Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Dieses Thema hat sich aus einer Diskussion ergeben, in dem es um eine Sammlung von musikalischen "Corona-Videos" auf YouTube ging. Die Beiträge, die sich nur um ein bestimmtes Video drehen, habe ich aus dem ursprünglichen Thema herausgelöst und hier zusammengefasst.

*DER SINN DER POLITIK IST FREIHEIT
Das Leben ist immer ein Leben mit anderen. Der Mensch ist ein „zoon politikon“, ein „staatsentwickelndes Tier“, wie Aristoteles formulierte. Er bedarf zu seiner Vervollkommnung der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Die Frage ist nicht, wie uns heute im Zeitalter des begrenzungslosen Individualismus (und Egoismus) eingehämmert wird: Wie soll ich leben? Sondern: Wie sollen wir leben? - und darüber kann in diesem Forum diskutiert werden!

*Quelle: Webseite Akademischer Verein Kyffhäuser e.V. | Foto © by Pixabay.com
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Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Beitrag von migoe

#21

Heute möchte ich an diese Thema anknüpfen, indem ich auf ein
Video auf dem Kanal von MrWissen2go bei YouTube aufmerksam machte, welches heute veröffentlicht wurde und sich damit auseinandersetzt, warum es nicht geht, dass auf den Bühnen bei den sogenannten "Querdenker"-Demos völlig haltlose Nazi-Vergleiche in die heutige Zeit gezogen werden

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Alle Aussagen in diesem Video entsprechen vollständig meiner persönlichen Meinung und ich schließe mich der Argumentation und der Aufforderung von Mirko Drotschmann an.

Am Ende des Videos stellt er uns Zuschauern die Frage, wie wir damit umgehen, wenn wir bei Gesprächen mit solchen Nazi-Vergleichen konfrontiert werden.

Sehr gut finde ich es, dass innerhalb des Videos die Quellen für seine Argumente und Verweise im Video verlinkt sind. Das ist für mich ein weiterer Grund, warum ich dieses Video hier teile. Die Art und Weise, wie hier Journalismus betrieben wird, ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie guter Journalismus betrieben werden sollte. Sachlich und persönlich widersprechen sich meiner Ansicht nach nicht, denn es wird klar und sachlich beschrieben, warum Mirko Drotschmann persönlich es für unangebracht und daneben findet, wenn Vergleiche aus der Nazizeit auf Vorgänge in der heutigen Zeit gezogen werden. Dies tut er sehr fundiert und erklärt auch, wie die Zusammenhänge damals waren und wie die Zustände heute sind.

Leider gibt es im Internet (wie manche auch sagen würden "bei Google") auf sehr vielen Webseiten Beiträge (z.B. bei YouTube, Twitter, Facebook usw.) auf denen Leute zwar Behauptungen aufstellen, diese aber nicht mit (genauen) Quellen belegen. Häufig liest oder hört man nur sowas wie "Sei nicht dumm! Kannste alles bei Google nachlesen! Musst nur richtig suchen!" oder so ähnlich. Auch dort werden Meinungen geäußert, aber oft vollkommen unsachlich, verletzend, herabwürdigend. Das sind für mich die eigentlichen Indikatoren dafür, ob ich einen Beitrag ernst nehme oder ignoriere bzw. mich dagegen ausspreche und eventuell kommentiere.
Zuletzt geändert von migoe am Mo 23. Nov 2020, 17:01, insgesamt 2-mal geändert. Dieser Beitrag enthält 453 Wörter


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Helmut hat dieses Thema gestartet
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Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Beitrag von Helmut

#22

Lieber Michael

Prinzipiell kann auch ich dem zustimmen, was in dem Video gesagt wird. Trotzdem möchte ich ein paar Dinge anmerken:

Er meint, dass Nazi-Vergleiche fast immer falsch seien und sagt, sie seien zu 99,99… % falsch. Bei mir bricht jetzt der Mathe-Lehrer durch: 99,99.. ist aber 100. Dann soll er doch gleich 100 sagen.

