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Aw: Meine Impressionen von der Haiti-Konbit 2017 (+ Konzertankündigung)
#1

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Und nun die versprochenen Fotos:

Datei anhängen:



jpg  Trommlergruppe für Forum.jpg (63.01 KB)
2160_5a32669e05322.jpg 900X566 px

jpg  Jennie Clerette klein.jpg (48.09 KB)
2160_5a3277c26e2cd.jpg 900X476 px

jpg  Einlage von Zsuzsa klein.jpg (46.58 KB)
2160_5a3277d68b78b.jpg 900X453 px

jpg  ...und Annett.jpg (49.66 KB)
2160_5a3277e4e35c9.jpg 886X403 px

jpg  Haiti Konbit Titelfoto klein.jpg (54.79 KB)
2160_5a3277ff1b2ae.jpg 900X387 px

jpg  Haitianisches Büffet.jpg (88.73 KB)
2160_5a327814bebe2.jpg 886X591 px

jpg  Gruppenfoto mit allen klein.jpg (49.74 KB)
2160_5a327822b76b5.jpg 900X478 px

Geschrieben: 14.12.2017
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Aw: Meine Impressionen von der Haiti-Konbit 2017 (+ Konzertankündigung)
#2

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Keine Frage, dass ich zu TiCorns Konzert am 10.2.2018 nach Hamburg fahren werde! Die wunderbaren Fotos zum Bericht folgen bald, ich muss sie noch verkleinert kriegen...

Viele liebe Grüße,
Anne

Geschrieben: 13.12.2017
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Meine Impressionen von der Haiti-Konbit 2017 (+ Konzertankündigung)
#3

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Von bezaubernder Musik, der Vernetzung von Kulturen, Kinderschuhen auf dem Tisch und ganz viel Lebensfreude

Meine Impressionen von der HAITI KONBIT 2017 (die Haiti Konbit ist ein jährliches Fest organisiert von der Haiti-Med. e.V. für Haitianer und Haitifreunde im Gemeindesaal der Schlosskirche Düsseldorf-Eller)

14. Oktober 2017, ein sonniger Samstag
Schon lange hatte ich mich auf diesen besonderen Tag gefreut: Nicht nur, um meine Mutter, die mich dieses Jahr erstmals zur Haiti-Konbit begleitete, mit meiner Begeisterung für die haitianische Kultur anzustecken, sondern auch, weil ich dank einer Übernachtungsmöglichkeit in direkter Umgebung einmal wirklich bis zum Ende der Veranstaltung würde bleiben können, ohne mir Sorgen zu machen, in der Dunkelheit noch mindestens zwei Stunden Zug nach Hause zu fahren.

Letzte Vorbereitungen zum Herbstfest
Wir machten uns so zeitig auf den Weg, dass die Hinweisschilder auf den Gemeindesaal in Düsseldorf-Eller noch gar nicht aushingen, und so lief ich zunächst zielsicher an der richtigen Einfahrt vorbei, fand dann aber schließlich doch noch mein Ziel, wo uns Percussionist Donald Holtermanns aus der Band TiCorn & Friends herzlich empfing. Die Musiker und Tänzer waren noch voll und ganz mit dem Bühnenaufbau und Soundcheck beschäftigt, aber eine kurze freudige Begrüßung kam gleich von allen Seiten – ob schon lange miteinander bekannt oder gerade erst kennengelernt!

Wie auch in den Jahren zu vor kümmerte ich mich um den CD-Stand, der durch die zahlreichen Überraschungsgäste mit ihren musikalischen Projekten – und dann auch neuen Tonträgern! - stetig anwächst. Als dieser aufgebaut war, blieb noch genug Zeit, um mit Veronika die von mir vorher vermissten Hinweisschilder auf die Haiti-Konbit aufzuhängen und die Einfahrt ein wenig zu schmücken.

Eine Ankunft in „Rot und Blau“
Gerade als wir die Bänder in rot und blau, den Farben der haitianischen Flagge, aufgehängt hatten, fuhr der neue haitianische Botschafter, Monsieur Dr. Alexandre, mit einer Delegation aus Berlin vor. Er begrüßte auch mich mit herzlichen Worten, von denen ich leider kaum etwas verstand, da sich „mein Creole“ auf wenige Liedtexte und Ausdrücke beschränkt. Soviel konnte ich aber der Gestik und Mimik entnehmen, dass sich der Botschafter auf das Fest freute und das Event sehr wertschätzte. Glücklicherweise verlief die Kommunikation während des Festes hauptsächlich auf Französisch und manchmal sogar Deutsch, sodass meine Mutter und ich mühelos daran teilhaben konnten.

Nach und nach kamen immer mehr Gäste, das Foyer füllte sich mit fröhlichen Menschen, die sich – teilweise seit einem Jahr! – wiedersahen, aber auch schnell Kontakte zu neuen Teilnehmern knüpften. Ich freute mich dieses Jahr besonders darüber, Paula Iten aus der Schweiz neu kennenzulernen, die viele Jahre auf Haiti gelebt hat und nun Vorsitzende einer Organisation ist, die ganzheitliche und nachhaltige Hilfe für Haiti zum Ziel hat. Es war spannend, ihren Erzählungen zu folgen, und Fotos von den jeweiligen Projekten zu sehen. So dient die Haiti-Konbit doch jedes Jahr aufs Neue auch der Vernetzung von Kulturen und der Bündelung von Engagement zum Erhalt derselben.

„Schrei der Muschel“
Als schätzungsweise alle Gäste eingetroffen waren, sollte das facettenreiche Bühnenprogramm beginnen: Eine Trommlergruppe, die Familie Malbranche, zu der sich auch schnell Donald gesellte, gab das Signal für alle, sich einen Platz im Saal zu suchen. Wer sich noch etwas draußen in der Sonne aufhielt, wurde von Camille (aus der 3. Generation der Haitianer in Deutschland) durch den „Schrei der Muschel“ herbeigerufen.

Es folgte Jennie Clérette mit einer beeindruckenden Rezitation eines Gedichts in deutscher Sprache unter der Begleitung ihres Vaters Guillaume Sévère an der Gitarre.

Daraufhin gab es ein paar kurze Begrüßungs- und Dankesreden von Dr. Alexandre und weiteren Ehrengästen, bevor mit der bekannten Sängerin und Songwriterin TiCorn („petite Cornelia“ Schütt) und ihrer Band, sowie weiteren Überraschungsgästen, Renes BBWI aus London und Don Pelo aus München, der musikalische Teil des Abends eingeläutet wurde.

Facettenreiches Programm

Das Besondere am Programm 2017 war, dass es diesmal nicht nur die Sänger und Musiker, sondern auch die Tänzerinnen Zsuzsa Parrag und Annett Hofmann von Anfang an gemeinsam gestalteten: Gleich zum ersten Lied „ Nan guinen“ von TiCorn kamen sie mit einem Lichtertanz bis zur Bühne. Das Publikum ließ sich sofort in den Bann der bezaubernden Klänge und dem Rhythmus Yanvalou ziehen und nahm die Schwingungen auf. Vor allem die Kinder strahlten in großer Lebensfreude. Ob TiCorn mit ihren vielseitigen Begleitmusikern Brahm Heidl und Donald Holtermanns nun ruhigere Songs wie „Peleren“ (Pilger) oder schwungvolle wie „Pa kitem dejo“ oder „Haiti rise up“ interpretierte, der lebhafte Applaus spornte alle Künstler an.

Große Begeisterung begleitete auch Renes BBWI mit „Latin Jazz“, dem Liebeslied „Marylin“ sowie „Jistis Pou Yo“ (Gerechtigkeit für euch) und Don Pelo mit „The Envelope“, „Different Man“ und seinem Hit „Jah, Jah protect us“, bei dem kräftig mitgesungen wurde. Alle Programmpunkte wurden ineinander verflochten, spontan getragen von der gesamten Band und mit Tanzelementen untermalt.

Die Tänzerinnen ließen es sich auch nicht nehmen, ZuschauerInnen mit auf die Tanzfläche zu ziehen und so konnte das Publikum u.a. auch die mitreißende Tanzeinlage von Juliana aus Hamburg bestaunen.

Für viele Lacher sorgte, dass TiCorn für ihr traditionelles „Choucoune“, Gina Laforest von der haitianischen Botschaft in Berlin ihrer Schönheit wegen auf die Bühne bat und mit ihr gemeinsam den Song performte. Natürlich ließ sich Gina nicht andichten, untreu wie die angebetete Choucoune zu sein, doch sie wurde den Abend gerne noch neckend „Choucoune“ genannt. Beim abschließenden Rara „Gade d'lo“ hielt es schließlich keinen einzigen mehr auf seinem Stuhl, die Tanzfläche war restlos ausgefüllt und die Stimmung auf ihrem Höhepunkt, als sich spontan eine Polonaise formte. Als kleine Zugabe sangen dann alle gemeinsam das ersehnte „Haiti chérie“.

