"Musik statt Krieg" 2011

Der deutschsprachige Rockpoet und Liedermacher Tino Eisbrenner beweist sich als Sänger, Texter, Bandleader, Redakteur und Tv-Moderator. Mit einer ausdrucksstarken Stimme steht er in dem Ruf, jedes Publikum auf seine Seite zu ziehen.
Heinz Rudolf Kunze sagte schon 1994 über ihn: Künstler wie Eisbrenner sitzen mit ihrem Talent, ihrer künstlerischen Kreativität und Neugier, ihrer nonchalanten Massenwirksamkeit und ihrem eigenen Anspruch immer irgendwie zwischen den Stühlen. Und ist das nicht der beste Platz für ernst zu nehmende Künstler?... Eisbrenner passt in keine Schublade – er ist der Schrank.

Quelle Forenbeschreibung: Liedermacher-Forum | Foto ©byScreenshot der offiziellen Künstler Webseite vom 09.06.2018

Moderator: Rex2005

Antworten
Benutzeravatar
Rex2005 hat dieses Thema gestartet
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 1393
Registriert: Mo 26. Sep 2005, 22:00
Themen: 335
Danksagung erhalten: 3 Mal

"Musik statt Krieg" 2011

#1

Beitrag von Rex2005 »

Hallo
das Programm für das inzwischen legendäre Hoffest steht fest:

"MUSIK statt KRIEG" - Das Hoffest(ival) 2011. Zum sechsten Mal lädt Eisbrenner Publikum und Künstler zu sich auf den Vier Winde Hof ein. Die Eröffnung der großen Kulturscheune 2010 machte vom Wetter unabhängig und die Idee, das Fest über 24 Stunden laufen zu lassen, lockt auch 2011 Musik- und Naturfreunde aus nah und fern, ein ganzes Wochenende "weg"zuschalten. Samstag Beginn 16.00 und Sonntag 16.00 der letzte Ton...
Programm:
Samstag: 16.00 bis ca 22.00
» Ruben Ian Moya (Chile)
» Jeanine Vahldieck (Harfe mal anders)
» Jan Preuß (Gesang) und Steffen Rose ( Piano / Geheime Gesellschaft )
» Karsten Troyke (jiddische Lieder)
» Eisbrenners POLICE ATTACK
Sonntag: 11.00 – 15.00
» André Dahlke (Woldegk) Gedichte
» Eisbrenner & Aurora Lacasa (mit Frauendorf, Moya, Carvacho)


Wer nicht genug kriegen kann oder Plath nicht findet :roll: , kann am Sonntag nach dem Hoffest fix nach Warnemünde fahren um Police Attack noch einmal gegen 19 Uhr auf dem Hafenfest zu erleben.
LG
Rex2005

Dieser Beitrag enthält 171 Wörter



Benutzeravatar
Rex2005 hat dieses Thema gestartet
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 1393
Registriert: Mo 26. Sep 2005, 22:00
Themen: 335
Danksagung erhalten: 3 Mal

"Musik statt Krieg" 2011

#2

Beitrag von Rex2005 »

Hallo
Was den einen die „Songs an einem Sommerabend“ sind anderen das „Hoffest(ival) in Plath. Auf beiden Veranstaltungen lernt man neue Musiker kennen aber nur eins findet in einer großen trockenen Scheune statt. Keine Ahnung, warum es der Wettergott ausgerechnet am ersten Ferienwochenende wie aus Eimern schütten ließ (ein bissel Regen auf meine frisch gepflanzten Blumen im Garten hätten auch gereicht), jedenfalls sind etliche Veranstaltungen in der Region im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Aber das Hoffest in wetterfester Scheune natürlich nicht, wäre ja bei dem Programm auch zu schade gewesen.
Habe die forumseigene Suchmaschine angeschmissen aber nichts von
Jan Preuß und die geheime Gesellschaft gefunden, der diesmal nur begleitet von Steffen Rose am Keyboard den Auftakt gab. Schöne Lieder, gute Texte, angenehme Stimme - eine Neuentdeckung, die ich wärmstens empfehlen kann.
Der nächste „Neue“ für mich ist Philosophiestudent in Greifswald, 21 Jahre … Leider hab ich seinen Namen vergessen, weil er im Programm auch nicht aufgeführt war, liefere ich aber nach, weil ich ihn im Auge behalten will. Auf jeden Fall wird der seinen Weg als Liedermacher gehen! Songs, Texte und Themen, Gitarrenspiel und Interpretation waren rundum stimmig, dazu sein ungezwungenes Auftreten - er wird hoffentlich noch öfter was von sich hören lassen.
Das Highlight des Abends (außer dem, was danach kam ;-)) war allerdings Karsten Troyke. Auch über ihn gibt´s hier außer dem Eintrag im Lexikon nichts zu erfahren. In der Vita auf seiner Homepage kann man lesen:
Troyke wird vor allem nachgesagt, daß er mit den schwierigsten Texten und ambivalenten Gefühlslagen spielen kann als Entertainer, sehr differenzierte Ausdrucksformen nutzt und man nie genau weiß, wie ernst oder ironisch er einen Text nimmt. Beklemmendes kann er mit Leichtigkeit bringen und Humor kann zu Tränen rühren.

Das trifft es ziemlich genau! Er brachte ein Querschnitt seiner Programme zu Gehör, vor allem die jiddischen Lieder haben´s mir angetan, aber auch Lieder von Kreisler und Folksongs. Ich habe ihn sofort auf meine Konzertliste gesetzt, demnächst ist er sogar wieder hier in der Ecke, nur mein Kulturbudget ist arg gekürzt worden, sind ja schon wieder im 2. Halbjahr … :cry:
Am 9.11. ist Troyke übrigens mit Bettina Wegner in Wien – sie singt also noch ab und an! Guckt euch einfach auf seiner umfangreichen HP um.
Danach wurde gerockt, dass die Sicherungen rausflogen! Kann auch am Gewitter gelegen haben oder halt eine Attacke vom Wettergott gegen PoliceAttack , weil Tino bei so viel Wetter auch noch musikalisch „Schnee soll fallen“ eingefordert hatte … Also wurde getrommelt, geklatscht und gestampft bis wieder Saft aus der Steckdose kam. Jooooooo, schön war´s.
Am Sonntag war Aurora Lacasa zu Gast auf dem Vier-Winde-Hof. In Paris als Kind spanischer Eltern geboren, in Ungarn aufgewachsen, lebte sie später in der DDR. Seit einigen Jahren steht sie wieder auf der Bühne und singt traditionelle spanische und lateinamerikanische Lieder aber auch französische und deutsche. Zu ihren musikalischen Begleitern auf der Bühne gehören die Chilenen Rubén Ian Moya und Christian Carvacho. Moya sang gemeinsam mit Lacasa Gundermann´s „Gras“(auf deutsch) – der Moya hat eine samtweiche Stimme und ist ein hervorragender Gitarrenspieler :wolke7: Außerdem gab´s Schönes „Der Stein“ zu hören. „El cigarrito“(Das Zigarettchen) von Jara wurde gemeinsam von Lacasa (auf spanisch) und Eisbrenner (mit seinem deutschen Text) gesungen. Ihre Stimmen passen erstaunlicherweise gut zusammen.
So war das Hoffest auf dem VWH wie immer mit tollen Musikern besetzt und auch wie immer bestens organisiert. Selbst schuld, wer sich vom Wetter abschrecken ließ. Das Hoffest findet übrigens immer am 1. Ferienwochenende in MV statt.
LG
Rex2005
Dieser Beitrag enthält 614 Wörter



Antworten

Zurück zu „Eisbrenner, Tino“