Die Frage für mich ist, was er unter „Nazi“ versteht. Meint er darunter die Zeit, das System oder Personen? Bei „Nazi“ denke ich an Personen, also an Nationalisten, und solche gibt es hier und heute immer noch. Ich komme nicht drum rum, Weidel oder Höcke als Nazi zu bezeichnen. Zum Glück leben wir in einer Zeit und einem System, in dem sie ihren Nationalismus nur beschränkt ausleben können. Mir fehlt in der Rede, dass unter Nazi das Nazi-Regime gemeint ist.

Bei der Abstimmung zum Infektionsschutzgesetz sind mir komischerweise schon Parallelen zum Ermächtigungsgesetzt aufgefallen, aber nicht solche, wie sie die AfD meinen. In beiden Fällen gab es im Parlamentsgebäude Drohungen und Einschüchterungen von Rechten gegenüber den Abstimmungsberechtigten. Wenn man der AfD vorhält, dass sie aus der Geschichte nichts gelernt haben, muss man zumindest einschränken, dass sie das Falsche aus der Geschichte gelernt haben. Der Umgang mit Fakten und die Argumentationsweise der Corona-Gegner erinnert mich schon sehr stark an das, was ich über die NSDAP in den späten 20er Jahren gelesen habe.

Gruß
Helmut
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Nov 2020 23 17:04

Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Beitrag von Skywise

#23

Helmut hat geschrieben: Mo 23. Nov 2020, 16:35 Mir fehlt in der Rede, dass unter Nazi das Nazi-Regime gemeint ist.
Ich glaube, daß er grundsätzlich beides einbezieht. Das Nazi-Regime wäre ohne diejenigen, die das System entweder gestützt oder zumindest geduldet haben, wahrscheinlich ohnehin nicht denkbar gewesen.
Wenn man der AfD vorhält, dass sie aus der Geschichte nichts gelernt haben, muss man zumindest einschränken, dass sie das Falsche aus der Geschichte gelernt haben. Der Umgang mit Fakten und die Argumentationsweise der Corona-Gegner erinnert mich schon sehr stark an das, was ich über die NSDAP in den späten 20er Jahren gelesen habe.
Keine Ahnung. Im Augenblick gebährdet sich ausgerechnet die AfD ja wahlweise wie ein Kindergarten, der bewußt provoziert, um nach außen hin zu demonstrieren, was für unglaublich hartbeeierte Jungs und Mädels da in den blauen Sitzen hocken, daß sie "denen da oben" so demonstrativ ans Bein pinkeln können, ohne daß die sich wehren (ungeachtet natürlich der Tatsache, daß sie selbst zu "denen da oben" gehören oder wenigstens gehören könnten, wenn sie ihr Mandat ernst nähmen), oder wie die Elefanten im Porzellanladen, denen nix Besseres einfällt, als in den Reihen derjenigen, die gerne das Grundgesetz oder wenigstens den Reichstag mitsamt Inhalt den Erdboden gleichmachen wollen, aktiv Wahlwerbung zu machen. Keine Ahnung übrigens, mit welchem Programm oder welchen Argumenten sie Wahlwerbung gemacht hat, weil - so viel Konstruktives hat sie ja immer noch nicht im Repertoire.

Gruß
Skywise
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Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Beitrag von migoe