Kulinarische Reise und ab auf die Tanzfläche...

Mittlerweile freuten sich alle auf das Abendessen, und bei guten Gesprächen und unter großem Lob der haitianischen Köchinnen, die das Menü seit Tagen schon vorbereiteten, für die kulinarischen Genüsse wurden landestypische Köstlichkeiten, wie Süßkartoffeln, Reis mit Bohnen, Maniok, würziges Geflügel und vieles mehr, verspeist. Ich probierte von allem ein wenig und könnte gar nicht sagen, was mir nun am besten schmeckte, es war alles sehr lecker. „Wenn dieser Nachtisch keinem gehört, nehme ich ihn gerne! Ich muss schließlich noch tanzen, da kann ich einen zweiten vertragen!“, sagte meine Tischnachbarin.

Wer sich weiter unterhalten oder CDs und Kunstgegenstände erwerben wollte (Don Pelo hatte eigene Gemälde mitgebracht und Paula Iten Schmuck, der auf Haiti hergestellt worden war), zog sich ins Foyer zurück. Alle anderen tanzten ausgelassen zu der aufgelegten Musik des DJ Jean-Luc, der wie auch schon die Bühnenkünstler vom fantastischen Sound von Kai unterstützt wurde, im Saal. Plötzlich und unvermittelt stellte der kleine Moyo seine Schuhe auf den Tisch, den er selbst kaum überblicken konnte: „Ich will jetzt tanzen!“ Sein Wunsch wurde ihm prompt erfüllt, denn seine Mutter brachte ihn – ohne Schuhe, die waren schließlich beim Tanzen überflüssig! – auf die Tanzfläche.

Ausklang
Bei so viel guter Unterhaltung merkt man gar nicht, wie die Zeit verfliegt. Glücklicherweise wurde kurzerhand ein „Sammeltransport“ zum Hotel organisiert, und mit den lieben Menschen, die ebenfalls dort unterkamen, konnten wir die wunderbare Veranstaltung während eines gemeinsamen Frühstücks mit den Vorstandsmitgliedern noch einmal Revue passieren lassen.

Besonders herzlichen Dank an die Vorstandsmitglieder von Haiti-Med e.V., die uns dazu einluden.

Wir hoffen, dass dieses gelungene Fest auch wieder viele zu Spenden angeregt hat. Informationen zu Hilfsprojekten der Haiti-Med e.V. finden Sie auf ihrer Website.
Wir freuen uns bereits jetzt auf die Haiti-Konbit im nächsten Jahr, am Samstag, den 6. Oktober 2018, in Düsseldorf-Eller, Schlossallee 8!

Das bedeutet aber nicht, dass mich Haiti, seine Musik, die Sprache und seine Projekte nicht auch das ganze Jahr über begleiten: Wer in Hamburg lebt, halt gleich doppeltes Glück, denn er kann sowohl dem sich regelmäßig treffenden Haiti Club Hamburg beitreten, wie auch TiCorns Konzert am 10.Februar 2018 im BIB Hamburg Altona besuchen. Auch wenn es eine längere Anreise bedeutet, das ist es mir wert, ich werde mir das Konzert nicht entgehen lassen!

Anne Drerup, freie Autorin und Rezensentin beim Online-Magazin „Ein Achtel Lorbeerblatt“, Copyright November 2017

Geschrieben: 13.12.2017
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Aw: EAL grüßt das Liedermacher-Forum.
#4

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Hallo David,

schön, dass du dich hier meldest - bedeutet das, dass man dir wieder Rezensionen und Konzertberichte fürs Lorbeerblatt schicken kann? Zwischenzeitlich hab ich ein paar - längst noch nicht alle, die ich wollte und sollte, aber ich arbeite weiter daran! - geschrieben, und da ich eine Zeit lang Rike nicht erreichte, um sie ins Lorbeerblatt zu setzen, hab ich sie dann eben einfach hier im Forum gepostet, oder für die Websites der Künstler frei gegeben oder... was eben gewünscht war.

Was mich betrifft, war für mich längst alles wieder "auf 0 gestellt", da ich ja sowohl mit den Liedertrefflern als auch mit einigen aus der EAL-Redaktion befreundet bin und das soll auch so bleiben! Schreiben werde ich so oder so, gerne für EAL, aber auch eben für alle anderen, die das wünschen und dann irgendwo veröffentlichen können/wollen. Kurzbewertungen liegen mir nicht, aber dafür schaffe ich dann nicht so viele Besprechungen. Deshalb ist es aber trotzdem gut, wenn es von denen weitergemacht wird, die das gut können.

Vielleicht ist es ja eine gute Idee, Berichte/Rezensionen sowohl bei EAL als auch hier im Forum und auf weiteren Plattformen online zu stellen, weil es dann einfach mehr Menschen erreicht... Doch das sollten vor allem die entscheiden, deren Musik besprochen wird!

Bis zum Jahresende hab ich noch genug CDs zur Besprechung da... danach kann wieder was geschickt werden, da gebe ich dir (oder wer das verteilt?) mal meine aktuelle Postadresse...

Viele liebe Grüße,

Anne

PS @ Helmut: Ich fand es sehr gut, dass wir beim Liedertreffen unmittelbar nach dem EAL-Forums-Zwist miteinander gesprochen haben. Ich hatte da keinen Rochus mehr und hätte auch gar nichts erwartet, hatte dann aber das Gefühl, dass wir uns richtig verstanden haben und sich jeder wertgeschätzt und akzeptiert fühlen konnte. Direkt miteinander zu reden und das nicht über einen Forumsthread auszutragen, scheint meiner Ansicht nach besser zu funktionieren...

Geschrieben: 13.12.2017
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Aw: EAL grüßt das Liedermacher-Forum.
#5

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Also, ich wollte es wissen und hab den gleichen Strang nochmals durchgelesen, mit dem Erfolg, dass ich es jetzt genau so wenig verstehe wie seinerzeit.

Was ich verstanden habe, ist wohl dies, dass sich 2 Leute unfair behandelt fühlten, und dass es weder eine Entschuldigung noch eine Erklärung gab. Dafür fühlten sich andere betroffen, die gar nicht betroffen sein konnten.

Dann wurde in einer absolut akzeptablen Form über die Qualität von Internetseiten diskutiert, wobei nicht ganz klar war, welche Ansprüche gestellt wurden.

Schließlich war man sich über den Begriff „Ehrenamt“ nicht einig, weil ihn der eine enger, der andere lockerer auslegte.

Und dann kommt mir zu Ohren, dass der eine mit dem anderen und der andere wieder mit anderen nicht kann. Tut mir leid, das kann doch nicht alles gewesen sein. Gab‘s da beleidigende PNs, oder was? Bin ich schon zu alt oder zu doof, um das Problem zu verstehen?

Geschrieben: 13.12.2017
_________________
Nicht vergessen: Das Liedertreffen hängt am Liedermacher-Forum.
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Aw: EAL grüßt das Liedermacher-Forum.
#6

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Zitat:

Kann man noch nachlesen, wenn man etwa "Lobbyismus" eingibt in die Suchmaschine.


Mit 'Lobbyismus' kommt man nicht weiter. Ich bin eine 'Ältere' und erinnere mich. Der Thread hieß damals "EAL - 'E in A lter L obbyistenhaufen'". Wer es also wirklich wissen will, kann 'obbyisten' in die Suchmaschine eingeben, das L steht ja separat.

Viele Grüße von Petra

Geschrieben: 13.12.2017
_________________
Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)
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Aw: EAL grüßt das Liedermacher-Forum.
#7

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Hallo David,
willkommen zurück!
LG cARSCHti

Geschrieben: 12.12.2017
_________________
"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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EAL grüßt das Liedermacher-Forum.
#8

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Liebe Leute,

die Älteren von euch werden sich erinnern, es gab Zwist zwischen "dem Forum" und "dem Lorberblatt". Wie es n jedem guten socialmedia-Gerangel der Fall ist fuhren auch hier die Laster der Vorwürfe in beide Richtungen etwas weit. Kann man noch nachlesen, wenn man etwa "Lobbyismus" eingibt in die Suchmaschine. Nachdem ich 2 Jahre raus war aus dem Lorbeerblatt, habe ich es nun erneut übernommen und, mal echt sehe wenig Sinn mich mit eurem Forum in blöde Kleinkriege zu verzetteln wie es annodazumal der Fall war.
Darum frage ich: Nehmen wir an wir stellen die Uhr auf NULL, fangen jetzt neu an.
Habt ihr Ideen? Ich bin offen und so wir alle wissen, dass viele Träume Schäume sind möchte ich gerne mit euch zusammenarbeiten.

