gitarre und gesang aufnehmen

Hast Du Erfahrungen mit Mikros, Gitarren, Mischpulten und sonstigen Geräten?
Willst Du Dich mit anderen über diese Erfahrungen austauschen, oder bist Du noch auf der Suche nach dem richtigen Equipment und brauchst Rat und Expertise?
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strahler
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gitarre und gesang aufnehmen

#1

Beitrag von strahler » Mi 9. Feb 2005, 03:24

hallo freunde,
ich habe eine frage zum thema aufnahme. welches equipment benutzt ihr zum aufnehmen von gitarre und gesang? ich würde gerne mal etwas aufnehmen, will aber auch nicht so viel eld für mikrofon etc. ausgeben. vielleicht hat ja jemand ein paar tips oder links zu diesem thema.

liebe grüsse,
kris
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migoe
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gitarre und gesang aufnehmen

#2

Beitrag von migoe » Mi 9. Feb 2005, 11:00

Hallo Kris,
welche Vorstellungen hast Du denn von der Qualität der Aufzeichnung und der möglichen Weiterverarbeitung? Je nach Anspruch könnte es schon genügen (z.B. für Hörproben im Netz) über eine gute Soundkarte aufzunehmen.
Mikros gibt es für ca. 20 € damit bekommt man schon internettaugliche Aufnahmen hin.
Allerdings kann man diese Art von Aufnahmen natürlich nicht für eine CD-Produktion verwenden!
migoe
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gitarre und gesang aufnehmen

#3

Beitrag von Barde » Mi 9. Feb 2005, 11:35

Hallo Kris,
das Aufnehmen ist eine heikle Sache. Ich kann Dir aus eigener -leidvoller- Erfahrung sagen, das man sich dabei viel Frust einhandeln kann. Was live supertoll rüberkommt, wirkt bei der Aufnahme oft lahm und wenig überzeugend. Gib doch mal einen Hinweis für welche Zwecke du aufnehmen willst, dann kann ich Dir ein paar Tipps geben, weil das Thema "Demoaufnahmen" bei mir auch Dauerbrenner ist. Fürs erste Reinschnuppern empfehle ich Dir aber schon mal das Forum: www.homerecording.deDort sind die Bastler am Werk, die hauptsächlich mit guten Soundkarten, Mikros und einem Sequenzerprogramm am eigenen PC sich Ihre Aufnahmen erarbeiten. Vielleicht solltest Du Dir überlegen, ob Du in Deiner Nähe jemand auftreiben kannst, der ein solches Equipment besitzt und gegen geringes Entgelt bereit ist, für Dich Demos aufzunehmen und abzumischen. Es ist nämlich für Nicht-Technikfuzzis sehr mühsam, sich in die hohe Kunst der Tonbearbeitung einzuarbeiten. Ich habe selbst ein sogenanntes "Digitiales Homerecordingstudio" mit 2 teueren Mikrofonen angeschafft, bin aber am Überlegen, ob ich nicht doch für die erste CD ins Tonstudion gehen soll. Schon alleine das Bedienen der Maschine lenkt ja wieder von der Musik ab, weil man(n) sich schlecht auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren kann.
Gruß vom Barden (Michael Nr. X)
:-o
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Mario
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#4

Beitrag von Mario » Mi 9. Feb 2005, 16:11

Hallo Kris,
den obigen Antworten kann ich nur zustimmen, aber wenn ein relativ gutes Equipment einmal grundsätzlich ausgesteuert ist, und du über einen Mehrspursequenzer aufnimmst, musst du dich nicht unbedingt ablenken lassen, da die Nachbearbeitung später erfolgen kann. Aber besser ist es auf alle Fälle jemanden dabei zu haben, der die Aufnahme überwacht. Aus deinem Profil ist nicht zu entnehmen woher du kommst. Sag' mal. Vielleicht wohnt ja ein Forums Mitglied in deiner Nähe, der schon Erfahrungen hat.
Gruß
Mario
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strahler
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#5