#24

Lieber Helmut,

bei Deinem Beispiel mit 99,99% würde ich das so verstehen, dass bei 10.000 Vergleichen nur 1 Vergleich wirklich zutreffend gezogen werden kann. Je mehr 9er Du hinter dem Komma dranhängst, desto höher wird die Zahl der unpassenden Vergleiche, aber es bleibt immer die Möglichkeit, dass doch ein korrekt vollzogener Vergleich dabei ist. So würde ich das interpretieren und käme damit klar. Auch ich habe schon in Diskussionen versucht, bestimmte Entwicklungen von Heute mit Entwicklungen aus der Zeit vor 1933 zu machen, im festen Glauben, damit dem Gesprächsgegenüber verdeutlichen zu können, warum eine bestimmte Entwicklung gefährlich ist und wohin sie führen könnte. Doch ich habe leider stets selber erkennen müssen, dass NICHTS von dem, was wir heute erleben (in Deutschland wohlgemerkt!) auch nur annähernd mit der Zeit zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg zu vergleichen ist und deshalb sollte das auch tunlichst nicht versucht werden.
Helmut hat geschrieben: Mo 23. Nov 2020, 16:35 Die Frage für mich ist, was er unter „Nazi“ versteht. Meint er darunter die Zeit, das System oder Personen?
Bei Minute 1:00 sagt er
Immer wieder Vergleiche, immer wieder Analogien mit der NS Vergangenheit Deutschlands
und damit meint er nach meinem Verständnis sowohl die historische Zeit des NS-Regimes (von 1933-1945), das NS-Regime an sich (Partei NSDAP, Gleichschaltung der Parlamente und aller Funktionen, die einen Staat ausmachen, Abschaffung der Opposition, usw.) und die Menschen, die all das vorbereitet, organisiert, durchgeführt und gestützt haben.
Helmut hat geschrieben: Mo 23. Nov 2020, 16:35Der Umgang mit Fakten und die Argumentationsweise der Corona-Gegner erinnert mich schon sehr stark an das, was ich über die NSDAP in den späten 20er Jahren gelesen habe.
Genau das ist es vielleicht, was nicht geht. Corona ist eine Infektionskrankheit, welche im Jahr 2019/2020/... stattfindet, und ich kann beim Besten willen nicht verstehen, was der Umgang der Corona-Gegner heute mit dem zu tun hat, was die NSDAP in den späten 20er Jahren gesagt oder gemacht hat. Hast Du dazu ein konkretes Beispiel?
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Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Beitrag von Helmut

#25

Lieber Michael

Du hast die 3 Punkte hinter den 9ern übersehen, die bedeuten, dass es mit den 9 unendlich weitergeht. Mathe gefällig?
1/3 = 0,33…
2/3 = 0,66…
1 = 1/3 + 2/3 = 0,33.. + 0,66.. = 0,99…
ich kann beim Besten willen nicht verstehen, was der Umgang der Corona-Gegner heute mit dem zu tun hat, was die NSDAP in den späten 20er Jahren gesagt oder gemacht hat. Hast Du dazu ein konkretes Beispiel?
Die auf der Corona-Demo gehörte Verschwörungstheorie, dass Kinder entführt, in Keller gehalten und deren Blut getrunken wird, ist hunderte von Jahren alt und wurde im 3. Reich und nun von den Covidioten hervorgeholt. Mir geht es aber bei der Aussage nicht um das Was sondern um das Wie, nämlich um die Methode der Demagogen. Es wird auf Basis von falschen Fakten (Corona ist nicht gefährlich, es gibt keine Toten durch Corona) argumentiert (man muss sich nicht schützen). Die Corona-Gegner erfinden Wahrheiten und verbreiten sie solange im Netz, bis die Anhänger sagen können, dass man das doch überall lesen kann. Quellen für ihre Lügen werden nicht genannt und wenn sie Quellen haben, dann sind sie äußerst dubios. Was sie Querdenken nennen ist nichts anderes als Nachplappern von persönlichen Befindlichkeiten. Genau so wurde die NSDAP groß.

Außerdem: der Sturm der Rechten auf das Reichstagsgebäude im Rahmen einer Querdenker-Demo ist doch symbolträchtig genug. Ein Veranstalter einer Demo kann sich nicht dagegen wehren, wenn er Beifall von der falschen Seite bekommt. Es kann aber entscheiden, wer auf seine Bühne sprechen darf. Spätestens seit dem Zeitpunkt müsste doch die Querdenker-Bühne für diese Leute tabu sein. Und weil das nicht so ist, steck beide sie in die selbe Schublade.

