Lieblingsstellen

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Franz Josef Degenhardt (* 3. Dezember 1931 in Schwelm, Provinz Westfalen; † 14. November 2011 in Quickborn, Schleswig-Holstein), auch genannt „Karratsch“, war ein deutscher Liedermacher, Schriftsteller sowie promovierter Jurist und Rechtsanwalt...Franz Josef Degenhardt wohnte in Quickborn, Kreis Pinneberg. Dort starb er am 14. November 2011 im Kreise seiner Familie.

Quelle: Wikipedia mit Stand vom 03.06.2018 | Das Foto zeigt den Künstler 1987 ©by Wikipedia
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Benutzer 63 gelöscht hat dieses Thema gestartet
Mär 2003 24 23:35

Lieblingsstellen

Beitrag von Benutzer 63 gelöscht

#1

Hallo Leute,
habe mich jetzt als ziemlicher Frischling etwas näher mit Degenhardts Werk beschäftigt. Ich bin jemand, der nicht nur Lieblingslieder hat, sondern auch stark auf "Lieblingsstellen" steht. Warum das meine Lieblingsstellen sind?? Antwort verschiebe ich auf später! zu schwierig :-)

"Ich möchte Weintrinker sein,
Auf dem Nachhauseweg wie Kinder darauf achten,
Dass man beim Bürgersteig nicht auf die Ritzen tritt,
Und im Bett dran denken, wie die Mädchen lachten
Und im Schlaf noch lachen über meinen Schritt."
(Aus: Ich möchte Weintrinker sein)
"Viele Fragen die nur einer hören will,
der stören will, der stören will"
(aus: Wölfe mitten im Mai)"
"dann fehlt - wenn es drauf ankommt -
nur noch ein,
nun, ich will nicht sagen Führer.
Aber warum eigentlich nicht?"
(aus: Quantensprung - vom August 2002 zum 11. Sept 2001)
"Und läg´ auch gern bei meiner Frau -
nicht erst ab Mitternacht,
erzählte meinen Kindern,
was Fännä Spormann macht,
wie Rumpelstilzchen lacht.
Wer will nicht diese heile Welt -
bloß ist die Welt nicht heil,
solange sie nur heile ist
für euren kleinen Teil,
für euren kleinen Teil."
(aus: An die Kumpanen)
"ja der ARBEITER 2000
der wird wieder ein nomade sein
mit sack und pack und campingwagen
zieht er durch die welt
ein freier mann"
(aus: Arbeitslosigkeit)
"Egal, denn dreifach haben
die Zigeuner mir gezeigt,
wie man einem Romantiker
die Träume schön vergeigt.
Da hockt das Haustier, abgerichtet,
und es wird ihm klar:
Es gibt da noch das andere,
nicht versklavte Exemplar.
Zigeuner waren da."
(Aus: Zigeuner hinterm Haus des Sängers, Text spielt auf das bekannte Volkslied "Drei Zigeuner" an)

Soweit mal für heute...
Gruß, Jürgen



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Michael
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Mär 2003 26 10:22

Lieblingsstellen

Beitrag von Michael

#2

Hallo, Jürgen,
schön, dass es auch noch andere Degenhardt-Jünger gibt. Viele haben ja ein Problem mit ihm, weil er so eine klare politische Haltung hat, die heute wirklich nicht mehr "in" ist. Ich habe auch so ein paar Lieblingsstellen, aber die muss ich erstmal sammeln. Kommt bei mir auch immer auf die Tagesstimmung an.
So ein Degenhardt-Frischling kannst du aber nicht sein, schließlich sind deine Lieblingsstellen aus 40 Jahren seines Schaffens zusammen gesammelt.
Vielleicht schaffen wir das ja, noch ein paar mehr auf die Degenhardt-Seite zu ziehen.
Übrigens: Das Lied mit den drei Zigeunern ist kein Volkslied, sondern ein von Theodor Meyer-Steineg vertontes Gedicht von Nikolaus Lenau (einem ansonsten nicht sonderlich bemerkenswerten Romantiker). Degenhardt hat auch dieses Lied aktualisiert und bearbeitet. Darin stellt er die Zigeuner-Romantik den rassistischen Vorurteilen gegen "Zigeuner" gegenüber.
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.
Franz Josef Degenhardt

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Nordlicht
...hat schon mal ein LT organisiert
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Mär 2003 27 02:25