Beitrag von strahler » Mi 9. Feb 2005, 19:51

danke für die antorten.
aso, im moment wohne ich in alicante/spanien :) ich weiss noch nicht, wann ich wieder zurückkomme, aber dann werde ich in paderborn nahe bielefld wohnen.
ich habe schon mehrmals meine gitarre an den computer angeschlosen und dann aufgenommen, aber die qualität ist miserabel. braucht man denn grundsätzlich 2 mikrofone um gesang gleichzeig mit der gitarre aufzunehmen? oder genügt ein gutes, das dan beide quellen aufnimmt? generell möchte ich fürs internet aufnehemn, also keine cd oder ähnliches machen. erstmal sehen, was die leute so davon halten. im moment bin ich hier auf der suche nach gleichgesinnten um mal ein bisschen erfahrungen bzw. techniken auszutauschen.
ich habe bis jetzt noch keine erfahrung mit live auftritten zB in bars oder kneipen, aber hier gibt es einige bars in denen regelmäßig ein duo auftritt. die werde ich mir morgen ma anhören/sehen und vielleicht kann ich j mal mit denen üben oder so. ich bin fan von simon+garfunkel oder kings of convinience. wobei mir s+g ein bisschen zu, naja, poppig villeicht, klingen. aber gut. vielleicht mag ja jemand ein paar tips zum thema auftritt etc. geben :)
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#6

Beitrag von fille » Mi 9. Feb 2005, 20:01

Hallo Strahler,
ich würde dir ein Tonstudio empfehlen.
Wir haben in unserem bereits 2 CD's für einen Liedermacher aufgenommen.
Die erste war nur für seine Kinder bestimmt. Er ist gekommen, hat gespielt wie auf einem Konzert und in 2 Stunden war die Scheibe fertig.
Die zweite war für den Verkauf bestimmt und da gings los. Der Mann spielte nicht mehr so locker.... Einiges musste nochmal und nochmal gespielt werden. Es war harte Arbeit.
Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Wenn du da alleine bist, ist es nicht so gut. Es kostet nur Nerven! Für eine Demo mit 3 Stücken dürftest du auch im Studio nicht so lange brauchen.
Leider wohnst du nicht in Oberbayern....
Gruß Marianne
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#7

Beitrag von hostcz » Do 10. Feb 2005, 21:45

meine aufnahmen mach ich mit einem akai tonband und bin sehr zufrieden ein kanal gittare pur piezo tonabnehmer
kanal zwei gesang und was noch von der gittarre rübertönt
so kann ich wenn ich singen üben will den gesang via balanceregler wegregeln meiner meinung nach sollte man erst in ein studio gehen wenn man seine songs im schlaf spielen kann und seinem gefühl nach es nich besser machen kann mit meinem tonband bin ich sehr zufrieden
einfach zu bedienen und sehr direkt hostcz
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Carsten
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gitarre und gesang aufnehmen

#8

Beitrag von Carsten » Fr 11. Feb 2005, 17:16

Ich habe schon viele Aufnahmen mit Gitarre und Gesang am PC gemacht und sehr zufriedenstellende Ergebnisse erzielt. Ein wenig Experimentierzeit hat es allerdings gekostet. Ich verwende nur ein Mikrofon, ein Shure SM 58, jeder Musiker dürfte es kennen, es ist quasi das Standard-Bühnenmikrofon. Das Mikrofon ist an ein aktives Mischpult angeschlossen (wegen der Vorverstärkung) und von da gehts direkt in den Line-In-Soundkarten-Eingang (nicht Mic-Eingang).
Ich glaube eine entscheidende Rolle spielt die Software mit der man die Aufnahmen macht. Die besten Ergebnisse erzielte ich mit Steinbergs WaveLab 4. Das Programm bietet die Möglichkeit die Aufnahme sehr gut nachzubearbeiten, z.B Hall, Kompression, Pegelanpassungen, EQ uvm. Auch Mehrspuraufnahmen sind möglich. Die Nachbearbeitung ist allerdings auch notwendig, eine Aufnahme einfach pur hört sich meistens nach nix an. Als Tipp: verwendet man nur ein Mikrofon (so wie ich) ist es sehr entscheidend, wo im Raum man es hinstellt - mehr zur Gitarre oder mehr zum Gesang. Das muß man einfach austesten und ein paar Probeaufnahmen machen. Aber es lassen sich tatsächlich ziemlich brauchbare Ergebnisse erreichen, den akkustischen Beweis trete ich gerne an.
Allerdings gebe ich meinen Vor-Schreibern recht: für eine richtig professionelle CD geht nix über ein richtiges Studio. Hab ich selber ja auch so gemacht. Man muß halt wissen wofür man die Aufnahmen braucht. Für Demos im Internet ist meine Methode mehr als ausreichend. Im Gegenteil, ich bin mit meinen Aufnahmen so zufrieden, dass sie sich durchaus für eine CD eignen - die würde ich aber nur unter Freunden verschenken. :-D
liebe Grüße
Carsten
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Carsten K
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gitarre und gesang aufnehmen

