'Monsters of Liedermaching' im Q-Kaff in Mainz (02.11.05)

Rüdiger Bierhorst (* 8. November 1963 in Konstanz) ist ein deutscher Liedermacher aus Berlin und gehört zu der neueren „Liedermaching“-Szene...Neben seinen Aktivitäten als Solokünstler bildet er mit fünf anderen Liedermachern die Formation Monsters of Liedermaching. Außerdem hat er mehrmals mit Joint Venture und nach deren Ende mit dem verbleibenden Götz Widmann zusammengearbeitet. Widmann hat das Lied Mein Lied für Rüdi auf seiner CD böäöäöäöäöä über Rüdiger Bierhorst geschrieben. Des Weiteren tritt er oft zusammen mit Sven Panne auf unter der Bezeichnung PanneBierhorst.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 01.06.2018 | Foto ©by Wikipedia
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'Monsters of Liedermaching' im Q-Kaff in Mainz (02.11.05)

#1

Beitrag von Petra »

Nachdem Liedermaching hier im Forum noch nicht so bekannt ist, wäre es vielleicht sinnvoll, die Monsters erst einmal vorzustellen. 'Das ist ja einfach', dachte ich mir, 'darüber habe ich doch schon mal was gelesen.' Denkste… leider kann ich es nirgends mehr finden. Deshalb erzähle ich jetzt einfach mal, wie es angefangen hat – oder angefangen haben könnte. Wir haben jemanden im Forum, der es wissen muss, und der kann sich ja melden, wenn ich zu sehr daneben liege.
Rüdiger hat ja schon etwas über Liedermaching geschrieben, und tatsächlich ist es so, dass es mehr Liedermachings gibt als man für möglich hält. Sie sind mit der Gitarre unterwegs und treten solo auf, es gibt aber auch etliche Duos. Mit dem Ziel, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, laden sie sich gegenseitig zu Konzerten ein. Auch werden öfter mal Mini-Festivals veranstaltet, bei denen dann vier, fünf oder sechs Liedermachings am Start sind. Ich hatte schon das eine oder andere Mal die Gelegenheit, dabei zu sein, wenn da ausgehechelt wurde, in welcher Reihenfolge die Auftritte stattfinden sollen. Erstaunlicherweise taucht diese Frage anscheinend jedes Mal überraschend aus dem Nichts auf - keiner will anfangen, keiner will aufhören, keiner will in der Mitte spielen, keiner weiß überhaupt, was er will. Eines Tages wälzten wieder einmal sechs wackere Liedermachings dieses Problem: Fred Timm, der flotte Totte, Burger, Rüdiger Bierhorst und das Duo Frische Mische (bestehend aus Pensen und Lambada). Als sie sich auf keine Reihenfolge einigen konnten, beschlossen sie einfach, gemeinsam auf die Bühne zu gehen. Somit waren die Monsters geboren. – So oder ähnlich soll es gewesen sein.
Inzwischen ist das eine liebe Gewohnheit geworden und die sechs Künstler treten zwar weiterhin solo, bzw. als Duo auf, aber zwei Mal im Jahr gehen sie eine Woche lang auf Tour als die 'Monsters of Liedermaching'. Dieses Mal hatte ich das Vergnügen, das Konzert in Mainz mitzuerleben.