Gruß
Helmut
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Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Beitrag von migoe

#26

Lieber Helmut,

über Mathe müssen wir uns nicht soooo ausführlich auseinandersetzen, denn mein Ehrgeiz dafür ist nicht ausreichend groß, um Dich am Ende davon überzeugen zu wollen, dass "annähernd 100%" trotzdem NICHT 100% bedeutet. Als Kaufmann weiß ich aber natürlich, dass 99,99 Euro eigentlich 100 Euro sind und der eine Cent, der fehlt nur der Psychologie dient ;-) ....
Helmut hat geschrieben: Mo 23. Nov 2020, 19:28 Die auf der Corona-Demo gehörte Verschwörungstheorie, dass Kinder entführt, in Keller gehalten und deren Blut getrunken wird, ist hunderte von Jahren alt und wurde im 3. Reich und nun von den Covidioten hervorgeholt. Mir geht es aber bei der Aussage nicht um das Was sondern um das Wie, nämlich um die Methode der Demagogen. .... Was sie Querdenken nennen ist nichts anderes als Nachplappern von persönlichen Befindlichkeiten. Genau so wurde die NSDAP groß
Da sind sie wieder die absolut unpassenden Vergleiche mit der Nazizeit 🤔. Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass Menschen, die sich zu den sogenannten "Querdenkern" zählen, einfach so in diese Schublade gesteckt werden können. Es ist aus meiner Sicht viel viel komplizierter! Es lässt sich nicht so einfach damit erklären, dass es an Bildung oder Verständnis fehlt. Doch ich bin mir sicher, dass Du das ähnlich siehst und wir hier maximal so weit auseinander sind wie bei dem mathematischen Problem...

Eines finde ich ganz wichtig:
Wenn jemand sogenannte "alternative Fakten" als wahrhaftig hinstellt, dann müssen wir uns als Gesellschaft viel entschiedener dagegen stellen als bisher. Es darf eben keinen Zweifel daran geben, was die faktisch wahrhaftige Realität ist. Wenn z.B. Donald Trump immer wieder behauptet, er hätte die Wahl zum Präsidenten der USA am 03. November 2020 eigentlich gewonnen, aber wegen Manipulationen und Betrugs sei ihm dieser Sieg gestohlen worden, dann nutzt es nicht, sich empört und verwundert über diese Lügen darüber zu ärgern und sonst nichts weiter zu unternehmen, sondern es müssen sämtliche Möglichkeiten des Rechtsstaats ausgeschöpft werden, um dieses Narrativ am Ende komplett zu widerlegen und damit nachhaltig aus der Welt zu schaffen.

Solche Menschen sind keine Spinner. So einfach darf man die nicht aus der Verantwortung lassen. Das ist genau der falsche Ansatz.

Aber jetzt bin ich etwas abgeschweift, sorry. Ich will damit aber sagen: auch wenn es viele schlimme Entwicklungen in unserer heutigen Zeit gibt und sehr viele Menschen sehr viele schlimme Dinge sagen oder tun, dürfen wir das nicht mit den Greueltaten aus der Nazizeit gleichsetzen!

Es ist nicht vergleichbar!
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Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Beitrag von Skywise

#27

migoe hat geschrieben: Mo 23. Nov 2020, 21:23 Eines finde ich ganz wichtig:
Wenn jemand sogenannte "alternative Fakten" als wahrhaftig hinstellt, dann müssen wir uns als Gesellschaft viel entschiedener dagegen stellen als bisher. Es darf eben keinen Zweifel daran geben, was die faktisch wahrhaftige Realität ist.
Das ist zwar richtig, aber halt auch schwer. Unter anderem, weil erstens das Internet nichts vergißt. Hier kriege ich problemlos irgendwelche Sachen bestätigt, die im März völlig korrekt waren, aber im November zum alten Eisen zählen. Und bei der Gelegenheit stolpere ich natürlich auch noch über den kompletten Rattenschwanz von Diskussionen rund um die Fakten vom März, auch in vergleichsweise aktuellen Zeiträumen. Unlängst hatte ich sogar eine Diskussion online, bei der ich Fakten gefordert habe, und mir doch tatsächlich ein Artikel unter die Nase gerieben wurde, in dem Fakten vom März aufgelistet wurden mit dem ausdrücklichen Hinweis im nachkommenden Satz, daß sich das natürlich mittlerweile deutlich gewandelt habe. Manchmal muß man halt nur so weit das Hirn anstrengen, bis man sich bestätigt fühlt.
Und zweitens sind halt auch Bauernfänger unterwegs, denen es manchmal irrsinnig schwer fällt, wahlweise zu differenzieren oder verschiedene Fakten unter einen Hut zu kriegen. Mag an deren Absichten liegen. Ist erwiesen, daß dieser Alltags-Mund-Nasen-Schutz nachhaltig vor Corona schützt? Nein. Ist erwiesen, daß Hygiene nachhaltig vor Corona schützt? Nein. Ist erwiesen, daß Abstand nachhaltig vor Corona schützt? Nein. Ist erwiesen, daß Mund-Nasen-Schutz plus Hygiene plus Abstand nachhaltig vor Corona schützen? Oh ja. Diesen letzten Schritt vergißt man aber gerne, wenn man Stimmung gegen Corona-Maßnahmen machen möchte. Die anderen drei Punkte findet man dagegen relativ leicht bestätigt.

