhaftes Abo nicht wert, welches abgeschlossen werden muss, um in dieser Rubrik lesen zu können, denn die "Informationen" sind natürlich keine Neuigkeiten (sind ja schließlich 50 Jahre alt 😉) und irgendwie hatte ich die Vorstellung (Hoffnung?), dass es die Original Seiten der Ausgabe von 1971 als Scan gibt, denn dann hätte ich es verstanden, dafür ein Abo abschließen zu müssen. So bin ich ein bisschen enttäuscht.
Korrektur:
Im Archiv der Webseite habe ich dich noch herausgefunden, dass ich als Premium Abonnent alle alten Ausgaben des SPIEGEL Magazins herunterladen kann! Da war ich wohl zu voreilig mit meiner Enttäuschung... :verlegen: :roll: :-? :wand:
Der Text von Rainer Lübbert fast teilweise die Themen der SPIEGEL-Ausgabe 42/1971 zusammen und der Artikel, der sich mit Reinhard Mey beschäftigt wurde auf den Seiten 190-193 abgedruckt. Nach der Suche im Archiv der alten Ausgaben habe ich tatsächlich das gesamte Heft im PDF Format herunterladen können. Da wurden meine Erwartungen doch noch erfüllt :daumen: :pfeifen: :schämen:
Kleine Kostprobe gefällig¿?
Rainer Lübbert hat geschrieben:Fast zehn Jahre lang war der Liedermacher durch »Studentenpinten, Kellerkneipen und Provinzturnhallen« getingelt – ohne »nennenswerte Resonanz«. Der Absolvent des Französischen Gymnasiums in Berlin probierte sich an den »Sauf- und Hurenballaden« François Villons und ließ sich von der »Vulgärpoesie« des französischen Chansonautors Georges Brassens inspirieren. Das Massenpublikum ignorierte ihn, das deutsche Show-Business war sich einig: »Der Mey ist ein Spinner«. Das ändert sich noch nicht einmal als Mey 1968 den Pariser »Grand Prix de la Chanson« gewann...
Was mich an der ganzen Sache stört:
Wer sich ein Abo für einen "Premium"-Zugang sparen will, dem gratuliere ich, denn leider muss auch der zahlende Abonnent Cookies und Werbung akzeptieren, was ich nun aber wirklich nicht erwartet habe :ablehnen:

Gerne möchte ich für die journalistische Leistung des Spiegel bezahlen und habe auch gegen ein Abo grundsätzlich nichts einzuwenden. Meine Erwartung ist aber, dass ich dann auch wie ein zahlender Kunde behandelt werde und der Artikel nicht zwischen diversen Werbeblöcken und ständig auf und ab zuckender Webseite zersplittert "versteckt" wird.

Das sollte anders gelöst werden und war schon einmal deutlich lesefreundlicher gelöst.

Nachtrag: Als Premium Abonnent steht einem das Archiv mit sämtlichen Ausgaben ab Januar 1947 als Download der Einzelausgaben im PDF Format zur Verfügung, was ich dann doch ziemlich angemessen finde!
Naja, vielleicht hat ja jemand trotzdem Interesse an dieser Information...
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Viktor
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Der Spiegel vor 50 Jahren - Der Aufstieg eines Chansoniers - Der Mai ist gekommen

Beitrag von Viktor

#2

Hallo migoe,
migoe hat geschrieben: Fr 22. Okt 2021, 21:21 mit dem (haltet euch fest) Brüller-Wortspiel "Der Mey ist gekommen"
oh, ja, was für ein Kracher :-o :-D
Aber ich bin auch großer Fan von der Berliner Band "Die Ärzte" und man glaubt es kaum, wie viele Artikel mit "Visite", "Arztbesuch", "Oberarzt", "bis der Arzt kommt" und cleveren Spielereien dieser Art ich schon gelesen habe -- Journalisten können einfach nicht widerstehen ;-)

Du hast natürlich recht, dass in solchen Zeitreise-Artikel oftmals nichts Neues verraten, aber oft kann ich dem Abtauchen ins Presseecho der Vergangenheit doch etwas abgewinnen, als wäre man Historiker für Liedermacherei ;-) - Denn ich zumindest bin zu jung, um damals dabei gewesen zu sein, und da vergesse ich schnell mal, dass Reinhard nicht immer eine alteingesessene Institution war. Wenn dann irgendwo steht: "Der Sänger, 29, ..." oder so, mit einer Altersangabe jünger als ich heute, muss ich immer schmunzeln.

Zu den ganzen Abo-Sachen will ich nicht viel sagen, nur dies:
Manche archivierten Artikel des Spiegel sind auch frei zugänglich!
Und wenn ich deinen zitierten Absatz mit der Zusammenfassung so lese, werde ich stutzig, denn ich hatte das Gefühl, mir kam es bekannt vor:
Hier gibt es frei ohne Abo einen Artikel namens "Schöneres Gestern", von 1971 (angeblich aber aus Ausgabe 43/1971?).
Da lese ich etwa:
Das deutsche Show-Business nahm jahrelang kaum Notiz von ihm oder spottete bestenfalls: »Der Mey ist ein Spinner.«
[...]
[Er] tingelte fast zehn Jahre durch Studenten-Pinten, Keller-Kneipen und Provinz-Turnhallen -- ohne nennenswerte Resonanz.
Er [...] sang die Sauf- und Hurenballaden von Francois Villon [...] und ließ sich von der vitalen Vulgär-Poesie des französischen Chanson -Autors Georges Brassens zu eigenen Kompositionen inspirieren.
Scheint also das hier aufgewärmte Original zu sein...?

Also, ja, das Abtauchen in die Vergangenheit kann ich empfehlen. Beim Spiegel las ich auch irgendwann mal interessiert einen Artikel aus 45/1971, worin Hannes Wader zur Baader-Meinhof-Sache befragt wurde und die Journalisten es nicht lassen konnten, aus einem Lied zu zitieren. Sowas ist im Original immer spannender als es nacherzählt zu bekommen!

Schöne Grüße zum Wochenende
Viktor
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