Es ist für mich immer etwas schwierig, der Alltagsmühle zu entkommen, und jedes Mal wird es später als geplant. Die Anfangszeit 21 Uhr kam mir sehr gelegen, denn immerhin sind es über 130 km von Pirmasens nach Mainz. Bei meiner Abfahrt war es bereits zehn vor sieben, aber der Navigator kündigte mir die Ankunft für 20:14 h an. Okay, jetzt noch tanken (neue Ankunftszeit 20:23 h), und dann konnte es losgehen. Nach einer Fahrt ohne Zwischenfälle kurvte ich durch Mainz und erreichte schließlich den Campus. Obwohl ich erst im August da gewesen war, kam mir alles sehr unbekannt vor. Kein Wunder, man sagte mir, dass sich das Kultur-Café am anderen Ende des Geländes befand. Also fuhr ich nochmal los, aber in der Dunkelheit bemerkte ich zu spät, dass ich gerade an der richtigen Stelle vorbeifuhr, und dann begann dieselbe Irrfahrt wie im August, die Doro noch in bester Erinnerung sein dürfte. Ich geriet auf die Schnellstraße, auf die mich damals Skywise gelotst hatte, aber im Gegensatz zu mir kennt der sich ja aus. Dank des Navigationsgerätes fand ich wieder zurück, und gerade als ich den Motor abstellte, klingelte das Handy, und Doro wollte wissen wo ich bleibe. Immerhin zeigte die Uhr inzwischen 20:59 h.
Der Weg vom Parkplatz zum Kultur-Café war mir noch in Erinnerung, sodass ich kurze Zeit später dort ankam. 5 € Eintritt für 6 Musiker, da kann man nicht meckern. Doro und Skywise hatten mir einen Platz freigehalten, aber sie saßen ganz hinten in dem ziemlich vollen Raum, letzte Reihe. Naja, es ist ja nichts Neues für mich, dass ich bei solchen Gelegenheiten nicht viel sehe… Kurz vor meinem Eintreffen war übrigens angesagt worden, dass das Konzert erst um 21:30 h beginnen würde, weil nebenan noch eine Chorprobe stattfand.
Unser Mitglied Suikerheks sagte über die Monsters: "Da kann man ruhig hingehen, die sind gar nicht schlimm, die tun nur so." Als erstes sah ich Monster Totte, der ganz in unserer Nähe CDs, Songbooks, T- und Girlie-Shirts verkaufte. Ich bin ihm schon ein paar Mal begegnet, aber ich hatte ihn erst ein Mal zwei Lieder live spielen hören. Bei unserer letzten Begegnung hatte ich bereits die Monsters-CD 6 Richtige bei ihm erstanden, sodass ich mich ganz gut vorbereitet fühlte, aber ich freute mich darauf, ihn endlich mal richtig in Aktion zu erleben. Als ich ihn begrüßte, sagte dieses Monster zu mir: "Ich mache heute nur Merchandising, ich spiele nicht mit." Hrmpf, schluck … Bei Jesus Weed hatte ich ihn schon mal lediglich an der Kasse gesehen (den Job erledigt er übrigens hinreißend), deshalb habe ich ihm ungefähr eineinhalb Sekunden lang geglaubt. Aber dann war mir klar, dass während des Konzerts nichts verkauft wird, und die Monsters ohne Totte nicht vollständig sind. Lieber Totte, das war nicht nett. *g*
Inzwischen waren neben der Bühne drei zusätzliche Stuhlreihen aufgestellt worden, und wir beschlossen, uns lieber dort hinzusetzen, auch wenn dort der Sound natürlich nicht so optimal war. Dafür konnten wir besser sehen und hatten bessere Luft, den Tausch fanden wir nicht so übel. Wir blieben aber in der dritten Reihe, denn mit Skywise kann man sich ja nirgends in die erste Reihe wagen – wer schon mal hinter ihm sitzen musste, weiß, wovon ich spreche.