Gruß
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Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Beitrag von Helmut

#28

Lieber Michael

Ich betone nochmals, wir sind über die gleichen Dinge entsetzt. Der Unterschied liegt in den Details, so wie du eben 3 Punkte (…) ignorierst (die zugegeben absolut unwichtig sind, die mich aber stören, wenn jemand mit Halbwissen glänzt). Also:

Über die Zeit des 3. Reichs hab ich mich (meiner Meinung nach) genügend informiert. Wir brauchen nicht darüber diskutieren, wie groß die Greueltaten waren. Wenn ich aber sage, wir müssen aus der Geschichte lernen, denn geht es um die Frage, wie es dazu kommen konnte. Und da geht es um die Zeit zwischen 1918 und 1933. Mit dem Ermächtigungsgesetz konnte die Entwicklung nicht mehr umgekehrt werden, das System konnte nur noch durch die Alliierten beendet werden. Also beschäftigen mich diese Frage: Wie war es möglich,

- dass ein offensichtlicher Psychopath Verschwörungswahnsinn verbreiten konnte, der von einem wachsenden Teil der Bevölkerung nur deshalb geglaubt wurde, weil man sich wünschte, dass es die Wahrheit sei? (Exkurs: was damals die Arbeitslosigkeit war, ist heute eine Pandemie)
- dass marodierende Horden mit brauen Armbinden gewalttätig gegen anders Denkende vorgingen?
- dass der Staat sein Gewaltmonopol an „aufrechte Patrioten“ aufgegeben hat?
- dass bei der Abstimmung zum Ermächtigungsgesetz im und um das Parlament SS-Leute waren, die die Gegner vor und nach der Abstimmung körperlich attackierten und nicht nur mit dem Tod bedrohten?

Ebenso beobachte ich, was heute bei den Corona-Demos abgeht. Klar, es ist ein absolut heterogener Haufen, in dem jeder etwas anderes glaubt und andere Ziele verfolgt, aber alle befinden sich in einer Blase, die sowohl Rechtsnationalen, Impfgegnern, Verschwörungswahnsinnigen aber auch Skeptikern zujubelt. Fakten und Zahlen aus dem RKI, Bilder aus Krankenhäusern (erst gestern Abend sah ich einen Bericht mit schockierenden Szenen), Erkenntnisse von Wissenschaftlern werden ignoriert und mit „Lügenpresse“ abgetan. Mich entsetzt, dass diese Leute für Fakten nicht mehr zugänglich sind und sich deshalb in ihrer Blase in eine Hysterie hineinsteigern. Ich sehe da wirklich Parallelen zur Weimarer Republik (nicht Nazi-Zeit!). Liege ich da wirklich so verkehrt, wenn ich das für eine Art von Wahnsinn halte? Nochmals: Sind Leute, die bei der Konfrontation mit Bilden aus Krankenhäusern „Lügenpresse“ rufen, noch bei klarem Verstand? Ich glaube nicht.