#9

Beitrag von Carsten K » Fr 11. Feb 2005, 18:44

Hallo,
das ist ja mal ein Thema, das mich als Liedermacher zeitweise genauso viel beschäftigt wie Live-Auftritte, zeitweise sogar mehr, so daß ich dazu auch ein paar Dinge beitragen kann.
Wenn es tontechnisch möglichst perfekt klingen soll, ist natürlich in der Tat ein professionelles Tonstudio zu empfehlen, es sei denn, man hat die entsprechende Technik zu Hause und weiß diese auch entsprechend zu bedienen, aber auf wen trifft das schon zu? Professionelle Tonstudios werden allerdings in der Regel nach Zeit bezahlt, und wer schon mal Aufnahmen gemacht hat, weiß, daß es für ein Lied, das auf der CD vielleicht 4 Minuten dauert, durchaus mal 4 Stunden oder 4 Tage dauern kann, bis der Song so eingespielt ist, wie man ihn haben möchte, und daß man sich häufiger verspielt und versingt, wenn man weiß, die Aufnahme läuft, das geht ja vermutlich nicht nur mir so, oder? Ein Tonstudio ist jedenfalls eine kostenspielige Angelegenheit und lohnt sich nur, wenn man die CD danach auch entsprechend verkaufen kann, um das Geld wieder reinzukriegen, oder man auch so genug Geld, aber wer hat das schon?
Der Liedermacher-Kollege Fred Erikson hat seine CD an einem einzigen Tag in einem Tonstudio eingespielt, kostenlos, weil er mit dem Studio-Betreiber befreundet ist, das ist natürlich auch eine Möglichkeit... Aber an diesem Tag, an dem das Studio gerade mal frei war, hatte Fred die Grippe, und die Aufnahmen klingen letztlich auch nicht besser, als z. B. die Live-Mitschnitte von Auftritten, bei denen er keine Grippe hatte. Tonstudio allein ohne die entsprechende Zeit und den richtigen Zeitpunkt bringt es also auch nicht, selbst wenn es kostenlos ist...
Ich versuche meine Aufnahmen zu Hause zu machen, nicht weil es tontechnisch die Qualität verbessert (wohl eher das Gegenteil ist der Fall), sondern weil ich gern meine freie Zeit damit verbringe und mit jedem Versuch, auch sei er noch so dilletantisch, etwas dazu lerne. Liedermaching ist halt mein Hobby, das Schreiben von Liedern und das damit Auftreten ebenso wie das Aufnehmen dieser Lieder. Mein Vater verbringt seine freie Zeit im Garten und buddelt, auch wenn ein professioneller Gartenbaubetrieb das bestimmt viel schneller und effektiver könnte, aber es ist sein Hobby, und er ist glücklich, wenn er sich damit beschäftigt und dann sogar noch frische Erdbeeren erntet. Und ich bin glücklich, wenn ich monatelang an Sonudtracks herumbastele und am Ende dabei MEINE CD herauskommt, und mag sie noch so dilletantisch sein, es ist dann eben MEINE...
Ich empfinde es jedenfalls wirklich als positiven technischen Fortschritt, daß ich heutzutage mit dem Computer meine eigene Musik machen, bearbeiten und auf CDs brennen kann, früher, als ich das noch nicht konnte, hab ich meine Lieder mit einem Kassettenrekorder aufgenommen, und das war tontechnisch bestimmt auch nicht besser. Ich finde, gerade in diesem Genre sollte man die tontechnische Seite auch nicht überbewerten. Ein schlechter Song wird durch gute Tontechnik ja nicht besser, und ein guter nicht schlechter, und wenn ein guter Liedermacher einfach so ganz ohne Technik am berühmten Lagerfeuer seine Songs zum besten gibt, was gibt’s schöneres?
In diesem Sinne
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#10

Beitrag von Parkbank » Do 24. Feb 2005, 21:35

Also wenn an nicht so viel Geld ausgeben will, sollte man kein Tonstudio ansteuern. Wenn du eine Gute Gitarre besitzt genügt wohl fürs erste ein gutes Stereomikro mit Minidisc o. Ä. dran. Da bekommst du zwar keine pitzenqualität hin, aber es ist ein bescheiderner Anfang. Ich persönlich habe bereits einige Livekonzerte von anderen in Überraschend guter qualität hinbekommen
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Mafu_Largo
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#11