Um 21:35 h betraten die Monsters endlich die Bühne. Rüdiger Bierhorst war von Berlin kommend erst spät eingetroffen, sodass jetzt erstmal der Soundcheck gemacht werden musste. Soundcheck vor Publikum ist normalerweise etwas chaotisch, aber die Jungs waren ganz gut drauf, und ich fand dieses 'Vorprogramm' schon recht unterhaltsam.
Die einzelnen Mitglieder der Monsters präsentieren jeweils ihre eigenen Lieder, wobei sie aber von den anderen auf unterschiedliche Weise kräftig unterstützt werden. Mal singen die anderen den Background-Chor, mal gibt es ein zusätzliches Instrument – sei es eine weitere Gitarre, ein Kazoo (Totte), eine Melodica (Fred Timm), ein Glockenspiel (Lambada) oder eine Nasenflöte (Burger). Und wenn es in einem Lied einen Dialog gibt oder die Möglichkeit, ein bisschen dazu zu schauspielern, dann sind die anderen natürlich sofort dabei. Die Momente, in denen einer der sechs Jungs nur rumsitzt und gar nichts macht, sind jedenfalls äußerst selten, die leben jedes Lied mit.
Kurz vor zehn begannen sie also, ihr Feuerwerk abzuschießen. Zuerst stellte Fred seine Kollegen vor, er selbst wurde von Totte vorgestellt, der erst vor Kurzem von Köln nach Hamburg gezogen und nun Freds neuer Haussklave, äh… Mitbewohner ist. Den Titel des ersten Liedes kenne ich nicht, es wurde von allen sechs zusammen gesungen und hatte den launigen Inhalt: 'Wir können gar nicht singen, aber wir sehen gut aus.' Danach wechselten sie sich in bunter Folge ab.
Totte sang Das Lied vom Heißluftballon, kein tiefgründiges Lied, aber sehr amüsant und auch witzig vorgetragen. Das fing ja gut an, es ist eines meiner Lieblingslieder von Totte.
Es folgten Frische Mische mit Sprich mal mit Dir selber. Von den beiden wusste ich am wenigsten und habe auch leider nicht allzu viel verstanden. Keine Ahnung, woran das lag, die Gitarre fand ich um Einiges zu laut. Vielleicht lag es an der Technik, vielleicht an unserem nicht so günstigen Sitzplatz an der Seite.
Nun erzählte uns Burger vom Tod in der Nordsee. Üble Sache das: 'In der Regel zieht frau die Haie an.' Um die Stimmung etwas anzuheizen, bekam das Publikum einen Mitsing-Part.
Danach erfuhren wir vom WSV im KaDeWe. Ich selbst war noch nie dort, aber wenn man Rüdiger Bierhorst glauben darf, ist es die Hölle.
Nach Tottes Ich brauch' ein Döner sang Fred Timm Ich bin Durchschnitt. Das nächste Stück von Frische Mische war für den Nachbarn, der unter ihnen wohnt, geschrieben worden und heißt Rock’n’ Roll.
Nach den eher fetzigen Tönen kam nun ein niedliches Liedchen von Burger über einen Wellensittich. Wie sich mit der Zeit herausstellte, ging es um den Wellensittich von Angela Merkel, eine gute Idee und gut umgesetzt.