Ich verstehe nicht, warum sich der Staat diese Entwicklung gefallen lässt. Wenn ein Veranstalter wiederholt beweist, dass er nicht in der Lage ist, bei den Demonstranten die Schutzmaßnahmen durchzusetzen, wäre das doch ein Grund ihm keine weiteren Demos zu genehmigen. Können soziale Medien nicht verpflichtet werden, Beiträge mit falschen Fakten zu löschen (sogar bei Trump war das möglich).

Also nochmals: Ich vergleiche Corona-Demos nicht mit der Nazi-Zeit, sondern mit einer Entwicklung vorher, nämlich in der Weimarer Republik, darum: Seid wachsam.

Liebe Grüße
Helmut
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Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Beitrag von migoe

#29

2020 ist bald zuende, aber nicht die Pandemie, und das, obwohl sich viele "Querdenker" sicher sind, dass es überhaupt keinen Corona Virus gibt und auch Covid-19 als Krankheit gar nicht existiert, denn in Wirklichkeit handelte es sich nur um eine harmlose Grippe :hahaha:

Soweit bekannt und nichts Besonderes mehr! Leider hat es sich nach 6 Monaten, in denen wir in den Medien immer wieder mit diesem Schwachsinn konfrontiert werden, etabliert, dass man sich darüber schon gar nicht mehr richtig wundert.

Jan Böhmermann hat sich in der letzten Sendung "ZDF Magazin Royale" in diesem Jahr einmal damit beschäftigt, welches die eigentlichen Gründe für die Strippenzieher hinter der Querdenken Bewegung sind, sich für so einen Schwachsinn einzusetzen.

Das Fazit ist ziemlich simpel:

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Jan 2021 10 02:19

Die "kritische" Sicht auf "Corona" und die Maßnahmen

Beitrag von migoe

#30

Leider bleibt uns auch 2021 das Thema nicht erspart und wir befinden uns aktuell wieder in einer Situation, die sich viele vor einigen Monaten so nicht vorstellen könnten (oder wollen). Ich bin einigermaßen erschrocken, als ich bei Lanz dieses Eingeständnis von Bodo Ramelow gesehen habe:

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Er sagte an diesem Abend unter anderem:
„Ich habe mich von Hoffnungen leiten lassen, die sich jetzt als bittere Fehler zeigen“, sagt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und gibt damit zu, dass es falsch war, noch im Herbst 2020 gegen striktere Corona-Maßnahmen zu sein. Er erinnert sich an den 28.10.2020 als einschneidendes Datum. An diesem Tag fand eine Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Angela Merkel statt, in der neue Maßnahmen beschlossen wurden: „Ich habe es noch genau im Ohr, dass die Bundeskanzlerin eindringlich gesagt hat: ‚Es werden Zahlen auf uns zukommen, da werden wir uns noch sehr daran erinnern und wünschen, dass wir sie wieder hätten.‘ Und ich muss sagen, sie hat recht gehabt und ich habe Unrecht gehabt“, gibt Ministerpräsident Ramelow zu.
Ich habe großen Respekt dafür, weil Herr Ramelow so öffentlich und transparent darüber spricht, dass er die Gefahren falsch eingeschätzt hat und wie er zugibt, es wäre besser gewesen, früher und konsequenter zu handeln. Mir persönlich leuchtet aber seine Begründung, warum es zu dieser Fehleinschätzung kann, nicht ein. Wer in so einer herausragend verantwortungsvollen Position ist wie ein Ministerpräsident, der sollte sich nicht von der "Hoffnung", es wird schon gutgehen oder nicht so schlimm werden, leiten lassen. Für mich ist das zwar menschlich nachvollziehbar, aber nicht zu akzeptieren. Seine Aufgabe ist es nicht, es allen "recht zu machen", sondern, "das Richtige" zu machen.
Wie soll der Staat bei einer Pandemie reagieren?Was zu tun ist, um eine Pandemie zu verhindern oder - wenn sie eingetreten ist - unter Kontrolle zu bekommen, ist schon Quelle: Webseite des Robert Koch Instituts (RKI) im Infektionsschutzgesetzes (IfsG) festgelegt. Dort ist unter anderem geregelt, wann es sich um eine Pandemie handelt und was z.B. die Aufgaben der Bundesregierung oder der Länder sind:
Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)
§ 5 Epidemische Lage von nationaler Tragweite