Beste Grüße in die Szene,

David Wonschewski

PS: Ja, ich werde nun auch regelmäßig die Antworten hier checken

Geschrieben: 12.12.2017
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Aw: Konzertankündigung
#9

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ihr lieben,
dominik plangger gastiert am donnerstag, 4.januar, auch in köln in unserer besenkammer und am samstag, 6. januar in einem privatkonzert in bonn. wer interesse hat, dabei zu sein, kann sich gerne bei mir melden. das kölner konzert ist allerdings schon ausgebucht.
herzlich
gerd

Geschrieben: 11.12.2017
_________________
Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Konzertankündigung
#10

Kein Avatar
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Ich möchte Euch auf ein Konzert mit dem Liedermacher Dominik Plangger aufmerksam machen, das ich als "Liederzeit-Zeit für Lieder "in 31073 Delligsen (zwischen Hannover und Göttingen ) veranstalte.
Ich freue mich, dass Dominik meine Einladung angenommen hat und am Samstag, den 13. Januar 2018 um 19 Uhr in der St. Laurentius Kirche auftritt. Er stellt sein Programm Wintersunn & Raunacht vor.
Infos und Eintrittskarten zu 18 € unter Tel. 05187 1419 oder Liederzeit@gmx.de.

Geschrieben: 11.12.2017
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Neues von Wolfgang Buck - Adventsgrüße aus Franken
#11

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Zum letzten Mal in 2017 erreichte mich der Rundbrief des Liedermachers aus Franken, den ich hier für Euch zur Verfügung stelle, denn nicht jeder hat sich für den Newsletter eingetragen, und ist vielleicht trotzdem interessiert...

migoe

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Liebe Freundinnen und Freunde,

wie immer im Dezember schicke ich Euch/Ihnen meinen Rundbrief und grüße Euch/Sie herzlich.

2017 war bei mir extrem viel los. Umbrüche, Abschiede, Neuanfänge, neue Wege, Nierensteine. Die Wolfgang Buck Band hat sich aufgelöst. Warum, das habe ich zur Genüge geschrieben. Es gibt nun das neue Trio BUCK 3 zusammen mit meinen beiden Kollegen und Freunden Felix Lauschus und Rupert Schellenberger. Ich arbeite momentan mit Rupert Schellenberger, Felix Lauschus und Gästen an der neuen CD "Des Gwärch & Des Meer". Gleichzeitig schreibe ich gerade an meinem neuen gleichnamigen Soloprogramm.

1. DES GWÄRCH & DES MEER - die neue CD von Wolfgang Buck - geplant für März/April 2018

Ich kann nur zwei Dinge sagen: Sie wird anders und sie wird wunderschön. Rupert Schellenberger und ich arbeiten seit Frühjahr dran. Die meisten Aufnahmen haben wir bereits hinter uns: Keyboards, Bässe, Chöre, Gitarren, Drum-Programmierung in Berlin in Ruperts ultramar.labs am Prenzlauer Berg. Meine Stimme und ebenfalls Gitarren aufgenommen in Nürnberg im Studio von Toni Hinterholzinger. Demnächst noch Aufnahmen mit Trompete, Sax und Posaune wieder in Berlin.

Besetzung: Wolfgang Buck - Gesang, Gitarre, Bass, Drum-Programmierung. Rupert Schellenberger - Keyboards, Drum-Programmierung. Felix Lauschus - Gesang, Trompete, Flügelhorn, Chorarrangements. Oliver Saar - Saxophon, Bläserarrangements. NN - Posaune. Special Guests: Fitzgerald Kusz - Stimme auf zwei Songs. Rainer Michel feat. Wolfgang Buck, "Ned su schnell", Titelsong aus dem Kriminalfilm "Bamberger Reiter". Im Februar wollen wir das Ganze mischen und dann hoffen wir mal, dass die momentan geplanten 14 Songs Euch/ Ihnen so gut gefallen wie uns.

Geplante Titel z.B.: "Wenns weh dud sohngsis fei" / "Su kammers aushaldn" / "Di Sunna doudä goud" / "Flüchdlingskinder" / "Di zwaa Hans" / "Ned su schnell" / "Wenni scho siech wi bleed der schaud" / "Ieber mir zäing di Wolkn" / "Alles hinderlässd Schburn" / "As Eis" und voraussichtlich vier weitere Songs.

Vorbestellung jetzt schon möglich, hier bei mir mit einer Mail an info@wolfgang-buck.de zum Vorbestellungspreis von 14,- Euro zzgl. Versand.

2. BUCK 3 - Buck, Lauschus, Schellenberger - mein neues Trio - Premiere April 2018

Die ersten Proben mit Rupert und Felix im Oktober haben großen Spaß gemacht. Wir werden auch im Februar bis April immer wieder intensiv proben, so dass wir zu unseren ersten Konzerten im April ein schönes Programm präsentieren können. Rupert Schellenberger ist für mich ein genialer Klangprofessor. Er hat schon immer den Sound der Wolfgang Buck Band entscheidend mitgeprägt und hat nun mehr Platz für seine wunderbaren Keyboardklänge. Felix Lauschus ist ein absolut vielseitiger und spielfreudiger Musiker - er spielt Trompete, Flügelhorn, Mundharmonika, Gitarre, Bass, Percussions und hat eine Stimme, die unter die Haut geht. Es wird schön werden, zusammen mit den beiden neue und alte Songs live zu spielen!

Hier die Termine:

Sa 14.04.18 96049 BAMBERG - PREMIERE!
Haas-Säle. 20h. BVD 0951-9808220, www.bvd-ticket, info@wolfgang-buck.de.

So 15.04.18 91054 ERLANGEN
E-Werk. 20h. 09131-80050, www.e-werk.de.

Fr 27.04.18 91154 ROTH
Kulturfabrik. 20h. 09171-848714, www.ticketonline.de , Buchhandlung Feuerlein.

Sa 28.04.18 91522 ANSBACH
Kammerspiele. 20h. 0981-13756, www.kammerspiele.com, www.reservix.de .

3. WOLFGANG BUCK SOLO - "Des Gwärch & Des Meer"- mein neues Soloprogramm - Premiere Januar 2018

In meinem neuen Soloprogramm geht es um „des Gwärch und des Geduh“, das man selber mit fabriziert oder dem man schutzlos ausgeliefert ist. Den närrischen Zirkus der Wichtigtuer und Sprücheklopfer, das Gehetztsein, die sinnlose Rennerei und die Allgegenwart von Leistungsdruck, Arbeit und Nierensteinen. Es geht um die Sehnsucht nach dem Meer, dem Fluss, dem Himmel und nach Ruhe. Aber „des Glügg“, die Liebe und das Lachen findet man ja nicht im Wegrennen und in der Sehnsucht, sondern, wenn überhaupt, im richtigen Leben.

Hier die bisher vereinbarten Termine bis Mai:

Fr 12.01.18 96135 HALLSTADT - PREMIERE!
Kulturboden. 20h. www.adticket.de bzw 0951-23837 bzw www.kartenkiosk-bamberg.de .

So 14.01.18 91224 HOHENSTADT
Markgrafensaal. 20h. 09154-916253 bzw 914126.

Fr 19.01.18 96450 COBURG-Beiersdorf
Schwarzer Bär. 20:30h. www.konzertagentur-friedrich.de bzw 09563-30820 bzw www.eventim.de.

Sa 20.01.18 95326 KULMBACH
Bayerisches Brauereimuseum. 20h. www.konzertagentur-friedrich.de bzw 09563-30820 bzw www.eventim.de.

Fr 26.01.18 91207 DEHNBERG
Dehnberger Hoftheater. 19:30h. 09123-954490.

Sa 27.01.18 91207 DEHNBERG
Dehnberger Hoftheater. 19:30h. 09123-954490.

Fr 02.02.18 90762 FÜRTH
Comoedie. 19:30h. www.comoedie.de bzw 0911-749340.

Fr 16.02.18 80337 MÜNCHEN
Schlachthof. 20h. www.im-schlachthof.de .

Sa 17.02.18 97421 SCHWEINFURT
Kulturwerkstatt Disharmonie. 19:30h. 09721-7309898.

Fr 23.02.18 91325 ADELSDORF
Landhotel 3 Kronen. 20h. 09195-920400.

Sa 24.02.18 90441 NÜRNBERG
Hubertussaal. 19:30h. 09123-954490.

Fr 02.03.18 96358 TEUSCHNITZ
Jugendbildungsstätte am Knock. 20h. 09268-913160, RaiBa und SpK Teuschnitz.

Sa 03.03.18 96247 MICHELAU
Martin-Luther-Haus. 20h. www.obermain-entertainment.de .

Fr 09.03.18 90542 ECKENHAID
Friedenskirche. 20h. 09126-279090.

Sa 10.03.18 95444 BAYREUTH
Das Zentrum. 20h. www.adticket.de, Theaterkasse, 0921-69001.

Sa 17.03.18 91485 UEHLFELD
Brauerei Prechtel. 20h. www.baenkla-kultur.de , 09163-228 bzw 99820.

Sa 21.04.18 95032 HOF
Christuskirche. 19:30h. 09281-93202.

Sa 12.05.18 91077 NEUNKIRCHEN am Brand
Ev. Kirche. 20h. 09134-883.