An das folgende Lied von Totte kann ich mich nicht mehr erinnern. Es heißt Gangster-Galore, und in meinen Notizen steht irgendwas von Hip-Hop.
Aber Montag von Rüdiger Bierhorst ist mir bestens bekannt. In tollem, mitschnippbarem Rhythmus erfuhren wir, dass man montags gar nicht zur Arbeit muss, wenn man nicht will, nein, falsch …. wenn man Fieber hat...
Als nun Fred vom Durchschnitt in seinem letzten Lied zum nächsten Stück Schlecht im Bett überleiten wollte, vermasselte ihm ein Gast durch Zwischenrufe seine Ansage. Nach einer Diskussion fragte er ihn nach seinem Namen und woher er kommt. Es war Jörg aus Darmstadt. Fred begann sein Lied und kündigte spontan ein Liedermaching-Freestyle an. Er sang eine neue Zeile über Darmstadt und nach kurzem Überlegen guckte er sich Totte aus, der irgendwie weitermachen sollte. Der zeigte sich nicht so absolut begeistert. Fred hatte gut lachen, Freestyle ansagen und andere die Arbeit machen lassen… Er brachte sein Lied dann noch zu Ende und ab sofort tauchte Darmstadt immer mal wieder als Running Gag auf.
Es lebe der Notziblock, da steht nämlich 'Burger – Ich bin tot'. Dazu fällt mir jetzt mal wieder gar nichts mehr ein. :-(
Es folgte Rüdiger Bierhorst mit Sonntag 2, für mich eines der Highlights des Abends. Es erzählt davon, wie er mit einem Kater aufwacht und sich seinem schlechten Gewissen gegenüber sieht.
Kurz vor der Pause war es jetzt an der Zeit, die Werbetrommel zu rühren. Den Part übernahm Burger. Er hatte das Monsters-T-Shirt an, das einen auch dann noch gut aussehen lässt, wenn man keine so vorteilhafte Figur hat. ;-) Zur Gitarrenuntermalung von Pensen pries er die diversen Artikel an.
Nach Interesse ist gut von Frische Mische, bei dem das Publikum noch einmal gefordert war, gab es eine Pause von etwa zwanzig Minuten.
In der Pause bekam ich ein Gespräch zwischen zwei weiblichen Gästen mit: "Na, wie findest Du's?" – "Nicht schlecht. Ist zwar eher Männermusik, also 'ne CD werde ich mir nicht kaufen, zu Hause hört man sich so was ja nicht an. Aber so – live – ist es mal ganz lustig." Tja, schade eigentlich, Jungs. Aber ein paar CDs werden doch wohl weggegangen sein. Der Frauenanteil lag da ja nicht über 50 Prozent. Das bedeutet bei 140 – 150 Gästen doch eine ganze Menge Männer. Und übrigens finde ich (weiblich) schon, dass man sich das auch zu Hause mal anhören kann. Da ist einem ja auch nicht immer gleich zumute, mal ist man ernst mal lustig, mal möchte man was Gefühlvolles und mal will man nur unterhalten werden. Und bei den Monsters findet man auf jeden Fall viel Abwechslung.
Als es weiterging, wurde erst einmal eine Julia aus dem Publikum besungen, die Geburtstag hatte. Es war aber nicht das übliche Happy birthday to you. Ich weiß nicht, ob es ein Lied aus einem der Repertoires war, jedenfalls ein ganz besonderes Ständchen. :-)
Während Freds Schönheitschirurgie glänzte Totte zwei Mal mit einem Solo auf dem Kazoo.
Danach sang Burger Ich täusche den Orgasmus vor. *grins* Und Frische Mische Halt die Schnauze, wenn Du mit mir redest.
Totte klagte in Cheerleader sein Leid über seine neue Freundin, mit der er so Einiges mitmachen muss. Nie mehr eine Cheerleaderin….
Zu Rüdiger Bierhorsts Ich darf fällt mir leider auch nichts mehr ein, außer 'Ich will so bleiben wie ich bin'.
Fred Timm baute in sein Lied über Pärchen, die er hasst, wieder einmal Jörg aus Darmstadt ein.
Von Burgers Selbstvertrauen weiß ich noch, dass es mir sehr gut gefallen hat, meine Notizen dazu kann ich leider nicht mehr deuten. Obwohl ich Vieles schon kannte, gab es doch auch für mich eine ganze Menge neue Sachen, das kann man sich einfach nicht alles merken. Irgendwann ist halt 'der Kanal voll', auch wenn man den ganzen Abend nur Mineralwasser trinkt. *g*
Um irgendwas zu überbrücken (was auch immer :frage:), erzählte Fred Timm nun ein paar Kalauer.
Zu Tottes nächstem Lied war wieder einmal die ganze Mannschaft gefordert. Fünf mimten auf der Bühne kniend das Zwergenvolk, Totte stellte sich auf einen Stuhl, um den Eindruck noch zu verstärken und sang sein Zwerge.