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Beitrag von Nordlicht

#3

Lieber Jürgen,
ich selber liebe Degenhardt eigentlich weniger als Liedermacher (da natürlich auch, die "Schmuddelkinder" kann ich heute noch auswendig..) sondern vielmehr noch als Autor von "Zündschnüre" und "Brandstellen". (Bei der Gelegenheit: Der "Fännä" aus Deinem Beitrag heißt eigentlich "Fänä", aber versteh das bitte um Gottes willen nicht als Kritik...)
Was mich viel mehr in diesem Zusammenhang interessiert: Es gibt eine hervorragende Verfilmung von "Zündschnüre", die schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben dürfte. Vielleicht sogar ein paar Jahre mehr... Leider weiß ich bis heute nicht, von wem dieser Film produziert wurde und natürlich, ob der noch irgendwo (vielleicht bei einem von Euch ???) erhältlich ist.
Vielleicht kann mir diesbezüglich jemand weiterhelfen ? Danke schon mal im Voraus und liebe Grüße aus Lübeck,
ANDREAS.
(...der seine heutige politische Einstellung mit Sicherheit unter anderem auch Degenhardt verdankt...)
Dieser Beitrag enthält 151 Wörter


"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
in drifting hearts, so far away."

(''Book of golden stories''/ RUNRIG)

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Michael
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Mär 2003 27 14:50

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Beitrag von Michael

#4

Den Film hätte ich auch gern mal gesehn, habe aber keine Ahnung, wo man ihn kriegen kann. Was ich weiß ist, dass er 1974 vom WDR produziert wurde und in der Prime-Time in der ARD gesendet wurde. Regie: Reinhard Hauff; Drehbuch der auch heute noch ziemlich umtriebige Burkhard Driest.
Übrigens sind auch die "Brandstellen" verfilmt worden. Regie: Horst E. Brandt; Buch: Gerhard Bengsch; Hauptrolle: Dieter Mann. Da dieser Film eine DEFA-Produktion ist fürchte ich, dass die Archive davon ziemlich gesäubert sein dürften.
Michael
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
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Franz Josef Degenhardt

Benutzer 63 gelöscht hat dieses Thema gestartet
Mär 2003 27 15:43

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Beitrag von Benutzer 63 gelöscht

#5

Hallo ihr beiden, kurz für beide zur Erläuterung:
Ich habe nach wie vor kaum Lieder von Degenhardt, habe aber einen Großteil der Liedertexte gelesen, bei www.franz-josef-degenhardt.de, unter "Liederbuch". So kommt die bunte Mischung aus 4 Jahrzehnten zusammen, die aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, daß ich nur einen eher kleinen Teil seines WErks kenne, von Filmen und Romanen ganz zu schweigen.
Die Stellen habe ich auch von dort kopiert, einschließlich aller Fehler :-). Der Webmaster o.g. Webseite bittet ja um Korrekturen, da könntet ihr als Kenner mal tüchtig aufräumen!
Ach so, 3 Zigeuner...interessantes Thema, ob ein Lied auch zum Volkslied werden kann, wenn man den Verfasser (noch) kennt.
Jetzt aber ruft das schöne Wetter!
weg, Jürgen

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Sergej
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Registriert: Di 7. Nov 2006, 18:48
Nov 2006 08 21:31

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Beitrag von Sergej

#6

1. Lieblingstelle:
"...und ein Direktor hat auch gesprochen, vom gemeinsamen Brot, das uns alle eint, `Aber, das Leben ist KAMPF´ hat er ein paarmal gerufen, aber den KLASSENKAMPF hat er wohl nicht gemeint!
Denn die richtige Lösung, von DIESEM Problem..." ("Monopoly" auf "Die Wallfahrt zum Big Zeppelin"
2. Lieblingstelle:
"...wir rechnen nach und nennen es `Betrug´, wenn es gar keine WAHL gibt bei den WAHLEN!" ("2. Juni 1967" auf "Wenn der Senator erzählt")
3. Lieblingstelle:
"...und auch John Lennon believes not so very in revolution
Naja, DER muss es ja GANZ genau wissen!" ("Landleute nageln tote Eulen oft an ihre Scheunen" auf "Du bist anders als die anderen" (Ich glaube da war es drauf, bin mir nicht mehr GANZ sicher)
Dann habe ich noch 2 Lieder die ich insgesamt sehr gerne mag, das erste ist "Hochzeit" von "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern" und das zweite ist "Weißer Sonntag" von "...weiter im Text".
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kakadei
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Nov 2006 08 22:10