Die Konzerte ab Juni 2018 finden Sie auf meiner Seite www.wolfgang-buck.de.

4. WOLFGANG BUCK & STEFAN KÜGEL - "Aufs Maul gschaud"

Auch dieses Programm bieten wir weiter an. Die Leute, die es nicht gesehen haben, sagen: "Was wird das wohl sein? Ein Sänger und ein Puppenspieler mit Songs und Bibeltexten? " Die es gesehen haben, gehen hinaus und sagen: "Wunderbar!"

Zur Zeit ist nur ein Auftritt geplant, und zwar:

So 28.01.18 91325 HEPPSTÄDT
Theater Kuckucksheim. 20h. 09195-2142 und www.kuckucksheim.de/karten.html.


Ich sag es jedes Jahr: Wer noch WEIHNACHTSGESCHENKE sucht und keine Idee hat:

WIE WÄRE ES MIT EINTRITTSKARTEN?

Über ein Konzert, einen besonderen Abend, freuen sich manche mehr, als über den nächsten sinnlosen Gegenstand, der irgendwie in der Wohnung rumsteht und verstaubt.
Oder: WIE WÄRE ES MIT EINER MEINER CDs ?

Die derzeit aktuelle CD heisst "Kummdmernaham". Sie ist ein Live-Mitschnitt und kam im Frühjahr 2015 heraus.
Oder "Genau underm Himml"? Oder "Sambesi"? "Asu werd des nix" oder "Flusszigeiner"?
Hier der Link zur Liste meiner elf verschiedenen CDs auf meiner Internetseite:
http://www.wolfgang-buck.de/cds_frames.htm
Da stehen auch die Preise, und Sie werden/Ihr werdet sehen, dass es schon von 2- 10 bestellten CDs gesteffelten Mengenrabatt gibt, und für solche, die noch mehr CDs brauchen (z.B. als Kunden- oder Mitarbeitergeschenk), bekommen zusätzlich richtig gute Konditionen (nach Anfrage).

Wie jedes Jahr gibt es auch das Spezial-Paket: Alle meine 11 CDs zum Preis von 99,- Euro, versandkostenfrei.

Ich schicke Ihnen bestellte CDs gerne zu, wenn Sie mir eine Mail schicken an info@wolfgang-buck.de.
Mit Adresse, welche CD(s) und wieviele. Rechnung liegt bei.


SELBER EIN KONZERT VERANSTALTEN ?

2018 ist schon angenehm gefüllt mit Konzertterminen.

Aber: Es sind noch Konzerttermine frei, und zwar für alle drei Varianten: Wolfgang Buck solo, BUCK 3 und Buck&Kügel.
Momentan nehme ich Termine für 2018 und 2019 an.

Wenn Sie Interesse haben, wieder einmal oder zum ersten Mal ein Konzert bei Ihnen vor Ort durchzuführen: Bitte kontaktieren Sie mich unter info@wolfgang-buck.de. Und zwar ganz unverbindlich. Vielleicht möchten Sie einfach nur wissen, was es kosten würde und wie die äußeren Voraussetzungen sein müssten oder wann noch ein Termin frei wäre. Ich würde mich sehr freuen.

Nun wünsche ich Euch/Ihnen eine Adventszeit in aller Ruhe. Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr mit Glück und Gesundheit.

Mersiehdsi,

Ihr

Wolfgang Buck

Der Rundbrief kommt viermal im Jahr. Hinzu kommen ab und zu Hinweise, wenn ein Konzert in Ihrer Nähe stattfindet. Wer ihn auch direkt bekommen möchte, kann ihn unter info@wolfgang-buck bestellen.

Geschrieben: 10.12.2017
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Ich denke, also bin ich...denk ich positiv, gewinn ich | thomas d....

Die Erfahrung lehrt, wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd | Reinhard Mey

www.liedermacher-forum.de | www.diekoerbers.de
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Aw: Hannes und die Moorsoldaten
#12

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Zitat:

olliwutzi schrieb:
C:
Die Quellenlage? Siehe B!
Ob das Lied in einem Liederbuch vollständig ist oder nicht: Hannes wird um die Existenz dieser Strophe wissen. Er wird sich doch wohl nicht auf ein bestimmtes Liederbuch beziehen? So nach dem Motto: In meinem Liederbuch fehlt die Strophe, also singe ich sie auch nicht...
Für mich ebenfalls nicht plausiblel.
Nebenaspekt:
Eine andere Melodie als im Original?
Da wäre es interessant zu wissen ob es denn autographe Noten dazu gibt.
Gibt es "Das Original" irgendwo auf Papier? Oder ist das alles mündliche Überlieferung? Ansonsten ist das denn wohl die künstlerische Freiheit, eine Melodie zu verändern ohne sie zu verunstalten.

Unabhängig von Geschs nachvollziehbarer Idee noch schnell zu diesen Punkten etwas, weil ich inzwischen nachgeschlagen und -gehört habe:
Die sechs Strophen der "Moorsoldaten" sind unverändert bis heute erhalten geblieben. Bei den Proben zur Uraufführung '33 wurden die Textblätter ausgegeben, die Texte wurden gelernt, Abschriften und erinnerte Zeilen verließen auf unterschiedlichen Wegen das KZ Börgermoor (Häftlinge wurden verlegt, die Textblätter von Freunden, aber auch vom Aufsichtspersonal nach draußen geschmuggelt etc.). Darüber, ob auf den ausgegebenen Blättern ebenfalls Noten zu finden waren, habe ich keine Informationen finden können. Wenn man mal davon ausgeht, daß bei der Uraufführung nicht nur Leute beteiligt waren, die Noten lesen konnten, kann man wahrscheinlich davon ausgehen, daß es einzelne Notenblätter mit Abschriften für die jeweiligen Stimmlagen gab, wenn auch nicht so häufig wie die reinen Textblätter.
Die Melodie nahm im Prinzip zwei Wege, wie Komponist Rudi Goguel in einem Interview mit dem Rundfunk der DDR anno 1974 resümmierte und Hanns Eisler selbst seinerseits einräumte: einmal denselben Weg wie die Textblätter über die KZs und deren Insassen, die das Lied ihren Freunden bei deren Besuchen vorsangen oder selbst bei Verlegungen in andere Konzentrationslager/Krankenhäuser/Institutionen Text und Melodie weitertrugen. Dabei blieb die Melodie größtenteils unverändert. Hanns Eisler dagegen lernte das Lied 1935 kennen, als es ihm ein Jemand, der bei der Uraufführung in Börgermoor zugegen war, vorsang. "Jemand" neutral gehalten, weil die Quellenlage unterschiedlich ist - mal war es ein (entflohener) Häftling, mal war es ein Aufseher, mal ein Spitzel. Hanns Eisler glaubte, in der vorgesungenen (Strophen-)Melodie eine Variation des Lieds "Horch, Kind, horch, wie der Sturmwind weht" (zeitlich zu verorten im Dreißigjährigen Krieg) zu erkennen, was ihm Rudi Goguel zumindest nicht zum Vorwurf macht. Erstens war die Übernahme bekannter Melodien unter Veränderung eines Textes in den Konzentrationslagern nichts Ungewöhnliches (auch zu diesem Thema sei die CD "Und weil der Mensch ein Mensch ist" von den Grenzgängern dringend empfohlen), zweitens gibt's tatsächlich an einzelnen Stellen Ähnlichkeiten in der Melodieführung und wenn da vielleicht nicht der musikalischste Mensch dem Eisler vorgeträllert hat ... Rudi Goguel kannte nach eigenem Bekunden das Lied "Horch, Kind, horch" ebenfalls. Hanns Eisler folgerte darüber hinaus, daß sich das Lied aus einer Art "Gemeinschaftsarbeit" mehrerer Sträflinge herauskristallisiert hat und fühlte sich daher frei, einige Anpassungen vorzunehmen, weil die Melodie sonst - Zitat - "zu trist" sei. Ironischerweise war die Tristheit der Strophe von Goguel exakt so beabsichtigt gewesen (Zitat Goguel, Rundfunk der DDR: "Die drei gleichlautenden Töne im ersten Takt sind bewußt monoton gehalten, um dieses schwere Los, den Marschtritt der Kolonnen im Moor zu versinnbildlichen").
Die Fassung von Hanns Eisler wurde in Prag (Arbeiterzeitung AIZ) anno 1935 veröffentlicht, das war die erste Veröffentlichung einer Text- und Notenkombination. Ernst Busch und Hanns Eisler waren ebenfalls dafür verantwortlich, daß die "Moorsoldaten" sich in der Eisler-Fassung international verbreiteten (Busch in Richtung Spanien, Eisler in Richtung USA), über diesen Umweg kam das Lied dann wieder nach Deutschland, insbesondere die DDR, zurück; in der BRD war das Lied lange Zeit unerwünscht. Rudi Goguel verbrachte praktisch die gesamte Zeit des Krieges in Gefangenschaft und kam erst am 8. Mai 1945 frei. Von dem Weg, den die "Moorsoldaten" in der Zwischenzeit genommen hatten, wußte er nichts, wahrscheinlich auch deshalb nicht, weil er als Komponist nirgendwo namentlich genannt wurde. Wolfgang Langhoff, einer der Textdichter, hatte 1935 ein Buch veröffentlicht ("Die Moorsoldaten"), in dem auch eine vermutlich stark idealisierte Entstehungsgeschichte des Lieds geschildert wurde, allerdings vermied Langhoff in diesem Zusammenhang vermutlich aus mehreren guten Gründen die Nennung der Namen seiner Mitautoren Goguel und Esser - wäre wahrscheinlich auch ein Bärendienst gewesen.