Nach diesem Trubel sagte Rüdiger Bierhorst einen ruhigeren Teil an. Die Monsters messen den Erfolg eines Konzertes nicht nur daran, wie sehr sie das Publikum aus der Reserve locken können, sondern auch daran, ob es ihnen gelingt, die Leute bei ruhigeren Stücken zum Zuhören zu bringen.
Den Anfang machten Frische Mische mit Ann-Katrin, einem leisen Lied, auch die Gitarre war dieses Mal nicht so übertönend. Ich kannte es irgendwoher, vermutlich vom Liedermaching-Radio. Die anderen Monsters saßen ausnahmsweise ganz ruhig auf ihren Stühlen und hörten nur zu.
Auch Burger sang ganz alleine Blues. Für das Publikum war es offenbar nicht so einfach, sich auf diesen Part einzulassen. Von meinem Platz aus konnte ich nur sehen, dass im Laufe des Abends auf der Bühne der Alkohol in Strömen floss. Den Rest des Raumes hatte ich nicht im Blick, aber auch da muss es ganz schön bierselig zugegangen sein. Da fällt es Manchem dann sehr schwer, einfach mal die Klappe zu halten.
Nachdem Rüdiger Bierhorst Alles für mich gesungen hatte, ein äußerst textlastiges Lied, bei dem man sich die Mühe machen sollte, gut zuzuhören, wurde die stille Phase beendet.
Totte bot den Leuten endlich seinen Hit Türen, wobei es ihm gelang, in der Ansage wieder mal Darmstadt unterzubringen. *g* Fred zog nach mit Marzipan, und auch er widmete Darmstadt einen Gedanken.
Rüdiger Bierhorst erteilte mit seinem Lied Trinkt mit mir allen die Absolution.
Mit Frische Mische und Wir mögen Vermögen wurde der offizielle Teil des Konzertes beendet, und die sechs Jungs verschwanden hinter der Monsters-Leinwand. Kurz vorher erfuhren wir noch, dass man nicht nach Zugaben rufen sollte, sondern 'Oho-oho-hohoho-hoho Monsters….!!!'
Da hinten mag es nicht so gemütlich gewesen sein, denn sie ließen sich nicht lange zur Zugabe bitten. Frische Mische brachten noch Jack, der Mörder zu Gehör, Rüdiger Bierhorst besang seine pflichtvergessene Muse, die gar zu oft keine Lust hat, ihn zu küssen, Burger versprach augenzwinkernd das traurigste Lied Deutschlands Sususu, Fred Timm flog mit dem Herzblatthubschrauber nach Darmstadt und mit dem gemeinsam gesungenen Haste mal von Frische Mische, endete der erste Zugabenteil. Die Bar hatte inzwischen auf der Bühne eine Runde Caipirinha ausgegeben.
Das Publikum war aber noch nicht zufrieden, und so wurde ein weiterer Zugabenteil mit dem Monsters-Song Kennt Ihr schon? eröffnet. Danach sang Burger Weichei, gefolgt von Rüdiger Bierhorst mit einem Liebeslied. Natürlich durfte jetzt auch Tottes Song Caipirinha nicht fehlen und anschließend kam dralledrinks.de von Frische Mische. Am Schluss dieses Blocks stand Fred Timm mit dem Ohrwurm Morgens um 8. Die Strophe, die ähnlich noch zwei Mal wiederholt wird, mag dem einen oder anderen etwas provozierend vorkommen:
"Gleichgültig, abschätzig streifen mich Blicke,
doch ich hab' denen etwas voraus:
Sie fahr'n grad zur Arbeit,
und ich fahr' nach Haus."
Lambada und Rüdiger Bierhorst tanzten dazu auf dem Tisch, nein, es war ein Stuhl. Jaja, zu zweit auf einem Stuhl, das hatte schon etwas Akrobatisches. ;-) Und Fred Timm sagte dazu einen Satz, der alles relativierte, meines Erachtens den wichtigsten Satz des Abends, nämlich: "Das sind übrigens ausgerechnet die beiden, die morgen arbeiten müssen." Wie hatte Suikerheks so schön gesagt: "Die sind gar nicht so schlimm – die tun nur so." Das Leben ist kein Zuckerschlecken, auch nicht für die Monsters, aber ein bisschen träumen wird man doch dürfen. Und das ist es, was sie wollen: Sie wollen einen Abend lang unterhalten und vom Alltag ablenken, und das ist ihnen bestens gelungen.
Nach einer weiteren Pause sang Totte noch 4 Meter, und als Abschluss wurde unplugged und à capella von allen Tottes Lied Algerien dargeboten.
Skywise, Doro und ich kauften noch einige CDs und bekamen jeder eine Widmung von Rüdiger, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Unterwegs musste ich ein viertelstündiges Päuschen einlegen, weil mir fast die Augen zufielen. Am nächsten Tag war ich ziemlich groggy und froh, dass ich nicht 'morgens um 8' in der U-Bahn sitzen musste.
Viele Grüße von Petra
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Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)