(1) Der Deutsche Bundestag kann eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellen, wenn die Voraussetzungen nach Satz 4 vorliegen. Der Deutsche Bundestag hebt die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen nach Satz 4 nicht mehr vorliegen. Die Feststellung und die Aufhebung sind im Bundesgesetzblatt bekannt zu machen. Eine epidemische Lage von nationaler Tragweite liegt vor, wenn eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Bundesrepublik Deutschland besteht, weil

1.die Weltgesundheitsorganisation eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen hat und die Einschleppung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit in die Bundesrepublik Deutschland droht oder

2.eine dynamische Ausbreitung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit über mehrere Länder in der Bundesrepublik Deutschland droht oder stattfindet.

Solange eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt ist, unterrichtet die Bundesregierung den Deutschen Bundestag regelmäßig mündlich über die Entwicklung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite.


Statt aber die im Gesetz definierten Schritte einzuleiten, die notwendigen Verordnungen und Maßnahmen zu erstellen und - sehr wichtig - die Bürger darüber zu informieren, warum es wichtig ist, so auf die Situation zu reagieren, hat er sich davor gedrückt, seine Verantwortung konsequent zu übernehmen. Nicht nur das, es wurde von ihm teilweise auch der Eindruck geweckt, dass es andere Ministerpräsident*innen, die schon früher sehr konsequent reagieren, es mit ihren Maßnahmen überziehen würden und es gäbe gar keinen Grund für "härtere Maßnahmen".

Ich will mich hier nicht als Besserwisser aufspielen und kann auch verstehen, dass es unterschiedliche Meinungen zu einzelnen Maßnahmen und Regelungen gibt. Doch Politiker wie Herr Ramelow oder auch Herr Kretschmer in Sachsen sind halt nicht irgendwer mit irgend einer Meinung und sollten sich deshalb auch anders verhalten?

Wie seht Ihr das?

Die "Kritiker" der Maßnahmen sind momentan ja nicht so laut zu hören, was vielleicht auch damit zusammenhängen könnte, dass es im Moment, angesichts von täglich knapp 1000 Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19, nicht so populär ist zu behaupten, diese Krankheit habe es nicht oder es gäbe keine Pandemie usw.

Vielleicht ist es aber auch so, dass die "kritischen" Stimmen nicht mehr gehört werden, weil wir ja in einer Diktatur leben und alle Kritiker mundtot gemacht wurden?

Leider halten sich Leute wie Christian Lindner aktuell trotzdem nicht zurück mit ihrem Geschwafel darüber, dass die wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen zu wenig berücksichtigt werden würden. Bei solchen Reden denke ich immer, dass ich mich eigentlich auch mal für den Bundestag bewerben könnte, denn besonders viel echtes Wissen braucht man ja scheinbar nicht, um Abgeordneter zu werden, Du musst offensichtlich nur eine Meinung haben und reden können - und beides würde ich mir bestätigen.

Dieser Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint (Satire)
Ich meine solche Gespräche...

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Als Parlamentarier sollte er die Gesetzesgelage in Deutschland kennen und auch, dass die Länderchefs für die Pandemiebekämpfung zuständig sind und dass der Bundestag im Sommer 2020 die Änderung des IfsG beschlossen hat, nach der Maßnahmen höchstens 4 Wochen gelten und danach neu begründet oder geändert werden müssen! Naja, ist ja Opposition und muss ja kritisieren. Wenigstens macht er das in einem anständigen Ton, da gibt's ja ganz andere Kaliber, die ich aber nicht der Erwähnung wert finde und hoffe, dass im Herbst 2021 irgendeine andere Partei den Titel "größte Oppositionspartei Deutschlands"" tragen wird...
In diesem Zusammenhang bin ich heute auf ein Video gestoßen bei dem ich ziemlich schmunzeln musste beim Anschauen, weil irgendwie genau mein Humor :hahaha:

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