Beim Durchhören meiner Bestände hat sich übrigens bestätigt, daß vollständige Einspielungen aller sechs Strophen Mangelware sind. Die früheste Einspielung der "Heimwärts"-Strophe taucht bei mir auf dem Album "Das Lied im Kampf geboren" (AMIGA, 1966) auf, in der Einspielung des Erich-Weinert-Ensembles. Alle sechs Strophen werden hier gesungen. Ob - abgesehen natürlich von der Interpretation durch Ernst Busch - noch weitere, wenigstens halbwegs vollständige Interpretationen in der DDR auf Tonträger verfügbar waren, weiß ich nicht, allerdings gehe ich davon aus, daß auch über den Rundfunk einige Einspielungen verbreitet wurden. Auf Veröffentlichungen im Westen finde ich die Strophe erst ab 1980 (Gruppe Carl-von-Ossietzky).

Ein gut 13-minütiger Auszug aus dem Interview mit Rudi Goguel, eine Passage aus Wolfgang Langhoffs Lesung aus seinem "Moorsoldaten"-Buch sowie die Interpretation durch die Gruppe Carl-von-Ossietzky - und nicht nur diese - findet sich auf dem Tonträger "Das Lied der Moorsoldaten", ebenso auch ein ausführliches Booklet mit Informationen zu Entstehung, Verbreitung und Stellenwert des Lieds. Ist zwar manchmal platzbedingt etwas komprimiert, aber lohnt trotzdem.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 09.12.2017
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Hannes und die Moorsoldaten
#13

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hallo michael und alle, die noch geschrieben haben,
diese einfachste erklärung würde mich am ehesten überzeugen. der verzicht auf eine strophe, die einem einfach nicht zusagen will, wäre ja nur konsequent. sie wegzulassen, verfälscht das lied ja nicht und wäre künstlerische freiheit des interpreten.
herzlich
gerd

Geschrieben: 06.12.2017
_________________
Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: Hannes und die Moorsoldaten
#14

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Hallo,

das sind viele interessante Theorien, ich hätte auch noch eine anzubieten: Vielleicht gefällt Hannes die Strophe einfach nicht. Ich könnte es verstehen, "Jeder sehnet sich" und vor allem "manche Brust ein Seufzer dehnet" sind doch ziemlich altmodisch-pathetisch und dadurch für mein Empfinden nicht so ergreifend wie der Rest des Liedes. Vielleicht ist es ja so einfach.

Michael

Geschrieben: 06.12.2017
_________________
Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.

Franz Josef Degenhardt
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Aw: Hannes und die Moorsoldaten
#15

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Zitat:

olliwutzi schrieb:
C:
Die Quellenlage? Siehe B!
Ob das Lied in einem Liederbuch vollständig ist oder nicht: Hannes wird um die Existenz dieser Strophe wissen. Er wird sich doch wohl nicht auf ein bestimmtes Liederbuch beziehen? So nach dem Motto: In meinem Liederbuch fehlt die Strophe, also singe ich sie auch nicht...
Für mich ebenfalls nicht plausiblel.

Nebenaspekt:
Eine andere Melodie als im Original?
Da wäre es interessant zu wissen ob es denn autographe Noten dazu gibt.
Gibt es "Das Original" irgendwo auf Papier? Oder ist das alles mündliche Überlieferung? Ansonsten ist das denn wohl die künstlerische Freiheit, eine Melodie zu verändern ohne sie zu verunstalten.

Ohne nachgeschlagen zu haben: ich vermute, daß die erste gedruckte Version der Noten die Bearbeitung durch Hanns Eisler war. Rudi Goguel, der Komponist des Lieds, kannte diese Bearbeitung und hat sich später auch dazu geäußert, insbesondere über die kleine Veränderung der Melodie, die Hanns Eisler vorgenommen hat und die Hannes Wader übernimmt: die ersten drei Töne der Strophe ("Wo-hin-auch") sind bei Goguel identisch.

Ich kann ziemlich sicher sagen, daß die Versionen, die zeitlich vor Hannes Wader aufgenommen wurden und sich in meinem Bestand befinden, ebenfalls unvollständig sind. Ernst Busch sang wohl eine drei- und eine vierstrophige Variante ein. Eisler hat bei seiner Bearbeitung drei Strophen vorgesehen; die "Heimwärts"-Strophe fehlt konsequent und in beiden Fällen beginnt das Stück mit der offiziellen Strophe Nr. 2. Ob Wader diese Aufnahme damals kannte, weiß ich nicht. Ich gehe aber eher davon aus, daß er sich im näheren Kollegenkreis nochmal intensiver umgehört hat. Peter Rohland hat die "Moorsoldaten" 1966, also kurz vor seinem Tod, aufgenommen, sich dabei ein paar Freiheiten erlaubt in Sachen Melodieführung und Begleitung. Er nutzt zwar den veränderten Strophenbeginn von Hanns Eisler, aber überraschenderweise nicht dessen Strophenauswahl (Strophe 1 macht den Anfang). Rohland singt vier Strophen, die "Heimwärts"-Strophe fehlt allerdings. Hein & Oss haben das Lied der "Moorsoldaten" zweimal eingespielt, einmal für ihr '66er Album "Soldatenlieder" und einmal für die "Arbeiterlieder" von '75. Da die beiden sich häufiger mit Peter Rohland ausgetauscht haben, weiß ich nicht, wer hier bei wem abgeschaut hat; die Akkordfolgen von Peter Rohland findet man bei ihnen nicht, deren Fassungen klingen schon eher nach dem, was Wader später eingespielt hat, aber die Strophenauswahl ist in beiden Fällen identisch mit der von Peter Rohland (1, 2, 5, 6). Die unterschiedliche Spielzeit der beiden Versionen geht auf eine zusätzliche Einleitung durch Mundharmonika und eine neue Überleitung zwischen den Strophen bei der '75er Fassung zurück. 1976 kam dann "Live aus der Fabrik - Deutsche Volkslieder aus 5 Jahrhunderten" von Liederjan auf den Markt. Diese spielen die "Moorsoldaten" deutlich (!) gedrosselter und schwermütiger, aber auch vollständiger, denn bei ihnen finden sich fünf Strophen, abermals jedoch ohne ein "Heimwärts". Wenn die sich allerdings wider besseres Wissen eine Strophe gespart haben, will ich denen keinen Vorwurf machen, denn deren Version nimmt bereits ziemlich genau fünf Minuten ein.
Keine Ahnung, wer die erste vollständige Fassung eingespielt hat, ich bin auch gerade zu faul, alle mir vorliegenden Einspielungen durchzuhören, aber die vollständigen Versionen dürften deutlich in Unterzahl sein. Spontan würde ich nur die Hand für die Grenzgänger ins Feuer legen (Album "Und weil der Mensch ein Mensch ist").

Von Hannes Wader selbst liegen mir zwei Live-Einspielungen vor ("Live" und "Konzert für Victor Jara"), dort bleibt er ebenfalls bei der fünfstrophigen Fassung.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 05.12.2017
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Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Hannes und die Moorsoldaten
#16

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Ihr lieben, vielen Dank für eure Antworten!

