Programm zum "Noten/Töne erkennen/notieren"

Du hast sämtliche Foren besucht und Dich mit anderen Besuchern über alle möglichen Themen ausgetauscht. Jetzt brennt Dir aber noch eine Frage unter den Nägeln, die eigentlich in keine Schublade (Forum) hier auf diesem Liedermacher-Forum passt, die Du aber unbedingt mit den anderen besprechen willst. Dann stelle Dein Thema hier in diesem Forum zur Diskussion und schau, was daraus wird. Sollte Dein Thema doch noch in eine unserer vielen Schubladen passen, dann werden die Moderatoren dafür den richtigen Platz finden ;)

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Nicky hat dieses Thema gestartet
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Programm zum "Noten/Töne erkennen/notieren"

#1

Beitrag von Nicky »

Ihr Lieben,
seit ein paar Wochen versuche ich mich an eigenen Texten mit eigenen Melodien und Begleitungen. Wird nix professionelles, macht mir aber riesigen Spaß.
Nun zu meinem Problem, für das ihr hoffentlich eine Lösung habt. Das Melodienerfinden fällt mir erstaunlicherweise nicht allzu schwer. Das festhalten der Melodien allerdings umso mehr. Obwohl ich Noten lesen kann, fällt es mir schwer, sie zu notieren. Besonders was den Rhythmus und die Pausen betrifft.
Kennt jemand von euch ein Programm (ich stelle mir da ein „Melodien und Töne-Erkennungsprogramm“ vor) das mir weiterhelfen könnte ? Darf ruhig günstig sein. Ist ja nur für meine eigenen vier Wände gedacht. ;-) Oder mögt ihr mir vielleicht von euren Methoden berichten ?
Viele liebe Grüße
Nicole
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Klampfenkrieger
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#2

Beitrag von Klampfenkrieger »

Hallo Nicky,
tja also mit dem erkennen kann ich dir nicht helfen aber zum notieren von Melodien wäre vllt. die Software "Guitar Pro" nicht schlecht. Das Prgramm stellt die Noten auch als Tabs dar.
Das Programm gibt es als Demo oder auch als Vollversion, zum notieren ist das Programm wirklich ganz gut geeignet und wenn man sich ein paar Soundeffekte von echten Instrumenten ran holt klingt die Sache im Anschluss bei abspielen auch richtig rund :)
Ich hoffe das hat dir wenigstens ein bisschen geholfen.
LG Klampfi
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Schau doch auch mal auf meiner Seite vorbei: https://www.klampfenkrieger.de

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Westwind
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#3

Beitrag von Westwind »

Hallo Nicky,
witzig manchmal, genau letzten Samstag bin ich auch endlich in diese Thematik eingestiegen,
nachdem ich schon länger überlegt habe, eigene Ideen auch mal irgendwie schriftlich festzuhalten,
möglichst preiswert aber nicht unbedingt handschriftlich.
Ich hab mir letzten Samstag das Notensatz-Programm "Finale Songwriter 2012" gegönnt,
um auch mal eigene Melodien "aufschreiben" zu können. Es ist schon fast ne Nummer zu groß
nur für Melodie und Gitarrenakkorde oder Basslinie, ggf gibt es da preiswertere Alternativen.
Da ich neben Gitarre aber auch Klavier spiele, und mich an eine Empfehlung meines Klavierlehrers erinnerte, hab ich mich dafür entschieden.
Man kann damit neben den Akkordsymbolen auch die Griffe einzeichnen lassen, wenn man das braucht,
und natürlich auch einen Liedtext mit eingeben, aber das wird wohl bei allen anderen Programmen auch möglich sein.
Tabulaturschreibweise ist auch möglich.
Ich hab noch nicht getestet, ob es damit möglich ist, eigene Töne (über ein Mikro oder so) erkennen und notieren zu lassen,
aber die Noteneingabe ist manuell oder über MIDI möglich, daher hab ich noch eines der preiswertesten
MIDI-USB-Keyboards (AKAI LPK25) dazugenommen, um die Töne einzuspielen. Klappt schon ganz gut.
Für die ersten Schritte reicht mir das allemal und ich bin zufrieden. Ich muß manchmal (auch bei einfachen Melodien) noch ein
paar Noten anpassen, also rein rhythmisch,
aber ich glaub', da wird man auch mit Erfahrung nie drum herum kommen, noch hier und da ein paar kleine Anpassungen vorzunehmen.
Das ist jetzt nur meine Erfahrung und der Weg, wie ich es gemacht habe, und soll jetzt keinesfalls die ultimative Empfehlung sein.
Aber als Beitrag zu den Möglichkeiten, die es prinzipiell gibt, hilft Dir die Info ja vielleicht.
Viele Grüße
Forenhansi
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greymagicvoice
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#4

Beitrag von greymagicvoice »

Liebe Nicky,
das Problem "Noten aus Tönen" beschäftigt die Musiksoftwarebranche schon lange und es gibt kaum brauchbare Lösungen dafür. Singen oder pfeifen, dazu ein Instrument spielen oder auch beides getrennt und ein Programm schreibt mir dann die Noten dazu auf - das wäre ja phantastisch!
Ich kenne nur eine Softwarelösung, die das zufriedenstellend kann - auch mit komplexeren Musikstücken als einer gesungenen oder gespielten Melodie: das ist Capella Wave Kit. Du findest es HIER
Allerdings hat eine solch potente Software auch ihren Preis ... wie Du unten auf der Seite sehen wirst.
Ich habe Capella Wave Kit in Aktion erlebt und bin sehr angetan davon. Gerade die Kombination Gesang/Gitarre bringt eine sehr hohe Erkennungsgenauigkeit. Möglicherweise werde ich es mir auch irgendwann kaufen, denn mit den anderen Produkten von Capella-Software, die ich in unterschiedlichen Versionen schon viele Jahre nutze (Capella, Capriccio, Tonic fugata, Play along) bin ich mehr als zufrieden.
Ob es zu Deinen Bedürfnissen passt, wirst Du selbst entscheiden.
liebe Grüße
bis bald
hier oder woanders
Stephan
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Nicky hat dieses Thema gestartet
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#5