Beitrag von Mafu_Largo » Mo 2. Mai 2005, 00:46

hallo.#

ich lese mit viel interesse diese ganzen beiträge von songwritern. denn selbst habe ich nicht viel mit gleichgesinnten zu tun, sodass ich in der hinsicht wenig erfahrungsaustausch betreiben kann.
ich selbst nehme mit cubase sx auf. auch wenn das programm mittlerweile eigentlich fast alles kann, nutze ich wohl nur ca 5%, da ich meist nur gitarre und gesang aufnehme. ich habe ein eher schwaches mischpult und ein mittelmäßiges live-mikrofon von sennheiser. und nichtmal einen mikroständer. ich muss das mikro immer irgendwie auf den schreibtisch legen, um akkustik-gitarre aufzunehmen. insgesamt kann man sagen, dass ich ein sehr schwaches equipment habe, doch trotzdem klingen meine aufnahmen gar nicht so schlecht. zwar eher nach lagerfeuer, als nach fettem tonstudio, aber es gefällt eigentlich jedem, auch wenn ich selbst nicht wirklich mit der qualität zufrieden bin. doch die musik, die gitarre , die texte (ich singe leider nur englisch, da ich fast keine deutschen texte schreiben kann), das ist alles viel wichtiger, als die qualität der aufnahme.
und live ist halt doch am besten

(ich benutze als soundkarte die ewx 24/96 von terratec, die ist relativ preiswert, so ca. 180€ und macht echt keine probleme)
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bLaCk_TeSs
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#12

Beitrag von bLaCk_TeSs » Sa 16. Jul 2005, 22:40

hallo leute...
ich habe eine ähnliche frage:
ich habe ein lied als mp3 und ein mikro an den pc geschlossen...und wenn ich das parallel laufen lasse und dann mit dem audiorecorder (bei jeder windows version dabei: start, programme, zubehör, unterhaltungsmedien)aufnehme, ist die stimme zwar schön laut zu hören, aber die musik recht leise.
kennt jemand ein kostenfreies programm zum downloaden mit dem ich beides gleichwertig dann aufnehmen kann, denn die musik hört man nur schwer.
danke im voraus
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#13

Beitrag von Skywise » Sa 16. Jul 2005, 23:09

@bLaCk_TeSs:
Das kann bei schlechter Aussteuerung schon mal passieren. Andererseits frage ich mich, warum Du diesen Umweg gehst und riskierst, daß die Qualität der Musikbegleitung von vornherein schlechter wird als notwendig.
Daher rate ich zu ein bißchen Frickelarbeit, die sich jedoch qualitativ auf jeden Fall lohnt. Dabei lautet der wichtigste Schritt:
Nimm die Simme separat auf und mische diesen Gesangspart in den Musikpart rein.
Das ist keine große Sache und kann normalerweise auch mit jedem halbwegs vernünftigen Audiorecorder bewerkstelligt werden. Es ist zwar ein bißchen Hin- und Hergeschiebe, bis alles richtig sitzt, aber dafür hast Du dann auch einen qualitativ besseren Track und kannst darüber hinaus auch noch Korrekturen vornehmen, z. B. indem Du das Lied nicht nur einmal, sondern fünf- oder sechsmal singst und Dir dann aus den einzelnen Aufnahmen das Beste raussuchst und entsprechend einbaust.
Außerdem kannst Du bei dieser Vorgehensweise die Lautstärke der einzelnen Elemente (Musik - Gesang) wesentlich besser aufeinander abstimmen und bei Bedarf nachbearbeiten.
Gruß
Skywise
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Saitenwechsel
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#14

Beitrag von Saitenwechsel » Do 20. Jan 2011, 16:52

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#15

Beitrag von Schrimm » Fr 21. Jan 2011, 13:00

Interessant, klingt alles so einfach plötzlich... ;)
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Klajokas
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#16