Richtig überzeugt hat mich aber keine, aber das liegt nicht an euch!
Vielmehr glaube ich selber nicht mehr daran das er die Strophe wegen der Länge des Liedes weglässt. Ich halte meine eigene Vermutung nicht aufrecht. Ich meine, es sind doch nur 6 Strophen, was gibt es da zu kürzen? Ist ja nicht so das das Lied 75 Strophen hätte und man immer 70 weglassen müsste um es in einer erträglichen Zeit aufführen zu können.
Da hätte er vielmehr beim Lied "Nah dran" kürzen müssen, damit es nicht immer so lange geht...
Ansonsten wage ich hier mal den Versuch einer Sammelantwort:
A:
Das Wort "Weib" könnte eine Rolle spielen? Nun, so schlimm finde ich das nicht, hat für mich nichts negatives (als Gegenstück gibts ja den "Kerl").
Exkurs:
Am 03.Oktober neulich lief im Fernsehen mal wieder "Die Abenteuer von Tom Sawyer und Hackleberry Finn," ich meine die Verfilmung aus dem Jahre 1968 mit Marc di Napoli. Den hatte ich als Kind zuletzt gesehen und war in freudiger Erwartung auf eine Reise in die Vergangenheit. Da war ich aber ziemlich entsetzt wie oft da das Wort "Nigger" fiel. Und zwar in allen möglichen Variationen: "Dreckiger Nigger", "Verdammter Nigger", "Blöder Nigger" usw. (Gemeint war übrigens der "Nigger Tom," der ganz selbstversändlich so geheißen wurde). Da dachte ich mir auch: Kann man das heute echt noch so bringen? Auch wenn der Film zu einer Zeit spielt wo das eben normal war? Aber was soll man machen? Solche Filme alle nachsynchronisieren oder für immer vom Spielplan verdammen? Ich weiß es nicht. Aber in diesem Zusammenhang ist das Wort "Weib" doch echt harmlos. Und wenn das Hannes wirklich stören würde, dann könnte er es ja durch "Frau" ersetzten, das geht ja wohl.
B:
Hannes hat das Lied selbst in einer gekürzten Version kennengelernt? Selbst wenn, das wäre für mich noch keine Erklärung. So wie ich ihn einschätze ist er ein akribischer Arbeiter, der sich intensiv mit der Quellenlage auseinanderstetzt bevor er ein Lied in sein Werk aufnimmt. Was sollte es ihn da kümmern das das Lied in anderen Sprachen noch weniger Strophen hat? Für mich nicht plausibel. Schliesslich singt er das Lied in der Originalsprache und nicht in einer Übersetzung.
C:
Die Quellenlage? Siehe B!
Ob das Lied in einem Liederbuch vollständig ist oder nicht: Hannes wird um die Existenz dieser Strophe wissen. Er wird sich doch wohl nicht auf ein bestimmtes Liederbuch beziehen? So nach dem Motto: In meinem Liederbuch fehlt die Strophe, also singe ich sie auch nicht...
Für mich ebenfalls nicht plausiblel.
Nebenaspekt:
Eine andere Melodie als im Original?
Da wäre es interessant zu wissen ob es denn autographe Noten dazu gibt.
Gibt es "Das Original" irgendwo auf Papier? Oder ist das alles mündliche Überlieferung? Ansonsten ist das denn wohl die künstlerische Freiheit, eine Melodie zu verändern ohne sie zu verunstalten.
Fazit:
Auch bei seinem letzten Konzert in Berlin fehlte sie wieder, die 4. Strophe, und ich bin nicht schlauer als zuvor.
Und wenn es mir nicht so wohl wird ihn mal persönlich danach fragen zu können bleibt das für mich wohl auch unbeantwortet.
Aber vielleicht fragt ihn ja mal einer der Mitlesenden hier, wenn er mal zufällig irgendwo jemanden über den Weg läuft (z.B. beim Bäcker oder so).
Und wenn dann die Antwort hier erscheint wäre das schön!

Olli


Geschrieben: 05.12.2017
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Aw: Annett Kuhr nimmt Vorbestellungen entgegen
#17

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Das neue Album soll also nicht mehr "Von einfachen Dingen" handeln, sondern von einem "Sommerlandtraum". Darüber hinaus wurden zwei Titel gestrichen - eventuell auch ein titelgebendes Stück? -, nachdem sich Mängel bei der Aufnahme herauskristallisiert haben und diese aufgrund terminlicher Probleme nicht mehr beseitigt werden konnten.

Vorbestellen kann man es trotzdem noch. Man muß halt nur mit ca. 10 Minuten weniger Liedgut rechnen.

Aber wer setzt schon Qualität mit Quantität gleich?

Gruß
Skywise

Geschrieben: 05.12.2017
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Mach's gut, Hannes!
#18

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Sehr schöne Anekdoten, Marc!
Und schön geschrieben!
Vielleicht darf ich auch ein paar beisteuern?
Es war nach einem Konzert in Elmshorn, als Hannes plötzlich ganz alleine in der Theaterbar saß, vor sich einen Roten. Da nahm ich, zusammen mit meinem Kumpel, all meinen Mut zusammen (boa wie mein Herz pochte) und fragte ob wir uns zu ihm setzen dürften, was er bejahte. Und weil ich ahnte, daß das vielleicht mein einziges "echtes" Gespräch mit ihm werden würde, fing ich auch gleich an:
Zunächst lobte ich ihn dafür das er nicht zu denen gehöre, die ständig die Begriffe Lokführer und Zugführer durcheinanderbringen (in seinem "Lied vom Tod," allerdings nur in der Fortsetzung, die Experten werden es wissen). Und das er ja wohl der bisher einzige sei, der sich mit der Problematik "was das mit den Lokführern macht" in Liedform beschäftigt hat. (Sowas kann eben nur Hannes)! Dann zeigte ich ihm mein Bild vom Weißdornbusch von Langenklint, auf dem ich genau wie er davor posiere (habe das Bild quasi nachgestellt). Er meinte dann, das der Busch auf meinem Bild viel schöner blühen würde als auf seinem im Booklet zum Album "Mal angenommen."
Und auf meine Frage, ob da wirklich Merlin der Zauberer darunter liegen würde meinte er, er habe diese Geschichte einfach kurzerhand in den Kreis Steinburg verlegt...
Aber noch bevor wir ihm "auf den Senkel" gehen konnten verabschiedeten wir uns schon selbst von ihm, schließlich sind wir pflegeleichte Fans!
Was bleibt von seinem letzten Konzert?
Ich hatte mir ja gewünscht das es ein ganz normales werden sollte, und so war es auch. Aber manchmal dachte ich doch: Ob da jetzt wirklich nicht doch ein Überraschungsgast kommt? Anhand der Mikrofonierung konnte ich ja sehen das da nichts vorbereitet war. Allerdings: Ein zusätzliches Mikro aufstellen und anschließen, das wäre ja wohl ohne großen Aufwand möglich gewesen!
So gab es aber den typischen Wader, sehr schön!
Und auch im letzten Konzert gab es für mich noch zwei Premieren:
"Kokain", noch nie zuvor live gehört (also gerade noch rechtzeitig) und "Ankes Bioladen", ein Lied das mir noch gänzlich unbekannt war.
Noch eine Anekdote steuerte meine Freundin bei, die sich nach dem Konzert ein Plakat kaufte. Macht sie sonst auch nicht unbedingt, aber es war für einen guten Zweck (auch dafür nochmal ein Lob an dieser Stelle)! Und dann wollte sie aber das Ben Ahrens da unterschreibt, was ihn doch sehr überrascht hat. So häufig wird der Wunsch wohl nicht an ihn herangetragen. Da musste dann erst mal ein vernünftiger Filzer besorgt werden. Und dann hat er es auch mit sichtlich großer Freude signiert!
Ein rundum gelungener Abend mit Hannes, wie so viele schon.
War es der letzte?
Wir werden sehen!
Mein erster Eindruck vom Tempodrom?
Fast ein bischen zu groß für mich, ging aber noch.
War auch gar nicht ungemütlich.
Aber: Getränke in Wegwerfbechern, das geht gar nicht!!!
Die Betreiber wissen wohl noch nicht was die Umweltstunde geschlagen hat.
Natürlich mit Pfand, damit wir auch ja nichts zwischen die Sitze werfen.
Am Abwasch sparen, an der Reinigung sparen, aber astronomische Eintrittspreise aufrufen, so haben wirs gern!
Aber das Fass mache ich jetzt nicht weiter auf!

Euer Olli

Geschrieben: 05.12.2017
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Unbedingt reinschauen. Neil Youngs kostenloses Songarchiv
#19

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Liebe Leute,


habe soeben aufgrund dieses Spiegel-Artikels

Neil Young stellt alle Alben als Stream ins Netz

mal einen Blick auf Neil Youngs neues Streamarchiv geworfen.

Ich bin ziemlich beeindruckt.

Zum einen ist es bis Sommer nächsten Jahres kostenlos, dann noch optisch total "lecker" und verspielt aufgemacht (wer auf Vintage-Look steht, kommt voll auf seine Kosten) und als besonderes Bonbon kann man sogar in Masterqualität (unkomprimiert) streamen, weil Neil Young eigentlich wegen dieser komprimierten Musik diese Online-Portale bisher immer gemieden hat. Lest auch mal, was er hierzu im Vorspann zum Beispiel über Apple und iTunes zu sagen hat. Und dass es dann auch noch bisher unveröffentlichtes Material und jede Menge Begleitdokumentationen gibt, macht die Sache eigentlich perfekt. Natürlich nur für die Leute, die seine Musik mögen.

