...Zeit, die ihm bleibt

Der deutschsprachige Rockpoet und Liedermacher Tino Eisbrenner beweist sich als Sänger, Texter, Bandleader, Redakteur und Tv-Moderator. Mit einer ausdrucksstarken Stimme steht er in dem Ruf, jedes Publikum auf seine Seite zu ziehen.
Heinz Rudolf Kunze sagte schon 1994 über ihn: Künstler wie Eisbrenner sitzen mit ihrem Talent, ihrer künstlerischen Kreativität und Neugier, ihrer nonchalanten Massenwirksamkeit und ihrem eigenen Anspruch immer irgendwie zwischen den Stühlen. Und ist das nicht der beste Platz für ernst zu nehmende Künstler?... Eisbrenner passt in keine Schublade – er ist der Schrank.

Quelle Forenbeschreibung: Liedermacher-Forum | Foto ©byScreenshot der offiziellen Künstler Webseite vom 09.06.2018

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...Zeit, die ihm bleibt

#1

Beitrag von Rex2005 »

Hallo,
Mal wieder wirft ein Eisbrennersches Jubiläum seine Schatten voraus, diesmal ein privates. Im November feiert Tino seinen 50. Geburtstag. Anlass, um es mal wieder richtig krachen zu lassen und deshalb geht er auf eine kleine Tour mit Band wo er am 11.11. im Theater am Rand in Zollbrücke aufspielt. Außerdem gibt es Konzerte in Greifswald, Berlin, Rostock und natürlich in Neubrandenburg.
Und wie so mancher kurz vor der 50 fragt er sich: Was wirst du tun mit der Zeit, die dir bleibt, in der zweiten Hälfte des Lebens ... ("Zeit die dir bleibt" von der CD Hausboot). Ob und welche Antworten er hat, gibt es im
Nordkurier nachzulesen.
LG
Rex2005
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#2

Beitrag von Rex2005 »

Hallo,
50 – und kein bisschen leiser - könnte man das Geburtstags-Konzert in Nb beschreiben. Die beiden Ü50ger (Tino und André) standen den drei U50gern (Alejandro Soto Lacoste, Christian Carvacho und Oliver Siegmann) in nichts nach und rockten den Abend was Stimme und Instrumente hergaben. Das Schauspielhaus war rappelvoll und gleich vom ersten Lied an ging´s mächtig ab. Die Fünf sind ja eine eingespielte Truppe, haben sie doch alle schon miteinander in verschiedenen Zweier, Dreier-Besetzungen oder als Band gespielt. Neu war Carvacho in dieser Bandbesetzung als Percussionist, aber er griff auch zu Gitarre und Charango. Alejandro am Keyboard und am Akkordeon – da musste logischerweise das südamerikanische Temperament einfach durchkommen. Oli Siegmann, wie immer unscheinbar aber mit dem gewissen Etwas am Bass und das von Tino so bezeichnete „Basiselement“ der Truppe - André mit seiner abgewetzten E-Klampfe, einer Rickenbacker und seiner Takamine ließ natürlich auch auf leise Töne schließen. So sang Tino denn auch eine schöne verrockte Mischung bekannter Eisbrenner-Songs, aus dem Wilden Garten und vom Hausboot und zwischendurch „tobten“ sich die Musiker an Solis aus oder Trommeln und Gitarren duellierten sich. Ob „Wer“ vom Album „Fremde Strände“, „Der letzte Träumer“ von „Mango“, „Unbequemer Geist“ von der „Spieler“-CD, „Zeit die dir bleibt“ von Hausboot - kurzum ein kurzweiliges Konzert mit dem sich Tino selbst und sein Publikum beschenkte. Dem unbequemen Eisbrenner-Geist wird noch genug Zeit bleiben für neue Songs. Das Publikum ist auch noch rüstig genug, um ihn noch eine Weile zu Konzerten zu folgen. Da wird´s mit Sicherheit noch einiges Interessantes geben.
Mein Konzertjahr ist damit beendet, im Februar geht´s weiter mit Eisbrenners Programm zu Brechts 115. Geburtstag. Jo, und dann mal gucken, was kommt ...
LG
Rex2005
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