Beitrag von Klajokas » Fr 21. Jan 2011, 22:15

Hallo,
ich habe jetzt, nachdem die Aktion "rausekeln eines volljährigen Kindes" ( Vol.1) ein Erfolg war :-D , einen kleinen Raum im Keller frei und dort mein bescheidenes Equipment samt Kabelsalat zusammen-gestöpselt.
Für mehr oder weniger vernünftige Aufnahmen nutze ich ein Shure sm58 und (falls nötig) ein passendees Kondens.Mikro für akkustische Instrumente. Vor das Gesangs-Mikro habe ich einen Ploppschutz aus einem alten Nylonstrumpf und einem Drahtkleiderbügel gehängt
(kostet nix und funktioniert ). Das Gesangsmikro geht auf einen Mikrovorverstärker mit Halleinstellungen ( fehlt in meinem Mixer), das Kondensmicro geht dirket zum Mixer. Alternativ kann ich hier meine umgebaute Gitarre ( Fender mit Fishman Matrix Nano) über ein Akkustik-Effektgerät ansteuern. Dieses Effektgerät nutze ich fast nur als Vorverstärker u.a. für passive Piezoabnehmer in meinen Lauten.
Ansonsten ist dieses Ding eine Wunderkiste. Es ändert den Sound fast jeder Lagerfeuerklampfe in einen Sound hochwertigen Martin, Ovation u.a. .
Der Gesang und die Begleitung füttere ich in mein kleines Behringer Mischpult ( hat nur 4 Kanäle). Vom Mixer aus speise ich dann alles in ein MP 3 Aufnahmegerät ( Zoom H4 ist toll habe ich aber leider nicht nur eine günstigere Version die aber auch funktioniert )
Was ich dann als MP3 aufgenommen habe, füttere ich in den PC und bearbeite es ( schnibbeln, etwas filtern ) mit dem kostenlosen "Audaity". Hört sich wild an ist es aber nicht.
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#17

Beitrag von Barde » Sa 22. Jan 2011, 00:06

Da das Thema Akustikaufnahmen und die damit verbundenen Schwierigkeiten immer wieder zum Thema wird, sollten wir doch mal ein eigenes Unterforum dafür einrichten. War hier schon mal andiskutiert worden.
Ich habe mir überlegt, mal ein Tutorial zu verfassen, wie man mit geringem finanziellem Aufwand hochwertigere Aufnahmen hinbekommen kann. Es gibt Superprogramme, die nichts oder sehr wenig kosten; Mikrofone, die preislich im Budgetbereich liegen und trotzdem hervorragend zu verwenden sind usw. usw. Und wie aber auch Clabauter zu Recht schon bemerkt hat hilft das beste und tollste Equipment gar nichts, wenn man grundlegende Fehler, z.B bei der Raumauswahl und der Mikrofonpositionierung, macht.

Klajokas schrieb:
ich habe jetzt, nachdem die Aktion "rausekeln eines volljährigen Kindes" ( Vol.1) ein Erfolg war , einen kleinen Raum im Keller frei

:-D Kommt mir doch sehr bekannt vor. Bist du jetzt auch wieder auf dem Level, dass dein Nachwuchs wieder mit dir spricht? Meiner Meinung nach hat Gott die Pubertät erfunden, um die Eltern für die Sünden der verfehlten frühkindlichen Erziehung zu strafen. :-D:-D
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#18

Beitrag von Petra » Sa 22. Jan 2011, 00:40


Barde schrieb:
Da das Thema Akustikaufnahmen und die damit verbundenen Schwierigkeiten immer wieder zum Thema wird, sollten wir doch mal ein eigenes Unterforum dafür einrichten. War hier schon mal andiskutiert worden.

Liebster aller Barden,
das bewusste Forum habe ich schon längst eingerichtet, es gelingt mir aber nicht, es sichtbar zu machen... :cry: - und Migoe kriegt es offenbar auch nicht gebacken, genau so wenig wie er den schwarzen Balken im persönlichen Bereich verschwinden lassen kann, wenn man dort mit dem IE stöbern will. :-(
Viele Grüße von Petra
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Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)

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#19

Beitrag von Barde » Sa 22. Jan 2011, 02:05

Petra schrieb:
das bewusste Forum habe ich schon längst eingerichtet, es gelingt mir aber nicht, es sichtbar zu machen...

Gräm dich nicht Petra. Dann bleibt mir auch der Vorwurf von Heike erspart, dass ich anderen Tipps gebe und selbst zu faul bin, meine Lieder aufzunehmen ... womit sie ja ein klitzekleines bisschen Recht hat.
genau so wenig wie er den schwarzen Balken im persönlichen Bereich verschwinden lassen kann, wenn man dort mit dem IE stöbern will.

Hatten wir uns nicht darauf geeinigt, dass wir den Internet Explorer ziemlich blöd, doof, unnütz und unausgereift finden - oder hat da meine persönliche Antipathie mal wieder zugeschlagen? ;-):-D
Liebe Grüße
Michael

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#20

Beitrag von Doro1100 » Sa 22. Jan 2011, 08:50

Hatten wir uns nicht darauf geeinigt, dass wir den Internet Explorer ziemlich blöd, doof, unnütz und unausgereift finden?

Ja, Herr Barde - hatten wir + ich hab aus diesesm Anlaß sogar extra einen Smilie hoch geladen ---> :firefox:

Gruß Doro
:megacool:
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Wo `n Loch ist, kann was rein. Oder raus."

(Gerhard Gundermann)

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