Viel Spaß

Hier noch der Direktlink zum Archiv:

neilyoungarchives.com


Liebe Grüße

Barde


Geschrieben: 05.12.2017
_________________
Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was du verstehst.
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Franz Josef Degenhardt - Wölfe mitten im Mai
#20

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Zum Gedenken an den großartigen Liedermacher Franz Josef Degenhardt, der heute 86 Jahre alt geworden wäre, dieses Lied:
Wölfe mitten im Mai

Geschrieben: 03.12.2017
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Jens Kommnick im Mainzer Unterhaus
#21

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Mainz ist ja schon von Dresden aus nicht gerade "um die Ecke", aber zu der Zeit bin ich dann tatsächlich auf der anderen Seite der Kugel und besuche unseren Lucas. Der hat nach 5 jährigem Medizinstudium in Oxford seinen "Master" als Osteopath in die Welt getragen, weil er im Land seiner Eltern "pro forma" einen Heilpraktikerabschluss nachweisen müsste, um in seiner Profession arbeiten zu dürfen.... Naja, in Neuseeland hat man ihn gern genommen...

Geschrieben: 02.12.2017
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...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)

Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)
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Aw: Jens Kommnick im Mainzer Unterhaus
#22

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Hallo Moni,

Hab nach einem Konzerttermin in der Nürnberger Gegend gesucht und bin fündig geworden. Im April 2018 spielt Jens auch in Kitzingen. Mainz ist doch etwas weit von uns weg.

Ein Konzert mit Jens Kommnick ist einfach Klasse. Ich wünsche Euch Beiden viel Spaß.
Gruss
Seitensprung

Geschrieben: 02.12.2017
_________________
Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will,
dann mag ich nicht, wenn ich muss.
Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll,
dann kann ich, wenn ich muss.
Denn: Die die können sollen, müssen wollen dürfen.
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Jens Kommnick im Mainzer Unterhaus
#23

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Am 20. März 2018 ist Jens Kommnick im Mainzer Unterhaus zu Gast.
Es gibt noch Karten und diese können online oder per Telefon bestellt werden.
Vielleicht kommen noch ein paar LTler zum Konzert. Jürgen und ich haben Karten bestellt.

LG Moni

Geschrieben: 02.12.2017
_________________

A bas les armes!
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Mach's gut, Hannes!
#24

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Ihr Lieben,

und nun ist auch Hannes' Abschiedskonzert eine Erinnerung. Ein letztes Mal haben wir gemeinsam "Sag mir, wo die Blumen sind" gesungen, ein letztes Mal hat sich Hannes verbeugt, ein letztes Mal haben wir ihm zugewunken - und dann war das Abschiedskonzert im Berliner Tempodrom vorbei, so wunderbar und überraschend unaufregend, fast so, als würde es morgen noch ein Konzert geben und übermorgen noch eines und danach noch eines. Manch einer meinte es in den letzten Wochen gut mit mir und vertröstete mich: Der Mann ist 75, da darf man schon mal in Rente gehen, Marc, das ist kein Grund, melancholisch zu werden. Doch, sagte ich. Natürlich, Hannes' Lieder bleiben, sie werden mich weiter begleiten und ich hoffe und wünsche mir sehr, dass Hannes sein Versprechen halten wird und weiter Lieder schreiben wird. Was ist es dann, was mich so melancholisch stimmt?

Jedes Frühjahr und jeden Herbst habe ich mich auf Hannes' Tourneen gefreut, ungeduldig den Vorverkauf erwartet. Seit wie vielen Jahren? Genau weiß ich es nicht mehr. Vier Konzerte im Frühjahr, vier im Herbst, mal habe ich ein paar weniger, mal ein paar mehr besucht, zuletzt waren es ein paar mehr, die Autofahrten wurden länger, kein Weg wurde zu lang, um Hannes noch einmal zu sehen. Die Konzerte taten gut, jedes war anders, die Lieder machten Mut für den Tag danach. Wie viele Orte habe ich gesehen, deren Abfahrten ich andernfalls wohl nie abgefahren wäre? Wie hieß noch dieser kleine Ort an der Weser, wo Hannes vor vielen Jahren in einer kleinen Turnhalle auftrat...? Und war es in Höxter oder in Detmold, wo Hannes zum allerersten Mal "Alter Freund" aufführte? Stürzte Peter Ledebur in Bremen über eine Gitarre oder in Braunschweig? In Frankfurt gab Hannes mal eines seiner seltenen Open-Air-Konzerte - im strömenden Regen! Wo habe ich nur das ulkige Foto von Michael, Constanze und mir in völlig durchnässten Regenjacken? Wie viele Stadthallen, Aulen, Hörsäle und Konzerthäuser habe ich gesehen? Wie oft bin ich am Verkaufstisch von Ben Ahrens vorbeigeschlichen, im Wissen, jede Platte zu haben, aber vielleicht... - man weiß ja nie. Wie viele Brezeln habe ich verputzt? In Einbeck gab es diese verdammt leckeren Brötchen, liebevoll vom Kulturverein geschmiert, in Langenhagen gab es immer diesen besonderen Stand mit Käsebrezeln. Der lange und intensive Applaus in der Hamburger "Fabrik" hallt heute noch in mir nach und noch gut erinnere ich mich an die intime Atmosphäre im Hildesheimer "Vier Linden". Als Hannes vor vielen Jahren ein Konzert in meinem Heimatstädtchen gab, führte ich mit ihm ein langes Gespräch für unser Stadtmagazin. Daraus erwuchs Jahre später eine schöne Zusammenarbeit mit Robert Weißenberger, die mir sehr viel Freude bereitete. Und dann waren da natürlich all die vertrauten Gesichter im Publikum, mit denen man ins Gespräch kam. Mechthild und ihre Schwester aus Süddeutschland lernte ich kennen, denen wie mir kein Schnitzer entging. Wie oft trafen wir uns in der 1. Reihe und scherzten: "Na, auch wieder bei Hannes?" Als wäre es gestern gewesen, sehe ich mich mit meiner damaligen Freundin im gemeinsamen Konzert von Hannes und Allan Taylor im Hamelner Theater. Was für ein Abend, was für ein Zusammenspiel! Aber meine Freundin - sie pennte ein und schnarchte! In der 1. Reihe! Man, war mir das peinlich. Gestern Abend traf ich mich zum letzten Konzert mit lieben Freunden aus Berlin. Es tut gut, Konzerte gemeinsam erleben zu können, Erinnerungen und Eindrücke zu teilen. Und es war schön, so viele vertraute Gesichter wiederzusehen.

So könnte ich mir Erinnerung um Erinnerung ins Gedächtnis rufen, die mich reich und glücklich machen. "Man vergisst nichts, nichts!", sagte Reinhard bei seiner letzten Tour. Und genauso so ist es! Vielleicht ist dies dann wirklich ein Grund, nicht melancholisch, sondern vor allem dankbar zurückzublicken.

Danke, Hannes, mach's gut!

Marc

Geschrieben: 01.12.2017
_________________
So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.


Hannes Wader
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cARSCHti - Feierabend!
#25

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Hab gerade diesen Song (2009 entstanden, vor kurzem neu aufgenommen) bei Soundcloud gepostet:
Feierabend!

Geschrieben: 30.11.2017
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Uta Köbernick - Mag sein
#26

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Zitat:

cARSCHti schrieb:
... Aber diesen Link von Uta muss ich jetzt hier trotzdem mal loswerden: Mag sein


... und das ist auch gut so! Vorgemerkt! Danke!

Geschrieben: 30.11.2017
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Aw: Christian Grote - MACHT MUSIK! Leider nur 4
#27

Benutzerinformationen
Donnerstag, 30.11., bei uns in Landshut!

ENDLICH WIEDER BÜHNE!!!

Wer in der Nähe ist, sollte sich das nicht entgehen lassen,
schon gar nicht in so toller Theater-Atmosphäre...

Man sieht sich...

Chrizz

Geschrieben: 29.11.2017 20:34
_________________
Viele Sprüche mag es geben.
DIESEN mag ich ungemein:
Was nicht gratis ist im Leben,
sollte nie umsonst sein!
Chrizz
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#28

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Janek schrieb:
Zitat:

Also ist das hier ein Rechtsverstoß: http://www.matthias-ossmann.de/engel.htm ?

Auf den ersten Blick - ja. Und irgendwie rebelliert mein Bauchgefühl schon angesichts eines Links auf augenscheinlich urheberrechtlich nicht sauberes Material ... zu dem Thema gibt's eine Menge widersprüchlicher Gerichtssprüche, da müßte ich mich auch mal wieder auf den neuesten Stand bringen. Mein letzter Wissensstand war: solche Disclaimer wie "ich distanziere mich aufgrund des Urteils vom LG Hamburg vom 12. Mai 1998 ausdrücklich von allen verlinkten Inhalten" ist juristisch in Deutschland wirkungslos.

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Gesetze müssen doch irgendwem dienen, sonst würden sie nicht gemacht. Wem dient dieses?

Den Urhebern. Deutschland ginge es wirtschaftlich ziemlich dreckig, wenn das Geistige Eigentum nicht wäre, schließlich hat unser Heimatland nicht so viel anzubieten außer schnödem oder angewandtem Know-How, also genießt es besonderen Schutz.
Gruß
Skywise


Glaubst du das wirklich?