Beitrag von Nicky »

Ihr Lieben,
vielen lieben Dank für eure Tipps. Das Demo vom capella wave kit sah wirklich vielversprechend aus. Kann allerdings auch viel mehr, als ich eigentlich bräuchte. Ich werde die nächsten Tage noch mal ein wenig in mich gehen und überlegen, ob sich für mich diese Investition lohnt oder ob das ganze nur so ´ne Phase ist. ;-) So lange schreibe ich halt noch per Hand. Ist ja nicht so, als ob ich´s nicht könnte. Es macht halt nur keinen Spaß und ich bin ziemlich langsam……
Alles Liebe
Nicole
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Saitensprung
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#6

Beitrag von Saitensprung »

Hallo Nicki,
ich kann Klampfenkrieger zustimmen, Gitar Pro ist ein erschwingliches Produkt, welches das Aufschreiben der Noten sehr gut ermöglicht. Es ist auf Gitarre zugeschnitten, für andere Instrumente gibt es sicherlich besseres.
Mir hat das programm neue Wege beim Gitarrenspiel ermöglicht, ich wollte es heute nicht mehr missen.
Neben Guitar Pro (etwa 60 €) gibt es auch noch das frei erhältliche Programm TUXGUITAR. Es kann von www.chip.de unter der URL
http://www.chip.de/downloads/TuxGuitar_31278363.html
heruntergeladen werden. TUXGUITAR kann auch Guitar-Pro files bis Version 5 einlesen.
Vielleicht hilft Dir dieses Programm bei Deinen Kompositionen weiter.
Gruß
Saitensprung
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Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will,
dann mag ich nicht, wenn ich muss.
Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll,
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bis1996
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#7

Beitrag von bis1996 »

Song2See
Fraunhofer-Institut zaubert Musik von CD aufs Notenblatt
http://www.songs2see.com/index.php/de/howto
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Nicky hat dieses Thema gestartet
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#8

Beitrag von Nicky »

Das ganze liest sich ja gut. Und das auch noch zu einem akzeptablen Preis für einen Anfänger. :-)
Werde die Testversion mal ausprobieren und dann berichten.:-)
Alles Liebe
Nicole
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Richard56
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#9

Beitrag von Richard56 »

Ich habe mir mal das Bundle Songs2See Editor und Songs2See Game gekauft und kurz getestet:
Obwohl ich relativ genau spiele (Rhythmus) und trotz Quantisierung des etwas ungenauen Timings werden die Noten, die mit dem Editor generiert werden, ziemlich chaotisch aufgeschrieben: Viele Pausen, gebundene Noten usw. Das manuelle Übertragen in spielbare Noten bleibt einem also nicht erspart. Da man sich besonders mit den Tonlängen der Noten, Rhythmus und Tonhöhen auskennen muss, ist das eher etwas für Profis - Anfänger werden da verzweifeln!
Die ablaufenden Noten (von rechts nach links) am Bildschirm mit den Augen zu verfolgen ist bei schnellem Tempo sehr anstrengend und auch für Anfänger weniger geeignet.
Beide Programme sind für mich noch sehr verbesserungswürdig. Fehler, wie z.B. die Bezeichnung der Blockflöte in Englisch als "Flute" statt "Recorder" (Flute = Querflöte) sollten auch verbessert werden und die Darstellung ins gebräuchliche Notenbild (unterschieden nach Sopran-, Alt-, Tenorblockflöte usw.) müsste erfolgen und nicht eine Oktave zu tief.
Ich bin auf die Updates gespannt.
Richard
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bis1996
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#10

Beitrag von bis1996 »

Ich bin mir sicher, dass Profis Songs2See nicht benötigen.
Diejenigen Profis, die ich kenne nehmen die leere Rückseite eines gerade vorhandenen, vorderseitig beschriebenen Papiers, malen ein Notensystem drauf, ergänzen die Noten der Melodie des zuvor gehörten Songs auswendig, erkennen aus der nun visuell dargestellten Melodie und dem Verlauf dieser Melodie die zu verwendenden Akkorde, schreiben diese - selbstverständlich in der Notation des Generalbasszeitalter [die einzig gute :-o] und in der funktionstheoretisch richtigen Umkehrungen - hin und fertig.
Oder sie behaupten vorsichtshalber, sie können gar keine Noten lesen oder schreiben ;-)
Für alle anderen ist Songs2See ein Hilfsmittel, welches die Tonhöhe der lautesten Töne innerhalb einer vorgegebenen Frequenz sehr gut ermitteln kann. Die Notendauer kann (und muss) man nach der Analyse des mp3-Files und vor dem Erstellen des Notenblattes bearbeiten. Das geht ganz einfach. Und schon kommt ein sehr ansehliches Notenblatt heraus. Der Zeitbedarf ist allerdings mit der Methode um den Faktor 10 größer, als wenn man Musik studiert hätte und Profi wäre.
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