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Beitrag von kakadei

#7

Ich freu mich sehr hier zu lesen, dass sich auch andere Leute intensiv mit Texten und Textpassagen von FJD beschäftigen. :haende:
Lieblingsstellen und Lieblingslieder von Degenhardt?
Da hab ich auch ein paar...
aus dem "Wildledermantelmann"
"Los, schmeiß ihm einen Wackerstein auf den rechten Fuß, damit er wenigstens mal Luft schnappen muss"
Ich gestehe, diese Stelle schon in manchem heftigen Gespräch ohne jede Quellenangabe zitiert zu haben :rotwerd: :rotwerd: :rotwerd:
oder aus "Cafe nach dem Fall" der Überfall mit Refrain
"Ich hab ja nie behauptet, ich wär so was wie ein Held :-)"

Wenn ich weiter nachdenke fallen mir Dutzende ein...

"Weißer Sonntag" und auch "Die gleiche Melodie" gehören bei mir auch zu den absoluten Favoriten, auch wenn sie keine direkte politische Aussage haben, also eher untypische Degenhardtlieder sind.
Ich bin übrigens mit Degenhardtliedern aufgewachsen, und habe fast alles von ihm, inzwischen auch auf CD.
Liebe Grüße
vom kakadei
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Benutzer 63 gelöscht hat dieses Thema gestartet
Dez 2006 02 11:16

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Beitrag von Benutzer 63 gelöscht

#8

Hallo kakadei,
da merke ich wieder wie wenig ich damals (als ich den THread eröffnet habe) von Degenhardt kannte, und wie wenig ich immer noch kenne! Auf dem neuen Album gibt es auch einige markante Stellen, ganz entzückend finde ich z.B. das hier über Kneipenschwadronierer:
"Mal liebenswürdig, mal fürchterlich,
wie unser Volk ja nunmal ist.
Mal hingehn und spürn daß du eigentlich
irgendwie auch nur ein Teil davon bist...
DAS sollte man sich nicht antun, Mon Cher"... :-D
Jürgen
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Andre
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Jan 2007 24 22:29

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Beitrag von Andre

#9

Wollt mich hier auch mal als Jungspund melden (20)...Es ist wirklich eine Schande, dass es in meiner Generation quasi niemanden gibt der sich mit der Musik, den texten oder auch nur den Aussagen von Väterchen Franz anfreunden kann.
Ich kam zu den Liedermacher durch Joint Venture...Keine Frage, eine reine Spaß-Konstellation. Auf Franz Josef wurde ich indirekt durch meine Schulleiterin aufmerksam gemacht. Das war nämlich Nele Degenhardt, Franz's Tochter.
Ich finde es faszinierend, dass aus den Lenden von so einem faszinierenden, linken Liedermacher eine so verstockte, konservative Person entspringenkann...
wie dem auch sei, einige meiner lieblingsstellen:
Sie trieben ihn in eine Schule in der Oberstadt,
kämmten ihm die Haare und die krause Sprache glatt.
Lernte Rumpf und Wörter beugen.
Und statt Rattenfängerweisen
mußte er das Largo geigen
und vor dürren Tantengreisen
unter roten Rattenwimpern
par cur Kinderszenen klimpern -
und, verklemmt in Viererreihen,
Knochen morsch und morscher schreien -
zwischen Fahnen aufgestellt
brüllen, daß man Freundschaft hält.
Schlich er manchmal abends zum Kaninchenstall davon,
hockten da die Schmuddelkinder, sangen voller Hohn
»Spiel nicht mit den Schmuddelkindern ... «

Der Wirt, der hat nur ein Auge,
und das trägt er hinter dem Ohr.
Aus seinem gespaltenen Kopfe
ragt eine Antenne hervor.
Er trinkt aus einer Seele
und ruft aus roter Kehle:
Wer die Kugeln rollen läßt.

Ich bin es, der so oft bei Nacht
unterm Bett liegt und so hämisch lacht,
und der, der hinterm Spiegel steckt,
der grinst, wenn man das Kinn vorreckt,
der von jeder Geschichte den Schluss verrät,
der beim dritten Mal wie ein Hahn aufkräht,
der auch gnäd´ge Frau´n ans Kreischen bringt,
wenn ein Wort fällt, das so glitschig klingt.
Und der Spruch an der Toilettentür stammt auch von mir.
Ich beiß´ auf Glas und knirsche laut,
und so entsteht die Gänsehaut.
Es ist gut, dass niemand weiß,
dass ich Rumpelstilzchen heiß.
Hemba - hemba hé
Hemba - hemba hé

so weit erstmal von mir...
weiß jemand ob Fränzchen noch auftritt? Seine HP is ja leider nicht besonders Aktuell.
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Michael
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Jan 2007 25 17:13

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Beitrag von Michael

#10

Hallo Andre und herzlich willkommen!