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'Monsters of Liedermaching' im Q-Kaff in Mainz (02.11.05)

#2

Beitrag von Suikerheks »

Liebe Petra,
erstmal GROßES DANKESCHÖN für den ausführlichen Bericht. Jetzt wissen wir ja wirklich ALLES :-D
Es lebe der Notziblock, da steht nämlich 'Burger – Ich bin tot'. Dazu fällt mir jetzt mal wieder gar nichts mehr ein.

Also, wenn Burger sagt "Ich bin tot", kann es sich m. E. nur um das folgende Liedgut handeln: "Pessimismus". Hier besingt Burger seine Idee, was er alles täte, wenn morgen die Erde untergehen würde ... War`s das? Ich liebe diese Nummer, wohl eine der schönsten vom Burger!
Übrigens: Absolutes Zeitmanagement, sich einen Burger leisten zu können, denn er beantwortet hier Fragen, die ich mir selber bereits zig-fach stellte, aber nie die Zeit fand, sie mir zu beantworten oder gar (hehe) einen Song drüber zu verkassematuckeln. Also, hier an dieser Stelle, damit`s endlich mal gesagt wird: Burger, Dankeschön, Du hast mir 10 Minuten meiner Lebenszeit bewahrt! ;-)
Lieb, dass Du mich zitiert hast, aber ... siehst Du es nach Deinem ersten Monster-Schreck ähnlich, genauso oder gar schlimmer und gar nie nimma so? Wajakla, ich darf dumm sterben ...
Liebe Grüße,
Tina xxx
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'Monsters of Liedermaching' im Q-Kaff in Mainz (02.11.05)

#3

Beitrag von Suikerheks »

Und weil Du offenbar schwer begeistert bist, empfehle ich Dir den
10.12.2005, Rickenbacker`s Music Inn, Bärlin
Da werden sich uns
Rüdi,
Timon Hoffmann (dér Sit Down-Comedian schlechthin) und
Jürgen (ist) Will(ig)
austoben.

Hallo Tina,
auf der Suche nach Beiträgen über die Monsters of Liedermaching bin ich auf diese Nachricht gestoßen, die Du mir im letzten November geschrieben hast. Rüdi-Fan bin ich ja nun schon, und am 29. April hatte ich - wie Du ja weißt - Gelegenheit Timon Hoffmann und Jürgen Will in Berlin zu sehen. Vor allen Dingen Timon Hoffman hat mich total begeistert, sodass ich ihm gleich eine CD abkaufen wollte, aber leider hatte er keine dabei. :-( Auf seiner Homepage habe ich auch keine Möglichkeit gefunden, CDs zu bestellen, das muss ich mir aber noch einmal genauer ansehen. Das krieg' ich schon hin. *g*
Viele Grüße von Petra
P. S. Au weia, da habe ich wieder mal einen Beitrag überschrieben, statt ihn zu beantworten. Mist. :-o :-? :-(
Aber die Original-Nachricht ist kaum verändert.
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#4

Beitrag von Petra »

Hallo Tina,
Jetzt wissen wir ja wirklich ALLES :-D

och... lass' es mich mal so ausdrücken: Da trügt der Schein. ;-)
Und zu dem Termin am 10. Dezember: Im Prinzip herzlich gerne, aber auch ich habe Verpflichtungen, und es sind mir gewisse Grenzen gesetzt.
Eine der Grenzen könnte man in etwa so formulieren: Wenn ich schon im November nach Berlin fahre, kann ich das im Dezember nicht schon wieder tun. :-(
Liebe Grüße von Petra
Dieser Beitrag enthält 76 Wörter


Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)

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