Absolut.
Als ehemaliger Angestellter eines Forschungsinstituts und als aktueller Mitarbeiter einer Verwaltung, die sich bei ihrem Treiben auch an geltendes Recht halten sollte, kann ich derzeit auch schlecht etwas Anderes glauben, schon mal gar nicht in der Öffentlichkeit und wider besseres Wissen, sonst muß ich Angst um meinen Job haben

Zitat:
Also ich seh es so: XY, dessen Song die Spatzen von den Dächern pfeifen, weil das Lied auf YT ist und der Text auf 20 Seiten veröffentlicht, der hat keinen Schaden, wenn das Lied hier unter Angabe der Quelle besprochen wird. Im Gegenteil - sein Stück wird bekannter, von weiteren Leuten gesungen usw. ...

Ganz ehrlich, ich glaube, der Hase hoppelt exakt andersrum. Dadurch, daß jemand Songtexte auf seine Homepage tackert, zieht er all die Leute zu sich, die die paar Bruchstücken, die sie aus dem Gedächtnis noch herauskramen können, bei Google eingeben. Nicht die Christina Stürmer, der Tom Albrecht, der Christian Neander und der Oliver Varga profitieren von dem Herrn Ossmann, sondern umgekehrt. Das mag er in diesem Fall nicht beabsichtigt haben, will ich ihm auch nicht unterstellen. Anders sähe es aus, wenn Herr Ossmann erkennbar mit diesen Liedern Auftritte absolviert, "Promo-Aufnahmen" versendet oder meinetwegen irgendwelche Werbebanner oder Links auf kommerzielle Angebote auf seiner Homepage einbindet. Dann wäre das eine Gewinnerzielungsabsicht, und die Kombination mit der augenscheinlich nicht abgesegneten Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material ist nur bei einer ausgezeichneten Rechtsschutzversicherung zu empfehlen, denn - ja, an dieser Stelle existiert ein Schaden für die Urheber, wenn ihr Material als Köder für Geldmacherei verwendet wird.

Ich sehe übrigens auch youtube in dieser Richtung nach wie vor extrem kritisch, aber das mag damit zusammenhängen, daß mir die Verträge zwischen youtube und der GEMA nicht im Detail bekannt sind. Kritisch übrigens aus demselben Grund: youtube profitiert ja von jedem Klick auf hochgelade Lieder. Insofern sollten die Urheber und Interpreten auch entsprechend entlohnt werden. Ob das der Fall ist, weiß ich nicht, glaub' ich auch nicht. Ich gehe davon aus, daß youtube nicht über die Transparenz verfügt, um das wirklich sicherzustellen.

Ich will den Text auch nicht auf 20+ Seiten haben. Und schon mal gar nicht solche Texte, die auf 19+ Seiten falsch wiedergegeben werden. Ich hatte da schon einige Male das Gefühl, als habe Beethoven persönlich den Text herausgehört und Stevie Wonder ihn dann unter Aufbietung sämtlicher Deutschkenntnisse Korrektur gelesen. Bedenklich erstens wegen wahrscheinlich nicht abgestimmter Änderung urheberrechtlich geschützten Materials, zweitens wegen - wer braucht so was und für wen soll das Visitenkarte sein? Der Text auf einer Seite, und zwar auf der Seite desjenigen, der den Text veröffentlichen darf, reicht doch eigentlich vollkommen aus.

Aber okay, ignorieren wir das mal.

Jeder versteht, daß ein Buchautor sich darüber aufregt, wenn ein übereifriger Internetuser seinen Text abtippt und im Internet zur Schau stellt. Sicher - das Buch würde bekannter, würde von vielen Leuten gelesen ... aber würde es auch von anderen Leuten gekauft werden? Jeder versteht, daß ein Filmemacher sich darüber aufregt, wenn sein Streifen bei einer Kinovorführung abgefilmt und später im Internet hochgeladen wird. Sicher - der Film würde bekannter, würde auch von vielen Leuten gesehen ... aber würden sich deshalb mehr Leute eine Eintrittskarte oder später eine DVD/BluRay leisten? Jeder versteht, daß ein Komponist sich darüber aufregt, wenn seine neueste Partitur als Scan im Internet landet. Sicher - das Werk würde bekannter, würde vielleicht auch von mehreren Leuten studiert werden ... aber würden sich deshalb mehr Leute die gedruckte Partitur kaufen oder sich bei einer Aufführung unter die Zuhörer mischen? Jeder versteht sicher, wenn ein Maler sich darüber aufregt, wenn seine Bilder abgelichtet und hochauflösend im Internet zur Schau gestellt werden. Sicher, ein bißchen Werbung kann nicht schaden, ein paar Kostproben sind auch nicht verkehrt, aber gleich die komplette Ausstellung ... würden sich danach noch mehr Leute für seine aktuell laufende Ausstellung interessieren und würde er deshalb mehr Bilder oder Drucke davon verkaufen?
Warum soll ein Textdichter also eine glückliche Ausnahme sein und sich darüber freuen, daß sein Beitrag zum Endergebnis von Leuten verbreitet wird, die dazu nicht autorisiert sind? Warum soll er nichts dagegen unternehmen dürfen, wenn er der Meinung ist, daß sein Text als Vollzitat auf der Seite eines aufrechten Deutschen nichts zu suchen hat? Weil das Lied dann ja hoffentlich von mehr Leuten gesungen wird? Warum soll er sich nicht wehren können, wenn jemand den Text, in den er Zeit sowie hoffentlich Hirnschmalz und Sprachgefühl investiert hat, versehentlich oder mutwillig abändert? Weil das Lied ja trotzdem durch diese Internetgeschichte bekannter wird? Weil ja irgendwo bestimmt in irgendeiner Ecke des Rattenschwanzes ganz, ganz sicher jemand ist, der hundertprozentig Geld in sein Erzeugnis stecken wird? Mal ganz krass, aber dennoch zutreffend formuliert: ein Urheber hat im Prinzip nicht viel mehr als die Rechte an seinem Werk; mit jeder öffentlichen Wiedergabe eines kompletten Werkes untergräbt man diese Rechte, sorgt man dafür, daß er stückweise enteignet wird. Das kann sogar darin enden, daß er am Ende überhaupt nichts mehr gegen einen einzelnen Mißbrauch seines Werkes unternehmen kann, da er kein Argument mehr hat, warum ausgerechnet die Plattform X seine Texte nicht nutzen darf, während das bei zig anderen verfügbaren Internetseiten augenscheinlich kein Problem darstellt. Das fällt dann schon fast unter die Sammelbezeichnung "Gewohnheitsrecht". Nein, dazu gibt's meines Wissens noch kein Urteil, das in diese Richtung abzielt, bislang blieb's nur bei einigen juristischen Kommentaren.
Darüber, daß der besagte Rattenschwanz von weiter oben nicht unbedingt mit einem finanziellen Ausgleich einher gehen muß, vor allem angesichts des wachsenden Konsums über Streaming-Flatrates oder über "freie Plattformen" wie youtube, bei denen nach ein paar Millionen Klicks immerhin schon mal eine Pizza für die beteiligten Urheber und Interpreten abfällt, brauchen wir uns hoffentlich nicht zu unterhalten

Zitat:
... wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Gesetz dem gesunden Menschen verstand widerspricht.

Das kommt drauf an. Oft genug ist ein Gesetz nur eine Frage der Perspektive.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 29.11.2017 14:07
_________________
"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: lieder zur weltklimakonferenz 2017
#29

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Hallo Gerd,

danke für deine Songs. Mein Wunsch: Wenn du die Kamera mal so einstellst, dass man sieht, was die rechte macht...

Geschrieben: 29.11.2017 00:23
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#30

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Zitat:

Skywise schrieb:

Und eine öffentliche Wiedergabe eines urheberrechtlich geschützten Textes außerhalb der Regelungen und ohne Rückendeckung ist nun mal ein Rechtsverstoß.


Also ist das hier ein Rechtsverstoß: http://www.matthias-ossmann.de/engel.htm ?

Zitat:
Gesetze müssen doch irgendwem dienen, sonst würden sie nicht gemacht. Wem dient dieses?


Zitat:

Den Urhebern. Deutschland ginge es wirtschaftlich ziemlich dreckig, wenn das Geistige Eigentum nicht wäre, schließlich hat unser Heimatland nicht so viel anzubieten außer schnödem oder angewandtem Know-How, also genießt es besonderen Schutz.
Gruß
Skywise


Glaubst du das wirklich?

Also ich seh es so: XY, dessen Song die Spatzen von den Dächern pfeifen, weil das Lied auf YT ist und der Text auf 20 Seiten veröffentlicht, der hat keinen Schaden, wenn das Lied hier unter Angabe der Quelle besprochen wird. Im Gegenteil - sein Stück wird bekannter, von weiteren Leuten gesungen usw. ...

.. wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Gesetz dem gesunden Menschen verstand widerspricht.




Geschrieben: 29.11.2017 00:11
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