Andre schrieb:
Ich finde es faszinierend, dass aus den Lenden von so einem faszinierenden, linken Liedermacher eine so verstockte, konservative Person entspringenkann...


Na ja, man möchte sich ja doch von seinen Eltern ein bisschen unterscheiden oder eben auch ein bisschen mehr. Und - wenn ich das mit meiner Altersweisheit mal sagen darf *hüstel*: Als Schüler empfindet man Schulleiter irgendwie immer als verstockt und konservativ.
Ansonsten freue ich mich immer sehr, dass Degenhardt auch noch ganz junge Leute begeistert, obwohl es mich wiederum auch nicht überrascht. Er trifft's halt, man muss nur mit der Nase auf ihn gestoßen werden.
Aufgetreten ist er meines Wissens seit gut zwei Jahren nicht mehr. Es ging ihm gesundheitlich wohl nicht so recht.
Michael
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Franz Josef Degenhardt

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Reino
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Beitrag von Reino

#11

Viele junge Leute lernen Degenhardts Lieder bei den Pfadfindern kennen, ohne je etwas über den Liedermacher zu erfahren.
Ich hab jetzt mal meiner Nichte, die ständig die "Drei Kugeln" vor sich hinträllerte, die (irre teure, man kriegt ja nichts billig bei Ebay) CD "Rumpelstilzchen" geschenkt. Mal sehn, was passiert ...
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jerryhill
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Apr 2008 08 14:15

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Beitrag von jerryhill

#12

Die Musik von FJD spricht mich nicht sehr an. Mein Lieblingslied von ihm ist, wegen des Textes, "Väterchen Franz". Leider habe ich da auf YouTube nur ein schlechtes Cover gefunden, bei dem mir die Musik noch weniger gefällt.
Schade an FJD ist für mich eben, daß ich die Musik so wenig mag, mir aber etliche Texte sehr gefallen.
lg, jerryhill
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Wenn

Benutzer 63 gelöscht hat dieses Thema gestartet
Apr 2008 09 20:32

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Beitrag von Benutzer 63 gelöscht

#13

Hallo jerryhill,
mit der Musik ist es ja bei FJD ganz unterschiedlich, wie er überhaupt ganz unterschiedliche Arten von Lieder gemacht hat. Relativ häufig pflegt er den Sprechgesang, das liegt mir auch nicht immer, mag schon gern Melodie haben. Andrerseits sind z.B. die "Jugendfreunde" natürlich kaum zu übertreffen. Daneben hat er auch viele schöne Melodien geschrieben, und ein paar schöne von Brassens übernommen. ;o) Also ich kann auch mit etlichen Liedern nicht so viel anfangen, aber dein Empfinden, daß er häufig nicht die richtige musikalische Untermalung seiner Texte gefunden hätte, kann ich nicht teilen. Welches ist denn dein Lieblingsliedermacher? :)
Gruß,
Jürgen
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jerryhill
Beiträge: 18
Registriert: Mi 26. Mär 2008, 18:51
Apr 2008 10 13:20

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Beitrag von jerryhill

#14

Hi,Jürgen!
Also auf einen Lieblingsliedermacher kann ich mich nicht festlegen. Da sind bei allen Lieder, die ich mag und welche, die mir nicht so gefallen. Aber z.B. sind einige Degenhardtlieder viel schöner von Hannes Wader gesungen worden. Im allgemeinen mag auch ich melodische Sachen mehr, aber z.B. Hannes Wader macht oft guten Sprechgesang und etwas schräge Melodien von Wenzel sind oft auch sehr schön.
Allerdings muß ich einschränken, daß ich nicht sonderlich viel von Degenhardt gehört habe und somit vielleicht etwas vorlaut war. Hatte halt aus der Musikbibliothek einige CDs geholt und meist bald weitergedrückt. Aber jetzt höre ich mal bei YouTube rein, was ich da so von ihm finde.
Ja, und da war ich nun. Jugendfreunde ist leider nicht drin. Mir ist aufgefallen, daß mich an Degenhardt wohl mehr als die Melodien die ziemlich quäkende Stimme stört.
Die ist vergleichbar mit der des ostdeutschen Liedermachers Kurt Demmler, von dem ich auch viele Lieder mag aber nicht die Art der Interpretation.
lg, jerryhill
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Wenn

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